Autorenvorstellung Werner Karl

Autorenvorstellung Werner Karl

Heute stellen wir euch den Autor Werner Karl vor, er ist auf die Quasselwolke gestiegen und hat sich unseren Fragen gestellt.


Zu deiner Person:

Wer bist du? Wie würdest du deine Biographie erzählen?

Ich bin gebürtiger Nürnberger, also Zentral-Franke, lebe aber mit meiner Familie seit 25 Jahren im Landkreis Coburg. Im Hauptberuf bin ich ein sogenannter Troubleshooter für die Druckindustrie, natürlich meist im technischen und kaufmännischen Außendienst tätig. Ich gebe auch Schulungen und firmenspezifische Unterstützung. Im Zweitberuf eben Autor im phantastischen Gerne.

Wenn du dich mit 3 Worten beschreiben müssten, welche wären das?

Bodenständig, ehrlich, zielorientiert.

Welches Sternzeichen hast du?

Stier (aber ich gebe keinen Deut auf Astrologie, das ist Humbug)

Welchen Fehler entschuldigst du am ehesten?

Fremde Fehler; wahrscheinlich wurden demjenigen nicht alle Sachverhalte klargemacht.
Eigene Fehler ärgern mich, wenn sie mehr als einmal auftreten. Ich neige etwas zu Perfektionismus, welcher natürlich nie erreicht werden kann. Man sollte aber aus jedem Fehler lernen und ihn nicht wiederholen.

Wer ist dein liebster Romanheld?

Eine Frau: Honor Harrington aus der gleichnamigen Military-SciFi-Reihe von David Weber.

Wer ist dein Lieblingsheldinnen/ -helden in der Wirklichkeit?

Gibt es keine. Heldenverehrung hat so ihr Gschmäckle.

Wer ist dein Lieblingsmusiker?

Oh, das geht von AC/DC über viele Rockbands bis hin zu Billy Joel u.v.a.

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

Schreiben!

Was ist deine Lieblingsfarbe?

Weinrot

Wer ist dein Lieblingsschriftsteller?

Brian D‘Amato, David Weber, Larry Niven

Was verabscheust du am meisten?

Faulheit, Dummheit, Ignoranz

Welche natürliche Gabe möchtest du besitzen?

Interessiert bleiben, Lernwillig bleiben

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Das wäre eine längere Geschichte. Kurz: Wer viel liest, kommt irgendwann automatisch zum Schreiben.

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Dass ich es nicht mehr aus der Hand legen möchte; es noch einmal lesen möchte.

Wo liest du am liebsten?

Zuhause in Ruhe ohne Störungen.

Hast du ein Lebensmotto?

Bleib dir selbst treu! Verwirklich deine Träume! Jetzt, nicht irgendwann!

Welche Bücher hast du als Kind gelesen?

Da gibt es keine Grenze; ich lese immer noch viel. Vielleicht 3.500 bis 4.000 Bücher und Romane. In den letzten Jahren viele Sachbücher wegen der Recherche zu meinen eigenen Büchern.

Welches Buch MUSS man unbedingt gelesen haben?

Brian D’Amato: „Das Ender aller Zeiten“ 978-3785760000.
Das Beste, was ich in den letzten 10 Jahren gelesen habe.

Hast du ein Lieblingsbuch?

s.o. und „Dune: Der Wüstenplanet“ von Frank Herbert

Hat ein Schriftsteller je Feierabend oder Urlaub?

Natürlich, die Familie ist das Wichtigste im Leben.

Wie sieht dein Alltag aus?

(leider) zunächst 1. Arbeit, 2. Familie, 3. Autor

Was bringt dich zum Lachen?

Spaß ohne Falschheit; Ehrlichkeit, Humor

Welches Hobby hast du?

Als Franke: Essen und Trinken genießen mit Familie und Freunden.

Wie siehst du dich in 10 Jahren?

Als Autor, der mindestens 12 Bücher auf dem Markt hat; aktuell (März 2017) sind es 5 … auf die ich sehr stolz bin. Ich hoffe, ich kann mich weiter steigern.

Hier darfst du sagen, was du schon immer einmal sagen wolltest:

Hört auf, euch im Internet gegenseitig fertig zu machen. Das Netz ist fantastisch, kann aber auch grausam sein. Ehrlichkeit währt am längsten.

