Autorenvorstellung Sonja Marschke

Autorenvorstellung Sonja Marschke

Heute stellen wir euch die Autorin Sonja Maschke vor, sie ist auf die Quasselwolke gestiegen und hat sich unseren Fragen gestellt.

Zu deiner Person:

Wer bist du? Wie würdest du deine Biographie erzählen?

Mein Name ist Sonja Marschke. Ich studiere Rechtswissenschaften und bereite derzeit meinen Abschluss vor.

Wenn du dich mit 3 Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Neugierig, kreativ, politisch.

Welches Sternzeichen bist du?

Wassermann

Welchen Fehler entschuldigst du am ehsten?

Zu spät kommen.

Wer ist dein liebster Romanheld?

Hildegunst von Mythenmetz, erschaffen von Walter Moers.

 

Wer ist dein Lieblingsheldinnen/ -helden in der Wirklichkeit?

All diejenigen, die sich dafür einsetzen, dass die Welt ein Stück gerechter wird

 

Wer ist dein Lieblingsmusiker?

Hans Zimmer, Howard Shore, John Williams

 

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

Lesen.

Wer ist dein Lieblingsschriftsteller?

Walter Moers

 

Was verabscheust du am meisten?

Rassismus

Welche natürliche Gabe möchtest du besitzen?

Ein gutes Gedächtnis für Gesichter

 

Wie bist du zum schreiben gekommen?

Durchs Lesen.

 

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Ein gutes Buch sollte Unterhaltung und (Sozial-)Kritik verbinden und mich fesseln können. Es sollte (im Bereich Belletristik) eine gute Geschichte, bildhafte Sprache und Figuren, mit denen man mitleidet und mitfiebert, weil sie einem ans Herz wachsen, verbinden. Und es sollte zum Nachdenken anregen.

Wo liest du am liebsten?

Im Bett vor dem Schlafengehen oder auf dem Heimweg im Zug.

 

Hast du ein Lebensmotto?

Nein

 

Welche Bücher hast du als Kind gelesen?

Harry Potter, und zwar alle 7 Bände

 

Welches Buch MUSS man unbedingt gelesen haben?

“Hamlet “und “Macbeth “ von Shakespeare

 

Hast du ein Lieblingsbuch?

Herr der Ringe /Der Hobbit von John. R. R. Tolkien

 

Hat ein Schriftsteller je Feierabend oder Urlaub?

Nein 😀 Ideen springen unsereins immer an. Und da für mich das Schreiben Urlaub vom Alltag ist, habe ich zumindest diesbezüglich nie Urlaub

 

Wie sieht dein Alltag aus?

Momentan recht lernintensiv. Ich bereite mich auf das Staatsexamen vor. Außerdem bin ich als Ehrenamtliche beim Jugendmigrationsdienst beschäftigt als Dolmetscherin für Französisch.

 

Was bringt dich zum lachen?

Schwarzer Humor.

Welches Hobbie hast du?

Schreiben (klar ^^), Lesen, Musik. Außerdem interessiere ich mich für Politik und Fremdsprachen.

 

Wie siehst du dich in 10 Jahren?

Hoffentlich in Frankreich wohnen und dort beruflich erfolgreich.

 

Hier darfst du sagen, was du schon immer einmal sagen wolltest:

Autoren wie überhaupt alle Kunstschaffenden haben auch eine Verantwortung für die Gesellschaft. Es liegt an uns, wie wir dieser Verantwortung begegnen : mit Eskapismus oder, indem wir uns ihr stellen.

 

Vervollständige folgende Sätze:

Ich bin süchtig nach

 Schokolade und Kaffee

Ich lese am liebsten Bücher aus dem Genre…

Fantasy

 

Ich lese keine Bücher aus dem Genre…

Liebesromane /ChicLit

 

Mein Lieblingsgetränk ist…

Wasser /Tee/Kaffee

 

Mein liebstes Liebeslied ist…  

“Can’t stop loving you “ von Phil Collins und “The Call” von Regina Spector

Ich grusel mich vor…  

Einer Zukunft, in der sich die Welt nicht verändert hat. Und einer Welt, die maßgeblich von Egoismen, ob persönlichen oder nationalen, geprägt ist.

