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    Bloggervorstellung Maria von www.project-blowball.at

    Heute haben wir das Vergnügen, euch den Blog www.project-blowball.at von der lieben Maria vorzustellen.
    Sie ist eine sehr aufgeschlossene Person.
    Schau doch mal vorbei und treten mit ihr in Kontakt, sie beißt nicht.

    Zu deiner Person:

    Wer bist du? Wie würdest du deine Biographie erzählen?

    Mein Name ist Maria Peltier. Ich bin 34 Jahre alt, verheiratet und habe 2 Kinder. Ich lebe mit meiner Familie in Puchenau bei Linz. In dieser 5000 Seelen Gemeinde bin ich schon aufgewachsen und dorthin mit meiner Familie wieder zurückgekehrt. Bis zur Geburt meines 2. Kindes, meines Sohnes, haben wir ein sehr glückliches, unkompliziertes Leben geführt. Die traumatische Geburt, änderte jedoch unser aller Leben. Ich hatte große Schwierigkeiten, mit dem Traumatisierenden umzugehen und musste mit Angststörungen kämpfen. Ich probierte einige Therapien aus, bis ich eine Psychotherapeutin fand, die mir mit EMDR Therapie, innerhalb eines Jahres half, meine PTBS zu akzeptieren und in mein Leben zu integrieren. Dieses Therapieende löste jedoch in meinem Mann ein Burnout aus. Leider nicht „nur“ ein Burnout, sondern eine Mischung aus Depression, PTBS und Burnout. Die Anzeichen begannen vor einen dreiviertel Jahr seit September 2016 ist dieser zu Hause, kann weder noch arbeiten, noch ein normales Leben führen. Wie es uns als Familie dabei geht, wie wir täglich gegen die Krankheit kämpfen und welche Idee mein Mann hatte, um wieder zurück ins Leben zu finden, beschreiben wir seit Dezember 2016 in unserem Blog www.project-blowball.at

    Wenn Sie sich mit 3 Worten beschreiben müssten, welche wären das?

    Resilient – Optimistisch – hilfsbereit

    Welches Sternzeichen hast du?

    Waage

    Welchen Fehler entschuldigst du am ehsten?

    Fehler sind ein Teil vom Leben. Wenn wir keine Fehler machen dürften, wie könnten wir uns dann weiterentwickeln? Auch ich mache Fehler, jeder macht Fehler und es gibt keine Fehler, die man nicht entschuldigen könnte. Am leichtesten fällt es mir aber, wenn ich merke, dass der Fehler , den ich entschuldigen soll, einen Sinn hatte. Wenn daraus gelernt wurde, oder derjenige sich dadurch weiterentwickelt.

    Wer ist dein liebster Romanheld?

    Ich habe keinen.

    Wer ist dein Lieblingsheldinnen/ -helden in der Wirklichkeit?

    Meine Kinder! Kinder sind die Helden von Heute und wenn wir uns bemühen die Wirklichkeit mit den Augen der Kinder zu sehen, sieht die Welt gleich nicht mehr schwarz/weiß aus. Die Wirklichkeit durch Kinderaugen ist bunt, voller Glitzer/Zauber und Kreativität!

    Wer ist dein Lieblingsmusiker?

    Max Herre höre ich zur Zeit sehr gerne. Ich finde Musik ist Stimmungsabhängig, somit kommt es immer auf meine Laune an, aber mein derzeitiges Lieblingslied heißt „Blick nach Vorn“

    Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

    Lesen, schreiben, nähen, handwerkeln, basteln, spielen, singen, kochen…..

    Was ist deine Lieblingsfarbe?

    Türkis

    Wer ist dein Lieblingsschriftsteller?

    Ich mag die Bücher von Kerstin Gier, besonders die „Müttermaffia“. Als Mutter findet man sich da leicht wieder und es erheitert ein wenig den Alltag.

    Wenn ich eher etwas anspruchsvolleres lesen möchte, greife ich gerne zu Büchern von Gerald Hüther

    Was verabscheust du am meisten?

    Fisch! Der Geruch, der Geschmack – Gänsehaut! Mag ich gar nicht!

    Welche natürliche Gabe möchtest du besitzen?

    Was mir wirklich manchmal fehlt ist Egoismus. Bei mir kommen erst immer alle anderen und dabei komme ich selbst oft zu kurz. Manchmal würde ich mir eine Portion Egoismus wünschen, aber mein Helfersyndrom gewinnt immer.

    Wie bist du zum lesen gekommen?

