Autorenvorstellung Cara D. Strange

Autorenvorstellung Cara D. Strange

Heute stellen wir euch die Autorin Cara D. Strange vor, sie ist auf die Quasselwolke gestiegen und hat sich unseren Fragen gestellt.

Zu deiner Person:

Wer bist du? Wie würdest du deine Biographie erzählen?

Ich bin Cara D. Strange, es ist (teilweise) ein Pseudonym, aber es beschreibt mich treffend. Eigentlich waren Geschichten immer ein Teil meines Lebens. Ich lernte sehr früh lesen und schreiben. Mein Vater schrieb “Fan-Fiction” (zu seiner Zeit gab es dieses Wort noch garnicht) über den Welttraumhelden “Perry Rhodan”, veröffentlichte sie jedoch nie. Mein Bruder drehte “Krieg der Küchengeräte” mit der Super8-Kamera. Leider begann ich meine Kreativität erst lange nach dem Tod der beiden auszuleben. Zuerst machte ich eine naturwissenschaftliche Ausbildung, studierte anschließend Biotechnologie und besuchte Vorlesungen über Astrophysik. Nach Jahren in der Arzneimittelfoschung verschlug es mich aus der Großstadt Berlin ins wunderschöne Mittelfranken und beruflich in den pharmazeutischen Außendienst. Einen Beruf, den ich im letzten Jahr aufgab/aufgeben mußte. Seitdem gehört mein Leben der Schreiberei und der Arbeit an der filmischen Umsetzung meiner Bücher.

Wenn du dich mit 3 Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Ich nehme mal drei positive: kreativ, entschlossen, vielseitig

Welches Sternzeichen bist du?

(Scharf)Schütze 😉

Welchen Fehler entschuldigst du am ehsten?

Fast alle, Fehler sind nichts schlechtes, sie helfen uns zu lernen und uns weiterzuentwickeln.

Wer ist dein Lieblingsheldinnen/ -helden in der Wirklichkeit?

Gibt es viele… Wissenschaftler, Politiker, Künstler, Firmengründer… Insgesamt beeindrucken mich Leute, die sich gegen Zweifler oder überholte Meinungen stellen, die ausgetretene Pfade verlassen um ihren Traum zu verwirklichen und auf dem Weg dorthin keine Mühe und Anstrengungen (oder sogar Lebensgefahr) scheuen.

Wer ist dein Lieblingsmusiker?

Two Steps from Hell (meine Inspiration zum Schreiben)

Wer ist dein Lieblingsschriftsteller?

gibt es viele

Was verabscheust du am meisten?

(geistige)Trägheit

Wie bist du zum schreiben gekommen?

siehe unten

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Für mich muß ein gutes Buch Emotionen wecken, mich fesseln, mitreißen.

Wo liest du am liebsten?

Überall, außer beim Autofahren natürlich.

Welche Bücher hast du als Kind gelesen?

Tier- und Märchenbücher.

Welches Buch MUSS man unbedingt gelesen haben?

Ich denke, es gibt kein MUSS, das ist Geschmackssache.

Hast du ein Lieblingsbuch?

“Die Farben des Alls” von Marion Zimmer Bradley

Hat ein Schriftsteller je Feierabend oder Urlaub?

Nicht wirklich, die Gedanken und Ideen kommen zu jeder Tag/Nachtzeit. Geregelte Zeiten gibt es kaum. Dafür kann man sich seine Zeit selbst einteilen.

Wie sieht dein Alltag aus?

Schreiben, planen, gestalten, hart arbeiten, lernen, entspannen.

Was bringt dich zum lachen?

Situationskomik

Welches Hobbie hast du?

Meine Arbeit und etwas Sport, Kino, Freunde treffen…

“Tue was du liebst, und du wirst keinen Tag mehr arbeiten müssen.”

Hier darfst du sagen, was du schon immer einmal sagen wolltest:

Egal welchen Traum ihr habt, gebt niemals auf ihn zu verwirklichen, arbeitet hart daran, lasst die Zweifler reden. Nur weil es noch niemand gemacht hat, heißt es noch lange nicht, dass es nicht geht. Es ist euer Traum, lasst ihn in Erfüllung gehen.

Vervollständige folgende Sätze:

Ich bin süchtig nach

Büchern und Schokolade

Ich lese am liebsten Bücher aus dem Genre…

lese fast alles… Besitze annähernd 1000 Bücher.

