Autorenvorstellung Monika Grasl

Autorenvorstellung Monika Grasl

Heute stellen wir euch die Autorin Monika Grasl vor, sie ist auf die Quasselwolke gestiegen und hat sich unseren Fragen gestellt.

Zu deiner Person:

Wer bist du? Wie würdest du deine Biographie erzählen?

Mein Name ist Monika Grasl. Geboren wurde ich Wien. Nach wie vor lebe ich dort zusammen mit meinem diabolischen Kater. Der werte Herr Kater hat auch einen Namen: Seppl und hin und wieder hört er sogar auf den 😉

Bevor ich überhaupt auf den Gedanken kam zu Schreiben habe ich drei Lehren im technischen Bereich abgeschlossen: Uhrmacherin, technische Zeichnerin, Konstrukteurin. Alles so die typischen Männerberufe, wie es in Österreich so schön heißt. Mich zog es letztlich dennoch zum Schreiben, weil ich das bereits während der Schulzeit immer gerne gemacht habe. Geschichten haben sich bei mir auch immer viel um das Drumherum der Figuren konzentriert.

Wenn du dich mit 3 Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

einfallsreich, anspruchsvoll, zurückhaltend

Welches Sternzeichen bist du?

Waage

Welchen Fehler entschuldigst du am ehesten?

Ich denke es gibt keinen Menschen der perfekt ist, somit würde ich im Grunde alles entschuldigen, was nicht irgendwie mit einem Mord oder Tierquälerei zusammenhängt.

Wer ist dein liebster Romanheld?

Uff, das ist eine echt schwere Frage. Ich würde sagen, wenn ich mich entscheiden müsste und mein Leben hinge davon ab wäre es Gimli aus Herr der Ringe.

Wer ist dein Lieblingsheldinnen/ -helden in der Wirklichkeit?

Ganz klar meine Eltern.

Wer ist dein Lieblingsmusiker?

Ville Valo

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

Puzzeln, Lesezeichen gestalten, Brettspiele, DVD’s schauen – besonders solche die komplexer vom Aufbau her sind.

Was ist deine Lieblingsfarbe?

violette und schwarz

Wer ist dein Lieblingsschriftsteller?

Alan Campbelle

Was verabscheust du am meisten?

Tierquälerei

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Wie Eingangs bereits erwähnt habe ich schon in der Schule gerne Aufsätze verfasst. Das Jahr 2010 war dann irgendwie so der Punkt, wo ich mit meinen Ausbildungen längst fertig war und gegen Ende des Jahres hin war da ein familiäres Erlebnis, das mich zu der Frage führte, was bleibt am Ende von einem Menschen eigentlich? Ich habe bis dahin recht viele Bücher gelesen, doch irgendwie fand ich am Buchmarkt zu dem Zeitpunkt für mich nichts passendes mehr, weshalb ich mich Mitte 2011 hinsetzte und den ersten Versuch unternahm. Das Werk liegt heute noch unveröffentlicht und nicht überarbeitet herum.

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Es sollte eine gute Mischung aus origineller Story und interessanten Figuren vorhanden sein. Darum bin ich weder die typische Coverkäuferin noch eine die genau auf den Klappentext schaut. Die ersten Seiten in einem Buch müssen mich überzeugen, dann ist die Gefahr gering, dass ich das Buch abbreche.

Wo liest du am liebsten?

In meiner Kuschelecke mit dem diabolischen Kater neben mir.

Hast du ein Lebensmotto?

Eigentlich nicht. Ich nehme die Dinge einfach wie sie kommen und versuche das Beste daraus zu machen.

Welche Bücher hast du als Kind gelesen?

So gut wie alle von den Gebrüdern Grimm, Das Dschungelbuch, Die Schöne und das Biest, Susi und Strolchi

Welches Buch MUSS man unbedingt gelesen haben?

Schwere Frage. In Anbetracht der heutigen Zeit würde ich zu Carrie von King tendieren. Es vertritt ein Thema, das in unserer heutigen Zeit zumeist noch mit einem Schulterzucken abgetan wird und für wenig erwähnenswert erachtet wird.

Hast du ein Lieblingsbuch?

Mein absoluter Favorit ist Der Pate.