    So wie jeder – in der Schule. 😉 Früher habe ich meist nur in Urlauben gelesen. Nachdem ich aber Mutter wurde und somit meine Freizeit zu Haus verbrachte, las ich mehr. Das lesen lässt mich entspannen, aber ich kann mich damit auch fortbilden, ohne das Haus verlassen zu müssen.

    Was macht für dich ein gutes Buch aus?

    Es muss mich fesseln. Ob Roman, Krimi oder Fachliteratur, es ist dann ein gutes Buch, wenn ich nicht mehr aufhören kann, und jede freie Minute über dem Buch sitze.

    Wo liest du am liebsten?

    In meinem Lesesessel, im Bett, auf der Coach, da bin ich nicht so wählerisch.

    Hast du ein Lebensmotto?

    Warte nicht bis der Sturm vorüberzieht, sondern lerne im Regen zu tanzen.

    Welche Bücher hast du als Kind gelesen?

    Hanni und Nanni

    Welches Buch MUSS man unbedingt gelesen haben?

    Müttermaffia von Kerstin Gier

    Mieses Karma von David Safier

    Was wir sind und was wir sein könnten von Gerald Hüther

    Hast du ein Lieblingsbuch?

    Müttermaffia

    Wie sieht dein Alltag aus?

    Mein Alltag ist schwer zu beschreiben und seit dem Ausbruch der Krankheit meines Mannes, nicht vorhersehbar. Jeden Tag nehmen wie er ist und aus jeden Tag das beste machen, vor allem für meine Kinder.

    Was bringt dich zum lachen?

    Humor- Sarkasmus – Kinder

    Welches Hobbie hast du?

    Lesen, schreiben, nähen, handwerkeln, basteln, spielen, singen, kochen…..

    Wie siehst du dich in 10 Jahren?

    In 10 Jahren sind meine Kinder bereits 19 und 15, somit sehe ich mich mit wesentlich mehr Freizeit, aber als Taxiunternehmen Mama.

    Da ich mich derzeit beruflich verändere, sehe ich mich in 10 Jahren schon voll im Beruf stehend und mit weiteren Fortbildungen. Ich sehe mich als glückliche, zufriedene Frau, die die größten Krisen in ihrem Leben schon hinter sich gebracht hat.

    In 10 Jahren hab ich auch schon zumindest mein erstes Buch veröffentlicht – hoffentlich!

    Hier darfst du sagen, was du schon immer einmal sagen wolltest:

    Manchmal stellt uns das Leben Steine in den weg, manchmal sogar Felsen. Was wir jedoch oft vergessen, ist das wir IMMER die Wahl haben: Wir können selbst entscheiden, was wir aus den Steinen machen. Also versucht diese aus den Weg zu räumen, gelingt das nicht, bitte nicht aufgeben und hinter den Stein/Fels verstecken. Es gibt auch noch andere Möglichkeiten. Man kann einen Weg um den Stein suchen, man kann über den Stein klettern, oder aber auch, den Stein in sein Leben integrieren. Manchmal kann man den Stein ein wenig verändern und ihn dann sogar ganz nett finden. Egal was ihr damit macht, alles ist besser als Aufgeben und jede Option oder Wahlmöglichkeit lässt euch wachsen!

    Vervollständige folgende Sätze:

    Ich bin süchtig nach… Abenteuer, Spontanität und Lebenslust.

    Ich lese am liebsten Bücher aus dem Genre…Leben. Welche Geschichten sind schöner als Geschichten aus dem Leben.

    Ich lese keine Bücher aus dem Genre… Science Fiction

    Mein Lieblingsgetränk ist… Kaffee! Jeder Mensch braucht ein wenig Antriebsstoff!

    Mein liebstes Liebeslied ist… „Blick nach Vorn!“

    Ich grusel mich vor… Clowns – anscheinend habe ich ES zu früh gesehen

    Wenn ich ein Geist wäre,… würde ich einmal um die Welt fliegen und das Leben an den verschiedensten Orten beobachten.

    Wenn ich in einem Buch leben würde, wäre ich...???

    Beim lesen esse ich…. Schokolade

    Kommen wir nun zum Blog

    Wo findet der Leser deinen Blog?

    www.project-blowball.at

    Wie lange brauchst du für die Herstellung eines Berichtes?

    Sobald ich das Thema weiß, über das ich berichteten möchte, geht das eigentlich sehr schnell. Als erstes schreibe ich immer meine Gedanken auf meinen Block – ganz altmodisch mit dem Kuli per Hand. Danach wird er getippt und verfeinert. Oft ist es am langwierigsten, das richtige Foto dazu zu suchen, dass bei unserem Thema oft nicht ganz so einfach ist.