Ich lese keine Bücher aus dem Genre…

Schnulzige, unrealistische (Liebes)romane. Insgesamt schlechte Bücher, egal aus welchem Genre.

Mein Lieblingsgetränk ist…

Kaffee und heiße Schokolade, oder eine Mischung aus beiden.

Beim schreiben esse ich….

Obst, Nüsse, gesunden Knabberkram.

Kommen wir nun zum Schreiben

Woher bekommst du die Ideen für deine Romane und Geschichten?

Oft durch Musik, manchmal auch durch Orte, die ich besuche oder durch Bilder (aus dem Internet), durch Erzählungen von Freunden, Berichte oder “einfach so”.

Wie lange brauchst du für die Herstellung eines eigenen Buches?

Das Erstlingswerk “Augenblick der Ewigkeit” hat sich von der ersten Idee bis zur Umsetzung über 10 Jahre gezogen. Die (fünf) Nachfolger waren (ohne Lektorat) nach 9 Monaten fertig.

Wie gemütlich ist dein Schreibtisch eingerichtet?

Bis auf kleine Dekosachen eher zweckmäßig: Riesen Monitor, egonomische Tastatur und Maus, Kopfhörer/Headset, Lautsprecher.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?

Also bei mir beginnt der Arbeitstag sehr früh, manchmal schon um 5 Uhr, da ich ja parallel an Buch/Büchern, filmischer Umsetzung und Game arbeite zieht er sich auch bis spät abends/nachts. An den Wochenenden teilweise Veranstaltungen/Messen/Convention.

Wie machst du auf deine Werke im Web aufmerksam?

Vorwiegend über Facebook (fast tagesaktuell). Die eigene (web)Seite hängt etwas hinterher, ebenso Twitter und Instagram. Irgendwie bin ich social-media-träge.

Planst du deine Bücher immer von Anfang bis Ende oder verselbstständigt sich ein Charakter auch mal?

Die Bücher haben eine gewisse Eigendynamik. AdE (Agenblick der Ewigkeit) habe ich komplett kreuz und quer geschrieben und die einzelnen Teile am Ende zusammengefügt. Bei den Nachfolgern stand zwar der gesamte Plot, aber manche Charaktere verselbstständigen sich manchmal und geben dem ganzen dann eine unvorhergesehen Wendung.

Welches deiner Bücher magst du besonders?

SdE, Schatten der Ewigkeit (vorläufiger Titel), das 6.Buch.

Wie suchst du passende Passagen für eine Lesung herraus, ohne zu spoilern?

Ich wähle Passagen, die emotional ansprechend sind und dann in einem Cliffhanger enden. Manchmal kürze ich zwischendrin Textstellen raus, um nicht zu “spoilern”.

Hast du in ideinem Buch einen Lieblingscharakter?

Sehr schwierige Frage…Natürlich die beiden Helden, den Piloten Ian McKay und die Telepathin Ela’ra. Ebenso die künstliche Intelligenz A.D.A. und einen der Antagonisten.

Identifizierst du dich selbst mit einen deiner Figuren?

Identifizieren Jein, ich versuche bei jedem Charakter (auch bei den Bösewichten) seine Ambitionen nachzuvollziehen, obwohl es fiktive Gestalten sind.

Gibt es reale Personen, die dich zu deinem Figuren inspirieren?

“Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind nicht zufällig und nicht beabsichtigt.” Natürlich verirrt sich die eine oder andere Eigenschaft einer Person die man kennt in eine der Figuren oder etwas, dass sie gesagt oder erlebt hat. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten. Die bereits gecasteten Schauspieler haben die Figuren zum Teil sehr stark beeinflußt. Auch von der äußeren Beschreibung.

Hast du eine Lieblingsszene?

Der Offizier wandte sich wieder seiner Konsole zu und wollte gerade den Befehl an die Waffenkontrolle weiterleiten, als aus dem Schatten der Fregatte ein zweites Raumschiff auftauchte. Deutlich kleiner, aber wesentlich beeindruckender. Lautlos glitt es an der stark beschädigten Fregatte vorbei. Sein silbriger Rumpf verdeckte einen Moment lang wie eine künstliche Eklipse den Zentralstern des Doregan-Systems. Das Sternenlicht wurde von der ringförmigen Antriebseinheit reflektiert und verwandelte sie in einen gigantischen Brillantring.

