Autorenvorstellung Susanne Eisele

Autorenvorstellung Susanne Eisele

Heute stellen wir euch die Autorin Susanne Eisele vor, sie ist auf die Quasselwolke gestiegen und hat sich unseren Fragen gestellt.

Zu deiner Person:

Wer bist du? Wie würdest du deine Biographie erzählen?

Mein Name ist Susanne Eisele. Ich bin zwischenzeitlich zweiundfünfzig Jahre alt, aber ich glaube, meine Biographie wäre trotzdem ziemlich langweilig. Seit mehr als dreißig Jahren den gleichen Bürojob und seit neununzwanzig Jahren den gleichen Mann an meiner Seite, seit nunmehr sechsundzwangzig Jahren verheiratet. Meine Lieblingsfächer in der Schule waren Mathe und Musik. Ich bin Metalfan und gerne auf Konzerten und Festivals. Wenn es zeitlich und finanziell möglich ist, reise ich auch gerne.

Wenn du dich mit 3 Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Wissbegierig, fantasievoll und harmoniebedürftig

Welches Sternzeichen bist du?

Wasssermann

Welchen Fehler entschuldigst du am ehsten?

Solche die einfach passieren, weil man müde oder überfordert war, nicht alle Informationen hatte oder ähnliches.

Wer ist dein liebster Romanheld?

Einer, der auch seine Schwächen hat und dem auch mal geholfen werden muss. Mit konkreten Namen kann ich leider nicht aufwarten.

Wer ist dein Lieblingsheldinnen/ -helden in der Wirklichkeit?

Menschen, die einfach helfen, ohne zuerst nach dem Gewinn für sich selbst zu fragen.

Wer ist dein Lieblingsmusiker?

Derzeit ganz klar Powerwolf.

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

Lesen und schreiben

Was ist deine Lieblingsfarbe?

schwarz, lapislazuliblau, dunkelgrün

Wer ist dein Lieblingsschriftsteller?

Im Bereich Krimis Elizabeth George. Im Bereich Fantasy würde ich sagen Markus Heitz, Tad Williams, R.A. Salvatore, Patricia McKillip und C.S. Friedman. Es gibt aber noch sehr viele andere, die ich gerne lese.

Was verabscheust du am meisten?

Hinterhältigkeit, Böswilligkeit

Welche natürliche Gabe möchtest du besitzen?

Ich würde gerne andere heilen können, auch von schweren Krankheiten.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

In meinem Bürojob schreibe ich schon seit meiner Ausbildung recht viel. Ich habe es dann vor vielen Jahren mit einem Roman versucht, der von den Testlesern für ganz gut befunden wurde, aber immer noch in meiner Schublade liegt. Unüberarbeitet würde ich den auch nicht rausrücken.

Erst vor etwa fünf Jahren hatte wieder eine Geschichte im Kopf, die ich unbedingt zu Papier bringen wollte. Das sollte eigentlich ein einzelnes Projekt bleiben, aber nachdem fast jeder nach einer Fortsetzung gefragt hat, hat sich das irgendwie verselbständigt.

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Es muss spannend sein und so gut beschrieben, dass eine Art Film in meinem Kopf abläuft. Das heißt nicht, dass alles bis ins kleinste Detail beschrieben sein muss; ein bisschen Fantasie habe ich ja selbst, aber zumindest eine grobe Beschreibung der Umgebung und des Protas sollte da sein.

Mit spannend meine ich übrigens nicht, dass es ein Krimi oder Thriller sein muss. Aber es sollte so geschrieben sein, dass ich neugierig bleibe, was als nächstes geschieht.

Wo liest du am liebsten?

Ich habe zu Hause in meinem Büro einen gemütlichen Sessel mit Fußhocker. Dort lese ich am liebsten.

Hast du ein Lebensmotto?

Nein, ich versuche alles so zu nehmen wie’s kommt und das für mich Beste daraus zu machen.

Welche Bücher hast du als Kind gelesen?

Meine Leseanfänge waren “Die kleine Hexe”, “Der kleine Wassermann”, “Pipi Langstrumpf”, später dann “Hanni und Nanni”, “Die fünf Freunde” und ”???”.

Welches Buch MUSS man unbedingt gelesen haben?

Kein spezielles. Jeder sollte das lesen, was ihm Spaß macht. Hauptsache es wird überhaupt gelesen.