    Wann ist dein Blog entstanden?

    Der Blog ging im Dezember 2016 online, ein also noch sehr junger Blog!

    Warum hast du einen Blog eröffnet?

    Nachdem uns das Leben die nächste Prüfung vor die Füße geschmissen hatte, überlegten wir, was wir aus dieser Situation gutes machen könnten. Somit entstand die Idee zum Projekt, aber auch gleichzeitig zum Blog. Wir möchten im Blog über Themen beim Namen nennen, die als Tabuthema gelten. Mit psychischen Krankheiten wird noch immer sehr vorsichtig umgegangen, keiner redet gerne darüber und vor allem wird nirgends darüber gesprochen, wie es der Familie dabei geht. Mit unseren Blog möchten wir informieren und endlich das Schweigen brechen!

    Wie bist du auf den Namen deines Blogs gekommen?

    Durch dieses Projekt soll mein Mann ja wieder zurück ins Leben finden = Project

    Wir möchten auf das Thema aufmerksam machen, unsere Geschichte verbreiten, damit andere Mut finden, das gleiche zu tun. Was würde dieses „in die Welt hinaustragen“ besser symbolisieren als eine Pusteblume = Blowball

    Somit wurde es zum Project blowball

    Wie machst du auf deine Blog im Web aufmerksam?

    Wir nutzen dazu die sozial Media Plattformen wie Facebook, YouTube, Google+ und Instagram

    Durch eine Benefizveranstaltung im Februar.

    Was erwartet den Leser auf deinem Blog?

    100% Ehrlichkeit. In unserem Blog, könnt ihr über das Leben mit psychischen Krankheiten lesen. Ich versuche auch immer wieder zu beschreiben, wie es mir als Ehepartner und vor allem den Kindern dabei geht. Wie das ganze entstanden ist, wie es, bis zum totalen Zusammenbruch meines Mannes, gekommen ist und wie der Weg zurück ins Leben, Stück für Stück gelingt. Wir haben aber auch Beiträge von anderen Betroffenen, sowie von Psychologen und Menschen, die dem Weg aus der Krankheit schon geschafft haben. Derzeit haben wir auch schon 2 kurze Videos auf YouTube, weitere sind in Arbeit.

    Bloggst du allein?

    Ich mache zwar den Hauptanteil, blogge aber nicht allein. Mein Mann kann noch keine Blogbeiträge eigenständig schreiben, das lässt seine Krankheit nicht zu. Ich versuche aber immer wieder durch die Motivation, anderer Stimmen, unseren Blog abwechslungsreich zu gestalten.

    Wie suchst du dir ein Produkt aus, den du auf deinem Blog vorstellst?

    Ich stelle nur Produkte vor, die mir in meinem Leben, beziehungsweise für das Projekt weiterhelfen. Derzeit beschränkt sich das auf Büchen, ich hoffe aber noch über vieles schreiben zu dürfen.

    Welches Produkte findet der Leser auf deinem Blog?

    Bücher zum Thema Burnout und Depression und Kinderbücher zu Resilienzstärkung und auch als Hilfsmittel um ihnen die Psychischen Krankheiten verständlicher zu machen.

    Wie könne die Leser dir folgen?

    Zum einen einmal über die sozial Media Seiten. Zum anderen, gibt es auf dem Blog ein Newsletter System, wo die neuesten Blogbeiträge abonniert werden können.

    Hast du einen Lieblingsbeitrag und magst ihn unseren Leser vorstellen?

    Mein Lieblingsbeitrag und auch der Beitrag, ist: „Papa´s Psyche hat Schnupfen – nein Grippe!“

    In diesem Beitrag beschreibe ich, den schwierigen Alltag mit der Krankheit und den Kindern. Wie man als Mutter dann oft an seine Grenzen stößt, damit man die Kinder vor der Krankheit schützt. Ich habe meine Hilfe in Büchern gefunden. Kinderbücher helfen mir, meinen Kindern Papa´s Zustand zu erklären und immer wieder die schönen Momente, in dieser anstrengenden Zeit hervorzuheben. In diesem Beitrag erzähle ich von zwei Büchern, die mir mit meinen Kindern, aber auch meinen Kindern helfen.

    www.project-blowball.at/papas-psyche-hat-schnupfen-nein-grippe

    Hast du besondere Projekte die du unterstützt?

