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    Autorin Amalia Zeichnerin

    Wir hatten die Ehre die Autorin Amalia Zeichnerin zu interviewen und möchten euch an diesem Interview teilhaben lassen. Wir bedanken uns bei ihr auch noch einmal, dass sich die Autorin die Zeit genommen hat und sich unseren Fragen zu stellt.


    Zu deiner Person:

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    Ich lebe in Hamurg mit meinem Mann. Das ist seit 1998 meine Wahlheimat. Davor habe ich schon auf der Ostseeinsel Fehmarn, in Thailand und Malawi (Südostafrika) gelebt und in Ferienreisen mehrere europäische Haupt- und andere Städte erkundet.

    Mein Mann und ich sind beide etwa seit 2011 in der Steampunk-Szene aktiv. Seit 2013 organisiere ich in Hamburg ein jährliches Steampunk Picknick und darf mich mittlerweile zur Redaktion des deutschen Steampunk Onlinemagazins “Clockworker” zählen, für das ich gern Interviews und andere Artikel verfasse..


    Welche Fehler entschuldigst du am ehesten?

    Fehler aus Unwissenheit

    Dein liebsten Romanhelden?

    Oh, da gibt es zu viele um die alle auf zu zählen. Hier mal ein paar: Andy, Dag und Claire aus „Generation X“, Gandalf, Hermione Granger, Annabelle Rosenherz (aus Anja Bagus‘ Aetherwelt-Romanen), die Heldin aus Banana Yoshimotos „Kitchen“, Pippi Langstrumpf, Ronja Räubertochter, Jamie Fraser aus Diana Gabaldons Outlander-Reihe, die Vampire Lestat und Nicholas aus dem Anne-Rice-Vampir-Romanen...

    Dein Lieblingsheldinnen/-helden in der Wirklichkeit?

    Viele, die sich sozial oder ökologisch engagieren oder engagiert haben, z.B. für Menschenrechte, Umweltschutz etc. und entsprechende Organisationen, wie z.B. Amnesty International. An Personen fallen mir da spontan ein Malala Yousafzai, Bono, Mahatma Gandhi, Nelson Mandela, aber es gibt noch viele mehr. Und ansonsten eigentlich alle Menschen, die einen Beruf ergriffen haben, bei dem sie anderen Menschen helfen, selbst wenn sie damit wenig verdienen, teilweise ihr Leben riskieren oder in Schichten arbeiten müssen. Das reicht vom Feuerwehrmann bis zur Krankenschwester oder Altenpfleger(in) – vor diesen engagierten Menschen habe ich großen Respekt.

    Dein Lieblingsmusiker?

    Aus dem Mainstream: U2/Bono, Green Day und viele andere Bands. Ich mag gern Indie-Rock/Pop Ansonsten Weltmusik, Folk, Oldies und Steampunk, z.B. Abney Park, Drachenflug, Daniel Malheur, Feline & Strange… Und beim Schreiben höre ich gern instrumentale Musik, z.B. von Erdenstern und dem Komponisten Adrian von Ziegler.

    Ihre Lieblingsbeschäftigung?

    Schreiben, Malen, Zeichnen, Pen & Paper Rollenspiel, Liverollenspiel. Kino, Serien/Filme. Musik. Tanzen, als ob keiner zuschaut 😉

    Ihre Lieblingsfarbe?

    Kommt ganz auf die Verwendung und Situation an, ist bei mir auch stimmungsabhängig. Vor allem Grün, würde ich sagen.

    Ihr Lieblingsschriftsteller?

    Gegenwart: Douglas Coupland, Terry Pratchett, Tad Williams, Anja Bagus, manches von Markus Heitz und Gail Carriger. Astrid Lindgren. Christopher Moore. Matt Ruff. Und noch viele mehr. Außerdem mehrere AutorInnen aus dem späten 19. Jahrhundert, z.B. Edith Wharton und Oscar Wilde. Und wenn wir noch weiter zurückgehen: William Shakespeare.

    Was verabscheuen sie am meisten?

    Gewalt in jeglicher Form.

    Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?

    Bin eigentlich ganz zufrieden mit meinen Gaben 🙂

    Wie bist du zum Schreiben gekommen?


    Ich habe mir schon als Kind immer gern Geschichten ausgedacht. Mit 17 habe ich dann einen Vampirroman geschrieben, später einen Fantasyroman. Die fand ich aber beide nicht so gut, heute sehe ich das eher als erste Schreibübungen an. Ich habe inzwischen einiges darüber gelernt, wie man einen vernünftigen Roman schreibt, auch durch Ratgeber und Blogs, z.B. von der amerikanischen Autorin K.M Weiland. Und dann habe ich mit Steampunk schließlich mein Lieblingsgenre gefunden – und hier ist nun mein erster veröffentlichter Roman.


    Was macht für dich ein gutes Buch aus? Was müsste es alles haben?

    Dass mich die Handlung fesselt, weil sie Spannung aufbaut und ich mich mit den Hauptcharakteren identifizieren kann in irgendeiner Form, selbst wenn es Anti-Helden sind oder sie nicht so besonders sympathisch sind. Das es auch einen guten Spannungsbogen gibt und die Charaktere eine Entwicklung durchmachen. Und: Ich mag keine strahlenden Helden ohne irgendwelche Fehler oder Schwächen. Mir sind Charaktere lieber, die nicht so perfekt sind, sondern die irgendwelche Schwächen haben – das macht sie menschlicher, finde ich.

    Welches Genre liest du am liebsten?

