Autorenvorstellung Steffi Krumbiegel

Autorenvorstellung Steffi Krumbiegel

Heute stellen wir euch die Autorin Steffi Krumbiegel vor, sie ist auf die Quasselwolke gestiegen und hat sich unseren Fragen gestellt.

 

Zu deiner Person:

Wer bist du? Wie würdest du deine Biographie erzählen?

In Stralsund an der Ostsee geboren, in Sachsen aufgewachsen und seit siebzehn Jahren lebe ich bei München. Mit 14 Jahren schrieb ich als Juniorreporter für eine Tageszeitung und erst mit Ende zwanzig, fing ich mit den Romanen an.

Die Leidenschaft zum geschriebenen Text, wird immer ein Teil von mir sein und erst vor zwei Jahren, veröffentlichte ich mein erstes Buch.

Wenn du dich mit 3 Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Ehrlich, chaotisch und lebensfroh.

Welches Sternzeichen bist du?

Löwe

Welchen Fehler entschuldigst du am ehsten?

Alles außer Lügen, das geht in meinen Augen gar nicht.

Wer ist dein liebster Romanheld?

Lewin aus Tolstois Anna Karenina.

Wer ist dein Lieblingsheldinnen/ -helden in der Wirklichkeit?

Eltern mit mehr als 2 Kindern. Mich fasziniert das, wie die des hinbekommen.

Wer ist dein Lieblingsmusiker?

Asis Nasseri von Haggard

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

Lesen und natürlich das Schreiben.

Was ist deine Lieblingsfarbe?

Ähm…

Wer ist dein Lieblingsschriftsteller?

Da hab ich echt viele. Beginnend bei Goethe, Tolstoi, aber auch unter den Selfpublishern habe ich großartige entdeckt.

Was verabscheust du am meisten?

Lügen!

Welche natürliche Gabe möchtest du besitzen?

Mit Gedanken Feuer entfachen können.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Mein Sohn kam viel zu früh zur Welt und wir bangten um sein Leben. Mein Mann wurde ebenfalls sehr krank und für mich brach eine Welt zusammen. Irgendwie wurde ich zu einem Schatten, bis meine beste Freundin meinte: „Steffi, schreib wieder! Das kannst du wirklich gut!“

Erst glaubte ich nicht daran, traute mir einen Roman nicht zu und dann, dann klappte es trotzdem.

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Ich brauche Gefühle, Leidenschaft, muss mitfiebern können und mich in einer Geschichte verlieren dürfen.

Wo liest du am liebsten?

Überall … Hauptsache ein Buch in der Hand.

Hast du ein Lebensmotto?

Lebe den Tag, denn es könnte Dein letzter sein.

Welche Bücher hast du als Kind gelesen?

Heidi, Ronja Räubertochter, Die unendliche Geschichte … es waren unzählige. Sogar Wüstenplanet hab ich gelesen.

Welches Buch MUSS man unbedingt gelesen haben?

Mindestens einen Klassiker. Egal welchen!

Hast du ein Lieblingsbuch?

Nein, ganz viele!

Hat ein Schriftsteller je Feierabend oder Urlaub?

Das Schreiben ist doch Urlaub?

Wie sieht dein Alltag aus?

Junior wecken, Frühstück zubereiten, Junior zur Schule scheuchen, dann fertig machen, arbeiten und Mittagessen vorbereiten. Derzeit muss ich Junior noch bei den Hausaufgaben helfen, danach auf den Mann warten, wieder arbeiten und wenn ich dann noch halbwegs fit bin, schreibe ich.

Was bringt dich zum Lachen?

Vieles … oft die Ansichten meines Zwerges.

Welches Hobbie hast du?

Reisen, kochen, lesen und schreiben …

Wie siehst du dich in 10 Jahren?

Gelassener, hoffe ich.

Hier darfst du sagen, was du schon immer einmal sagen wolltest:

Lebt Eure Träume und genießt das Dasein. Der ständige Drang nach Geld und Erfolg macht keinen wirklich Glücklich.

Vervollständige folgende Sätze:

Ich bin süchtig nach

Gutem Essen.

Ich lese am liebsten Bücher aus dem Genre…

Nahezu alles.