Vervollständige folgende Sätze:

Ich bin süchtig nach

Büchern.

Ich lese am liebsten Bücher aus dem Genre…

Geschichte, Archäologie, Science-Fiction, Fantasy

Ich lese keine Bücher aus dem Genre…

Liebe/Romantik, Krimi, Horror/Splatter

Mein Lieblingsgetränk ist…

Rotwein

Mein liebstes Liebeslied ist…

Hab keines, sind mir zu schnulzig

Ich grusele mich vor…

Schlangen, Krokodilen

Wenn ich ein Geist wäre,…

Wär´s blöd, bin lieber lebendig.

Beim Schreiben esse ich….

nichts

Kommen wir nun zum Schreiben

Woher bekommst du die Ideen für deine Romane und Geschichten?

Wäre wieder eine längere Geschichte: Kurz: Wenn man aufmerksam durch die Welt geht, kann einem so gut wie alles inspirieren. Oft genügt mir ein einziges Wort, Bild oder ein Klang; schon rattert das Autorengehirn.

Wie lange brauchst du für die Herstellung eines eigenen Buches?

Ca. 9 bis 12 Monate für die komplette Rohfassung und all die Überarbeitungen. Ich werde aber – gottseidank – schneller.

Welche Medien durchforstest du vor dem Bücher schreiben?

Das Netz, Zeitungen, Fachbücher, Fachleute

Wie gemütlich ist dein Schreibtisch eingerichtet?

Praktisch: Laptop, Notizzettel … fertig.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?

Konsequent, selbstkritisch, fleißig sein. Und sich dabei nicht einengen lassen. Zu dichte Plotgerüste begrenzen die eigene Spontanität und Inspiration. Ein roter Faden ist aber unabdinglich.

Wie machst du auf deine Werke im Web aufmerksam?

Mit mittlerweile über 50 Marketingmaßnahmen. Dieses Interview ist eine davon. Ein Prozess, der permanent stattfinden und den man immer pflegen muss.

Planst du deine Bücher immer von Anfang bis Ende oder verselbstständigt sich ein Charakter auch mal?

Natürlich plane ich in – m. M. nach – vernünftigem Maß. Aber es gibt schon Figuren, die sich aufgedrängt und dann mich überrascht haben. Somit darf und kann ich auch meine Leser überraschen.

Welches deiner Bücher magst du besonders?

Natürlich immer das aktuelle.

Wie suchst du passende Passagen für eine Lesung heraus, ohne zu spoilern?

Das ist einfach: die ersten Kapitel.

Hast du in deinem Buch einen Lieblingscharakter?

Immer die Hauptperson. Wäre sie es nicht, würde etwa nicht stimmen.

Identifizierst du dich selbst mit einen deiner Figuren?

Nein.

Gibt es reale Personen, die dich zu deinen Figuren inspirieren?

Nein.

Hast du eine Lieblingsszene?

Die, die mir selbst Tränen – sowohl beim Schreiben, als auch bei Lesungen – in die Augen treiben. Entweder vor Glück oder Leid.

Hast du reale Vorbilder für Szenen im Kopf gehabt?

Nein.

An welchem Projekt arbeitest du gerade?

Am zweiten Teil der SciFi-Reihe um meine Heldin Black Ice. Den Titel kann ich aber noch nicht nennen; der Titelschutz muss noch eingetragen werden.

Hast du auch mal Schreibblockaden, also Tage an denen gar nichts mehr geht?

Nein, kenn ich gar nicht. Da gibt es viele Tricks, die nicht entstehen zu lassen.

Wann und wo schreibst du?

Zuhause am Schreibtisch.

Schreibst du einfach drauf los oder recherchierst du erst, planst, legst Notizen an, bevor du zu schreiben beginnst?

Aus dem Bauch heraus schreiben können nur Genies und ich bin keins. Ich plane in Maßen.

Es gibt diverse Angebote, kreatives Schreiben zu lernen, sei es an Unis oder bei Schriftstellern. Ist alles Handwerk, kann man alles daran lernen oder sitzt es in einem? Wie hast du gelernt, zu schreiben?

Natürlich kann man viel lernen. Aber Phantasie und spannende Geschichten … dafür braucht es schon ein gewisses Maß an Talent.

