Autorin Sara Brandt

Autorin Sara Brandt

Wir hatten die Ehre die Autorin Sara Brandt zu interviewen und möchten euch an diesem Interview teilhaben lassen. Wir bedanken uns bei ihr auch noch einmal, dass sich die Autorin die Zeit genommen hat und sich unseren Fragen zu stellt.


Zu deiner Person:

Mein Name ist Sara, geboren wurde 1987 in Krefeld (NRW). Im Zuge meines Abiturs bin ich damals nach Bremen gezogen, und habe diesen Schritt nie bereut. Mittlerweile wohne ich nahe der Weser, zusammen mit meinem Lebensgefährten und meinen zwei Katern. Geschrieben habe ich schon immer, aber erst 2015 entstand das endgültige Konzept zu „Schattenengel“.

Welche Fehler entschuldigst du am ehesten?

Unwissenheit. Hauptsache, man fragt nach. Auch habe ich kein Problem damit, wenn man bei Rechtschreibung oder Zeichensetzung Probleme hat.

Dein liebsten Romanhelden?

Schwierig, da gibt es viele zur Auswahl 😉 Ich mag Jane Eyre aus dem gleichnamigen Buch gerne, weil sie für ihre Zeit einfach anders war. Aus dem Mange „Kamikaze Kaito Jeanne“ hat es mir die Hauptfigur Marron angetan, sie war lange Zeit mein Vorbild. Und natürlich Hermine aus „Harry Potter“. Man muss sie einfach mögen, ohne sie wären die Bücher nicht dieselben!

Dein Lieblingsheldinnen/-helden in der Wirklichkeit?

Tenzin Palmo, weil sie lange Zeit in einer Höhle in den Bergen lebte, um dort Erleuchtung zu finden. Als erste Frau des Westens!

Joanne K. Rowling ist jemand, den ich bewundere. Sie hat eine unglaubliche Welt erschaffen, mit so vielen Details. Mehr als nur eine Generation wurde durch ihre Bücher bewegt. Vor allem aber stand sie stets hinter ihrer Geschichte und hat nie aufgegeben, an eine Veröffentlichung von „Harry Potter“ zu glauben.

Julian, mein Lebensgefährte, ist für mich auch mein Held. Einfach dafür, dass er so ist, wie er ist, und mich ohne wenn und aber akzeptiert- mit all meinen zahlreichen Fehlern 😉

Dein Lieblingsmusiker?

Einen bestimmten habe ich nicht. Auf Spotify unter „Sara Brandt“ oder „Schattenengel“ könnt ihr gerne mal in meine Playlist reinhören. Zur Zeit ist es eher Boy Epic und Walking on cars. Aber auch 2Cellos mag ich ganz gerne. Kommt immer ganz auf meine Laune an! Vor allem aber lasse ich mich viel von Musik für meine Geschichte inspirieren.

Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Schreiben. Ja, wirklich! Ich habe die Charaktere aus „Schattenengel“ sehr lieb gewonnen, keine Frage. So denke ich mir fast pausenlos Neues aus. Szenen, Kurzgeschichten, aber auch ein potentieller vierter Band. Das erste Grundkonzept steht bereits, aber ich habe auch noch etwas Zeit, bis es so weit ist.

Ansonsten mache ich sehr gerne Dinge selber. Sei es Rezepte ausprobieren oder auch stricken. Klingt langweilig, ist aber sehr entspannend. Da können die Gedanken sehr gut treiben.

Ihre Lieblingsfarbe?

Rot.

Ihr Lieblingsschriftsteller?

Sergeji Lukianenko, Brom, J.K. Rowling und Charlotte Bronte

Was verabscheuen sie am meisten?

Arroganz. Ignoranz, Rassimus. Das sind einfach Dinge, auf die die Welt gut verzichten könnte.

Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?

Vertrauen. Manchmal (meistens) bin ich sehr vorsichtig und vertraue anderen Menschen nur sehr schwer. Oft habe ich noch Berührungsängste, aber das ist etwas, an dem ich noch arbeite.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Angefangen hat alles mit einfachen Gedankenfetzen, Bildern, die mir nicht mehr aus dem Kopf gingen. Als meine Abizeit anbrach, habe ich angefangen, diese Szenen aufzuschreiben. Gerade über „Schriftsteller-werden.de“ habe ich viele tolle Tipps gelesen, und nach und nach wurde das Schreiben dann mehr. Bis ich nicht mehr aufhören konnte. Von meinen ersten Versuchen bis hin zu „Schattenengel“ war es jedoch ein langer Prozess.


Was macht für dich ein gutes Buch aus? Was müsste es alles haben?

Es müsste mich überraschen können. Es muss spannend sein, die Charaktere sollten keinen zwingenden Klischees entsprechen und mir sympathisch sein. Ich glaube, es war Toni Morrisson, die sagte: „Schreibe das Buch, dass du selbst gerne lesen würdest.“

Welches Genre liest du am liebsten?

Ich bin eher bei der Fantasy-Literatur zu finden, aber auch bei Klassikern. Selten auch bei Science Fiction. Es kommt am ehesten auf den Klappentext an, das Genre ist nur zweitrangig.

Wie/ Wo liest du am liebsten?

Entweder im Bett, draußen in der Sonne oder in der Badewanne.

Dein Motto?

Alles passiert so, wie es passieren soll.

Was du schon immer mal sagen wolltest?

