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    [Interview] Autor Thomas Engel

    Interview mit dem Autor Thomas Engel

     

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    Wir hatten die Ehre den Autor Thomas Engel zu interviewen und möchten euch an diesem Interview teilhaben lassen. Wir bedanken uns bei ihm auch noch einmal, dass sich der Autor die Zeit genommen hat und uns folgenden Text geschrieben hat.


    Hier ein kurzer Bericht zu meiner Person, und darüber, wie und warum Ormog entstanden ist:

    Ich bin am 3.3.2000 in Nürnberg geboren, in Rückersdorf im Haus meiner Eltern zusammen mit meinem 10 Jahre älteren Bruder aufgewachsen und besuche momentan die 10.Klasse des musischen Labenwolf-Gymnasiums Nürnberg; ich spiele gerne Klarinette und singe im Chor.

    Als Kind wurde mir schon sehr früh die Welt der Bücher vertraut, denn meine Eltern lasen mir viele Geschichten, Märchen und Sagen vor, und ich kam über meinen älteren Bruder, der ein humanistisches Gymnasium besuchte, in Kontakt mit antiken Schriften und Sprachen.

    Besonders „faszinierend“ erlebte ich in dieser Zeit auch die SF-Serien und Kinofilme von Star Trek und Star Wars.

    Sobald ich Lesen gelernt hatte, verschlang ich nach einigen Jugendbüchern, Harry Potter und der Ringwelt die häusliche SF-Bibliothek meiner Familie:

    u.a. Romane bzw. Geschichten von Asimov, Bradbury, LeGuin, Herbert, Eschbach, Silverberg, Heinlein, Clarke, van Vogt, Shekley, Lem, Niven, Pratchett, Sheffield, Robinson, Card, Aldiss, Sapkowski…

    Ich tauchte in die Welten der Bücher zu einer Zeit ein, als bei mir – außer allergischem Asthma – noch eine fortgeschrittene chronische juvenile Polyarthritis aller Gelenke (JIA) diagnostiziert wurde, die lange unerkannt blieb, weil diese spezielle rheumatische Autoimmunerkrankung bei Kindern relativ selten und im normalen Umfeld den meisten Menschen unbekannt ist.

    Diese Erkrankung bewirkt eine schmerzhafte Entzündung aller Gelenke des Körpers, die die Beweglichkeit auch im Alltag stark einschränkt und die viele Arztbesuche, Klinikaufenthalte und Therapieversuche nötig machte – und noch bis heute – macht.

    Meine Fantasie gewährt mir jedoch in diesen Zeiten den Freiraum, mich auf anderen Welten völlig frei zu bewegen, während ich manches hier nicht ausleben kann; die körperlichen Einschränkungen machen auch Alltägliches oft beschwerlich.

    Außenstehenden sind diese Zusammenhänge in diesem Umfang nicht bekannt, weil ich dies in der Regel nicht zeige. Die mir nahestehenden Menschen wissen es ohnehin. – Aber wer weiß, vielleicht kann ich ja als künftiger bekannter Autor 😉 in der Rheuma-Liga Öffentlichkeitsarbeit für Kinderrheuma leisten.

    Ich begann deshalb im Grundschulalter, von diesen Geschichten angeregt, mir eigene Storys auszudenken und sie auch festzuhalten: und zwar zunächst mit Bleistift und Buntstiften als Bildergeschichten.

    (Diese warten noch auf Veröffentlichung als Illustrationen oder als Kinderbuch )

    Es entstand schon bald in meinem Kopf ein komplettes Universum – inklusive Schöpfungsmythos, eigens entwickelter Sprache mit Grammatik und Wortschatz, Xenobiologie, Kulturgeschichte, Geografie u.v.m.; und den Hauptplaneten, auf dem sich dies alles abspielte, nannte ich Magnus.

    Mit 13 Jahren habe ich dann begonnen, eine von meinen Magnus-Geschichten handschriftlich niederzuschreiben, zumindest die ersten 80 Seiten, danach ging ich zum Schreiben auf PC über.

    Daraus ist der vorliegende Fantasy-Roman Ormog hervorgegangen, und es ist, wie gesagt, nur eine der vielen Geschichten, die auf „meinem“ Planeten Magnus geschehen sind…

    Ormog habe ich also bereits im Alter zwischen 13 und 14 Jahren geschrieben, circa ein Jahr lang, immer wenn es ging, ein oder zwei Seiten pro Tag, mal mehr, mal weniger.

    Als ich 14 war, war Ormog im Großen und Ganzen fertig und lag dann ein gutes Jahr lang herum.

    Meine Eltern lasen irgendwann das Skript und fanden, dass es viel zu schade wäre, es nur in der Schublade liegen zu lassen, – da müsste doch ein Buch daraus werden! – aber andererseits hatten sie keine Lust, die Rechtschreibfehler auf über 300 Seiten zu suchen.

