Autorenvorstellung Sylvia Rieß

Autorenvorstellung Sylvia Rieß

Heute stellen wir euch die Autorin Sylvia Rieß vor, sie ist auf die Quasselwolke gestiegen und hat sich unseren Fragen gestellt.

 

Zu deiner Person:

 

Wer bist du? Wie würdest du deine Biographie erzählen?

Ich bin eine absolute Träumerin mit einem riesen Herzen für Tiere. Darum habe ich auch mit vier Jahren schon beschlossen, dass ich Autor und Tierarzt werden muss. 😉

Außerdem bin ich dickköpfig und stur. Und wenn ich höre: “Das geht nicht, weil …” dann muss mir das Leben erstmal beweisen, dass das wirklich nicht geht.

Und so wurde ich Autor und Tierarzt. Biedes irgendwie. Und ich liebe es, denn treibt mich das eine in den Wahnsinn, flüchte ich mich ins andere.

Wenn du dich mit 3 Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Verträumt, verrückt, verliebt (in das Leben, die Welt, meine Familie .. einfach alles 😉 )

Welches Sternzeichen bist du?

Waage. Ich glaube nicht dran … aber immer wenn ich nachschaue, bin ich so eine typische Waage. Schlimm. 😉

Welchen Fehler entschuldigst du am ehsten?

Ich bin allegemein ein recht verzeihender Mensch und es gibt fast nichts, was eine ehrliche Entschuldigung nicht wieder richtet. Aber wer meinen guten Willen einmal verspielt hat, der hat ihn meist für immer verspielt.

Wer ist dein liebster Romanheld?

Sam, der Treue.

Wer ist dein Lieblingsheldinnen/ -helden in der Wirklichkeit?

Meine Mama

Wer ist dein Lieblingsmusiker?

Enya. Ihre Musik berührt mich. Aber es gibt auch viele andere tolle Songs. Ich brauche Musik genauso wie eine gute Geschichte.

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

Träumen, von dem was sein könnte, von dem was war, vom Augenblick, von anderen Welten und von den Sternen, die ich gerne erreichen würde.

Was ist deine Lieblingsfarbe?

Weiß und Gold

Wer ist dein Lieblingsschriftsteller?

Shakespeare. Da stimmt einfach jedes Detail und diese herrliche Sprache. Ich liebe es.

Was verabscheust du am meisten?

Unehrlichkeit, Engstirnigkeit, Hass

Welche natürliche Gabe möchtest du besitzen?

Durch Handauflegen zu heilen.

Wie bist du zum schreiben gekommen?

Durch die Schulfibel meines großen Bruders. Mit vier hab ich seine Hausaufgaben mitgemacht und als ich dann endlich Worte aneinanderhängen konnte, kamen die ersten Geschichten … in meinem Schönschreibheft, weswegen ich auch eine echte Artzschrift entwickelt hab.

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Dass man bei jedem neuen Leser wieder in den Bann der Geshcichte gezogen wird und jedes Mal neue Details entdecken kann.

Wo liest du am liebsten?

Im Bett.

Hast du ein Lebensmotto?

Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. (Spruch aus Afrika)

Welche Bücher hast du als Kind gelesen?

Alle, derer ich habhaft werden konnte. 😉 Aber klar, die Klassiker, Astrid Lindgren, Janosch, ganz viel Bille und Zottel (und jedes andere Pferdebuch) aber auch Bücher meiner Mama. Krimis, Romane und so.

Hast du ein Lieblingsbuch?

Nicht wirklich. Ich liebe so viele. Herr der Ringe, die Nebel von Avalon, Harry Potter, die Ayla Romane, aber eben auch die Klassiker. Gothes Faust, Shakespeare, Brecht, Stolz und Vorurteil …

Hat ein Schriftsteller je Feierabend oder Urlaub?

Ja schon. Wenn er ihn sich nimmt und nicht grade von seinem Brotjob beansprucht wird. Denn ganz ehrlich: Die wenigsten Schriftsteller können vom Schreiben leben.

Wie sieht dein Alltag aus?

Voll gepackt. Aufstehen, Pferde versorgen, Arbeiten, Mittags dann Buchbestellungen, oder Schreiben, oder planen … oder oder oder, dann wieder arbeiten, und abends auch wieder Pferde und dann Schreiben oder mit meinem Mann Zeit verbringen.

Was bringt dich zum lachen?

Mein Mann, meine Pferde, meine Familie, meine Katzen, mein Job, meine Fans.

Welches Hobbie hast du?

Neben der Arbeit und dem Schreiben?

Ja, die Pferde, und meine Bonsais. Mein Garten und Schwimmen und Rollenspiele (die mit den Würfeln und komischen Kostümen 😉 )

Wie siehst du dich in 10 Jahren?

