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    Blogtour: Kadir, der Krieg und die Katze des Propheten – Dschihad und seine Folgen

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    Manchmal ist der IS und der Dschihad näher als Du denkst. Erfahre welche Fälle unseren Städten oder unserer Umgebung beherrschen.
    Schau nicht weg!

     


     

    Mit diesen Worten möchte ich Euch zum Auftakt unserer Blogtour begrüßen.
    Manchmal ist der IS und der Dschihad näher als man denkt, was bedeutet Dschihad eigentlich und welches sind seine Folgen?
    Dies möchte ich Euch heute ein klein wenig erklären.

    Dschihad

    Als Begriff, wie er von Kadirs Freunden benutzt wird, meint er immer den bewaffneten Krieg für die gute Sache gegen alle Feinde des Islams. Dieser Kampf wird von Kadir Freunden häufig als vergessene Pflicht dargestellt, die jeder wahre Muslim zu erfüllen habe. Dabei werden die Schlachten und Kämpfe des Propheten stets als große nachahmenswerte Vorbilder dargestellt. Dies gilt besonders für die Texte, die Kadir zu lesen bekommt, oder die YouTube-Videos, die er sich anschaut. Die Kämpfer werden in der Propaganda häufig als Mischung aus mittelalterlichen Rittern zu Pferde und modernen >>Special Forces<< dargestellt.
    (Quelle: Kadir, der Krieg und die Katze des Propheten Seite 318)

     

    Als Folgen dieser Auffassung sind besonders die Pariser Anschläge von 2015, der Anschlag in Brüssel, München und die Attacke in Ansbach zu sehen.

     

    Diese Chronik soll auf keinen Fall dieses abscheuliche und menschenverachtende Vorgehen beschönigen.

     

    7. Januar 2015

    Der Anschlag auf Charlie Hebdo war ein islamistisch motivierter Terroranschlag, der am 7. Januar 2015 auf die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo in Paris verübt wurde. Zwei maskierte Täter, die sich später zu Al-Qaida im Jemen bekannten, drangen in die Redaktionsräume der Zeitschrift ein, töteten elf Personen, verletzten mehrere Anwesende und brachten auf ihrer Flucht einen weiteren Polizisten um. Am 9. Januar verschanzten sie sich in Dammartin-en-Goële; Sicherheitskräfte erschossen die beiden Täter.
    Am 8. Januar wurde im Süden von Paris eine Polizistin von einem weiteren schwerbewaffneten Täter erschossen. Dieser überfiel am Tag darauf den Supermarkt Hyper Cacher für koschere Waren im Pariser Osten, tötete vier Menschen und nahm weitere als Geiseln. Der Täter bekannte sich telefonisch zum Islamischen Staat und erklärte, sein Vorgehen stehe in Verbindung mit dem Anschlag auf Charlie Hebdo. Er wurde bei der Erstürmung des Supermarktes durch die Sicherheitskräfte erschossen.
    Bis zu den Terroranschlägen von Paris im November 2015 war der Anschlag auf die Redaktion derjenige mit der höchsten Anzahl an Todesopfern in Frankreich seit dem Anschlag auf den Schnellzug Straßburg–Paris am 18. Juni 1961, bei dem 28 Menschen starben und 170 verletzt wurden.
    (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_auf_Charlie_Hebdo)

     

    14. und 15. Februar 2015

    Am 14. und 15. Februar 2015 kam es zu zwei islamistischen Anschlägen in Kopenhagen. Am Nachmittag des 14. Februars wurde auf das Kulturzentrum Krudttønden im Kopenhagener Stadtteil Østerbro ein Anschlag verübt. Dabei wurden der dänische Dokumentarfilmer Finn Nørgaard getötet und drei Polizeibeamte verletzt. Ziel des Anschlages war eine Diskussionsveranstaltung zur Thematik Kunst, Blasphemie und Meinungsfreiheit, an der auch der schwedische Karikaturist Lars Vilks teilnahm.
    Im Verlauf der folgenden Nacht ereignete sich ein zweiter Anschlag auf die Kopenhagener Synagoge, bei dem der jüdische Wachmann Dan Uzan erschossen und zwei Polizeibeamte verletzt wurden. Der Täter Omar Abdel Hamid El-Hussein wurde kurz darauf von Einsatzkräften gestellt und nach Gegenwehr erschossen.
    (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Anschl%C3%A4ge_in_Kopenhagen_2015)

     

    10. Oktober 2015

    Am 10. Oktober 2015 wurden zwei Selbstmordattentate in der türkischen Hauptstadt Ankara verübt. Bei der Explosion von zwei Sprengsätzen starben 102 Menschen und mehr als 500 wurden verletzt. Es handelt sich um den schwersten Terroranschlag in der Geschichte der Türkei. Der Anschlag wurde durch die Terrororganisation Islamischer Staat verübt.
    (Quelle:https://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_in_Ankara_2015)

     

