Rezension zum Buch “Schwarze Schatten über Frankfurt” von Jörg Erlebach

Rezension zum Buch “Schwarze Schatten über Frankfurt” von Jörg Erlebach

Rezension zum Buch “Schwarze Schatten über Frankfurt” von Jörg Erlebach


Titel: Schwarze Schatten über Frankfurt

Autor: Jörg Erlebach

Verlag: SADWolf

Erscheinungsjahr: 07.11.2016

Seitenzahl: 420 Seiten

ISBN:978-3946446200

Format: Taschenbuch

Preise: Taschenbuch : 14,99 Euro

Ebook : 5,49 Euro


***Klappentext***

Kurz nach seinem 30. Geburtstag erfährt der in Frankfurt lebende Historiker Daniel Debrien, dass er ein »Weltengänger« ist. Ab diesem Zeitpunkt ist in seinem Leben nichts mehr, wie es mal war. In der real existierenden Welt ermittelt die Polizei wegen eines bestialischen Mordes an einem Notar gegen ihn. In der »anderen« Welt jagen ihn schwarze Mächte.

Hilfe bekommt Daniel von Zenodot von Ephesos, dem über 2.000 Jahre alten Verwalter der vermeintlich verbrannten Bibliothek von Alexandria, die sich nunmehr in der »Tiefenschmiede« unter dem Frankfurter Bethmannpark befindet. Bei seinen gefährlichen Reisen zwischen den beiden Welten stößt Daniel immer wieder auf einen Namen: Madern Gerthener. Jener war im 14. Jahrhundert ein bedeutender Baumeister der Freien Reichsstadt Frankfurt am Main und die Zeugnisse seines Wirkens sind bis heute Wahrzeichen der Metropole.

Es offenbart sich, dass es beim Kampf zwischen Gut und Böse schon immer zu Welten übergreifenden Koalitionen gekommen ist.

Viele Mythen und Sagen ranken sich um alte Städte – und Frankfurt ist alt, sehr alt. Sind diese Legenden nur ein geheimnisvolles Flüstern aus längst vergangenen Tagen oder steckt viel mehr Wahrheit dahinter, als wir vermuten?

Als sich der Historiker Daniel Debrien darüber Gedanken macht, ahnt er noch nicht, dass eine dieser Sagen um die Stadt Frankfurt bald sein ganzes Leben auf den Kopf stellen wird.

Welches jahrhundertalte Rätsel verbirgt diese Stadt?

(Quelle: Amazon)


***Meinung***

~~~Cover~~~

Das Cover ist wirklich sehr gut gelungen, es wirkt düster und geheimnisvoll und passt zur Stimmung der Geschichte. Im weiteren finden sich in dem Buch ein paar Illustrationen, sie lockern die Handlung und den Lesefluss noch mal auf und man kann sich z.B. die Kobolde sehr gut vorstellen.

~~~Der Einstieg~~~

Der Einstieg ist mir sofort sehr gut gelungen und ich konnte in die Geschichte eintauchen. Das Buch hat mich von der ersten Seite an sich gefesselt und mich in seinen Bann gezogen.

~~~Die Charaktere~~~

Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet und ich konnte mich gut in jeden hineinversetzen. Daniel war mir von Anfang an sehr sympathisch, aber auch die Kobolde und den alten Bibliothekar habe ich ganz schnell ins Herz geschlossen.

~~~Die Handlung~~~

Die Handlung ist in vier Erzähl-Ebenen, die teilweise in unterschiedlichen Jahrhunderten platziert sind: die erste Ebene wird aus der Sicht des Protagonisten, Daniel Debrien, erzählt, dessen Welt von einer Minute auf die Andere sich komplett verändert und er sich plötzlich in der ‚Tiefenschmiede‘ wiederfindet.

Die zweite Ebene erzählt uns von Stadtbaumeister Madern Gerthener in den Jahren 1399-1428 und führt den Leser mit der Zeit in seine Rolle in der gesamten Geschichte ein. Zudem tritt nach einem mysteriösen Mord ebenfalls ein Duo der Kriminalpolizei in Erscheinung, Julian Schwarzhoff und Carolin Kreillig, die danach streben diesen Mord aufzuklären.

Schließlich lernen wir ebenso Konstabler/Nicolas Vigoris kennen, der sich am Anderen Ende der gesamten Handlung zu erkennen zeigt. Die Sichtweisen wechseln sich im Laufe der Geschichte ab und knüpfen unmittelbar an die jeweiligen Ereignisse der anderen Perspektiven an, mit Ausnahme des Stadtbaumeisters im 14./15. Jh., in deren Geschichte man zwischendurch wie ein Zeitreisender eintaucht. Da die Geschichte in Frankfurt spielt, gab es detaillierte Schilderungen über die Stadtteile und über gewisse Bauten, die für die gesamte Handlung von Bedeutung sind.

Die Spannung hält sich konstant, insbesondere in der zweiten Hälfte des Buches. Durch die unterschiedlichen Erzähl-Ebenen wird die Spannung sogar noch gesteigert. Ebenso als man langsam die Erkenntnisse der jeweiligen Perspektiven miteinander verbinden konnte und alles zu einem gemeinsamen Schluss mündete. Ich fand diesen Ausgang so wunderbar umgesetzt, dass ich nach Beendigung der Lektüre noch lange erstaunt und überrascht war.

~~~Der Schreibstil~~~

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, ich fand es sehr interessant und gelungen vom Autor gelöst, gemäß der unterschiedlichen Jahrhunderte auch die Sprache anzupassen. Dementsprechend findet der Leser im 14./15. Jh. eine etwas altertümlichere Sprache, während in der Gegenwart eine geläufigere Sprache erkennbar ist.


***Danke an den Verlag***

Danke an den Verlag und Lexy von Lexy’s BookDelicious die mir das Buch zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung wurde dadurch aber nicht beeinflusst.


***Das Fazit***

Ein sehr gelungenes Buch, das mir ein paar sehr tolle Lesestunden verschafft hat. Jeder der Geschichten mit historischen und gegewärtigen Handlungssträngen liebt ist bei diesem tollen Buch sehr gut aufgehoben.


***Die Bewertung***

Das Cover: 8 von 10 Punkte

Der Einstieg: 10 von 10 Punkte

Die Charaktere: 8 von 10 Punkte

Der Schreibstil: 8 von 10 Punkte

Die Handlung: 10 von 10 Punkte

Gesamtbewertung: 44 von 50 Punkte


***Die Gesamtbewertung*

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