Hast du ein Lieblingsbuch?

Ich lese kaum ein Buch zweimal. Dafür bin ich viel zu neugierig auf neuen Lesestoff. Wenn ich aber unbedingt eines nennen muss, dass dürfte das wohl die “Erdzauber”-Trilogie von Patricia McKillip sein.

Hat ein Schriftsteller je Feierabend oder Urlaub?

Nicht wirklich. Die Ideen kommen wie sie wollen. Im Zweifelsfall auch mitten in der Nacht. Dann muss man eben aufstehen und aufschreiben – man will seine Muse ja nicht verkrätzen. Ich habe auch im Urlaub immer mein Netbook dabei und in meiner Handtasche einen Notizblock und Kugelschreiber.

Wie sieht dein Alltag aus?

Ich schätze, eher langweilig. Morgens zur Arbeit fahren, Bürojob machen, Abends heimkommen, dann entweder schreiben, lesen oder Fernseh schauen. Am Wochenende die übliche Hausarbeit erledigen und ab und zu verreisen oder einen Wochenendausflug machen.

Was bringt dich zum lachen?

Ich schätze, das Übliche: Witze, lustige Situationen, lustige Filme. Oftmals kann ich auch über mich selbst lachen, wenn ich mich mal wieder etwas umständich anstelle oder schwer von Begriff bin und der Groschen dann doch noch gefallen ist.

Welches Hobbies hast du?

Lesen, schreiben, nähen. Manchmal male ich auch, aber nicht sehr oft.

Wie siehst du dich in 10 Jahren?

Eigentlich nicht viel anders als jetzt. Natürlich ist da die Hoffnung, dass ich bis dahin deutlich mehr Leser habe, aber ich glaube nicht, dass mich das verändern würde. Auf jeden Fall möchte ich bis dahin noch ein paar Romane veröffentlichen.

Hier darfst du sagen, was du schon immer einmal sagen wolltest:

Ich sage zum Leidwesen von anderen ohnehin immer das, was ich auch sagen möchte. Aber wenn hier schon eine extra Rubrik dafür ist, dann möchte ich einfach DANKE sagen, an alle, die mich auf die eine oder andere Weise unterstützen.

Vervollständige folgende Sätze:

Ich bin süchtig nach

Schokolade und Gummibärchen

Ich lese am liebsten Bücher aus dem Genre…

Krimi und Fantasy

Ich lese keine Bücher aus dem Genre…

Liebesromane

Mein Lieblingsgetränk ist…

Mineralwasser

Mein liebstes Liebeslied ist…

lass was von Powerwolf laufen und das Richtige ist dabei.

Ich grusel mich vor…

fällt mir ad hoc nichts ein

Wenn ich ein Geist wäre,…

wäre ich traurig, weil ich keine Schokolade essen und auch nicht wirkllich mit anderen Menschen kuscheln könnte.

Wenn ich in einem Buch leben würde, wäre ich...

eine weiße Hexe

Beim schreiben esse ich….

Schokolade, Gummibärchen, Esspapier; wenn ich allerdings richtig im Flow bin, gar nichts. Dann gibt es nur noch mein Netbook, den nächsten Roman und mich.

Kommen wir nun zum Schreiben

Woher bekommst du die Ideen für deine Romane und Geschichten?

Eine Romanidee habe ich geträumt. Ich hatte ganz schön Herzklopfen, als ich aufgewacht bin. Zumeist kann ich aber gar nicht genau sagen, wie ich auf die Idee komme. Bei Ausschreibungen lese ich mir diese durch und horche in mich hinein, ob es dafür irgendwo in mir drin einen Plot gibt. Bei den meisten Romanen ist einfach irgendwann die Idee da. Ich habe den Eindruck, je mehr ich dann diesen Geschichten nachgehe, desto mehr vermehren sich die Plotbunnies.

Wie lange brauchst du für die Herstellung eines eigenen Buches?

Das kommt natürlich auf die Länge des Buches an. Bei meinen üblichen Kurzromanen zwischen ein und drei Monaten zum schreiben. Bis dann allerdings ein paar Testleser ihre Rückmeldungen gegeben und mein Mann das Lektorat gemacht hat, vergehen in der Regel nochmals 3 Monate. Ich habe aber gerade auch einen Roman, den ich bereits vor etwa einem Jahr angefangen habe. Da sind jetzt aber drei andere Romane dazwischen gekommen, bei denen ich eine Deadline zur Abgabe hatte bzw. beim aktuellen habe. Deshalb wird der angefangene Roman wohl noch eine ganze Zeit unvollendet bleiben. Das wird dann auch mein bisher längster Roman. Ich hoffe, dass ich den 2019 veröffentlichen kann.