Mit Mann und Kindern im eigenen Haus, immer noch als Tierärztin, immer noch am Schreiben (vielleicht am mittlerweile 30sten Roman) und glücklich, weil grade mein “Stern von Erui” als Serie im Fernsehen angelaufen ist.

Hier darfst du sagen, was du schon immer einmal sagen wolltest:

Seit der Veröffentlichung ist mein Leben so viel anstrengender geworden, aber auch so viel reicher. Man trifft klar auch Idioten, aber vor allem so viele tolle Menschen.

Vervollständige folgende Sätze:

Ich bin süchtig nach

Schokolade

Ich lese am liebsten Bücher aus dem Genre…

Fantasy

Ich lese keine Bücher aus dem Genre…

Erotik

Mein Lieblingsgetränk ist…

Wenn es um normale Getränke geht: Tee

Wenn es um Alkoholika geht: Caipirinha

Mein liebstes Liebeslied ist…

“Built to last” von Melee

Ich grusel mich vor…

schlechten Horrorfilmen

Wenn ich ein Geist wäre,…

könnte ich endlich in einem Schloss leben und würde sehen, wie die Welt in vielen hundert Jahren aussieht.

Wenn ich in einem Buch leben würde, wäre ich...

in Erui zuhause

Beim schreiben esse ich….

alles, was ich in die Finger kriege.

Kommen wir nun zum Schreiben

Woher bekommst du die Ideen für deine Romane und Geschichten?

Von überall. Manche Welten sind irgendwie schon immer in mir und wollen dringend raus. So wie Erui. Andere kommen einfach angeflogen. Und bei wieder anderen … naja in meiner Gegenwart muss man aufpassen, was man so sagt und tut, sonst wird man schnell der Inspirationfunke für eine neue Geschichte.

Wie lange brauchst du für die Herstellung eines eigenen Buches?

Ganz unterschiedlich. Aner “Der Stern von Erui”-Trilogie habe ich über 13 Jahre geschrieben, weil einfach die Welt darum wachsen musste. Für den “Axolotlkönig” habe ich von der ersten Idee bis zur veröffentlichung 15 Monate gebraucht.

Welche Medien durchforstest du vor dem Bücher schreiben?

Mein Gehirn.

Wie gemütlich ist dein Schreibtisch eingerichtet?

Seeeeeeehr. Ich schreibe am Laptop im Bett oder auf der Couch. 😉

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?

Kann ich nicht sagen. Ich bin Tierarzt und wenn ich dann frei habe, schreibe ich.

Wie machst du auf deine Werke im Web aufmerksam?

Auf FB und meiner Homepage, Twitte, Instagram. Aber ich mag das nicht so sehr. Also … ich rede gern über meine Bücher. Ich liebe jedes einzelne davon. Aber wie viele Kollegen, kommt mir das ‘Werbung machen’ immer so aufdringlich vor.

Planst du deine Bücher immer von Anfang bis Ende oder verselbstständigt sich ein Charakter auch mal?

Bei mir sind es immer einzelne Chars oder Szenen oder Ideen und dann kommt der Rest von allein beim Schreiben.

Welches deiner Bücher magst du besonders?

Meinen Stern. Ich liebe Erui. Es ist ‘meine’ Welt. Ich kenne sie, jeden Winkel, bin in Gedanken so oft dagewesen, dass es sich einfach so echt anfühlt. Doch Spaß habe ich an all meinen Ideen und alle meine Bücher wachsen mir ans Herz.

Wie suchst du passende Passagen für eine Lesung herraus, ohne zu spoilern?

Da vertraue ich meinem Bauchgefühl. Bis heute habe ich keine Szene auf zwei Lesungen gelesen. Die Bücher sind ja auch dick genug.

Hast du in deinem Buch einen Lieblingscharakter?

Llewellyn MacCormac aus meinem Stern.

Identifizierst du dich selbst mit einen deiner Figuren?

Mein Nickname ist Aljana, so wie die Hauptfigur aus meinen Büchern. Ic hwollte immer sein wie sie. Mutig, abenteuerlustig, niemals aufgeben, nie den Blick für andere verlieren. Sie wird immer ein Vorbild bleiben.

Gibt es reale Personen, die dich zu deinem Figuren inspirieren?

Nicht so ganz. Es ist eher umgekehrt. Ich treffe immer wieder Personen, die mich dann an die figuren meiner Geschichten erinnern.

Hast du eine Lieblingsszene?

Im Stern ist es das Ende. Aber man muss schon durch die ganze Trilogie durch, um das zu verstehen.

Im Axolotlkönig ist es der Moment, als Fynn erkennt, dass Leonie Hilfe braucht.