    Ich bin da nicht so auf ein spezielles fixiert. Ich mag Steampunk, historische Romane, Fantasy, Urban Fantasy, Mystery, humorvolle Fantasy oder auch Cross-Over Genre-Romane, zum Beispiel Science Fantasy. Ich lese aber auch manchmal gern einfach unterhaltsame humorvolle Chick-Lit, Krimis, Thriller oder Horror.

    Wie/ Wo liest du am liebsten?

    Zuhause, im Bett, vor dem Einschlafen. Oder auf langen Bahnfahrten.

    Dein Motto?

    Was du nicht willst, was man dir tu, das füge auch keinem Anderen zu.
    Und: Carpe Diem – Nutze den Tag.

    Was du schon immer mal sagen wolltest?

    Dazu fällt mir etwas ein, was Tom Hiddleston – den ich sehr schätze – mal gesagt hat:
    „Never, ever, let anyone tell you what you can and can’t do. Prove the cynics wrong. Pity them for they have no imagination. The sky’s the limit. Your sky. Your limit. Now. Let’s dance.“
    Übersetzung: „Lass niemals, niemanden dir sagen, was du tun kannst und was nicht. Beweise den Zynikern, dass sie falsch liegen. Bemitleide sie, denn sie haben keine Vorstellungskraft. Der Himmel ist die Grenze. Dein Himmel. Deine Grenze. Jetzt. Lass uns tanzen.“ Ich finde das sehr inspirierend und ermutigend 🙂



    Zu deinen Werken:

    Ich schreibe gern Romane, in denen ein Team von Charakteren sich „zusammen raufen“ muss, um gemeinsam eine Aufgabe zu bewältigen. Das finde ich persönlich spannender, als mich auf ein oder zwei Hauptcharaktere zu beschränken, weil man so eine größere Vielfalt hat oder erreichen kann innerhalb eines Romans. Das hängt auch damit zusammen, dass ich gern Pen & Paper Rollenspiel spiele, wo die Abenteuer oft ähnlich ablaufen. In meinen Romanen (ich schreibe gerade am zweiten mit einem Team aus Charakteren) wechsele ich auch gern die Perspektive zwischen den einzelnen Figuren.


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    Steampunk. Abenteuer. Expedition. Phantastisches und Historisches.
    Wir schreiben das Jahr 1885. Der technische Fortschritt und die Industrialisierung sind kaum aufzuhalten.
    Rundfunk, Automobile, das Dampfnetz, die Verbreitung der Elektrizität und die Luftschifffahrt sind nur einige Beispiele für die technischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte.
    Das Britische Empire verfügt auf der ganzen Welt über zahlreiche Kolonien und Protektorate. Im Sudan schwelt seit vier Jahren ein Konflikt zwischen der anglo-ägyptischen Herrschaft und den zahlreichen Anhängern des politischen Anführers Muhammad Ahmad, genannt Mahdi.
    Doch auch das Mystische fasziniert die Menschen dieser Zeit – Okkultismus, Séancen und andere esoterische Praktiken erfreuen sich großer Beliebtheit – denn wie es bereits bei Shakespeare heißt: „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als Eure Schulweisheit sich träumen lässt.“ Vor diesem Hintergrund machen sich ein Erfinder, ein Wissenschaftler, eine Journalistin, ein kriegsversehrter Sergeant und ein Archäologe auf zu einer Expedition in den Sudan, um dort ein sagenumwobenes altägyptisches Artefakt zu finden. Doch was für Pläne hat ihr adliger Auftraggeber damit?

     hier könnt ihr das Buch direkt bestellen


    Um was geht es in deinem Buch?

    Mein erstes Buch ist ein Steampunk-Abenteuer-Roman mit Fantasy-Elementen, der von einer fünfköpfigen Expeditionsgesellschaft handelt, welche im Jahr 1885 in den Sudan aufbricht, um dort ein sagenumwobenes altägyptisches Artefakt zu finden.

    Wie kamst du auf die Idee?

    Ich wollte immer schon mal eine Expeditions-Abenteuer-Geschichte schreiben. Und gerade im Steampunk-Genre ist das sehr passend.

    Wer hat das Cover gestaltet?

    Ich selbst. Ich habe Grafikdesign studiert, deshalb habe ich weiß ich, worauf man achten sollte.

    Auf was können deine Leser, dieses Jahr noch hoffen?

    Ich mache mehrere Lesungen mit „Der Stern des Seth“, in Hamburg, Kiel und in der Nähe von Stade, auf dem Steampunk Festival Aethercircus. Aktuell schreibe ich an meinem zweiten Roman, der in derselben Steampunk-Welt spielt im Jahr 1887, allerdings mit anderen Charakteren, und hier liegt der Fokus stärker auf Fantasy, Magie und Gothic Horror, wie er im 19. Jahrhundert beliebt war. Es wird der Auftakt zu einer Trilogie. Ich kann aber noch nicht versprechen, dass dieser Roman schon in diesem Jahr erscheint 😉


    Wie siehst du dich in 10 Jahren?

    Ich hoffe, dass mir bis dahin die Ideen nicht ausgehen und dass ich dann nicht nur meine nun begonnene Steampunk-Trilogie fertig veröffentlicht habe, sondern auch weitere Werke. Vielleicht auch mal eine Kurzgeschichten-Sammlung. Zwei weitere Projekte habe ich bereits ebenfalls in Planung 🙂 Ich habe nicht den Ehrgeiz, einen Bestseller zu landen, dafür ist das Steampunk-Genre zu wenig Mainstream und zu speziell 😉



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