Hat ein Schriftsteller je Feierabend oder Urlaub?

Ja, hat man sehr wohl. Fakt ist, dass man sich diese Auszeiten selbst nehmen muss. Es funktioniert nicht 7 Tage die Woche zu schreiben und am laufenden Band Bücher zu entwickeln. Da ist man ganz schnell ausgebrannt und die Ideen geraten dann ins Stocken.

Wie sieht dein Alltag aus?

Der diabolische Kater weckt mich schon mal in aller Herrgottsfrüh, weil er glaubt zu verhungern. Danach komm ich dann selbst zum Frühstücken, hinterher werden die Mails gecheckt. Der Haushalt will auch gemacht werden und dann geht es für ungefähr 3 Stunden mal ans Schreiben. Wenn es gut läuft ist es 1 Stunde mehr und dann lege ich bis zum Abend eine Pause ein. Da werden dann noch mal so 1 oder 2 Stunden geschrieben, bevor ich mich mit einer DVD zurückziehe. Im Grunde nicht sonderlich berauschend alles. Schlicht halt, sodass zum Schreiben genügend Zeit bleibt. Wobei das auch nicht jeden Tag so viele Stunden sind. Manchmal ist es einfach weniger, weil das familiäre berücksichtigt werden muss.

Was bringt dich zum Lachen?

Der diabolische Kater der mittlerweile fast 10 Jahren bei mir lebt.

Wie siehst du dich in 10 Jahren?

Immer noch schreibend mit einigen mehr Veröffentlichungen, welche die Leser hoffentlich interessieren werden.

Vervollständige folgende Sätze:

Ich bin süchtig nach

Tee und Keksen

Ich lese am liebsten Bücher aus dem Genre…

Fantasy

Ich lese keine Bücher aus dem Genre…

Liebesromane

Mein Lieblingsgetränk ist…

der Geburtstagstee von Sonnentor

Mein liebstes Liebeslied ist…

I don’t want do miss a thing

Ich grusel mich vor…

Puppen und Clowns

Wenn ich ein Geist wäre,…

Würde ich den ganzen Tag durch ein altes Schloss spucken. Bei meinem Glück verirr ich mich dann noch und muss die Schlossbewohner nach dem Weg zurück auf den Dachboden fragen.

Wenn ich in einem Buch leben würde, wäre ich...

in Mittelerde.

Beim schreiben esse ich….

Kekse

Kommen wir nun zum Schreiben

Woher bekommst du die Ideen für deine Romane und Geschichten?

Eigentlich ergibt sich vieles aus einem Gespräch mit meiner Mama heraus. Erst letztes Jahr vor Weihnachten hat sie mich da auf eine Idee gebracht, die ich Anfang dieses Jahres mal zu Papier gebracht habe.

Wie lange brauchst du für die Herstellung eines eigenen Buches?

Das ist unterschiedlich und hängt auch davon ab, ob viel Recherchearbeit notwendig ist. Bei der Chronik der Dämonenfürsten beispielsweise hat die ganze Reihe im Grunde fast 2 Jahre gedauert, bis sie fertig war und jetzt so beim Verlag liegt. Das sind allerdings auch 7 Bücher. Im Schnitt benötige ich für ein Buch zwischen 2 und 3 Monate. Überarbeitungen sind da noch nicht eingerechnet, die brauchen dann noch mal ungefähr 1 bis 2 Monate – manchmal auch länger.

Welche Medien durchforstest du vor dem Bücher schreiben?

Ich fang zuerst mal im Internet an. Wenn ich da nicht recht das finde, was ich suche wandere ich in die Büchereien aus. Das ist allerdings auch immer abhängig vom Thema.

Wie gemütlich ist dein Schreibtisch eingerichtet?

Im Grunde nicht großartig, da ich die meiste Zeit am Fußboden sitze und dort schreibe. Das hat sich allerdings auch erst seit dem letzten Jahr so entwickelt. Ich bin so der Polsterfan, als ist es mehr eine Polsterecke und ich umgeh damit den leidigen Umstand mich mit dem Kater um den Schreibtisch streiten zu müssen.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?