    Ja unser Projekt und auch unseren Verein, den wir ins Leben gerufen hat und der Sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen in Krisen, sowie deren Angehörigen zu unterstützen. Vor allem die Resilienzstärkung von Kindern ist mir dabei ein sehr großes Anliegen. Ab Juni sollen die ersten Workshops und Vorträge zu diesem Thema stattfinden.

    Dieser Verein ist nicht auf Profit orientiert, somit lebt und wächst er nur mit Spenden!

    www.project-blowball.at/projektunterstuetzung

    www.verein-rezeptfrei.at

    Hast du auch mal Schreibblockaden, also Tage an denen gar nichts mehr geht?

    Natürlich. An Tagen, wo ich mich von der Depression meines Mannes „anstecken“ lasse, geht nichts mehr. Da fehlt mir die Kreativität zum Schreiben, jedoch sind solche Tage, Gott sei Dank, nicht oft!

    Was bedeutet es für dich, Blogger zu sein?

    Bloggen bedeutet seiner Stimme, seiner Meinung, seinen Gefühlen und seinen Anliegen eine Plattform zu geben, womit man viele Menschen erreichen kann. Dieser Blog ist für mich das Ventil, bei dem ich über schwierige Situationen berichten kann und damit ein wenig Kummer und Sorge ablassen kann.

    Liest jemand deine Berichte gegen und wenn ja, wer darf sie als erstes lesen?

    Meine Berichte werden nicht gegengelesen. Ich lese sie jedoch immer meinen Mann vor, bevor ich sie veröffentliche. Da es ja hauptsächlich um ihn geht, ist es immer ein sehr Schmaler Grad zwischen ehrlichen berichten, wie gerade die Situation bei uns zu Hause ist, aber auch aufzupassen, dass ich nichts schreibe, dass ihn verletzten würde, oder zu sehr unangenehm sein würde. Eine Angststörung von ihm ist das Arbeiten mit dem Computer, somit fällt es ihm leichter, wenn ich den Beitrag vorlese.

    Wie hat deine Familie und dein Umfeld reagiert als du deinen Blog gestartet hast?

    Meine Familie war sehr überrascht, denn sie erführen erst von dem Vorhaben, als der Blog online ging. Aber sie bewundern unseren Mut zur Ehrlichkeit und unsere Offenheit. Sie stehen hinter uns und helfen uns durch Verbreitung unseres Blogs, unsere Geschichte in die Welt zu streuen.

    Kannst du dich noch daran erinnern, wie es war als dein erstes Bericht online ging?

    Ganz, ganz schlimm. Der erste drei Bericht legte unsere komplette Situation offen. Ich hatte 4 ½ Jahre über die traumatisierende Geburt nur besten Freunde erzählt und mit der Veröffentlichung, hatte ich das Gefühl, ich zieh mich vor der Menschheit nackig aus. Warum macht man das dann? Mein Mann meinte, diese Veröffentlichungen und dieses „Stimme“ geben, kann ihm helfen. Ich wollte ihm mit aller Kraft unterstützen. Die Reaktionen aber, waren so lieb, dass ich bald merkte, dass es nicht weh tut, darüber zu sprechen/schreiben und auch mir hilft, meiner Situation Stimme zu geben.

    Wenn heute ein neuer Beitrag veröffentlicht wird, ist es jedes mal ein wunderbares Gefühl, zu beobachten, wie viele Menschen unser Leben interessiert und wir hatten bis jetzt noch keine Kommentare, die nicht wertschätzend und rücksichtsvoll gewesen wären. Im Gegenteil. Immer mehr Menschen kommen auf uns zu, erzählen uns ihre Lebensgeschichte und finden sich in unseren Beiträgen wieder.

    Wann kam erstmals der Wunsch auf, einen Blog schreiben zu wollen?

    Wie schon gesagt, der Wunsch war nicht meiner, über psychische Krankheiten zu bloggen. Nachdem ich aber schon 2 Jahre übers Selbermachen blogge, www.selbermacherin.at , war es nicht die Angst vorm schreiben, sondern vorm Thema, die ich aber erfolgreich besiegte!

    Möchtest du noch abschließend den Lesern etwas mitteilen?

    Manchmal braucht es ein wenig Mut im Leben gegen dem Strom zu schwimmen, vielleicht auch etwas zu machen, dass andere für verrückt und undenkbar halten, aber unserer Einzigartigkeit können wir nur Ausdruck verleihen, indem wir Individuen sind. Das Leben geht nicht immer geradeaus, aber die Abzweigungen lassen uns wachsen. Habt keine Angst, vor falschen Wegen oder Abzweigungen, denn diese lassen uns weiterentwickeln und sie machen uns stärker. Lebt euer Leben so, wie ihr es euch wünscht und nicht so, wie es von euch erwartet wird!