Welche Medien durchforstest du vor dem Bücher schreiben?

Kommt drauf an. Bei reinen Fantasyromanen gar nichts. Wenn ich Grundlagen benötige, wie bei “Kein Schnee im Hexenhaus”, dann Dokumentationen im Fernsehen und Internetrecherche, vor allem Wikipedia. Außerdem suche ich mir Testleser, die sich mit der Materie etwas auskennen. Für den Roman, den ich gerade schreibe, habe ich mir auch bereits einen fachkundigen Testleser gesucht.

Wie gemütlich ist dein Schreibtisch eingerichtet?

Mein Schreibtisch ist chaotisch und meist unter allem möglichen begraben. Allerdings schreibe ich dort auch keine Bücher. Zum Schreiben setze ich mich in meinen gemütlichen Lesesessel, lege die Beine hoch und schreibe mit dem Netbook auf meinem Schoß.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?

Da ich ja nur Hobbyschriftstellerin bin, kann ich das nicht sagen. Ich habe meinen normalen Arbeitsalltag und wenn ich Zeit und Lust habe, schreibe ich.

Wie machst du auf deine Werke im Web aufmerksam?

Bislang nur auf Facebook (https://www.facebook.com/SusanneEiseleAutorin) und in zwei verschiedenen Musikforen, bei denen ich angemeldet bin. Ist dort zwar off-topic, wird aber geduldet, da ich schon lange genug dabei bin. Bei einem der Musikforen sind wir zwei Autoren und wir teilen uns dann einfach einen gemeinsamen Thread für unsere Romane. „Kein Schnee im Hexenhaus“ ist im Rahmen der Märchenspinnerei erschienen, die eigene eigene Website hat (www.maerchenspinnerei.de)

Planst du deine Bücher immer von Anfang bis Ende oder verselbstständigt sich ein Charakter auch mal?

Ich bin reiner Bauchschreiber, d.h. zu Anfang steht nur ein grober Plot, dann lasse ich mich selbst überraschen, was kommt. Dass sich z.B. einer meiner Vampirsheriffs plötzlich als schwul outet, war so nicht geplant, aber wenn es für ihn so richtig ist, bekommt er seinen Willen. Bei meinem zweiten Roman (Kinderspiel), hatte ich eigentlich ein anderes Ende geplant, aber so ist es besser.

Welches deiner Bücher magst du besonders?

Das ist, wie wenn du Kinder hast. Du liebst jedes auf seine spezielle Art.

Wie suchst du passende Passagen für eine Lesung herraus, ohne zu spoilern?

Ich habe bislang noch keine Lesung gehalten. Bei Zitaten halte ich mich ohnehin kurz, so dass es da relativ einfach ist, Spoiler zu vermeiden.

Hast du in deinem Buch einen Lieblingscharakter?

Mit dem/den Hauptcharakteren beschäftigt sich man natürlich am intensivsten. Aber da würde ich jetzt nicht sagen, dass ich einen lieber mag, als den anderen.

Identifizierst du dich selbst mit einer deiner Figuren?

Schwierig. Ein wenig vom Autor steckt in jedem seiner Bücher und damit auch in seinen Figuren. Vollständig indentifiziere ich mich mit keiner meiner Figuren, aber ich denke Frau Hag aus “Kein Schnee im Hexenhaus” und Jenny von “Nachbarschaftshilfe” und “Kinderspiel” haben am meisten von mir.

Gibt es reale Personen, die dich zu deinen Figuren inspirieren?

Vom Aussehen her ja, allerdings haben die Figuren im Buch einen völlig anderen Charakter als in Natura. Insgesamt spiegeln sich sicherlich Erfahrungen mit realen Menschen in meinen Büchern wieder, allerdings mehr als Gesamtheit der Erfahrungen.

Hast du eine Lieblingsszene?

Die Jagdszene in “Nachbarschaftshilfe”.

Hast du reale Vorbilder für Szenen im Kopf gehabt?

Nein, zumindest nicht bewusst.

An welchem Projekt arbeitest du gerade?