Im Grunde entwickle ich zwei Bücher in einem Jahr. Da geht nichts ohne vorherige Recherche. Dann werden Figuren dazu entwickelt – sprich deren Aussehen, Eigenheiten und ein Lebenshintergrund, manchmal auch, wie sich die Figur später entwickeln sollte. Sollte, ist ja nicht immer der Fall.

Dann werden mal kurze Ideen geschrieben, die mir schnell durch den Kopf gehen und vielleicht ins Gesamtmanuskript kommen. Und dann fängt die eigentliche Schreibarbeit an, die sich so zwischen 3 und 4 Stunden pro Tag bewegt, mal mehr, mal weniger. Wichtig sind für mich dabei immer eine Kanne Tee, Kekse und Musik. Ohne all dem geht nichts. Der gute alte Duden liegt ebenfalls griffbereit, da ich mich auf das Rechtschreibprogramm am PC nicht zu sehr verlassen will.

Wie machst du auf deine Werke im Web aufmerksam?

Erstmal über die Homepage. Dann natürlich noch Facebook – ohne dem geht in der heutigen Zeit im Grunde ja nichts mehr. Ich bin da in diversen Gruppen, wo ich immer wieder mal etwas Werbung streue. Nicht zu viel, damit die Leute nicht genervt von mir sind. Zudem habe ich für die Dämonenfürsten eine eigene Rubrik gemacht, bei der einer der Protagonisten nach und nach sämtliche Charaktere aus der Reihe interviewt. Die Fragen dazu werden immer kurz vor dem eigentlichen Veröffentlichungstermin eingestellt, damit die wartenden Leser schon mal was haben auf das sie sich freuen können.

Planst du deine Bücher immer von Anfang bis Ende oder verselbstständigt sich ein Charakter auch mal?

Ja, geplant ist es im Grunde schon. Bedauerlicherweise ist es nicht nur ein Charakter, der dann gerne ein Eigenleben anfängt zu entwickeln. Der reißt die Übrigen mit und das ergibt dann eine Kettenreaktion aufgrund derer ich schon mal gezwungen war ein vorgefasstes Ende komplett über den Haufen zu werfen.

Welches deiner Bücher magst du besonders?

Uff, das ist schwer. Also da Die Chronik der Dämonenfürsten bisher lediglich über Teil 1 verfügt und der Rest jetzt so nach und nach erscheint würde ich sagen, wenn ich mich entscheiden muss wäre es später vermutlich Teil 5, da wird es einige … na sagen wir mal Überraschungen geben, die man nicht unbedingt erwarten wird.

Genauso liebe ich auch meine Mafiathriller, einfach weil sie mal ein Schritt raus aus der Fantasy sind.

Wie suchst du passende Passagen für eine Lesung heraus, ohne zu spoilern?

Ich fang da immer bei Kapitel 1 an. Dabei such ich insbesondere Stellen, wo auf die Figuren und weniger die Situation an sich eingegangen wird. Was empfindet der Protagonist da gerade, was sind seine Ängste, solche Passagen. Natürlich dann auch Stellen, wo man ein wenig über die Story, die aus dem Klappentext zu entnehmen ist erfährt und trotzdem nicht zu viel verrät.

Ich hatte genau eine solche Lesung erst unlängst und die Leute waren wirklich begeistert, weil die Stellen dazu verleiten das Buch zu kaufen um herauszufinden, wie es denn nun an dieser oder jener Passage weitergeht.

Hast du in deinem Buch einen Lieblingscharakter?

Vincent, ganz klar.

Identifizierst du dich selbst mit einen deiner Figuren?

Ja, doch es gibt eigentlich mehr als eine. Evy wäre da so eine Figur und dann noch ein Protagonist aus den kommenden Bändern über den ich noch nichts verraten möchte

Gibt es reale Personen, die dich zu deinem Figuren inspirieren?

Im Grunde nicht. Sicherlich denkt man sich, dass eine bestimmte Eigenart eines Menschen sich als Vorlage für eine Figur eignen würde, aber im Grunde versuch ich den Faktor so weit als möglich zu umgehen, weil ich dann ständig das Gesicht der Person und nicht mehr der Figur vor mir habe.

Hast du eine Lieblingsszene?

