Protagonisteninterview Miami Millionaires Club – Ava Innings

Protagonisteninterview Miami Millionaires Club – Ava Innings

Heute ist der erste Tag der Romancewoche und wir starten mit einem Protagonisteninterview zum Buch Miami Millionaires Club

Protagonisteninterview
Miami Millionaires Club von Ava Innings

Heute haben wir Finn Reagan und Noah zu Besuch und werden sie mal für euch ausquetschen.

Reagan, Finn und Noah, mögt ihr euch bitte kurz vorstellen?

Finn deutet auf Reagan: „Ladies first!“

Noah lacht und unkt: „Reagan ist doch keine Lady.“

Empört verzieht Reagan ihr Gesicht zu einer Grimasse und stößt Noah ihren Ellbogen in die Rippen, woraufhin er triumphierend an uns gewandt sagt: „Seht ihr!“

Reagan: „Jetzt sage ich nichts Gutes mehr über dich in diesem Interview.“

Noah: „Du sollst ja auch nichts über mich sagen, sondern über dich.“

Erneut verzieht Reagan ihr Gesicht zu einer Grimasse, schüttelt dann den Kopf und sagt: „Nee, ich sage lieber was über Finn. Finn ist toll.“

Finn grinst breit: „Danke, Sweety.“

Reagan: „Er ist verantwortungsbewusst, bodenständig, er ist mein Anker und verhindert, dass ich abhebe. Dabei geht es weniger darum, dass der Erfolg mir zu Kopfe steigt, als um all die verrückten Ideen, die da drin zu eskalieren drohen, sobald ich nicht auf der Bühne stehe.“

Noah: „Ja, Reagan ist echt krass. Sie ist ein ziemlicher Workaholic und arbeitet ständig an neuen Texten, neuen Melodien und anderen Projekten.“

Finn: „Das liegt aber auch daran, weil sie nicht ‚Nein!‘ sagen kann.“

Reagan: „Das kann ich sehr wohl. Aber das klingt alles so gut und ich will das am liebsten alles machen.“

Noah: „Tja, aber auch dein Tag hat nur vierundzwanzig stunden, Sugar.“

Reagan: „Noah ist die Spaßbremse. Er macht mir immer alles mies. Ich habe keine Ahnung, warum ich überhaupt mit ihm zusammen bin.“ Noah feixt und Reagan schiebt schnell hinterher: „Nein! Nein, das sagst du jetzt nicht.“

Noah: „Weil ich unglaublich ehrlich und radikal bin. Ich bin ein Rebell und Reagan hat ein Händchen für böse Jungs, die …“

Reagan unterbricht ihn hastig: „Du bist Anwalt! Das ist ein schießlangweiliger Job.“

Noah wirkt keine Sekunde beleidigt: „Dieser Job wird niemals langweilig. Er ist eine fortwährende Herausforderung, weil kein Fall gleich ist. Es ist immer neu, spannend und aufregend.“

Reagan: „Du gewinnst bloß einfach gerne.“

Noah: „Das auch!“

Finn lacht über das Geplänkel der beiden. „Ist das immer so?“, fragen wir ihn. „Oft! Sie sind wie Hund und Katze. Ich glaube, die größte Herausforderung für Noah ist Reagans unbändiger Wille. Ich liebe ihre Kämpfernatur aber auch.“

Reagan: „Danke, Liebling, du bist der Beste.“

Noah: „Aber nicht im Bett!“

Reagan verdreht die Augen und murmelt: „Ich wusste es! Ich wusste es!“ Sie wirft Noah einen stinkigen Blick zu und sagt: „Das behauptest du. Ich werde immer das Gegenteil sagen.“

Bevor es schlimmer wird, und wir mehr Details erfahren, die wir vielleicht gar nicht wissen wollen, stellen wir lieber unsere nächste Frage: „Finn und Noah, wie habt ihr euch kennengelernt? Was war der erste Eindruck vom jeweils anderen?“

Finn schaut Noah an. Noah zuckt mit den Schultern und erwidert: „Als ich Finn kennengelernt habe, da war ich stockbetrunken. Mir ging es damals, wir waren im zweiten Studienjahr, nicht sonderlich gut. Ich wollte mit einem Taxi nach Hause fahren, aber niemand wollte mich mitnehmen. Finn hat mich schließlich genötigt, mit ihm zu fahren.“