An welchem Projekt arbeitest du gerade?

An der Korrektur des zweiten Buches, Planung einer (Streaming-)Serie und einem Pen&Paper bzw. Video-Spiel.

Bilder aus der Serie:

Hast du auch mal Schreibblockaden, also Tage an denen gar nichts mehr geht?

Ja, diese nutze ich für Recherche oder eines der anderen Projekte.

Schreibst du einfach drauf los oder recherchierst du erst, planst, legst Notizen an, bevor du zu schreiben beginnst?

Beides. Notizen eher weniger. Manche Szenen trage ich tagelang im Kopf rum, bevor ich sie aufschreibe.

Es gibt diverse Angebote, kreatives Schreiben zu lernen, sei es an Unis oder bei Schriftstellern. Ist alles Handwerk, kann man alles daran lernen oder sitzt es in einem? Wie hast du gelernt, zu schreiben?

Nichts der gleichen, also kein (Fern)Uni oder Kurse.

Natürlich ist schreiben teilweise Handwerk, das man zum Teil in Internetforen nachlesen läst. Die Emotion und die Leidenschaft der Geschichten die “sitzt” in einem. Auf jedenfall sollte man als Autor offen für konstruktive Kritik sein und die Anmerkungen von Lektoren oder erfahrenen Kollegen annehmen. Man wird schnell “betriebsblind” für das eigene Werk.

Was bedeutet es für dich, Autor zu sein? Womit kämpfst du als Schriftsteller, was sind die Freuden?

Insgesamt ist es eine Freunde. Sehr abwechslungsreich und kreativ. Manchmal höre ich Vorurteile darüber, dass ich als Frau Science-Fiction schreibe und die Bücher werden im Vorfeld verurteilt, aber darum kümmere mich nicht. Durch die Schreiberei habe ich sehr viele wunderbare Menschen kennengelernt, die ich sehr schätze. Auch wenn es harte Arbeit ist, ich möchte nichts anderes mehr machen.

Was denkst du, ist wichtiger für einen guten Roman: Eine interessante Protagonistin, so dass der Leser mit ihr durch die Geschichte gehen will, oder aber eine packende Geschichte, die ihren eigenen Sog entwickelt?

Ich denke für einen guten Roman sind mehreren Faktoren wichtig: packende, glaubwürdige (auch wenn es sich um Phantastik handelt) Geschichte und interessante Pro/Antagonisten.

Weisst du noch, wo und wie du erfahren hast, dass dein Buch veröffentlicht werden soll?

“Augenblick der Ewigkeit” erschien ja zuerst 2011 “on demand” Natürlich habe ich gelauert, bis es gelistet war. Die Neu-Veröffentlichung über den Art Sript Phantastik Verlag war ja lange vorher angekündigt. Es war beide Male aufregend, das Buch in den Händen zu halten.

Wer darf als erstes dein Manuskripte testlesen?

Freunde bekommen Leseproben, das komplette Manuskript bekommt aber nur noch der Verlag.

Wie viele Bücher hast du schon insgesamt geschrieben, wenn auch nicht veröffentlicht?

Sechs und mehrere Kurzgeschichten

Hast du Mitspracherecht bei den Covern deiner Bücher?

Ja, schon. Ich mische mich da auch nicht groß ein, weil ich denke, dass die Fachleute mehr davon verstehen als ich.

Wie hat deine Familie und dein Umfeld reagiert als du das Schreiben von Büchern angefangen hast?

Meine Freunde haben sehr positiv reagiert und mich “damals” zu der Veröffentlichung überredet. Auch jetzt bekomme ich von ihnen sehr viel Unterstützung.

Wann kam erstmals der Wunsch auf, ein Buch schreiben zu wollen?

Ich war auf der Suche nach einer Mischung aus Fantasy und Science Fiction. Eine mystische Zukunftswelt, in der es noch Geheimnisse gibt. Da es diese nicht gab, habe ich sie (über Jahre hinweg) erschaffen und somit das Buch geschrieben, dass ich selbst gerne lesen wollte.

Hast du ein Lieblingszitat aus deinem Buch?

“Im Fluge vergeht die Zeit und alles, was uns bleibt ist ein Augenblick voll Ewigkeit.”

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