Ja, die habe ich tatsächlich. Es handelt sich dabei um das Ende von Teil 1: Die Engel der Dämonenfürsten. Eigentlich ist es eine verdammt ernste Sache und dennoch passiert einer der Figuren mal wieder etwas, dass nur genau dieser widerfahren kann. Einen gewissen unterhaltungswert hat die Szene. Ich will nur nicht zu viel davon erzählen, um jenen, die das Buch noch nicht gelesen haben vorzugreifen.

Hast du reale Vorbilder für Szenen im Kopf gehabt?

Da die Handlung in unserer Welt spielt lässt sich dies kaum vermeiden. Trotzdem habe ich die Szenerien dann doch so weit umgearbeitet, dass man sie zwar erkennt zugleich dabei deutlich wird, dass es eine Zukunftsversion unserer Erde darstellt.

An welchem Projekt arbeitest du gerade?

Aktuell schreibe ich an einem Einzelband aus dem Genre Fantasy. Darin wird es später um Vampire und … Nö, mehr verrate ich da noch nicht

Hast du auch mal Schreibblockaden, also Tage an denen gar nichts mehr geht?

Weniger Schreibblockaden als vielmehr Tage, wo mir die Gelegenheit zum Schreiben fehlt. Das gleicht sich dann mit anderen Tagen wieder aus.

Wann und wo schreibst du?

Vorzugsweise vormittags und eben in meiner Kuschelecke.

Schreibst du einfach drauf los oder recherchierst du erst, planst, legst Notizen an, bevor du zu schreiben beginnst?

Ich bin eindeutig der Typ, der erstmal recherchiert, plant, Notizen macht, Ideen zur Handlung aufschreibt. Das geschieht meist lange bevor ich mit dem eigentlichen Schreiben anfange. Danach wird die Story dann einfach runtergeschrieben. Das klingt vielleicht ganz einfach ist es aber nicht immer, weil auch während des Schreibens etwaige Fragen auftauchen, die erneuter Recherche bedürfen. Sobald das Manuskript fertig ist lass ich es dann gerne ein paar Monate liegen, um Abstand davon zu bekommen. Dann nehme ich es mir wieder vor und fang an zu streichen, zu ändern und zu ergänzen. Das ist bei mir meist ein dreimaliger Prozess und erst dann mach ich mich auf die Suche nach einem Verlag.

Bei Kurzgeschichten ist das mitunter weniger Aufwand, weil ein Thema vorgegeben ist, die Seitenzahl nicht so hoch ist und man bei den meisten nicht so viel Recherche bedarf, wobei man da mitunter nicht drum herum kommt.

Es gibt diverse Angebote, kreatives Schreiben zu lernen, sei es an Unis oder bei Schriftstellern. Ist alles Handwerk, kann man alles daran lernen oder sitzt es in einem? Wie hast du gelernt, zu schreiben?

Ich weiß nicht, ob man Schreiben in dem Sinne wirklich „lernen“ kann. Für manche ist es gewiss von Vorteil, wenn sie jemand durch diesen Schaffensprozess begleitet. Ob es sinnvoll ist bleibt jedem freigestellt selbst zu entscheiden. Ich denke, dass da jeder seinen eigenen Zugang finden muss und auch soll.

Für mich selbst kann ich nur sagen, dass ich weder irgendwelche Ratgeber zu dem Thema jemals gelesen, noch irgendwelche Kurse oder Seminare besucht habe. Es war irgendwie immer da.

Was bedeutet es für dich, Autor zu sein? Womit kämpfst du als Schriftsteller, was sind die Freuden?

Es bedeutet mir alles. Die Stunden, die ich mit Schreiben verbringe kosten mich zwar manchmal freie Stunden, die ich sicherlich anders nutzen könnte. Am Ende habe ich jedoch etwas vor mir liegen, dass man angreifen und betrachten kann.

Was denkst du, ist wichtiger für einen guten Roman: Eine interessante Protagonistin, so dass der Leser mit ihr durch die Geschichte gehen will, oder aber eine packende Geschichte, die ihren eigenen Sog entwickelt?

Beides. Besonders, wenn man selbst schreibt sollte man da einen guten Ausgleich finden, um beiden genügend Raum zu gewähren.

