Ormog: Der letzte Weiße Magier

Ormog: Der letzte Weiße Magier

51wrtmjpc-LTitel: Ormog: Der letzte Weiße Magier

Autor: Thomas Engel

Verlag: Fabulus-Verlag

Erscheinungsjahr: 13.07.2016

Seitenzahl: 400 Seiten

ISBN: 978-3944788302

Format: Gebundene Ausgabe

Alter (wenn vorhanden): 12 – 15 Jahren

Preis: 16,95 Euro

 


Klappentext:

Auf dem Planeten Magnus leben Menschen zusammen mit anderen vernunftbegabten Wesen. Magische Kräfte sind allgegenwärtig. Zwischen den Mitgliedern des Weißen Ordens und den abtrünnigen Gorgulzauberern entspinnt sich ein Machtkampf, der das einst blühende Reich von Kamal zu zerreißen droht. Im Konflikt auf Leben und Tod versuchen der Weißmagier Ormog und seine Gefährten zu verhindern, dass der Dunkle Meister der Gorgul sein Ziel erreicht: die unumschränkte Herrschaft des Bösen. Das Blatt wendet sich, als Ormog sich mit seiner gefährlichsten Gegnerin verbündet. Vatya, die Elitekämpferin der Gorgul, wechselt die Seiten. Können sie und Ormog ihre Zivilisation vor dem Untergang bewahren?


Meinung:

Das Cover  zeigt eine in einen weißen Mantel gehüllte Person, die dem Betrachter den Rücken zugewannt hat. Vor der Person bricht eine regelrechte Explosion aus verschiedenen Formen und Farben aus, die durch den Kontrast des restlichen Hintergrunds sehr hell und beeindruckend wirken. Es erinnert ein wenig an Silvesterfeuerwerk, wenn im schwarzen Nachthimmel die prächtigen Farben leuchten.


Der Einstieg 
 ist mir sehr gut gelungen und ich konnte sofort in diese Geschichte eintauchen. Gleich von Anfang an hat mich das Buch gefesselt und in seinen Bann gezogen.


Die Figuren
sind alle sehr sympatisch, allerdings sind in diesem Buch sehr viele verschiedene Charaktere und Phantasie Wesen vertretten: Magier, Hexen, Nomaden, Raben-Vogel-Menschen (Ravalsöldner), Götter, Barbaren, Sklaven, eine Mumie mit rotglühenden Augen, Vierarmige Lebewesen. Auch an Tieren wurden nicht gespart, es gab Nermel (menschenähnliches Wesen mit Fell), Kvantha (6 Beine, borstiges Fell, drei Höcker), Insekten, Jaxxonwurm, Werwölfe, Flugtiere, Drachen, Reitechsen und ein fliegenender Hexenbesen und noch einige mehr. Was einen am Anfang zeitweise etwas verwirren kann. Diese Mischung aus verschiedenen Figuren und Wesen kann vielleicht bei Kindern dazu führen, dass sie schnell den Überblick verlieren. Ich hätte mir gewünscht, dass der Autor sich auf ein paar Charaktere beschränkt hätte, damit man nicht überflutet wird von zu vielen verschiedenen magischen Wesen. Trotz dieser vielen Wesen hat es der Autor aber geschaft, sehr tolle Protagonisten zu erschaffen die mir gleich ans Herz gewachsen sind. Sie sind gut ausgearbeitet, man erfährt sehr viel über sie und man erkennt über den Verlauf der Geschichte, das sie sich weiter entwickeln.

Der Hauptteil der Geschichte ist spannend und abwechslungsreich. Die Geschichte hat sich auf das Magische Abenteuer bezogen und ist meiner Meinung auch gut für Jungs geeignet, da es kein “Gefühlschaos” gibt. Der Autor hat sich auf das Abenteuer beschränkt und keine unnötige Liebesgeschichte dazu geschrieben.

Gefühl während des Lesens: Ich habe mich beim lesen sehr wohl gefühlt, das Buch hat mich gleich in seinen Bann gezogen und ich wurde in die Welt hineingezogen. Gleich von Anfang an habe ich mit den Protagonisten mitgefiebert und konnte es nicht erwarten die nächsten Seiten zu lesen.


Der Schreibstil
ist der Zielgruppe angepasst und dadurch sehr locker und flüssig zu lesen. Der Autor schafft es durch seinen Schreibstil die entsprechenden Gefühle und Atmosphären zu vermitteln, aber man merkt auch, dass noch einiges an Potenzial in ihm steckt


Besonderheiten (Wie Illustrationen in dem Buch)

Die Bücher vom Fabulus Verlag sind ein echter Hingucker im Bücherregal, sie stechen hervor durch ihren besonderen farbigen Buchschnitt, der immer an das Cover des Buches angepasst wurde.


Fazit:

Ein sehr gelungenes Buch, was ich nur empfehlen kann. Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen und mich mit in eine tolle Welt genommen in der einem alles geboten wird, was man mit Fantasyromanen verbindet. Das Rad wurde hier zwar nicht neu erfunden, aber neu interpretiert.


Bewertung

5 von 5 Traumwolken

 

 

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