    So habe ich es meinen Eltern zu verdanken, dass sie es im April 2015 einer Lektorin übergeben haben. (Marion Voigt, Folio Lektorat, Zirndorf)

    Diese riet meinen Eltern zunächst von der Buch-Idee ab, da die Chancen auf Veröffentlichung bei einem jungen Erstautor sehr gering seien, selbst nach Lektorat.

    Wir haben es aber trotzdem lektorieren lassen; ich war inzwischen 15, und das Lektorat dauerte dann nochmal ungefähr ein halbes Jahr – bis Oktober 2015.

    Bei der Auseinandersetzung mit diesen Feinarbeiten waren die Rückmeldungen meiner Lektorin für mich eine sehr wertvolle Hilfe, da ich neben formalen Korrekturen auch an einigen Stellen Verbesserungen einarbeiten konnte, die dem Leser zu Gute kommen. Es wurden kleinere Widersprüche innerhalb der Story bereinigt und einige Rückbezüge ergänzt, insgesamt waren aber keine wesentlichen sprachlichen oder inhaltlichen Änderungen nötig.

    Je weiter das Lektorat voran kam, desto mehr war auch die Lektorin selbst von meiner Story überzeugt. Sie war es schließlich auch, die uns an den Fabulus-Verlag weitervermittelte, der auch jungen Autoren eine Chance gibt, und ich feierte um diese Zeit meinen 16. Geburtstag.

    Der Fabulus-Verlag war ebenfalls von meiner Ormog-Geschichte begeistert. Ich habe mit meiner Verlegerin, Frau Höfliger, das Glück, dass dieser Verlag auf das „gute, besondere Buch“ setzt, welches Spannung mit stilistischen Mitteln erzeugt und nicht auf Darstellung von Brutalität abzielt.

    Ormog wird daher ab 12 Jahren empfohlen – ist aber nicht nur für Jugendliche, sondern eigentlich als „all-age-Roman“ gedacht.

    Besonders gelungen finde ich Cover und Ausstattung des Buches insgesamt. Dies verdanke ich dem Verlag, ebenso wie den Lesetermin auf der kommenden Buchmesse in Frankfurt (19.10.2016).

    Meine Familie geht naturwissenschaftlichen und medizinischen Berufen nach; ich bin daher der erste von uns, der das Hobby des Schreibens für sich entdeckt hat und das Interesse an anderen Kulturen – und vor allem an alten Schriften – zum Beruf machen möchte: mein Ziel nach dem Abitur ist es, ein Studium der Altorientalistik bzw. der Ägyptologie aufzunehmen.

    Natürlich werde ich auch an meiner Fantasy- bzw. SF-Welt von Magnus weiter schreiben und das Hobby meiner Autorentätigkeit weiter entwickeln, denn, wie man sich denken kann, ist das tatsächliche Erscheinen von Ormog ein enormer Motivationsschub!

    Mit einer neuen Geschichte vom Planeten Magnus – diesmal einer Entdeckergeschichte – habe ich übrigens schon vor 2 Jahren begonnen, nachdem Ormog in seiner Rohfassung abgeschlossen war. Sie ist bis jetzt schon über 200 Seiten weit gediehen.

    Aber zunächst einmal bin ich einfach nur glücklich! –

    Ich freue mich zusammen mit meiner ganzen Familie und meinen Freunden, dass mein erstes Buch so schnell einen solch guten Start bekommen hat und jetzt seine Reise zu den Lesern antritt.

    Zur Frage nach der Passage mit dem Bürokratiefluch (und Rechtschreibfehler S.361) möchte ich anmerken, dass diese für die Gesamthandlung zwar irrelevant ist und ebenso gut hätte weggelassen werden können. – Ich schrieb diese Charakterfacette von Ormog jedoch damals, alleine in meinem Zimmer sitzend unter dem Eindruck, als meine Eltern gerade wieder unter einer Papierflut auf dem Schreibtisch stöhnten. Steuerliche Dinge, zusammen mit anderen dringenden Angelegenheiten betreffend meiner ärztlichen Atteste, der Krankenkasse, Versicherungen und viele Formulare für die notwendig gewordene Betreuung der Großeltern zusätzlich zu den ebenfalls nicht nebensächlichen beruflichen Belastungen nahmen ihre wenige verbliebene Freizeit völlig in Anspruch – was mir wiederum einen Gegenstand zum Schreiben verschaffte.

    Ich hoffe, ich konnte die bis jetzt am häufigsten an mich gestellten Fragen hiermit beantworten und stehe gerne auch persönlich für ein Interview zur Verfügung.

    Auch zu einer Lesung zu kommen wäre möglich, falls daran Interesse besteht, wie z.B. im Rahmen des jährlichen Sommerfestes meines Gymnasiums am 17.7. bereits erfolgt, bzw. in der Rheumaklinik Garmisch (im September) oder im Buchhandel (31.10. „Der Buchladen“, Lauf a.d.P.), siehe Anlage.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Thomas Engel


    Der Autor hat hat aus seinem Buch vorgelesen, was wir euch natürlich auch nicht vorenthalten wollen.