Finn: „Hey, ich habe es nur gut gemeint.“

Noah: „Ich wette, er hat es mehr als einmal bereut.“

Finn: „Ich habe es jedenfalls extrem bereut, als du plötzlich durchgedreht bist und dachtest, dass ich dich entführen will.“

Noah: „Ich war eingeschlafen.“

Finn: „Und paranoid wegen dem Zeug, das du genommen hattest. Ich war kurz davor, ihn ins Krankenhaus zu fahren, habe ihn dann aber mit zu mir genommen.“

Noah: „War eine beschissene Nacht.“

Finn: „Aber der Anfang einer wunderbaren Freundschaft und ich habe es nie bereut.“

Noah lacht und sagt: „Du lügst.“

Finn zuckt mit den Achseln. „Gut, vielleicht heb ich es mal eine halbe Stunde lang bereut, aber was spielt das jetzt noch für eine Rolle?“

Noah: „Also, da habt ihr eure Antwort. Er hat mich für eine Alkoholleiche gehalten und ich ihn für einen Entführer.“

Finn korrigiert ihn feixend: „Du hast mich für einen Entführer gehalten und du warst eine Alkoholleiche.“

Wir sind ja alle gleichberechtigt hier. Wie haben die Herren auf dich gewirkt, liebe Reagan?

Reagan errötet. „Sie haben mich beide umgehauen. Finn war so kultiviert, rücksichtsvoll und charmant. Er war mein Retter in der Not, als meine Cousins mich nach einem Gig auf dem Parkplatz des Clubs, in dem wir aufgetreten waren, zurückgelassen haben.“ Sie schmunzelt bei der Erinnerung. „Und Noah … keine Ahnung, aber zwischen uns war sofort eine sehr starke Anziehungskraft.“

Noah: „Du wolltest in mein Höschen.“

Reagan schüttelt lachend den Kopf: „Du verbringst zu viel Zeit mit Hunter. Du benimmst dich unmöglich, weißt du das?“

Noah: „Nein, ich sage nur die Wahrheit.“

Reagan verdreht die Augen: „Da, ihr habt es gehört! Noah hat die Wahrheit und nichts als die Wahrheit gesagt, so wahr ihm Gott helfe. Der Kronzeuge ist aus dem Zeugenstand entlassen.“

An die Männer in der Runde, was ist euch bei einer Frau wichtig?

Noah: „Humor. Und ist sie nicht unglaublich witzig?“ Reagan errötet erneut. „Außerdem muss sie gut im Bett sein.“

Reagan: „Ich habe offensichtlich eine masochistische Ader, denn ich stehe darauf, in Verlegenheit gebracht zu werden. Willst du es ihm gleichtun, Finn?“

Finn: „Nein, das hatte ich nicht vor. An Frauen im Allgemeinen ist mir im Übrigen gar nichts wichtig, aber an Reagan ist mir alles wichtig. Sie ist einfach perfekt.“

Reagan beugt sich zu ihm und küsst ihn: „Oh, du bist so süß, Liebling.“

Noah flüstert etwas, das verdächtig nach ‚Pussy‘ klingt. Dann räuspert er sich: „Wenn Finn hier so rumschreit, dann muss ich wohl auch ein paar nette Dinge über Reagan sagen.“

Reagan: „Nee, musst du nicht. Ich verzichte dankend.“

Noah: „Finn hat recht. Sie ist eine echte Herausforderung. Reagan ist rotzfrech. Sie hat ihren eigenen Kopf, lässt sich nichts sagen, ist stark, unabhängig und selbstbewusst. In der Regel weiß sie, was sie will …“

Reagan zieht eine Augenbraue hoch: „In der Regel?“

Noah: „Na ja, was uns betrifft, warst du dir damals nicht so sicher.“ Reagan seufzt leise und greift nach seiner Hand. „Schwamm drüber, inzwischen ist ja alles gut und du bist deinem inneren Kompass gefolgt, auch wenn es nicht immer einfach war. Ich respektiere dich mehr als irgendeinen anderen Menschen in meinem Leben, weil du kraftvoll und mutig für das eingetreten bist, was dir wichtig ist und es noch Tag für Tag tust.“

Wie geht ihr mit Liebeskummer um?

Finn: „Zum Glück haben wir keinen Liebeskummer. Aber früher habe ich mich in die Arbeit gestürzt.“

Noah: „Ich bin der Typ, der seine Sorgen in Alkohol ertränkt und sich durch die Gegend vögelt.“

Reagan: „Ich schreibe Herzschmerzlieder.“

Liebe Reagan, deine Songtexte haben so viel Tiefgang. Magst du unseren Lesern einen Song vorstellen?