Was bedeutet es für dich, Autor zu sein? Womit kämpfst du als Schriftsteller, was sind die Freuden?

Erst mal eine unglaubliche Befriedigung, wenn man ein Werk in seinen Händen hält … und es Gäste bei Lesungen honorieren, kaufen, begeistert sind und dies durch direktes Feedback, E-Mails, Rezensionen auch widergeben können. Kämpfen … mit den Vorurteilen gegenüber Selfpublishern, der Arroganz mancher Verlage und Buchhändlern. Aber das bessert sich von Monat zu Monat. Auch die erkennen, dass es SP gibt, die Qualität liefern können … und mit denen man ein Geschäft machen kann.

Was denkst du, ist wichtiger für einen guten Roman: Eine interessante Protagonistin, so dass der Leser mit ihr durch die Geschichte gehen will, oder aber eine packende Geschichte, die ihren eigenen Sog entwickelt?

Beides; das eine geht nicht oder das andere.

Weißt du noch, wo und wie du erfahren hast, dass dein Buch veröffentlicht werden soll?

Klar, hat´s ja als SP selbst gemacht. 2013: Der erste Band meiner Spiegelkrieger-Trilogie „Druide der Spiegelkrieger“

Hast du dich am Erscheinungstag in den nächsten Buchladen gestürzt um zu sehen, wie es dort präsentiert wird?

Nein, später im regionalen Buchhandel mich vorgestellt und überraschend positives Echo erleben dürfen.

Ist ein Erscheinungstermin eines Buches genauso aufregend wie die Geburt eines Kindes, ist ja auch irgendwie ein Baby?

Nein, ein Kind ist ein lebendes Wesen. Das/die eigenen zu bekommen, ist das wichtigste im Leben. Ein Buch ist ein Ding; ein schönes, aber eben nur ein Ding.

Wer darf als erstes deine Manuskripte testlesen?

Meine vier Testleser: beide Geschlechter, drei Altersgruppen.

Wie viele Bücher hast du schon insgesamt geschrieben, wenn auch nicht veröffentlicht?

Fünf sind veröffentlicht, zwei weitere warten auf notwendige Überarbeitungen. Aber erst kommen mal drei, vier neue Titel, bevor ich mich da dran mache.

Hast du Mitspracherecht bei den Covern deiner Bücher?

Klar, als SP habe ich die volle Kontrolle. Ich weiß ganz genau, was ich will. Das müsste sich ein Verlag auch gefallen lassen; da lass ich mir nicht dreinreden. Punkt.

Wie haben deine Familie und dein Umfeld reagiert als du das Schreiben von Büchern angefangen hast?

Meine Frau: „Was macht du da? Schreibst du einen Brief?“ Ich: „Nein, einen Roman.“ Sie: „Du spinnst.“ Noch Fragen?

Kannst du dich noch daran erinnern, wie es war als dein erstes Buch von einem Verlag angenommen wurde?

Die wollten, dass ich das Ende von Band I so umschreibe, dass es auch als Einzelroman hätte veröffentlicht werden können. Hab ich abgelehnt; das wäre in meinen Augen eine Verleugnung der beiden Folgetitel gewesen. Also: SP!

Wann kam erstmals der Wunsch auf, ein Buch schreiben zu wollen?

Hahaha, schon vor über 20 Jahren … ich glaube 1995.

Hast du ein Lieblingszitat aus deinem Buch?

Nachdem es jetzt fünft Bücher sind, wären es mehrere. Nein, kein bestimmtes.


Nun seine Werke

»Sie ist gut.«
»Sind Sie sicher?« Misstrauisch beäugte der Gast die Anzeige. »Sie wäre jedes Mal gestorben, wenn sie den Korrekturbutton nicht gedrückt hätte.«
Der Ausbilder lächelte den Mann mitleidig an. »Ich kann mich nicht daran erinnern, in meiner Dienstzeit je einen besseren Soldaten gesehen zu haben. Sie ist die Beste«
»Wie sagten Sie, sei ihr Spitzname in der Truppe?«
»Black Ice.«
»Ich verstehe.« Er nickte und ihm war anzusehen, dass er für die Frau gleichermaßen Respekt wie auch Mitleid empfand.
»Okay, wir nehmen sie.«