     


    Gewinnspiel

    …und das könnt ihr gewinnen:

    2x „Ormog – Der letzte weisse Magier“

    Gewinnspielfrage:

    In welchen Alter wurde Ormog von Thomas Engel geschrieben?

    So geht’s:
    Je öfter ihr unsere Fragen beantwortet, umso mehr Lose könnt ihr sammeln und habt dann höhere Chancen.


    Teilnahmebedingungen:

    Das Gewinnspiel endet am 24.09.2016, 23.59h.

    Dieses Gewinnspiel wird von der Literaturtest GmbH & Co. KG (Literaturtest) organisiert und steht in keiner Verbindung mit Facebook und wird auch nicht von Facebook unterstützt.

    Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird automatisch bestätigt, das man das 18. Lebensjahr erreicht hat und voll geschäftsfähig ist.

     Teilnehmer unter 18 Jahren müssen eine Erlaubnis haben und auf Nachfrage eine Einverständniserklärung der Erziehungs/-Sorgeberechtigten vorlegen.

    Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.

     Im Gewinnfall erklärt sich der Gewinner bereit, seine Daten der Literaturtest, oder dem Verlag/Autor für den Versand des Gewinns, zur Verfügung zu stellen.

    Daten, die im Gewinnfall weitergegeben wurden, werden nicht für weitere Zwecke entfremdet.
    4 Wochen nach Gewinnversand, werden die Daten gelöscht.

     Die Gewinner werden in der Regel mit dem Namen ihrer Teilnahme öffentlich genannt und bei den teilnehmenden Bloggern in der Gewinnerbekanntgabe veröffentlicht.

    Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei den teilnehmenden Bloggern oder Literaturtest melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.

     Der Gewinnversand erfolgt ausschließlich nach Deutschland-Österreich-Schweiz

     Für den Postweg wird keine Haftung übernommen.

    Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.


    Hier findet ihr nochmal alle Stationen und die Links der Bücherexpedition im Überblick:

    19.09.2016

    Bei mir: Yvi’s kleine Wunderwelt

    (Buchvorstellung und Lesungsvideo)

    20.09.2016

    Jasmin von Bücherleser

    (Portrait von Ormog & Vatya)

    21.09.2016

    Nicole von BücherMikado

    (Drachen)

    22.09.2016

    Franziska von Buechertatzen

    (Einfluss der Magie)

    23.09.2016

    Kristin von Wurm sucht Buch

    (Bücher, die an Ormog erinnern)

    24.09.2016

    Svenja von Büchertraum

    (Interview mit Thomas Engel)

    Comments (7)

    1. Jenny Siebentaler

      Der Autor Thomas Engel hat das Buch Ormog schon zwischen 13 und 14 Jahren geschrieben.

      Danke für das Interviewe und das tolle Vorlesungsvideo wo Thomas selbst aus seinem Buch liest! 🙂 Hat echt wieder spaß gemacht und schade das es schon wieder vorbei ist.

      VLG Jenny
      jspatchouly@gmail.com

    2. Guten Morgen!

      Wow, das war jetzt aber eine Überraschung! Ich wusste gar nicht, dass der Autor noch so jung ist O.O Großen Respekt für seine Ausdauer! Da bin ich jetzt gleich noch neugieriger geworden 🙂

      Im Grundschulalter hat er sich die ersten Geschichten ausgedacht und mit 13 dann die erste Magnus Geschichte aufgeschrieben. Find ich echt super! 😀

      Liebste Grüße, Aleshanee

    3. Guten Morgen,

      vielen Dank für deinen Beitrag 🙂
      Ich muss mich Aleshanee anschließen. Mir war auch gar nicht bewusst, dass der Autor so jung ist :O
      Das Buch hat er mit 13 Jahren geschrieben – Wahnsinn!

      Liebe Grüße
      Charleen

    4. Jutta

      Hallo,

      das Buch hat er mit 13/14 Jahren geschrieben, jetzt bei der Veröffentlichung ist er 16 Jahre alt. Nicht schlecht.

      lg, Jutta

    5. Fatma Saydam

      Im Alter zwischen 13 und 14 hat er das Buch geschrieben.
      Meinen Respekt an den jungen Autor.Und an die Eltern.
      Es ist toll ein solches Werk lesen zu dürfen.Ich hätte nicht gedacht,dass der Autor so jung ist.Überraschung 🙂 Das Video mit der Lesung war toll.Vielen dank für das Interview.War sehr interessant.
      Ich wünsche ihm viel Erfolg auf seinem langen Weg.
      Und ein wundervolles Wochenende allen ^^

      LG Fatma

    6. Melanie Siedentop

      Hallo!
      Ein tolles Interview.
      Boah,ich wusste nicht,dass er noch so jung ist.
      Das Buch hat er zwischen 13 und 14 Jahren geschrieben. Wie toll!
      Liebe Grüße, Melanie

    7. jen b

      huhu

      er hat die geschichte im alter von 13-14j geschrieben

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