Jackpot! (Nicht nur auf den Lotto- Gewinn bezogen 😉 )



Zu deinen Werken:

„Schattenengel“ ist eine Trilogie, gleichzeitig mein erstes Werk. Es ist in „Erde“, „Himmel“ und „Paradies“ unterteilt. Außerdem sind ein paar Kurzgeschichten zu diesem Universum geplant, so wie höchstwahrscheinlich ein darauf aufbauender, vierter Teil.

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“Sie sind hier.”, erklärte Sam flüsternd, nahm die Hand von ihren warmen Lippen. Fühlte, wie sie erstarrte. “Wie viele?” Ihre Stimme war nur ein Hauch, lediglich für ihn zu hören. “Mehr als genug.“ Sam und Lizzie kennen sich von Kindesbeinen an. Als sein Geheimnis ans Licht kommt, werden für Lizzie Mythen plötzlich zur Realität. Engel und Dämonen scheinen überall zu sein. Nichts und niemand ist mehr so, wie sie es einst kannte. Es herrscht ein Krieg, der eine Seite fast zur Ausrottung getrieben hat. Und Lizzie befindet sich nun mitten drin. Sie trifft eine Entscheidung, die das Schicksal aller Lebewesen verändern könnte.



Rezension



Um was geht es in deinem Buch?

Um Liebe. Das ist auf jeden Fall das vorherrschende Thema. Im Mittelpunkt der Handlung stehen Sam und Lizzie, zwei Freunde, die sich schon von Kindesbeinen an kennen. Im Laufe der Zeit verlieben sie sich ineinander, gestehen sich aber diese Gefühle nicht- immerhin steht eine fast zehnjährige Freundschaft auf dem Spiel. Außerdem hat Sam ein weiteres Geheimnis, was noch fast wichtiger ist: Er ist kein Mensch.

Als Lizzie jedoch in Schwierigkeit gerät, wird zumindest das letztere Geheimnis enthüllt. Plötzlich befindet sich Lizzie in einer Welt, in der Legenden wie Engel und Dämonen real sind. Beide Völker befinden sich in einem Krieg, und sie scheint steht genau zwischen den Fronten. Doch nichts ist wirklich so, wie es scheint.

Um Sam schließlich das Leben zu retten und die Chance auf eine gemeinsame Zukunft zu haben, trifft Lizzie eine wichtige Entscheidung. Diese Entscheidung ist es, die ihre Welt nachhaltig beeinflussen wird. Sie zieht ungeahnte Entwicklungen mit sich, und könnte im Endeffekt sogar das Schicksal aller Lebewesen verändern.

Wie kammst du auf die Idee?

Es war ein wirklich langer Prozess. Viele verschiedene Ideen trudelten durch mein Hirn, eine war besser als die andere. Bis ich letztlich einen Weg gefunden habe, viele dieser Ideen zu vereinigen.

Die meiste Inspiration habe ich dabei aus Musik gezogen. Instrumentale Musik oder auch einzelne Liedzeilen, die widerhallen und zum träumen veranlassen.

Wichtig war mir, etwas anderes zu schaffen. Ich wollte keine Heldin, die gerettet werden muss, keinen überdimensionalen männlichen Helden. Keine Dreiecksgeschichte, kein Hin und Her. Keine klar definierten Seiten, sondern eine Welt, die so real ist wie unsere. Eine, in der die Dinge nicht so sind, wie man sie kennt. Und in der man sich nur aufeinander verlassen kann.

Wer hat das Cover gestaltet?

Das war jemand, den ich über Facebook kennengelernt habe. In einer unserer Self-publisher- Gruppen habe ich mal nachgefragt, wer Interesse haben könnte. Tami und ein paar andere hatten mir Vorschläge geschickt, aber ihrer hatte mich einfach auf Anhieb überzeugt. Und so entstand das Cover 😉

Auf was können deine Leser, dieses Jahr noch hoffen?

Eine gute Frage. Geplant war es, die Trilogie ganz zu veröffentlichen- mittlerweile hängt das aber nicht mehr nur von mir ab. Seit Anfang April wird „Schattenengel“ Teil des Verlagsprogrammes von Amdora. Teil 1 („Erde“) wird für kurze Zeit aus dem Buchhandel rausgenommen, soll dann im August wieder erscheinen. Ich würde gerne noch Band II („Himmel“) und meine Kurzgeschichten dieses Jahr veröffentlichen, das wird aber in Zusammenarbeit mit dem Verlag entstehen.

Wie siehst du dich in 10 Jahren?

Was „Schattenengel“ angeht, träume ich natürlich davon, dass es seine Leser findet, seine „Fans“. In der Geschichte steckt viel von meiner Liebe, die hoffentlich ansteckend wirkt. Utopisch gesehen würde ich meine Geschichte gerne einmal verfilmt sehen.

Davon abgesehen aber denke ich, möchte ich auch in zehn Jahren noch schreiben. Es gibt eine Menge Geschichten, die ich noch erzählen möchte.

Auch so Themen wie Familienplanung und „normale“ Karriere stehen noch an 😉

Was möchtest du noch gerne deinen Lesern sagen?

Wer noch Fragen hat, Anregungen, Wünsche, Ideen oder einfach nur über „Schattenengel“ oder das Schreiben reden möchte, darf sich jederzeit an mich wenden. Über Facebook bin ich für jeden Leser da, auch wenn es manchmal etwas dauert, bis eine Antwort kommt.

Danke für diese tolle Interview 😉 Es waren viele neue, interessante Fragen dabei.


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