    Protagonisteninterview Pete – Sturmwolken von Annie Stone

    Heute ist der erste Tag der Romancewoche und wir starten mit einem Protagonisteninterview zum Buch Pete – Sturmwolke

     

    Protagonisteninterview
    Pete – Sturmwolken von Annie Stone

    [Wir sitzen mitten in einem wunderschönen Park in London und warten auf Pete und Rose. Nach einiger Zeit sehen wir sie aus verschiedenen Richtungen herbei eilen und unser Interview kann beginnen.]

    Claudia: Hallo Pete, hallo Rose. Danke, dass ihr euch heute Zeit genommen habt um dieses Interview mit euch führen zu dürfen.

    [Svenja und Doris begrüßen die beiden ebenfalls]

    Rose: Vielen Dank, dass wir kommen durften. (Greift nach Petes Hand, der sie anlächelt.)

    Pete: Dafür nehmen wir uns immer Zeit.

    Svenja: Wie geht es euch heute?

    Pete blickt Rose an: Uns geht es sehr gut. Das letzte Jahr war … nun ja … dramatisch.

    Rose grinst: Das ist sehr diplomatisch ausgedrückt.

    Pete: So bin ich. Immer diplomatisch.

    Rose: Das war eigentlich noch nie eine deiner Qualitäten.

    Pete: So? Was sind denn dann meine Qualitäten? (Rose steigt die Hitze in die Wangen.) Versteh schon, Baby …

    Rose lacht verlegen: Das meinte ich gar nicht. Aber um mal wieder auf die Frage zurückzukommen: Uns geht es gut. Mir geht es gut.

    Claudia: Sehr schön! Das führt mich gleich zur nächsten Frage. Woher kennt ihr euch eigentlich?

    Pete: Wir kennen uns eigentlich schon immer. Sie ist die Schwester meines damaligen Kumpels. Keine Ahnung, wann haben wir uns zum ersten Mal gesehen?

    Rose: Das war an eurem ersten Schultag. Jensen hat dich mit nach Hause gebracht.

    Pete grinst: Ach ja, richtig. Und du warst in der ersten Sekunde in mich verknallt.

    Rose: Pff, das halte ich für ein Gerücht. (Pete streichelt ihre Hand.)

    Pete: Oh doch, so war es. Aber ich bin ja auch einfach wunderbar. (Pete lacht bei diesen Worten.


    Rose: Oh, bitte! (Sie schaut ihn an.) Naja, stimmt aber schon. Du hattest damals diese wunderbaren Haare. Nicht diese Stoppeln. (Er streicht sich über den fast kahlen Kopf.) Ich wollte nichts mehr, als meine Hände in ihnen vergraben.

    Pete: Das hast du auch häufig genug getan.

    Rose: Jetzt geht das ja nicht mehr.

    [Svenja macht mit einem kleinen Räusperer auf sich aufmerksam]

    Svenja: Könntet ihr euch gegenseitig mit drei Worten beschreiben?

    Rose: Drei Worte? Die sind nie genug für sein Ego.

    Pete: Meine drei Worte sind: wunderschön, klug und stark.

    Rose lächelt ihn an: Das hast du aber schön gesagt!

    Pete: Ich bin eben ein Charmeur.

    Rose: Eingebildet fällt mir da als erstes Wort ein.

    Pete: Mrs. Calhoun, du bist mal wieder unglaublich nett.

    Rose lacht: Sexy wäre mein zweites Wort.

    Pete: Schon besser.

    Rose: Und mein drittes Wort? (Sie schaut ihn von der Seite an.) Mein drittes Wort ist loyal.

    Pete: Das ist ja langweilig.

    Rose: Langweilig? Nein, ganz und gar nicht. Es bedeutet, dass ich mir in meiner Seele sicher bin, dass du mir niemals wehtun wirst, dass ich immer deine höchste Priorität bin und dass du für die, die du liebst, alles tun würdest. (Pete zieht ihre Hand an die Lippen und küsst sie sanft.)

    [Doris sieht uns an und stellt die Frage an Pete, welcher wirklich gerade zum Anbeißen aussieht]

    Doris: PETE, da drängt sich mir die Frage auf, wann du Rose das erste Mal als Persönlichkeit wahrgenommen hast und nicht nur als Schwester von deinem Kumpel? Hat sich die Anziehung schleichend entwickelt oder war sie plötzlich da?