An einer (weiteren) Märchenadaption für die Märchenspinnerei.

Hast du auch mal Schreibblockaden, also Tage an denen gar nichts mehr geht?

Ich habe Tage, an denen ich nicht schreibe, weil einfach der normale Alltag zu stressig ist, oder ich mit meinem Mann oder Freunden unterwegs bin. Das würde ich aber unter Abwechslung verbuchen, nicht unter Schreibblockade.

Wann und wo schreibst du?

Normalerweise zu Hause auf meinem Netbook. Unter der Woche abends, an den Wochenenden auch nachmittags. Wenn mir eine gute Szene einfällt, schreibe ich die aber auf, wo immer ich mich gerade befinde. Dafür habe ich immer meinen Notizblock dabei.

Schreibst du einfach drauf los oder recherchierst du erst, planst, legst Notizen an, bevor du zu schreiben beginnst?

In der Regel steht ein grober Plot. Bei meinen Krimis habe ich nicht recherchiert, bei der Märchenadaption habe ich das im Vorfeld gemacht. Den groben Plot für die Märchenadaption, die ich gerade schreibe, habe ich schon länger im Kopf und mich bereits bei dem einen oder anderen nach bestimmten Dingen erkundigt, die ich hierfür benötige, bevor ich überhaupt angefangen habe zu schreiben. Wenn der Plot steht und gegebenenfalls Recherchearbeiten erledigt sind, schreibe ich einfach drauf los.

Es gibt diverse Angebote, kreatives Schreiben zu lernen, sei es an Unis oder bei Schriftstellern. Ist alles Handwerk, kann man alles daran lernen oder sitzt es in einem? Wie hast du gelernt, zu schreiben?

Für mich selbst ist es ein learning by doing. Ich weiß, was ich bei Bücher die ich lese mag und was ich langweilig finde. Daran versuche ich mich zu orientiren. Ich habe mal vor vielen Jahren einen Fernkurs belegt. Das war allerdings nicht sehr befriedigend für mich. Da kamen immer Beanstandungen zurück, die ich nicht nachvollziehen konnte. Seither mache ich einen großen Bogen um so etwas.

Zum Teil ist die Schriftstellerei wirklich Handwerk, das man auch erlernen kann. Was man nicht lernen kann ist Fantasie zu haben. Die braucht man aber, um sich Geschichten auszudenken. Von daher denke ich, ein Teil der Schriftstellerei muss in einem drin sein, sonst nützt das ganze erlernte Handwerk nichts.

Was bedeutet es für dich, Autor zu sein? Womit kämpfst du als Schriftsteller, was sind die Freuden?

Für mich bedeutet es, dass ich mir selbst Geschichten erzähle, die ich während des Erzählens aufschreibe. Dann hoffe ich, dass ich damit auch andere erfreuen kann. Das sind für mich auch die Freuden, wenn andere auf mich zukommen oder mir eine Nachricht senden, dass ich ihnen eine schöne Zeit schenken konnte, während sie in mein Buch vertieft waren.

Das Marketing ist nicht so mein Ding, aber da muss ich als Selfpublisher eben durch.

Was denkst du, ist wichtiger für einen guten Roman: Eine interessante Protagonistin, so dass der Leser mit ihr durch die Geschichte gehen will, oder aber eine packende Geschichte, die ihren eigenen Sog entwickelt?

Im Idealfall hat ein Buch beides. Ich denke bei der Beantwortung dieser Frage kommt es auch auf das Genre an. Bei Romantasy dürfte die Protagonistin wichtiger sein. Zum Beispiel bei “Ein Buch ohne Staben” von Anonymus ist die Geschichte wichtiger.

Weisst du noch, wo und wie du erfahren hast, dass dein Buch veröffentlicht werden soll?

Da ich mein Buch im Selfpublishing herausgebracht habe, habe ich das auf dem entsprechenden Portal hochgeladen und fertig. Eigentlich ziemlich unspektakulär. Über einen Verlag bin ich damals bewusst nicht gegangen, weil es meinem Vater schon nicht mehr so gut ging und ich unbedingt wollte, dass er mein erstes Buch noch in Händen halten kann, bevor er stirbt. Über die Selfpublishingschiene hat das auch funktioniert.

Hast du dich am Erscheinungstag in den nächsten Buchladen gestürzt um zu sehen, wie es dort präsentiert wird?

