#026 Mitmach-Mittwoch- Andere Länder andere Sitten

#026 Mitmach-Mittwoch- Andere Länder andere Sitten

 Heute möchten wir euch bei unserem Mitmach-Mittwoch über andere Länder, andere Sitten informieren.

 

Es gibt sehr viele Unterschiede in den einzelen Ländern, heute möchten wir euch nur ein paar zeigen die euch eventuell in einem Urlaub helfen könnten.

 

Ja, nein, vielleicht?

Wenn du nach Bulgarien reist, solltest du zweimal überlegen, wie du auf eine Ja-Nein-Frage antwortest, denn die Bulgaren schütteln den Kopf, um „Ja“ zusagen und verneinen mit einem freundlichen Nicken.

 

Begrüßung – und zwar richtig

In Spanien lauert der erste Fauxpas schon bei der Begrüßung, denn einem Fremden die Hand zu schütteln, gilt als unhöflich. Der spanische Brauch sieht an dieser Stelle die „Besos“ vor: Küsschen rechts, Küsschen links – das gehört in Spanien zum guten Ton. Ebenso wirst du in Holland mit dem festen deutschen Händedruck auf wenig Begeisterung stoßen. Ein freundliches Nicken ist hier ebenso erwünscht wie das „How are you“ als Begrüßungsfrage in England. Diese ist allerdings rhetorisch gemeint – eine wahrheitsgemäße Antwort über das eigene Wohlbefinden wird hier nicht erwartet.

 

Küssen verboten

Einen romantischen Urlaub zu zweit verbringen, mit dem Auto gemeinsam durch wunderschöne Landschaften fahren und sich dabei so richtig der Zweisamkeit hingeben – das kann teuer werden! In Eboli in Italien ist Knutschen im Auto strengstens verboten und wird mit einer 500 € Geldstrafe geahndet.

 

Kleider machen Leute

Vor allem mit der verkehrten Kleiderordnung kann man als ahnungsloser Tourist in südlichen Ländern schon mal vor verschlossenen Türen von wichtigen Sehenswürdigkeiten stehen bleiben. So wird besonders bei Besuchen von Kirchen, Synagogen oder Moscheen großer Wert auf eine „ordentliche“ Garderobe gelegt, bei der zumindest die Knie und Schultern bedeckt sein sollten. In Synagogen ist sogar eine Kopfbedeckung des Mannes unumgänglich und Moscheen dürfen grundsätzlich nur ohne Schuhe betreten werden.

 

Sitten zu Tisch

In China und Japan zählt bei einer Einladung zum Essen vor allem Eines: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt. Wem das Servierte aber partout nicht schmeckt, hat leider Pech gehabt, denn eine Ablehnung des Essens wird als grobe Beleidigung des Gastgebers aufgefasst. Allerdings solltest du auch Acht geben, wenn du dich genüsslich über deinen Teller her machest und  bis zum letzten Krümel alles verputzt. Dies bedeutet in asiatischen Ländern, dass du noch Hunger hast und das Essen nicht genug war, was dir schnell einen Nachschlag einhandelst, obwohl du schon satt bist.

 

Was trinkst du?

Auch einfache Essensbestellungen können dich in anderen Ländern schonmal „in Teufels Küche“ bringen. Du solltest zum Beispiel in spanischsprachigen Ländern darauf verzichten eine „Cola“ zu bestellen, denn das Wort bedeutet ins Deutsche übersetzt „Schwanz“. Möchtest du jedoch nicht auf deine Cola verzichten, so sollte der Markenname hier Abhilfe schaffen, denn mit einer „Coca Cola“ bist du bestimmt auf der sicheren Seite.

 

Trinkgeld: Ja oder nein?

Wer das Essen im Restaurant  ohne größere Peinlichkeiten erfolgreich gemeistert hat, auf den wartet beim Bezahlen schon die nächste Hürde des guten Benehmens, denn: Wie viel Trinkgeld gibt man dem Kellner? Während in Europa und Nordamerika das Trinkgeld quasi Pflicht ist und teilweise sogar einen Teil des Lohns ausmacht, gilt ein Obolus für den Kellner in China und Japan als absolut unüblich. Hier wird exzellenter Service vorausgesetzt und bedarf keiner zusätzlichen Bezahlung.

 

Wir genehmigen uns mal eins

Entspannt durch die Straßen schlendern und auf einer gemütlichen Parkbank ein kleines Bierchen trinken – da kann doch nichts dagegen sprechen, oder? Doch, denn beispielsweise in den USA ist der Genuss von alkoholischen Getränken in der Öffentlichkeit nicht nur ungern gesehen, sondern sogar  verboten. Eine undurchsichtige Papiertüte um die Flasche gewickelt bewahrt dich hier allerdings vor einer unangenehmen Konfrontation mit den Gesetzeshütern.

 

Ups, das war wohl ein Missverständnis

Wer hätte das gedacht? Selbst lockere Gesten mit den Händen können dich in deinem Urlaubsland im Handumdrehen in eine peinliche Situation manövrieren. Mit Daumen und Zeigefinger einen Ring zu formen, der „OK“ signalisieren soll, wird Spanien, Frankreich und der Türkei als obszöne Anspielung verstanden. Das einfache Wort „OK“ ist aber mittlerweile so internationalisiert, dass es in den meisten Ländern als Zustimmung verstanden wird.

 

Gesundheit oder was?

Der Teufel steckt im Detail: Du hast deinen Reiseführer gründlich studiert und penibel darauf geachtet, dich mit deiner Garderobe und der Verhaltensweise den Gegebenheiten deines Urlaubslandes anzupassen. Und trotzdem erwartet dich beim einfachen Naseschnäuzen das dicke Fettnäppfchen: In der Türkei ist dies nämlich in der Öffentlichkeit komplett verpönt. Besonders schwer liegt der Fauxpas, wenn du während des Essens einmal ordentlich ins Taschentuch trötest.

 

Hier habt ihr ein paar Tipps, mich hat es auch sehr überrascht, was ich im Urlaub eigentlich falsch machen kann.

 

1 Kommentar

  1. Hallo und guten Tag,

    Danke für die Hinweis..man lernt nie aus…das mit der Cola hatte ich auch noch nicht gewusst….augenrollen…und so was kann wirklich schlimm peinlich werden.

    Schönen Mittwoch…LG..Karin..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.