Ich lese keine Bücher aus dem Genre…

Krimi und Biografien (meist kennt man das Ende bereits).

Mein Lieblingsgetränk ist…

KAFFEE

Mein liebstes Liebeslied ist…

Pink Floyd: Another Brick In The Wall

Ich grusel mich vor…

Mir fällt da nichts ein.

Wenn ich ein Geist wäre,…

Würde ich in einer alten Burg spuken.

Wenn ich in einem Buch leben würde, wäre ich...

Die Gräfin aus Barbara Druckers: Das Gift der Schlange.

Beim Schreiben esse ich….

Nichts, sonst kleben die Finger.

Kommen wir nun zum Schreiben

Woher bekommst du die Ideen für deine Romane und Geschichten?

Bei Nadja stand ich auf der Festung Königstein und hatte irgendwie eine Eingebung. Bei Voin hab ich meine Gefühle verarbeitet. Manchmal sind es Gespräche, ein Bild oder ein Gedanke und schon bin ich in einer Idee gefangen.

Wie lange brauchst du für die Herstellung eines eigenen Buches?

Unterschiedlich, ich hab auch schon welche abgebrochen oder dann später wieder aufgenommen. Mal 4 Monate, manche werden wohl nie fertig.

Welche Medien durchforstest du vor dem Bücher schreiben?

Natürlich benutze ich das Internet zu meiner Recherche, frage Menschen oder gehe in Bibliotheken. Hab auch schon in Museen angerufen, weil ich was wissen wollte. Aber am Liebsten fahre ich selbst zu den Handlungsorten.

Wie gemütlich ist dein Schreibtisch eingerichtet?

Totales Blätterchaos! Überall Notizen und Anmerkungen, laut meinem Mann absolut diebstahlsicher, da keiner durchblicken würde.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?

Nachdem ich einen Brotjob hab, eigentlich recht unbeständig. Sobald mich die Muse packt, schlafe ich nicht mehr. Danach ist alles wieder gut.

Wie machst du auf deine Werke im Web aufmerksam?

Durch meine Autorenseite, Twitter, Blog und Instagram.

Dann gibt es noch liebe Blogger wie Euch!

Planst du deine Bücher immer von Anfang bis Ende oder verselbstständigt sich ein Charakter auch mal?

Ich hab mich auch schon mit einem Protagonisten in der Wolle gehabt. Der wollte nicht so wie ich. Fand ich überhaupt nicht witzig und hab einfach nicht weiter geschrieben. Nutzte jedoch auch nichts, denn er zwang mich förmlich dazu, dass ich seinen Weg mitgehe.

Welches deiner Bücher magst du besonders?

Die, die ich veröffentliche. Einige werden auch in der Schublade versauern.

Wie suchst du passende Passagen für eine Lesung heraus, ohne zu spoilern?

Mir gaben mehrere Profis den Rat, doch am Anfang anzufangen. Daran halte ich mich brav.

Hast du in deinem Buch einen Lieblingscharakter?

Noah von Manteuffel

Identifizierst du dich selbst mit einen deiner Figuren?

Nein!

Gibt es reale Personen, die dich zu deinen Figuren inspirieren?

Bei manchen Randfiguren hab ich das Gefühl, dass sie angelehnt sind. Aber eigentlich nicht.

Hast du eine Lieblingsszene?

Ich mag die Wächtertagebücher total gern und eine aus Teil 3. Wenn ich das verrate, spoiler ich.

Hast du reale Vorbilder für Szenen im Kopf gehabt?

Nein

An welchem Projekt arbeitest du gerade?

Teil 4 von Nadja und einer leichten Liebesgeschichte.

Hast du auch mal Schreibblockaden, also Tage an denen gar nichts mehr geht?

Mittlerweile hatte ich mal eine und ich lief zwei Wochen wie Falschgeld herum. Ein schreckliches Gefühl der Leere. Dann lese ich wieder oder schaue mal einen Film, danach geht es meistens. Wenn alles nix nutzt, muss ich raus. Wandern oder was Neues entdecken.

Wann und wo schreibst du?

Am liebsten in absoluter Stille, der Ort ist mir gleichgültig.

