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    [Blogtour] Die Lügen des Horatio Harthorn – Das ungeliebte Kind

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    Heute ist schon der dritte Tag bei unserer Blogtour zum Buch „Die Lügen des Horatio Harthron“ und wir befassen uns heute mit dem Thema „Das ungeliebte Kind“


    Als erstes möchte ich euch die Stellungsnahme der Autorin dazu natürlich nicht vorenthalten:


    „Das ungeliebte Kind ist ja ein Thema im Buch und etwas, was mich
     schon länger umtreibt. In meiner Kindheit, lange vor der Pille, waren viele meiner Altersgenossen unerwünschte Kinder und mir begegnen und erzählen bis heute häufiger Freunde, Bekannte und auch völlig Fremde, wie schwer es bis zum heutigen Tag für sie ist, mit dem Schmerz des Ungeliebtseins als Kind zu leben. Die Verletzungen quälen sie bis heute. Neulich fragte mich ein Mann, der selbst ein liebevoller Vater ist: Wieso hat mein Vater mich so behandelt, wieso hat meine Mutter das zu mir gesagt?
    Ich habe keine Antwort, außer der, das sie ihr eigenes Leben führen und sich emotional von der Sache abschneiden müssen. Eine Freundin von mir hat genau das geschafft, sie kann völlig emotionsfrei über ihren biologischen Erzeuger sprechen, nimmt ihm damit die Macht über sich. Oft ist es auch so, dass Kinder selbst bis ins hohe Alter nicht ablegen können, was die Eltern ihnen unterschwellig aufgetragen haben. ‚Bringe dich um‘. ‚Du wirst es nie zu etwas bringen‘. Eine Bekannte ist schwerst alkoholkrank in eine Therapie gegangen und nach drei Monaten begriff sie das erste Mal im Leben, dass ihre Mutter eine unglaublich dominante Person ist, die sie täglich fertig macht und das vermutlich, ohne es selbst auch nur zu merken. Das hätte ich ihr schon vor der Einweisung sagen können und fast jeder andere auch, der die Mutter kannte. Sie als Tochter hat es einfach nicht sehen können.
    Rose hingegen schafft es zu erkennen, dass sie ihrer Mutter nie etwas recht machen kann und findet sich damit ab.
    Alan erkennt seinen Vater als herzlosen Psycho und reflektiert auch, wie wenig seine Mutter ihm ihre Zuneigung zeigen kann. Dennoch hat sie ihm geholfen, genauso, wie Roses Mutter sich Sorgen um ihre Tochter machte. Irgendwo ist da dann bei den beiden doch etwas wie Liebe für ihre Kinder, nur gut versteckt.“

    Auch heute hört man immer wieder, dass Schwangerschaften nicht gewollt werden und es ja nur ein „Unfall“ war. Leider schaffen viele Eltern es nicht, ihr Kind trotzdem zu lieben und es ihnen auch zu sagen oder zu zeigen. Es gibt immer wieder Kinder oder Jugendliche die im Streit mit ihren Eltern dann zu hören bekommen, „ja du warst ja nicht gewollt“ , „du warst ein Unfall“, solche Äußerungen der Eltern verletzten die Kinder. Eltern sagen sowas meist einfach so und denken nicht darüber nach, was man einem Kinder damit antut.

    Manchmal behandeln Eltern ihre Kinder auch unnbewusst einfach anders, wenn sie nicht gewollte sind. Viele Eltern bekommen dieses auch gar nicht wirklich mit. Leider hat aber, dieses Verhalten der Eltern, Konsequenzen, die das Kind unter Umständen bis ins Erwachsenen alter mit nimmt.

    Ich hoffe für jedes Kind, dass es geliebt wird egal ob gewollt oder nicht gewollt. Kinder sind ein Geschenk und man sollte sie auch so behandeln.

