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    Autorin Kat Hönow

    Wir hatten die Ehre die Autorin Kat Hönow zu interviewen und möchten euch an diesem Interview teilhaben lassen. Wir bedanken uns bei ihr auch noch einmal, dass sich die Autorin die Zeit genommen hat und sich unseren Fragen zu stellt.


    Zu deiner Person:

    Ich bin 1974 in Berlin geboren und in Kreuzberg, dem damaligen Brennpunkt unserer heutigen Hauptstadt, aufgewachsen.
    Ab 2012 bot ich meine Geschichten zum kostenlosen Download bei Bookrix.de an, kam dann aber 2013 – 2016, in der Stuber Publishing – Verlagsgruppe unter. Neben den beiden ersten Veröffentlichungen meines ‚Psychopath‘ – Thrillerbandes, schrieb ich, zusammen mit anderen Verlagskollegen, diverse Anthologien wie ‚Im Dialog – Die Abrahamitischen Religionen‘, ‚Jesus, Maria und ein Stückchen Josef I & II‘ und ‚Künstlerische Freiheit – Ein Diskurs‘, je nach dem aktuellen Weltgeschehen.

    Danach folgte die Detox – Story, ein multimediales Endzeitdrama von Philip Müller & Christina Honig, in dem ich einige Nebenszenen und eine Drehbuchszene schrieb.

    Welche Fehler entschuldigst du am ehesten?

    Unwissenheit & Tollpatschigkeit

    Dein liebsten Romanhelden?

    Ich ertappe mich oft dabei, dass ich Nebenbesetzungen oft viel interessanter finde, als die Hauptprotagonisten.

    Dein Lieblingsheldinnen/-helden in der Wirklichkeit?

    Meine Kinder!

    Jeder Erfolg, den sie sich erkämpfen, stärkt sie für die Zukunft.

    Das bewundere ich.

    Dein Lieblingsmusiker?

    Brian Crain

    Ihre Lieblingsbeschäftigung?

    Schreiben, lesen, malen & diskutieren

    Ihre Lieblingsfarbe?

    Blau

    Ihr Lieblingsschriftsteller?

    Das behalte ich für mich, denn eigentlich sind es zu viele, um sie alle aufzuzählen.

    Was verabscheuen sie am meisten?

    Lügen und Intrigen.

    Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?

    Ich würde gerne singen können. Meine Familie leidet seit Jahren unter meiner unmusikalischen Stimme.

    Wie bist du zum Schreiben gekommen?
    Es war Mitte der Achtziger, als ich mit der Oberschulklasse zur Klassenreise fuhr. Dort lebte ein verwirrter Mann in den Wäldern, der uns mehr als einmal fast zu Tode erschreckte.

    Daraus entstand meine erste Geschichte. Ich glaube, damals war ich 15 Jahre alt.

    Was macht für dich ein gutes Buch aus? Was müsste es alles haben?

    Ein gutes Buch muss mehrere Kriterien erfüllen, damit ich es kaufe.

    Das Cover muss passen, der Klappentext muss mich neugierig machen und die Geschichte selbst, sollte nicht künstlich in die Länge gezogen sein.
    Es gibt nichts schlimmeres, als wenn in einem spannenden Thriller, ganze Seiten mit unnötigen Informationen befüllt sind.

    Welches Genre liest du am liebsten?

    Thriller, ganz klar!

    Wie/ Wo liest du am liebsten?

    Ich lese überall und ja, ich lese sehr viel auf dem Kindle. Es ist Platzsparender und außerdem wäre es schwierig, mein Bücherregal mit mir herumzutragen.

    Dein Motto?

    Lebe deine Träume und träume nicht dein Leben.
    Was du schon immer mal sagen wolltest?

    Das Leben wäre sehr viel einfacher, wenn manche Menschen sich weniger wichtig nehmen würden.

    Akzeptanz und Toleranz sind derzeit die wichtigsten Güter, die unseren Kindern den Weg in ihre Zukunft ebnen.



    Zu deinen Werken:

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    Nichts für schwache Nerven
    Diese Geschichte geht in die Tiefe. Aus der Sicht verschiedener Charaktere wird der Leser mitgenommen – auf eine Reise in die psychischen Abgründe von Täter und Opfer. Hautnah und ohne Gnade.

    Ein grausiges Erbe
    Als ihr geliebter Großvater stirbt bricht für die 17-jährige Amy Foster eine Welt zusammen, denn nach dem Tod ihrer Eltern war er ihr einziger Vertrauter gewesen. Einen Tag vor der Testamentseröffnung tritt ein mysteriöser Fremder in ihr Leben. Schon vor allen anderen spürt sie die Gefahr, die von ihm ausgeht. Ehe sie sich versieht ist sie im Mittelpunkt eines Familiendramas, für welches sie zwar keine Verantwortung trägt – aber die Rechnung.


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    Joana Madison erlebt in ihrer neuen Heimat die erste große Liebe, doch genießen kann sie sie nicht. Ein fanatischer Stalker macht ihr das Leben zur Hölle. Er schreckt nicht einmal davor zurück, Gewalt anzuwenden, um sie für sich zu gewinnen, und für Joana beginnt ein Martyrium, das ihr Leben für immer verändern wird…


    Um was geht es in deinem Buch?

    Es sind zwei spannende Geschichten, in denen primär das Täter/Opfer Verhalten und die Begleitumstände im Vordergrund stehen. Warum sind die Dinge, wie sie sind? Was trägt dazu bei und was passiert wenn …?

    Diesen Fragen gehe in den Geschichten auf den Grund und lasse meine Leser daran teilhaben.

    Wie kammst du auf die Idee?

    Ich beschäftige mich schon ziemlich lange mit dem Thema Psychologie und mich hat es schon immer interessiert, was Menschen dazu bewegt, anderen Schaden zuzufügen. Sie zu manipulieren, zu bedrohen, oder ihnen wehzutun. Was geht in diesen Menschen vor und was empfinden ihre Opfer?

    Jetzt mögen einige denken, ich hätte eine sadistische Ader, aber nein. Es ist einfach nur meine menschliche Neugier, die die Welt der Gefühle in Extremsituationen erforschen will.

    Wer hat das Cover gestaltet?

    Vom Verlag aus, bekam ich das Okay, Bilder auf bestimmten Seiten im Internet herauszusuchen, von denen ich meinte, sie würden zur Geschichte passen.
    Den Rest erledigte dann die Grafikabteilung.

    Jedoch gestalte ich meine Cover auch sehr gerne selbst.

    Auf was können deine Leser, dieses Jahr noch hoffen?

    Ich schreibe zur Zeit an einem Berlin – Thriller, den ich spätestens im Herbst 2016 veröffentlichen will.

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    Ob daraus eine Reihe wird, weiß ich noch nicht. Das ergibt sich dann von selbst.
    Die Psychopath – Reihe, von der ich noch drei weitere Geschichten auf dem Schreibtisch liegen habe, wird dann nebenbei überarbeitet, so dass nach und nach ein neuer Teil davon erscheinen wird.

    Wie siehst du dich in 10 Jahren?

    Lach, Das ist eine sehr gute, aber auch schwere Frage.
    Ich wünschte mir, vom Schreiben leben zu können. Wenigstens so, dass ich damit über die Runden komme.

    Was möchtest du noch in deinem Steckbiref haben?

    Mutter zweier wundervollen Kinder, Besitzerin eines Hundes mit Migrationshintergrund und seit 2008 dauerverlobt. Heiraten ist zu teuer 😉

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