    Pete: Ich weiß das gar nicht so richtig. Sie war jahrelang einfach der Kürbis. Sie war zwar da, aber irgendwie unsichtbar. Ihre Brüder … (Ein Anflug von Wut zeigt sich auf seinem Gesicht.) … haben sie nicht besonders gut behandelt. Und ich … (Er nickt ein wenig beschämt.) … ich auch nicht. Nicht, dass ich Dinge gesagt hätte, die sie verletzt haben, aber ich habe sie nie beachtet. Wie ein Großteil ihrer Familie auch nicht. Und ich denke, dass ist noch verletzender, wenn man einfach nicht als Mensch wahrgenommen wird. Und dann … Dann habe ich sie spielen hören. Irgendwas hat mein Herz berührt. Ihr Können war so wahnsinnig enorm und das Lied, was sie ausgewählt hat, hat mir selbst so viel bedeutet. (Er streicht sich erneut über den Kopf.) Naja, und dann habe ich angefangen, sie zu sehen. Nicht ihr wunderschönes Äußeres, sondern ihr Inneres. Ihr Herz. (Er blickt seine Frau an, deren Augen feucht glänzen.)

    Doris: Rose, wenn man das so aus dem Mund von Pete hört möchte ich gerne wissen, in welcher Rolle du dich in der Familienstruktur gesehen hast und in welcher Position du dich heute siehst? Interessant wäre für uns sicher auch, was sich für dich durch die Ereignisse verändert hat.

    Rose: Ich habe mich nicht zugehörig gefühlt. Meine Familie war so laut und so selbstbewusst und alle strotzten nur so davon, ihre eigene Meinung möglichst durchzuboxen. Ich war schüchtern und ruhig und habe mich in dieser unglaublich lauten Familie nicht wohl gefühlt. Mom hat es verstanden, hat gesehen, dass ich eben anders bin. Dass ich andere Dinge brauche, um glücklich zu sein. Aber alle anderen konnten mit meinem Anderssein nicht umgehen, weswegen sie mich terrorisiert haben, wann immer es ging. Und Dad hat mich einfach kaum beachtet. Und heute? Ich weiß es nicht. Es ist so unglaublich viel passiert. Ich denke, ich bin noch dabei, meine neue Rolle zu definieren. Ich habe immer so viel gegeben, habe die Bedürfnisse der anderen über meine eigenen gestellt, habe gedacht, je mehr ich gebe, desto mehr werde ich angenommen. Aber das … nun ja … das hat sich als Irrtum herausgestellt. Stattdessen habe ich allen erlaubt, einfach über mich hinweg zu trampeln.

    Pete: Baby …

    Rose schüttelt den Kopf: Nein, schon gut. Ich denke, dass ist eine der Lektionen, die ich lernen musste. Man kann nicht immer nur an andere denken. Wenn man sich selber nicht für wichtig hält, tut es auch kein anderer. Aber ich bin wichtig.

    Pete: Für mich bist du perfekt.

    Rose: Ich weiß, aber es nützt nichts, wenn du das weißt. (Sie legt ihre freie Hand auf ihre Brust.) Ich muss es auch wissen, hier drin. Und das dauert. Es dauert, alte Verhaltensweisen abzulegen, neue zu erlernen. Nach einem Leben, in dem ich mich selbst immer für meine Familie zurückgenommen habe, ist es schwer, mich zu ändern.

    Svenja: Pete, was macht Rose für dich zu einem besonderen Menschen?

    Pete: All das, was sie gerade gesagt hat. Sie hat so ein großes Herz, so viel zu geben, sie ist so ein unglaublich bewundernswerter Mensch. Und das sie es selbst nicht sieht, macht sie noch liebenswerter. Aber in ihr lodert auch so ein Feuer. Ein Feuer, dass sie nicht vielen zeigt, dass nur die kennen, denen sie voll und ganz vertraut. (Er streichelt über ihre Hand.) Ich bin verdammt froh, dass ich einer von diesen bin.

    [Doris sieht nun wieder auf und stellt die nächste Frage.]

    Doris: Gab es für euch eine Konstante, welche euch durch schwere Zeiten geleitet hat?

    Pete: Ich denke, die Tatsache, dass wir uns schon so lange geliebt, uns so lange vertraut haben. Ich mache da keinen Hehl draus. Sie hat mich durch die Hölle geschickt. Aber sie hat es nicht aus böser Absicht getan. Nein, in ihrer verdrehten Art hat sie es getan, um mich glücklich zu machen. Dabei hat sie nur vergessen, dass sie das einzige ist, was mich glücklich macht.

