starke Gefühle , ausdrucksvolle Bilder

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Datum:  08.01.2016
Titel: The Danish Girl
Studio: Universal
Regisseur: Tom Hooper
FSK: 6 Jahren
Genre: Biography, Drama, Romance
Kinostart: 7.01.2016
Spieldauer: 120 Min.
Format: 2D
3D: Nein
Buch rezensiert: Nicht vorhanden, könnte aber noch kommen

  


 

Handlung: 

Der Film „ The Danish Girl“ geht um ein Malerehepaar aus den 30er Jahren. Er ist ein bekannter Maler. Seine Frau möchte gerne bekannt werden, welche jedoch nur belächelt wird, bis sie ihren Mann bittet die Damenstrümpfe und die Schuhe eines Modells zu tragen um ein Werk zu beendet. Sie ahnt jedoch nicht was sie hierdurch bei ihrem Mann geweckt hat.


 

Meinung: 

An das Ganze Thema wurde man sehr behutsam herangeführt. Es wurde nichts übertrieben oder ins lächerliche gezogen. Man bekam einen direkten Einblick in das Leben der Figuren und konnte die Gefühle und Empfindungen sofort nachfühlen. Somit war ich direkt zu Beginn des Filmes zur einen Seite gerührt und musste hier und da dennoch schmunzeln, aber auf der anderen Seite kam einen dies immer Falsch vor, da mir als Zuschauer sehr klar gemacht wurde, dass hier was nicht stimmt und es um was Ernstes geht.

Als ich den Trailer gesehen habe, kamen mir sowohl aktuelle Problematiken zum Tramsexuellen Thema auf, als auch aus den 30er Jahren; wobei es leider immer noch die gleichen sind und sich da bis heute aus meiner Sicht noch nicht so viel getan hat. Diese Probleme wurden leider nur Einseitig erläutert. Es wurde überwiegend die Eheproblematik belichtet, die gesellschaftliche wurde hingegen etwas vernachlässigt, was ich sehr schade finde.

Die Schauspieler, ins besonders Eddie Redmayne haben dazu beigetragen, dass man versuchen kann solch einen Mensch zu verstehen und Anteil am Leidensweg zu nehmen. Eddie Redmayne hat die Rolle sehr gut verkörpert besonders die Emotionen konnte er für mich mehr als gut portieren. Bei mir sind an vielen Stellen die Tränen gekommen. Es war einfach bewegend. Man war dabei, man fieberte mit, man war entsetzt und auch überrascht.
Und dafür brauchte es nicht viele Worte. In dem Film reichten es schon die Gestiken und Bilder aus, die einen die richtige Stimmung vermittelten.

So, einen Punkt möchte ich nun noch ansprechen. Der Film soll ab 6 Jahren sein. Es sind ein paar Nacktszenen dabei und an sich ist das Thema komplex genug und bedarf schon Aufklärung um es wirklich verstehen zu können. Der Film sollte eher  ab 12 Jahren sein.


 

Fazit:

Der Film ist sehenswert, erwartet aber nicht das es hier sehr tiefe Einblicke in die Thematik der Transsexualität gibt oder die Figur Lilli genauer belichtet wird. Das Thema wird nur angeschnitten und zeigt einem nur einen kleinen Teil von dem, was so ein Mensch durchmacht. Ich habe den Film genossen und wird in meinem Filmregal landen und vielleicht werde ich auch das Buch lesen.

Ich persönlich finde solche Filme sehr wichtig, da sie einen einfach zum Nachdenken bringen und viele bis heute kein Verständnis dafür haben oder menschlich damit umgehen können. Leider werden bis heute Menschen, nur weil sie vielleicht nicht so sind wie man selbst, diskriminiert, was falsch ist.


 

Bewertung: 
4 von 5 Traumwolken

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