In meinem bald erscheinenden Hamster-Roman ist es einfach jede Szene, weil das Buch so ultraviel Spaß macht. 😉

Hast du reale Vorbilder für Szenen im Kopf gehabt?

Von Orten teils schon.

An welchem Projekt arbeitest du gerade?

Am Hamster-Projekt. Eigentlich sollte es eine Kurzgeschichte werden. Aber jetzt ist es eine siebenteilig funtatische Buchreihe “Der Herr der sieben Köngireiche”.

Außerdem schreibe ich an der neuen Erui-Trilogie, die im Prinzip die Vorgeschichte zum Stern erzählt.

Hast du auch mal Schreibblockaden, also Tage an denen gar nichts mehr geht?

Regelmäßig. Wenn meine Patienten mich brauchen, dann ist an schreiben nicht zu denken.

Wann und wo schreibst du?

In der Mittagspause oder am Feierabend.

Schreibst du einfach drauf los oder recherchierst du erst, planst, legst Notizen an, bevor du zu schreiben beginnst?

Meist kommt mir im Laufe des Tages irgendeine Szene in den Kopf. Ich notiere solche Ideen nicht immer, denn die guten bleiben lange genug präsent, dass ich sie dann einfach runterschreiben kann.

Es gibt diverse Angebote, kreatives Schreiben zu lernen, sei es an Unis oder bei Schriftstellern. Ist alles Handwerk, kann man alles daran lernen oder sitzt es in einem? Wie hast du gelernt, zu schreiben?

Ich habe geschrieben. Und dann habe ich gelöscht. Neu geschrieben. Und wieder gelöscht. Bis es mir selbst gut genug erschien.

Was bedeutet es für dich, Autor zu sein? Womit kämpfst du als Schriftsteller, was sind die Freuden?

Die Freuden sind, wenn mich Reaktionen von Leuten erreichen, bei denen ich merke, dass sie beim Lesen gefühlt haben, was ich beim Schreiben fühlen durfte.

Was denkst du, ist wichtiger für einen guten Roman: Eine interessante Protagonistin, so dass der Leser mit ihr durch die Geschichte gehen will, oder aber eine packende Geschichte, die ihren eigenen Sog entwickelt?

Das kommt drauf an, ob man eine Charakterorientierte oder eine weltanschauungsorientierte Geschichte schreibt.

Weisst du noch, wo und wie du erfahren hast, dass dein Buch veröffentlicht werden soll?

Ja. Ich habe beschlossen: 2015 bist du soweit mit allen drei Teilen, dass du mit 1 mal zu potte kommst und ihn veröffentlichst. (Ich brauche Druck und eigenen Deadlines, sonst bin ich ein Superprokrastinierer)

Hast du dich am Erscheinungstag in den nächsten Buchladen gestürzt um zu sehen, wie es dort präsentiert wird?

Nö. Selfpublisher stehen nicht in Buchläden. Außer, sie fragen höflich und es sind tolle Buchläden (was meiner ist)

Ist ein Erscheinungstermin eines Buches genauso aufregend wie die Geburt eines Kindes, ist ja auch irgendwie ein Baby ?

Da ich noch keine Kinder habe, kann ich den Vergleich nicht ziehen. Mein Bücher ind meine Babys … geistig. Aber ich glaube, ein neues Leben auf diese Welt kommen zu sehen ist dann nochmal was ganz anderes.

Wer darf als erstes dein Manuskripte testlesen?

Ich habe da eine ausgewählte Schar 😉

Wie viele Bücher hast du schon insgesamt geschrieben, wenn auch nicht veröffentlicht?

So ein gutes Dutzend.

Hast du Mitspracherecht bei den Covern deiner Bücher?

Klar. Ich gebe die ja in Auftrag!

Wie hat deine Familie und dein Umfeld reagiert als du das Schreiben von Büchern angefangen hast?

Naja, da ich mit 4 angefangen hab und wirklich nie davon abzubringen war, haben sie sich recht früh damit abgefunden. Meine Eltern haben mich dahingehend auch immer unterstützt.

Kannst du dich noch daran erinnern, wie es war als dein erstes Buch von einem Verlag angenommen wurde?

Ja. Da war ich 11 und darüber rede ich nicht. Denn nicht ohne Grund bin ich später Selfpublisher geworden (Auch wenn ich heute weiß, dass die Welt der verlage so bunt und diferenziert ist, wie die der Autoren)

Wann kam erstmals der Wunsch auf, ein Buch schreiben zu wollen?

Keine Ahnung. Ch habe immer shcon Geschichten erzählt. Sie waren eben einfach da.

Hast du ein Lieblingszitat aus deinem Buch?

Aus dem Stern: “Gib die Menschen nicht auf. Die Träume in ihren Herzen können so mächtig sein. Sie müssen es nur erst begreifen.”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.