    Rose: Es tut mir leid.

    Pete: Gut so.

    Rose: Hey, ich habe auch gelitten! Ich musste das Beste aufgeben, was mir je passiert ist, weil ich nicht wollte, dass du leidest.

    Pete grinst: Ich bin also der Beste? (Rose stupst ihm gegen die Schulter.)

    Rose: Ich denke, für mich gab es in dieser Zeit keine Konstante, keine Hoffnung. Weil ich ja voll und ganz überzeugt war, dass es zu Ende ist, dass wir nicht nur schlechte Zeiten erleben, sondern es einfach zu Ende ist.

    Pete: Gott sei Dank war es nicht so.

    Rose lächelt: Ja, Gott sei Dank.

    [Begeistert hört Claudia zu und will nun doch noch eine sich ihr aufdrängende Frage stellen, sie bekommt stillschweigend das Ok von Svenja und Doris]

    Claudia: Wenn man so von euren bisherigen Leben hört, würde ich noch gerne erfahren, ob es etwas in eurem Leben gibt, was ihr unbedingt würdet ändern wollen?

    Pete: Ich würde gerne die Zeit zurückdrehen, um das letzte Jahr nicht erleben zu müssen.

    Rose: Wir haben es jetzt alle verstanden. Du bist der Gute, ich bin die Böse. (Pete drückt ihre Finger.)

    Pete: Nein, so ist es ganz sicher nicht. Ich muss auch Dinge falsch gemacht haben, sonst hättest du ja Vertrauen in mich gehabt.

    Rose: Es war nie mangelndes Vertrauen. Es war …

    Pete: Scham.

    Rose: Ja, Scham. Weil ich dir das eine nicht geben konnte, was du dir gewünscht hast.

    Pete: Du hast mir alles gegeben, was ich mir je gewünscht habe. Du hast mir dich selbst gegeben. (Rose lehnt ihren Kopf gegen seine Schulter, und er küsst sie sanft aufs Haar.)

    Rose: Was ich ändern würde, wäre, dass wir viel früher miteinander geredet hätten, dass wir einander gesagt hätten, dass wir beide dieses Leben so nicht wollten, dass wir schon viel früher hätten anfangen können, unser Leben so zu führen, wie es bestimmt ist.

    Pete: Das wünsche ich mir auch.

    Claudia, Doris und Svenja: Bevor wir uns aber von euch verabschieden, möchten wir noch gerne von euch folgendes wissen. Was sind eure Wünsche oder Ziele für die Zukunft?

    Pete: Wir wollen reisen, wollen Musik machen, wollen alles das, nachholen, was wir in den letzten Jahren verpasst haben. Wir wollen das Leben in vollen Zügen genießen.

    Rose: Ja, genau. Endlich einmal nur das tun, was wir wollen, ohne Verpflichtungen, ohne auf andere Rücksicht zu nehmen. Nur auf uns beide zu hören. Endlich mal richtig viel Zeit miteinander zu verbringen. Sollte das nicht grundsätzlich das Ziel sein? Mit denjenigen, die man liebt, so viel Zeit wie möglich verbringen.

    Claudia, Doris und Svenja: Herzlichen Dank für dieses Interview.

    Pete: Ich habe zu danken. Soll ich euch noch einen Witz erzählen?

    Rose: Das will keiner hören.

    Pete: Aber …

    Rose: Nein, komm jetzt. Wir müssen los. Der Rest unseres Lebens wartet.

    [Wir drei sehen Pete und Rose nach und freuen uns gemeinsam über das sehr gut gelungene Interview.]

     

     

    Meine Mitbloggerinnen haben das Interview auch auf ihren Blogs!
    Doris: https://thora01.wordpress.com/2017/05/22/protagonisten-interview-zu-pete-sturmwolken/
    Svenja: http://buechertraum.com/protagonisteninterview-pete-sturmwolken-von-annie-stone/

    DiaBooks78: http://diabooks78.blogspot.de/2017/05/protagonisteninterview-pete-sturmwolken.html

    Bloggervorstellung Julia von Foodqueen Julia

    Heute haben wir das Vergnügen, euch mal einen anderen Blog und seine Bloggerin vorzustellen, Julia von Food and Fashion with love by Julia.
    Schau doch mal vorbei und treten mit ihr in Kontakt, sie beißt nicht.

    Quelle: http://food-with-love-by-julia.blogspot.de/

    Zu deiner Person:

    Wer bist du? Wie würdest du deine Biographie erzählen?