 

Wenn ich ein Geist wäre,…

würde man mich vermutlich in einem Buchladen finden. 😉

 

Wenn ich in einem Buch leben würde, wäre ich…

vermutlich ein Einwohner Buchhaims

 

Beim schreiben esse ich….

Schokolade und anderen Süßkram

Kommen wir nun zum Schreiben

Woher bekommst du die Ideen für deine Romane und Geschichten?

Meistens durch einen Zufall : ein Bild, eine Schlagzeile oder ein Lied. In letzter Zeit aber auch von den Freitagsinspirationen von Schreibmeer.

 

Wie lange brauchst du für die Herstellung eines eigenen Buches?  

Gute Frage. Ich habe da noch nie so richtig drauf geachtet, würde aber von der ersten Idee bis zum letzten Feinschliff etwa ein Jahr, vielleicht auch etwas mehr rechnen.

 

Welche Medien durchforstest du vor dem Bücher schreiben?

Facebook hin und wieder. Da gibt es, wie schon gesagt, manchmal schöne Ideen. Aber so richtig gibt es da nichts, was ich gezielt durchsuchen würde. Ich bin eher der Typ Discovery Writer, also jemand, der eigentlich nichts plant und sich dann von der eigenen Kreativität überraschen lässt.

 

Wie gemütlich ist dein Schreibtisch eingerichtet?

Da ich zum Schreiben meist auf Bett /Couch/Sitzsack liege: sehr gemütlich ?

 

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?  

Vor allem schreibend und hin und wieder mal planend. Das Notizbuch immer dabei und dann am Abend, wenn das Tagewerk getan ist, wird geschrieben. Ich bin eher der Typ “Abendschreiber. “

Wie machst du auf deine Werke im Web aufmerksam?  

Nur auf meiner Seite. Fremde Welten “

 

Planst du deine Bücher immer von Anfang bis Ende oder verselbstständigt sich ein Charakter auch mal?

Ich plane eigentlich nie! Der Plot und die Figuren machen und ich schreibe das dann auf. ? Nur jetzt zum National Novel Writing Month habe ich etwas mehr geplant, weil es ein ungewohntes Genre ist, nämlich Dystopie.

 

Welches deiner Bücher magst du besonders?

“Der Tod und seine Kinder “

 

Wie suchst du passende Passagen für eine Lesung herraus, ohne zu spoilern?

Das passiert eigentlich eher intuitiv. Ich nehme immer nur so viel, wie wirklich notwendig ist, um meine Art zu schreiben und meinen Stil zu präsentieren.

 

Hast du in deinem Buch einen Lieblingscharakter?

Florian aus “Liboria : Das Land hinter der Büchermauer “

 

Identifizierst du dich selbst mit einen deiner Figuren?

Vor allem mit Lumina aus “Mironia “ und “Andalana “ aus “Seelenspiegel “

 

Gibt es reale Personen, die dich zu deinem Figuren inspirieren?

Manche Figuren für die Dystopie will ich an reale Personen anlehnen, vor allem den Minister für die Bekämpfung von Falschmeldungen.

Hast du eine Lieblingsszene?

Das ist in der Form schwierig. Es gibt in allen Büchern von mir Stellen, die mir ans Herz gewachsen sind. Aber wenn du so fragst :Der Prolog von “Liboria “

Hast du reale Vorbilder für Szenen im Kopf gehabt?

Einmal, das war der Prolog zu “Der Tod und seine Kinder “ Diese Szene beruht tatsächlich auf eigener Beobachtung.

 

An welchem Projekt arbeitest du gerade?

Momentan an keinem ^^ Ein neues Projekt, eben besagte Dystopie, fange ich erst im November an.