Bérénice Savoy ist eine der härtesten Kämpferinnen des Spacetrooper-Korps. Dennoch gerät sie in Kriegsgefangenschaft. Ihr Schicksal scheint besiegelt. Doch unerwartet gelingt ihr die Flucht. Auf ihrer Odyssee durch die Tiefen des Alls lauern zahlreiche Gefahren und Feinde. Und Bérénice ahnt nicht, dass sie Teil eines Planes ist …

Die neue Dark-/History-Fantasy Trilogie von Werner Karl Ein Druide der Picten gegen eine römische Legion. Ein ungleicher Kampf. Römer … mir graut vor eurem Schicksal. Britannien ist von römischen Legionen besetzt. Doch ein junger Druide der Picten findet ein Mittel für seine Rache und beginnt den Sturm auf den Hadrianswall. Und er findet die Liebe seines Lebens: die Tochter seines größten Feindes …

Es ist das Jahr 54 v. Chr. Es heißt, ein Kelte fürchte sich einzig davor, dass ihm der Himmel auf den Kopf fallen könnte. Doch in der befestigten Stadt Menosgada schwelt seit über 100 Jahren die Furcht vor etwas weitaus Schlimmeren: den Alten Mann vom Berg. Eingeweihte raunen einen anderen Namen: der Seelenfresser … und haben recht damit. Dies ist die Geschichte der keltischen Befestigung auf dem fränkischen Staffelberg und ihrer Fürstin Brianna. Und die des Germanen Arwed, der vorgibt, ein Bernsteinhändler zu sein. Ihr beider Schicksal hängt an einem seidenen Faden …

Vorwort „Danger Zone – Science Fiction Stories“ ist eine Hommage an die berühmte US-TV-Serie „The Twilight Zone“ aus den 50er und 60er Jahren des 20.Jahrhunderts. Für die deutsche Erstausstrahlung damals war ich noch zu jung, doch die Wiederholung eines Teiles der insgesamt 156 Folgen umfassenden Serie Anfang der Siebziger ließ ich mir nicht entgehen. Unter dem sperrigen Titel „Unwahrscheinliche Geschichten“ später als „Geschichten, die nicht zu erklären sind“ boten ARD, ZDF und regionale Sender mit den Schwarz/Weiß-Episoden einem breiten Publikum den Einblick in eine andere Welt, in andere Dimensionen. Damals waren Begriffe wie Phantastik, Fantasy oder Science-Fiction nur wenigen geläufig. Doch heute kennt jeder Fan dieser Genres den Begriff „The Twilight Zone“.

1 Teil  – Was kann ich tun, um ein erfolgreicher Autor zu werden?
2 Teil  – Schreibtipps – eine kollegiale Hilfe
3 Teil – Die Grenzen zwischen Autor, Lektor und Verlag
Die Pflichten des Autors: Exposé, Leseprobe, Vita
Verlagsplattformen oder: Verlag sucht Autor
Self-Publishing / ABC des Self-Marketing

Dies ist die 3. aktualisierte und erweiterte E-Book-Ausgabe. Zunächst als Arbeitsanweisung und To-do-Liste für mich selbst erstellt, soll es auch allen anderen eine Hilfestellung bieten, die den langen und harten Weg zu einem erfolgreichen Autor auf sich genommen haben oder noch nehmen wollen.


Alle seine Werke findet ihr auf dem Amazonprofil des Autors

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Wir danken dem Autor, dass er sich auf die Quasselwolke begeben hat und hoffe es hat euch als Leser auch Spaß gemacht, etwas mehr über den Autor zu erfahren.

2 Kommentare

  1. Liebe Svenja, lieber Sandro,

    hat mir viel Spaß gemacht, eure Fragen zu beantworten. Leider ist deren rote Farbe vor dem grauen Hintergrund sehr schlecht lesbar; ändert das doch bitte, damit die LeserInnen sich nicht so schwer tun.

    Vielen Dank auch für die schöne Präsentation.
    Sobald ich die Printexemplare von „Odyssee“ in Händen halte, bekommt ihr ein Exemplar für eine Rezi.

    LG aus Franken
    Werner Karl

    1. Author

      Lieber Werner

      Die Schrift ist schon geändert. Danke das du dir die Zeit genommen hast unsere Fragen zu beantworten.

      Wir freuen uns schon sehr auf das Buch.

      Liebe grüße
      Svenja und Sandro

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