Buchrezension: Die schwarzen Musketiere – Das Buch der Nacht

Buchrezension: Die schwarzen Musketiere – Das Buch der Nacht

51uilp16tal

Bildquelle (klick)

Titel: Die schwarzen Musketiere – Das Buch der Nacht
Autor: Oliver Pötzsch
Verlag: bloomoon (klick)
Erschienen: 03. 09.2015
Format: Hardcover
Seiten: 320 Seiten
ISBN: 9783845805030
Preis: Hardcover 14,99€
e Book 12,99€
Genre: Fantasy, Jugendbuch
Teil einer Reihe: Ja, Teil 1 von 2?
Teil2 Die Schwarzen Musketiere – Das Schwert der Macht


 

~~Inhalt~~

Fechten, Reiten, auf die Jagd gehen – das Leben des jugendlichen Grafensohns Lukas ist wie ein großes Abenteuer. Doch von einem Tag auf den anderen ist nichts mehr, wie es war: Der Inquisitor Waldemar von Schönborn lässt Lukas‘ Mutter verhaften, um sie als Hexe zu verhören – und Lukas‘ Vater stirbt beim Versuch, sie zu befreien. Lukas selbst flüchtet, doch seine kleine Schwester Elsa gerät in die Gewalt des Inquisitors.

Mittellos und auf sich allein gestellt ist Lukas nur von einem Gedanken getrieben: Er muss Schönborn finden und Elsa befreien! Doch der Inquisitor ist mächtig und sein Einfluss reicht weiter, als Lukas sich das vorzustellen vermag.

Gegen einen derart übermächtigen Gegner hätte Lukas keine Chance – doch zum Glück hat er ein großes Talent: Er ist ein begnadeter Degenkämpfer. Und er findet echte Freunde; mit Jerome, Paulus und dem schlauen Giovanni an seiner Seite wagt er sich in das größte Abenteuer seines Lebens …
(Textquelle: .bloomoon.de)

 


 

~~Meinung~~

Das Cover wurde sehr passend gestaltet. Im Laden habe ich oft zu dem Buch gegriffen, und das nur wegen des Covers und das, obwohl ich es schon daheim hatte.
Außerdem ist sehr aussagekräftig. Zum einen strahlt es Zielstrebigkeit, Kampfgeist und Willenskraft aus und zum Anderen erkennt man hier schon, um was es in dem Buch gehen könnte, um die Kraft der Freundschaft.

 

~~Inhalt~~

Der Einstieg ist mir durch den Prolog sehr gut und einfach gelungen. Es beginnt mit einer spannenden Handlung in einem Kloster und um einen Gegenstand, welcher anscheinend sehr wichtig ist.
Nach dem Prolog wird ein kleiner Zeitsprung gemacht von 11 Jahren. Hier lernt man den Protagonisten Lukas, seinen Vater, einen alten Ritter, seine Mutter, welche den Ruf hat eine Hexe zu sein und seine kleine Schwester Elsa kennen.
Es werden keine Worte verschwendet und die wenigen Worte, welche gut gewählt wurden, reichten aus um sich direkt im Jahr 1631 zu befinden. Man konnte sich die Umgebung sehr gut vorstellen, auch wenn man sie nicht kennt.

Im Hauptteil befindet sich Lukas auf der Flucht und durchstreift Deutschland. Seinen Weg kann man auf der ersten Seite im Buch mithilfe einer Karte nachvollziehen. Sie hilft einem aber nicht nur dabei Lukas Weg zu verdeutlichen, sondern half mir auch ein wenig bei den historischen Fakten auf die Sprünge, denn der Autor wob sanft den Dreißigjährigen Krieg mit ein. Was ich sehr gelungen finde und für das Lesealter sehr geeignet ist. Hier wird auf keinen Fall der Krieg verschönert, er wird als sehr rau und auch blutig dargestellt.

Das Ende hat mir noch mal alles abverlangt. Es war ein deutlicher Höhepunkt der Geschichte und die Spannung lies die Buchstaben vor meinen Augen nur so dahinfliegen. Ich sehnte das Ende nur so herbei und wollte nun endlich alle Fragen und Geheimnisse aufgedeckt haben.
Ich fieberte allen Figuren mit, besonders Lukas, welcher ein sehr sympathischer junger Mann ist.

 

~~Schreibstil~~

Die Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen. Hier und da fand man ein paar altertümliche Wörter, welche jedoch sehr gut zurzeit in der die Geschichte spielt, passt. Sonst wurden die Dialoge moderner gehalten.
Sehr schön rausgearbeitet waren die Kampfszenen, man war mit dabei, man hat jeden Hieb, jeden Stick und jedes Manöver fast gespürt.

 

~~Die Figuren~~

Lukas, ein 13 jähriger Junge, er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Heidelberg. Er sieht zu seinem Vater auf, welcher ihm die Kunst des Fechtens beibringt. Seine Mutter erzieht ihn mit liebevoller Stränge. Außerdem hat er noch eine kleine Schwester, Elsa, sie ist ein Wirbelwind und nervt ihn ab und zu sehr, dennoch liebt er sie sehr und beide sind sehr stark miteinander verbunden.
Auf seiner Reise stoßen drei junge Männer zu ihm. Giovanni, der Intellektuelle, Paulus, der Starke und Jerome, der Schönling. Ebenso wie Lukas sind die drei jungen Männer sehr gute Fechter mit ihren eigenen Stärken.

 

Was mir am meisten in Erinnerung geblieben ist?

Nürnberg meine Heimat. In Nürnberg findet eine Schlacht statt und die Burg und alles drum herum wurde sehr gut beschrieben.

 


 

~~Fazit~~

Ein sehr gelungenes Kinder-/Jugendbuch. Hier wird einem alles geboten. Liebe, Freundschaft, Edelmut, Tapferkeit und Wissen. Es ist nicht nur was für junge Leser, sondern auch ein Erwachsener wird hier seine Freude haben.

 


 

Bewertung

5 von 5 Traumwolken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.