 

Hast du auch mal Schreibblockaden, also Tage an denen gar nichts mehr geht?

Seltsamerweise nicht wirklich. Ich habe das Schreiben im Examen ritualisiert und habe dadurch keine Schreibblockaden.

 

Wann und wo schreibst du?

Wann? Abends oder nach dem Lernen. Wo? Bett/Couch /Sitzsack. ?

Schreibst du einfach drauf los oder recherchierst du erst, planst, legst Notizen an, bevor du zu schreiben beginnst?

Ich plane normalerweise nicht. Alles entsteht normalerweise erst beim Schreiben. Wenn ich doch mal einen Einfall habe, der passen könnte, notiere ich ihn mir, wenn ich gerade nicht schreibe. Dann überlege ich mir, wenn ich vor dem Text sitze, ob dieser Einfall jetzt oder erst später besser passt. Es ist ein Bisschen wie Puzzlen.

Es gibt diverse Angebote, kreatives Schreiben zu lernen, sei es an Unis oder bei Schriftstellern. Ist alles Handwerk, kann man alles daran lernen oder sitzt es in einem? Wie hast du gelernt, zu schreiben?

Durchs Lesen. Ich habe mir einfach viel abgeschaut von anderen Autoren.

 

Was bedeutet es für dich, Autor zu sein? Womit kämpfst du als Schriftsteller, was sind die Freuden?

Schriftsteller zu sein bedeutet für mich, die Welt mit jedem Buch ein wenig besser zu machen, weil ich auch alternative Vorschläge machen kann, wie eine bessere Welt aussehen könnte. Ich kämpfe vor allem mit einer hyperaktiven Kreativität und freue mich jedes Mal, wenn ein Manuskript, meist nach langen Nächten vor dem PC, dann fertig ist.

Was denkst du, ist wichtiger für einen guten Roman: Eine interessante Protagonistin, so dass der Leser mit ihr durch die Geschichte gehen will, oder aber eine packende Geschichte, die ihren eigenen Sog entwickelt?

Eine packende Geschichte. Schließt ist sie der Grund, warum ich das Buch lese.

Weisst du noch, wo und wie du erfahren hast, dass dein Buch veröffentlicht werden soll?

Ich bin (noch) Self-Publisher. Da kann man so etwas eigentlich schön planen

Hast du dich am Erscheinungstag in den nächsten Buchladen gestürzt um zu sehen, wie es dort präsentiert wird?

Naja, habe halt auf Amazon geschaut 😉

Ist eine Erscheinungstermin eines Buches genauso aufregend wie die Geburt eines Kindes, ist ja auch irgendwie ein Baby ?

Irgendwie schon.

Wer darf als erstes dein Manuskripte testlesen?

Ich suche gezielt Testleser, die mich und mein Schreiben nicht kennen, um einen unverfälschten Eindruck zu bekommen.

Wie viele Bücher hast du schon insgesamt geschrieben, wenn auch nicht veröffentlicht?

13 (10 als Self-Publisher, 3 liegen noch hier und warten darauf, an Agenturen /Verlage zu gehen. ?

Hast du Mitspracherecht bei den Covern deiner Bücher?

Bis jetzt ja. Wobei ich manche von einer Freundin machen lasse, der ich da ziemliche Freiheit lassen kann.

Wie hat deine Familie und dein Umfeld reagiert als du das Schreiben von Büchern angefangen hast?

Meine Familie hat mich immer unterstützt und mir den Rücken frei gehalten.

Kannst du dich noch daran erinnern, wie es war als dein erstes Buch von einem Verlag angenommen wurde?

Noch habe ich diese Erfahrung nicht gemacht. 😉

Wann kam erstmals der Wunsch auf, ein Buch schreiben zu wollen?

Mit 14 Jahren. Ich schreibe also schon mein halbes Leben lang.

Hast du ein Lieblingszitat aus deinem Buch?

Meine Lieblingszitate findet man auf meiner Seite. ?

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