Weisst du noch, wo und wie du erfahren hast, dass dein Buch veröffentlicht werden soll?

Ja, das war im Frühling 2014 als ich die Zusage per Mail von einem Kleinverlag erhielt, der Die Dämonenfürsten veröffentlichte.

Hast du dich am Erscheinungstag in den nächsten Buchladen gestürzt um zu sehen, wie es dort präsentiert wird?

Nein, da es ein Kleinverlag war konnte ich mir den Weg sparen, zumal in Österreich es nur sehr wenige Buchhändler gibt, die Fantasy im Programm haben und bei den großen Ketten liegen die großen Verlage auf.

Ist eine Erscheinungstermin eines Buches genauso aufregend wie die Geburt eines Kindes, ist ja auch irgendwie ein Baby?

Ich habe zwar keine Kinder, im Grunde kann man es jedoch sehr wohl vergleichen. Immerhin hat man etwas geschaffen, das nach all der Mühe auf die Welt losgelassen wird. Außerdem muss man es ständig an der Hand nehmen und ein Stück weiter auf die Leute zutragen, das ist das Schöne bei solch einer Arbeit.

Wer darf als erstes deine Manuskripte testlesen?

Mama. Auch wenn man immer sagt, die Familie ist kein maßgeblicher Faktor, Mama ist es. Sie liest nicht sehr viel, aber über gewisse Dinge stolpert sie eher als ich. Beispielsweise bei Namen oder Beschreibungen, die für mich völlig logisch erscheinen und auf einmal kommt dann die Bemerkung: „Sag mal kann’s sein, dass da was vergessen hast? Ist doch so völlig aus der Luft gegriffen.“ Dann weiß ich, da muss ich noch mal ran.

Wie viele Bücher hast du schon insgesamt geschrieben, wenn auch nicht veröffentlicht?

Äh, ich war gerade mal nachzählen. Ohne die Kurzgeschichten sind es 26 Bücher. Bisher davon bald 4 Veröffentlichungen.

Hast du Mitspracherecht bei den Covern deiner Bücher?

Ja, das ist ein schöner Umstand, weil das von Seiten des Verlages nicht über meinen Kopf hinweg entschieden wird. Das gilt auch für die Schrift.

Wie hat deine Familie und dein Umfeld reagiert als du das Schreiben von Büchern angefangen hast?

Also meine Eltern meinte: „Ja, machst halt einfach. Von nix kommt nix und wenn’s dir Spaß macht dann machst das solange, bis es dir keinen mehr macht.“

Im Grunde sehr locker und auch mein Umfeld fand es interessant. Da kommen auch immer die Fragen: „Und an was schreibst jetzt wieder? Was krieg ma als nächstes zum Lesen?“

Kannst du dich noch daran erinnern, wie es war als dein erstes Buch von einem Verlag angenommen wurde?

Ich war unglaublich begeistert, weil ich nach der Einsendung der Leseprobe und des Exposé bereits zwei Wochen später die Zusage bekam. Etwas womit ich im Grunde nicht gerechnet hätte, weil ich am Anfang eigentlich meinte, ich schreib erstmal für mich. Aber gejuckt hat es mich dann trotzdem zu erfahren, was ein Verlag davon hielt. Dass selbiger Anfang 2016 seine Pforten leider schloss ist schade. Immerhin habe ich für die Dämonenfürsten ein würdiges neues zu Hause gefunden, wo sie sich sehr wohl fühlen.

Wann kam erstmals der Wunsch auf, ein Buch schreiben zu wollen?

Das war im Grunde Anfang 2011 der Fall, nachdem 2010 ein recht turbulentes Jahr war.

Hast du ein Lieblingszitat aus deinem Buch?

»Du wirst sterben, Evy. Das steht außer Frage. Wenn du eine Therapie machst, gewinnst du vielleicht zwei oder drei Monate, mehr aber auch nicht. Also musst du dich vorbereiten. Du musst all das erledigen, was dir noch wichtig erscheint. Dich mit Menschen aussöhnen, die letzten Dinge ins Reine bringen, dein Testament aufsetzen, entscheiden, wie du die letzten Monate verbringen willst …«

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