    Aber auch Kinder, Jugendliche oder Erwachsene die von ihren Eltern negativ behandelt werden, ihr müsst das nicht hin nehmen. Wenn ihr alt genug seit, schaut nach vorne und lebt euer eigenes Leben. Jeder Mensch hat das Recht geliebt zu werden.


    Gewinnspiel

    Beantworte als Kommentar die jeweilige Tagesfrage.

    Tagesfrage: Was würdet ihr Menschen raten die sich von ihren Eltern ungeliebt fühlen?

    Der Gewinn

    1 Print „Die Lügen des Horatio Harthorn“ von Angela Stoll


    Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele:
    *Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab 18 Jahren möglich. Andernfalls ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
    *Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz.
    *Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
    *Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
    *Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
    *Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf.
    *Der Gewinner ist damit einverstanden öffentlich genannt zu werden.
    *Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
    *Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
    *Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
    *Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
    *Das Gewinnspiel endet am 16.09.2016 um 23:59 Uhr.
    *Der Gewinner wird per Mail kontaktiert!

    *Der Beitrag der Gewinnernennung wird jeweils in der ersten Woche des Folgemonats veröffentlicht


    Blogtourfahrplan

    06.09 Die Lügen des Horatio Harthorn -Alle Blogs-

    07.09 Realität vs. Steampunkwelt Marie 

    08.09 Das ungeliebte Kind bei uns 

    09.09 Logik & Unlogik Ricarda 

    10.09 Luftschiffe Svenja 

    11.09 Wunschbild Vater Nadja 

    12.09 Magie vs. Wissenschaft  Lisa 

    13.09 Gewaltbereitschaft / Aggressionen bei Sonja

    14.09 Angela Stoll -Alle Blogs-

    Comments (8)

    1. Jenny Siebentaler

      Da kann man vielleicht nur versuchen gut zuzureden doch selbst kann man sich da nicht hineinversetzen um so zu fühlen wie die Betreffenden! Ich hätte kein Rad denn was soll man auch als vielleicht unbeteiligter der solche Fälle nur allzu selten mitbekommt denn auch Raten……ich wäre jedoch besonders gerne für den jenigen Da egal in welcher Lage auch.
      VLG Jenny
      jspatchouly@gmail.com

    2. Anni Oettershagen

      Hallo,
      danke für deinen Beitrag. Das ist eine schwierige Frage. Ich würde der Person wohl raten, mit den Eltern über diese Gefühle zu sprechen und herauszufinden, wie es wirklich ist. Ich war aber noch nie in dieser Situation und möchte auch nicht hineingeraten.
      LG
      Anni

    3. SaBine K.

      Hallo,

      ich finde dies ein schwierige Situation um eine guten Rat zu geben. Vielleicht mit den Eltern mal darüber zu reden.?

      LG
      SaBine

    4. Daniela Schiebeck

      Mit den Eltern direkt offen darüber reden, wie sie sich fühlen.

      Liebe Grüße,
      Daniela

    5. Bettina Hertz

      Hallo,
      Danke für deinen Beitrag. Ich würde demjenigen auch raten, die Eltern direkt damktbzu konfrontieren, über ibre Beweggründe usw.
      Liebe Grüße Bettina Hertz

    6. Michelle

      Huhu

      eine echt interessante Frage. Ich glaube sowas ist schwer und den richtigen Rat kann man wahrscheinlich eh nicht geben aber ein Versuch ist es immer Wert.

      Am besten frei über seine Gefühle sprechen und erzählen wie man sich fühlt dabei.

      Liebe Grüße Michelle

    7. Jutta

      Hallo,
      ich würde – wenn es wirklich stimmt und direktes Ansprechen nicht weiterhilft – dabei unterstützen, alternatvie Elternfiguren zu suchen, die als Ersatz dienen könnten, auch wenn das nicht so perfekt wäre.

      lg, Jutta

    8. Tiffi2000

      Hallo,

      ich würde ihn auf jeden Fall raten, ein ehrliches Gespräch mit den Eltern zu führen und sich auf jeden Fall auch professionelle Hilfe zu suchen 😉

      LG

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