Da ich über Amazon veröffentlicht habe, sind meine Romane nicht als Prints im Buchladen erhältlich. “Kein Schnee im Hexenhaus” allerdings als epub.

Ist ein Erscheinungstermin eines Buches genauso aufregend wie die Geburt eines Kindes, ist ja auch irgendwie ein Baby ?

Ich habe keine eigenen Kinder, weshalb ich da nur schwer einen Vergleich ziehen kann. Aber so eine Art Baby ist es schon. Es ist auch jedes Mal aufs Neue aufregend, das erste Mal den Print in Händen zu halten und zu wissen, dass alles, was in dem Buch steht aus der eigenen Feder stammt. Dieses Gefühl lässt auch beim zweiten oder dritten Buch nicht nach.

Wer darf als erstes dein Manuskripte testlesen?

Normalerweise mein Mann. “Kein Schnee im Hexenhaus” haben zeitgleich noch zwei andere, befreundete Autoren erhalten. Aber normalerweise ist mein Mann der erste der das durchliest und seine Anmerkungen anbringt, bevor es zu den Testlesern geht.

Wie viele Bücher hast du schon insgesamt geschrieben, wenn auch nicht veröffentlicht?

Drei Romane sind veröffentlicht, ebenso zwei Kurzgeschichten (die über einen Verlag). Mein absolutes Erstlingswerk liegt in der Schublade. Ein weiterer Kurzroman wurde von einem Verlag angenommen und wird nächsten März veröffentlicht. Zwei Kurzgeschichten weden im Dezember veröffentlicht. Dann liegen noch neun fertige Kurzgeschichten auf dem Netbook.

Alles andere sind nur angefangene Sachen.

Hast du Mitspracherecht bei den Covern deiner Bücher?

Bei meinen drei bisherigen Büchern stammen alle Coverideen und Bilder von mir und wurden von meinem Mann umgesetzt. Wobei das Hexenhaus auch von meinem Mann modeliert wurde. Bei dem Kurzroman, der im Frühjahr 2018 über einen Verlag erscheint, habe ich kein Mitspracherecht. Das liegt aber auch daran, dass dieser im Rahmen einer Anthologiereihe erscheinen wird und das Cover dann natürlich in das Gesamtkonzept passen muss.

Wie hat deine Familie und dein Umfeld reagiert als du das Schreiben von Büchern angefangen hast?

Dass ich angefangen hatte, hat nur mein Mann mitbekommen, der mich von Anfang an sehr unterstützt hat. Alle anderen haben es erst mitbekommen, dass ich meinen ersten Roman präsentiert habe. Die Reaktionen waren von neutral bis begeistert. Negative Reaktionen habe ich zum Glück bis heute nicht bekommen.

Kannst du dich noch daran erinnern, wie es war als dein erstes Buch von einem Verlag angenommen wurde?

Das war erst vor kurzem, ja das weiß ich noch. Ich war einfach nur happy. Natürlich hatte ich gehofft, dass das Buch angenommen wird, das ich speziell für diese Ausschreibung geschrieben habe, aber das positive Feedback, dass die Geschichte wirklich gut genug ist, um angenommen zu werden, ist einfach nur großartig.

Wann kam erstmals der Wunsch auf, ein Buch schreiben zu wollen?

Das war Anfang der 1990er. Von da stammt auch mein unveröffentlichter Erstling. Dann versiegte das Verlangen mehr oder weniger, bis es dann 2013 wieder aufblühte. Die tatsächliche erste Veröffentlichung und das positive Feedback haben dann dazu geführt, dass der Wunsch weitere Bücher zu schreiben noch stärker wurde.

Hast du ein Lieblingszitat aus deinem Buch?

Leider nicht wirklich. Aber ich kann gerne aus dem Schluss von “Kinderpiel” zitieren:

Erneut wechselten Charles und Alexandra verstörte Blicke, bevor Charles lospolterte: „Dich kann man echt nicht alleine lassen! Ich gehe nie wieder in Urlaub!“ Matthew lachte. „Das wollte ich doch nur hören!“ „WAS WAR LOS, VERDAMMT?“, wollte Charles energisch wissen.

Matthew lächelte wieder: „Du erinnerst dich daran, dass ich ein Schild ‘verbrechensfreie Zone’ aufstellen wollte?“ Charles nickte irritiert. „Ich war zu spät dran!“

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