Rezension: Der Herr des Feuers

Rezension: Der Herr des Feuers

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Titel: Der Herr des Feuers
Autor: Adrian Leschek
Verlag: blanvalet
Erschienen: 15.02.2016
Format: Taschenbuch
Seiten: 448 Seiten
ISBN: 9783734160264
Preis: Taschenbuch 14,99€
e Book 11,99€
Teil einer Reihe: Nein
Genre: Fantasy

 

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Niemand sollte eine verschlossene Tür vorfinden, wenn er in Not war.

(Zitat aus Der Herr des Feuers von Adrian Leschek Seite 33)


Inhalt

Sein Gott hat ihm den Mord an einem verkrüppelten Mönch befohlen, und Dolch gehorcht. Als gläubiger Mensch zweifelt er nicht an der Rechtmäßigkeit seines Tuns. Aber ausgerechnet die Gebote seines Glaubens führen zu seinem Versagen, und sein Opfer entkommt. Nutzte der flüchtige Mönch dunkle Magie, um Dolch zu manipulieren? Doch nicht der verkrüppelte Mönch selbst ist das Problem, sondern sein Wissen über die Ankunft des Feuers. Dieses wird nicht nur Dolchs Glauben erschüttern, sondern das Gefüge der Welt zerschmettern – sollte Dolch seine Verbreitung nicht verhindern können.

 


 

Meinung

Dieses Cover hat mich als Fantasy- Leser sofort angesprochen und deutet an, dass es sich hier nicht nur um Fantasy handelt, sondern auch einen mittelalterlichen Einschlag hat. Und klar, dass ich dann dabei bin.

Aber auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht, denn das Buch spricht das Thema Glauben an, was in der heutigen Zeit wieder sehr präsent ist und daher freute ich mich schon aufs lesen und hoffe der Autor schafft es, das Thema gut zu verpacken und mich zu fesseln. Da ich gerade bei dem Thema Angst habe, dass es nicht ausreichend ausgearbeitet wird oder es einfach der Mittelpunkt der Geschichte ist.

Der Einstieg hat mich erst mal ein wenig verwirrt, denn man wurde in eine Situation geschmissen die man nicht so ganz erschließen konnte. Danach ging es und ich fand ins Buch und es ließ sich flüssig lesen. Nur hat sich für meinen Geschmack sehr wenig getan. Es wurde immer wieder über den Glauben geredet und alles wurde damit begründet. Vom Klappentext war mir klar, dass es hier religiös wird, jedoch waren es für mich zu viele Wiederholungen und fühlte mich ein wenig in meinen alten Religionsunterricht zurückversetzt indem man eine Frage stellte und die Antwort, egal welche es ist, Gott ist und oft hat sich das eher so angehört, als wäre es eine Ausrede, weil man keine Antwort hat. Wo mir hier auch der Verdacht aufkam und mich irgendwann so genervt hat, denn gerade dieses Thema gibt einem mehr Antworten bzw Spielraum, dass ich mich zwingen musste, weiter zu lesen und habe mich dazu entschlossen es abzubrechen. Aber nicht nur das hat mich dazu bewogen, sondern auch, dass mir die Spannung gefehlt hat.
Vielleicht bin ich bei dem Thema Religion ein wenig zu kritisch. Habe mir aber einfach mehr erhofft.

 


 

Fazit

Ich habe das Buch abgebrochen, was aber nicht heißt das hier für den Anderen kein toller Fantasyroman schlummert. Ich würde jemanden das Buch empfehlen, welche sich nicht so sehr daran aufhängt, dass hier zwar auf die Religion eingegangen wird aber es nicht so breit aufgefächert wird.

Ich werde das Buch aber, zu einem späteren Zeitpunkt, nochmal zur Hand nehmen.

 


 

Bewertung

1 von 5 Traumwolken

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