    13. November 2015 

    Die Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris waren koordinierte, islamistisch motivierte Attentate an fünf verschiedenen Orten im 10. und 11. Pariser Arrondissement sowie an drei Orten in der Vorstadt Saint-Denis. Nach Angaben der französischen Regierung wurden 130 Menschen getötet und 352 verletzt, davon 97 schwer. Außerdem starben sieben der Attentäter in unmittelbarem Zusammenhang mit ihren Attacken. Zu den Anschlägen bekannte sich die terroristische Vereinigung „Islamischer Staat“ (IS).
    Die Angriffsserie am Freitagabend richtete sich gegen die Zuschauer eines Fußballspiels im Stade de France, gegen die Besucher eines Rockkonzerts im Bataclan-Theater sowie gegen die Gäste zahlreicher Bars, Cafés und Restaurants. Es handelte sich um mehrere Schusswaffenattentate, ein Massaker mit Geiselnahme sowie sechs Detonationen, die von Selbstmordattentätern mit Sprengstoffwesten ausgelöst wurden.
    Nach den Attentaten verhängte die Regierung Valls den Ausnahmezustand und rief eine dreitägige Staatstrauer aus. Präsident François Hollande sprach von einem kriegerischen Akt und kündigte einen entschiedenen Kampf gegen den Terror an. Am 17. November 2015 beantragte Frankreich als erstes Land in der Geschichte der Europäischen Union den Beistand der anderen EU-Staaten im Rahmen der Regelungen der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (Art. 42 Abs. 7 des EU-Vertrags). Die europäischen Staaten sicherten ihre Solidarität zu.
    Der mutmaßliche Planer der Anschläge, Abdelhamid Abaaoud, starb wenige Tage später bei einer Razzia im Pariser Vorort Saint-Denis.
    (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Terroranschl%C3%A4ge_am_13._November_2015_in_Paris)

     

    12. Januar 2016

    Durch den Terroranschlag in Istanbul am 12. Januar 2016 gegen 10:20 Uhr OEZ (UTC+2) auf dem Sultan-Ahmed-Platz am Obelisken von Thutmosis III. wurden 12 Menschen getötet und 13 verletzt. Bereits ein Jahr zuvor war dort ein Sprengstoffanschlag durch eine tschetschenische Selbstmordattentäterin mit Verbindungen zum IS verübt worden.
    (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Terroranschlag_in_Istanbul_am_12._Januar_2016)

     

    22. März 2016

    Die Terroranschläge in Brüssel am 22. März 2016 waren Selbstmordattentate, die am Flughafen Brüssel-Zaventem (Provinz Flämisch-Brabant in Flandern) sowie in der Brüsseler Innenstadt (Region Brüssel-Hauptstadt) verübt wurden. Zu den Anschlägen bekannte sich laut einer ihr nahestehenden sogenannten Nachrichtenagentur die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS). Am Morgen des 22. März 2016 sprengten sich zwei Terroristen am Flughafen Brüssel-Zaventem und ein weiterer in der Brüsseler Innenstadt im U-Bahnhof Maalbeek/Maelbeek in die Luft. Letzterer liegt in unmittelbarer Nähe zu Gebäuden einiger EU-Behörden, darunter der Europäischen Kommission. Nach offiziellen Angaben kamen 35 Menschen ums Leben, darunter drei der Attentäter, und mehr als 300 wurden verletzt.
    (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Terroranschl%C3%A4ge_in_Br%C3%BCssel_am_22._M%C3%A4rz_2016)

     

    14. Juli 2016

    Bei dem Anschlag in Nizza am 14. Juli 2016 fuhr der Attentäter Mohamed Bouhlel auf der Promenade des Anglais mit einem LKW durch eine Menschenmenge. Mindestens 86 Personen wurden getötet und mehr als 300 zum Teil schwer verletzt. Der Attentäter wurde, noch im Führerhaus sitzend, von Sicherheitskräften erschossen, und in der Folge wurden mehrere mutmaßliche Komplizen aufgrund des Vorwurfs der Bildung einer terroristischen Vereinigung verhaftet. Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) hat sich zu dem Anschlag bekannt, wobei es allerdings keine Hinweise gibt, dass der IS tatsächlich in Vorbereitung und Ausführung des Anschlags involviert war.
    (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_in_Nizza_am_14._Juli_2016)

     

    24. Juli 2016

    Der Sprengstoffanschlag von Ansbach am 24. Juli 2016 war ein islamistischer Terroranschlag in der Altstadt von Ansbach. Dort zündete der 27-jährige syrische Flüchtling Mohammed Daleel (arabisch محمد دليل) vor einem Weinlokal eine Rucksackbombe, verletzte damit 15 Personen und kam selbst ums Leben. Der Attentäter hatte seit zwei Jahren in Deutschland gelebt und Verbindungen zur Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS).
    (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Sprengstoffanschlag_von_Ansbach)

     

    26. Juli 2016

    Der Anschlag in Saint-Étienne-du-Rouvray war ein islamistisches Attentat, bei dem am 26. Juli 2016 in der unweit von Rouen gelegenen Stadt Saint-Étienne-du-Rouvray in der französischen Region Normandie zwei Attentäter den Priester Jacques Hamel während der Messe ermordeten. Beide Attentäter bekannten sich zur Terrororganisation Islamischer Staat (IS).
    (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_in_Saint-%C3%89tienne-du-Rouvray)

     

    Festzustellen ist allerdings auch das Attentate und Anschläge des IS nicht nur in Europa verübt werden sondern weltweit verübt werden. Sogar in den muslimischen Ländern.


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    Tourplan

    10.10 Der IS in unserer Stadt auf allen teilnehmenden Blogs
    11.10 Freunde schauen nicht weg www.tamysbuecherwelt.wordpress.com
    12.10 Die Wege des IS www.schattenwege.net
    13.10 Terror Trauma www.eineleidenschaftfuerbuecher.blogspot.de
    14.10 Dschihad und seine Folgen www.büchertraum.com
    15.10 Die Insider www.buchreisender.de

    Comment (1)

    1. Tiffi2000

      Hallo,

      danke für den spannenden Beitrag! Ich glaube, dass man sich zwar schon darüber informieren muss und die aktuelle Situation reflektieren muss, gleichzeitig sollte man aber nicht in Panik verfallen und den Alltag komplett umstellen…

      LG

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