Schreibst du einfach drauf los oder recherchierst du erst, planst, legst Notizen an, bevor du zu schreiben beginnst?

Erst entstehen die Protagonisten, dazu lege ich Profile an. Dann schreibe ich mal los und schaue wo die Geschichte hin geht. Bis ich an die Punkte gerate, wo ich dann recherchieren muss. Macht mir aber genau so viel Spaß, wie das Schreiben an sich.

Es gibt diverse Angebote, kreatives Schreiben zu lernen, sei es an Unis oder bei Schriftstellern. Ist alles Handwerk, kann man alles daran lernen oder sitzt es in einem? Wie hast du gelernt, zu schreiben?

Ich besuchte Kurse, die mir nicht viel brachten. Dann las ich sehr viel und fand sehr viel Hilfe im Netz, gewann Freunde und Leute die mich unterstützten, auch mal mit harter Kritik. Persönlich finde ich, dass man zwar das Handwerk erlernen kann, doch nur die mit Talent, zaubern die Seele in ein Buch.

Was bedeutet es für dich, Autor zu sein? Womit kämpfst du als Schriftsteller, was sind die Freuden?

Klappentexte und Cover sind für mich schrecklich. Beides quält mich. Die Freuden sind natürlich, die positiven Feedbacks, dass ich meine Lektorin fand und viele liebe Fans gewinnen durfte. Auf Messen freue ich mich, wenn man sich mit Bloggern, Booktoubern und Lesern austauscht, diese Momente genieße ich am meisten.

Was denkst du, ist wichtiger für einen guten Roman: Eine interessante Protagonistin, so dass der Leser mit ihr durch die Geschichte gehen will, oder aber eine packende Geschichte, die ihren eigenen Sog entwickelt?

Bei Nadja ist es so, dass man mit ihr die persönliche Entwicklung und ihren Verlauf nah miterlebt. Beim Lesen mag ich beides sehr gern.

Weißt du noch, wo und wie du erfahren hast, dass dein Buch veröffentlicht werden soll?

Ich entschied mich bewusst für den Weg der Selbstveröffentlichung. Nachdem ich in einem sehr Leistungsorientierten Beruf arbeite, wollte ich mich an keinen Verlag binden. Jedoch recherchierte ich lange, bis ich den richtigen Weg für mich fand.

Hast du dich am Erscheinungstag in den nächsten Buchladen gestürzt um zu sehen, wie es dort präsentiert wird?

Nicht jedes Buch kommt in den Buchladen, aber als ich meines entdeckte, wurde ein Traum für mich wahr. Dies gehörte zu einem meiner schönsten Momente.

Ist ein Erscheinungstermin eines Buches genauso aufregend wie die Geburt eines Kindes, ist ja auch irgendwie ein Baby?

Eine Geburt ist wesentlich schmerzhafter. Doch das auf und ab der Gefühle, ist sehr nah beieinander. Man bangt, hofft, offenbart etwas von sich und es ist immer wieder aufregend.

Wer darf als erstes deine Manuskripte testlesen?

Meine liebe Lektorin Jacky und die ist extrem kritisch.

Wie viele Bücher hast du schon insgesamt geschrieben, wenn auch nicht veröffentlicht?

Über 20 – 5 sind veröffentlicht.

Hast du Mitspracherecht bei den Covern deiner Bücher?

Ja natürlich. Aber ehrlich, davon hab ich keine Ahnung und überlasse es dem Designer.

Wie haben deine Familie und dein Umfeld reagiert als du das Schreiben von Büchern angefangen hast?

Erst hat das keiner ernst genommen. „Ja, lasst sie mal machen.“ Deshalb veröffentlichte ich heimlich mein erstes Buch und danach war das Staunen groß. Mein Mann wusste davon und hat mich unterstützt. Zumal er in Schreibphasen das Kochen und den Haushalt übernimmt.

Hast du ein Lieblingszitat aus deinem Buch?

Aber nun, so scheint es, sind diese Dämonen den anderen zuvorgekommen und ich hoffe inniglich, dass die Welt endlich von den Ungeheuern, welche mich mein ganzes Leben lang beeinflussten, Besitz von mir ergriffen, mich zu dem machten, was ich nie sein wollte, befreit wird.

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