Reagan lacht: „Guter Übergang. Respekt! Ja, also ich schreibe aus dem Herzen heraus. Mein Herz weiß so viel besser über das Leben, meine Wünsche und Träume Bescheid als mein Verstand. Der sagt mir oft, dass Dinge unmöglich sind und scheut das Risiko, selbst wenn mein Herz nach Höherem strebt und auch, wenn ich ja bereits große Risiken eingegangen bin.“ Sie blickt Finn und Noah an. „Leute behaupten, dass ich es mir einfach machen würde, aber nichts an ‚uns‘ ist einfach. Jeden Tag höre ich gemeine Sachen. Das war nicht der einfache Weg. Wir waren der schwere Weg, beziehungsweise sind es noch und zwar Tag für Tag. Von steinigen Wegen handelt auch mein aktueller Song.“

Du sagst, ich soll dir verzeihen,

ich soll noch einmal stark sein,

du sagst, es war ein Ausrutscher

und es kommt nie wieder vor.

Du siehst nicht, was du getan hast

wie viel du zerstört hast.

Ich kann nicht mehr,

ich will nicht mehr.

Du flehst mich an,

du sagst, du änderst dich,

du sagst, es tut dir leid,

doch ich kann dir nicht glauben.

Da waren zu viele Lügen,

zu viel Kummer und Schmerz.

Das Vertrauen ist weg

und es hat die Liebe mitgenommen.

Du sagst, ich gebe alles auf,

doch ich gebe nichts auf,

ich gebe mich nicht auf,

ich lasse los

und geh den steinigen Weg fort von dir.

Könnt ihr euch vorstellen, ohne den ganzen Luxus zu leben mit einem Durchschnittseinkommen?

Finn: „Schwierig. Ich bin im Luxus aufgewachsen und meine Leidenschaft, das Segeln, ist kein günstiges Hobby, aber es ließe sich sicherlich auch mit einem anderen Einkommen ausüben und finanzieren.“

Reagan: „Ja, auf jeden Fall. Mehr Dosensuppe an Bord und irgendwelche Buchten statt Yachthäfen an der Côte d’Azur.“

Noah: „Mit dem Durchschnittseinkommen als Anwalt ließe sich gut über die Runden kommen, aber das meintet ihr nicht, richtig?“

Reagan lacht: „Der Anwalt! Wie immer auf der Suche nach einem Schlupfloch.“

Noah: „Ja, ich schätze, ich könnte damit leben.“

Finn: „Du? Du würdest verhungern.“

Reagan nickt zustimmend: „Noah gibt wahnsinnig viel Geld für Essen aus.“

Noah: „Immerhin nicht für Koks und Nutten, also …“

Reagan: „Ich denke, von uns dreien bin ich die Einzige, die mit einem Durchschnittseinkommen leben könnte. Früher hatte ich viel weniger. Ich weiß, wo man sparen kann und mein Leben war auch ohne Geld gut. Also mir reicht ein guter Surfspot, eine Hütte und meine Gitarre.“

Noah und Finn unisono: „Hey!“

Reagan: „Und ihr! Natürlich und ihr!“

Wenn ihr einen Wunsch frei hättet, wie würde der lauten?

Reagan: „Ich halte mich da an meine gute Freundin Willow und nehme den Weltfrieden.“

Noah: „Sie macht mich arbeitslos! Was, wenn sich alle lieb haben und niemand mehr einen anderen verklagt, dann … So, ich wünsche mir eine selbstlose Freundin.“ Er zwinkert Reagan zu.

Finn: „Ich schließe mich unserer selbstlosen Freundin an.“

Wir haben jetzt einiges von euch erfahren. Brennt euch noch etwas auf dem Herzen, das ihr unseren Lesern mitteilen wollt?

Reagan: „Wir würden uns total freuen, wenn du unsere Geschichte lesen würdest.“

Noah: „Wir haben aber total gespoilert.“

Finn: „Hey, das ist wie in einem Liebesroman, da gibt es auch immer ein Happy End.“

Reagan: „Auch wieder wahr. Also, dann übernehme ich das Schlusswort und sage: Unsere Botschaft an euch: ‚Never stop dreaming!‘“

Wir danken euch, dass ihr euch die Zeit genommen habt.

3 Kommentare

  1. Hallo und guten Tag,

    ja, stimmt ein netter und stimmiger Schlusssatz der beiden.

    LG…Karin…



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