    Ich bin Julia 20 Jahre alt und bin gebürtige Lipperin, habe bis zu meinem 19 Lebensjahr in Detmold gewohnt und bin nach meinem Abitur nach Hannover gezogen um dort Veranstaltungsmanagement zu studieren.

    Wenn Sie sich mit 3 Worten beschreiben müssten, welche wären das?

    Kreativ, Abenteuerlustig, Offen für neues

    Welches Sternzeichen hast du?

    Skorpion

    Welchen Fehler entschuldigst du am ehsten?

    Unpünktlichkeit

    Wer ist dein Lieblingsmusiker?

    Ed Sheeran, ich liebe seine Musik! Aber auch deutsche Künstler, wie Joris, Tim Bendzko, Philipp Poisel oder Matthias Schweighöfer

    Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

    Verreisen, Fotografieren, Blogarbeiten, shoppen-ich liebe Mode! Zeit mit meinem Freund verbringen und natürlich backen und kochen

    Was ist deine Lieblingsfarbe?

    Rosa und weiß

    Wie bist du zum lesen gekommen?

    Durch die Grundschule

    Was macht für dich ein gutes Buch aus?

    Spannung

    Wo liest du am liebsten?

    Am liebsten gemütlich auf dem Sofa

    Hast du ein Lebensmotto?

    Leb deine Träume

    Welche Bücher hast du als Kind gelesen?

    Pippi Langstrumpf

    Welches Buch MUSS man unbedingt gelesen haben?

    Fifty Shades of Grey

    Wie sieht dein Alltag aus?

    Uni, Uni, Uni und wenn ich mal keine Uni habe und lernen muss, mit Freunden treffen und verreisen und die Welt erkunden

    Was bringt dich zum lachen?

    Definitiv mein Freund, immer wieder! Ein Traumtyp eben 😊

    Welches Hobbie hast du?

    Fotografieren, verreisen, shoppen, Freunde, backen und kochen

    Wie siehst du dich in 10 Jahren?

    Als erfolgreiche Eventmanagerin mit einem schnuckeligen kleinen Cafe.

    Vervollständige folgende Sätze:

    Ich bin süchtig nach…

    Hamburgern-in allen Varianten, außer mit Pilzen! Ich liebe Burger

    Mein Lieblingsgetränk ist…

    Generell trinke ich gerne Wasser mit frischen Früchten oder Früchtetee, sonst liebe ich noch Cocktails

    Mein liebstes Liebeslied ist…

    John Legend- All of me

    Ich grusel mich vor…

    Ratten- Ich hasse sie!

    Kommen wir nun zum Blog

    Wo findet der Leser deinen Blog?

    www.food-with-love-by-julia.blogspot.de

    Wie lange brauchst du für die Herstellung eines Berichtes?

    Das kommt drauf an, wie viel ich an den Fotos bearbeiten muss und was ich backe bzw. koche

    Wann ist dein Blog entstanden?

    30.10.2013

    Warum hast du einen Blog eröffnet?

    Um anderen Menschen zu zeigen, wie einfach es ist zu backen und zu kochen und wie lecker selbstgemachte Werke sein können und natürlich damit meine Freunde, Familie etc. immer das Rezept online bei sich haben können.

    Wie bist du auf den Namen deines Blogs gekommen?

    Durch eine frühere Freundin

    Wie machst du auf deine Blog im Web aufmerksam?

    Durch soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder Snapchat

    Was erwartet den Leser auf deinem Blog?

    Eine Welt voller Köstlicher Leckerein

    Bloggst du allein?

    Ja

    Wie suchst du dir ein Produkt aus, den du auf deinem Blog vorstellst?

    Spontanität und Kreativität

    Welches Produkte findet der Leser auf deinem Blog?

    Food, Reisetipps und Fashion

    Wie könne die Leser dir folgen?

    www.facebook.com/foodamdfashionwithlovebyjulia

    Instagram: foodqueenjulia

    Snapchat: foodqueenjulia

    Hast du auch mal Schreibblockaden, also Tage an denen gar nichts mehr geht?

    Ja meistens nach einem langen anstrengendem Unitag

    Was bedeutet es für dich, Blogger zu sein?

    Spaß und natürliche Kontakte mit anderen Leuten knüpfen

    Liest jemand deine Berichte gegen und wenn ja, wer darf sie als erstes lesen?

    Nein

    Wie hat deine Familie und dein Umfeld reagiert als du deinen Blog gestartet hast?

    Haben sich super gefreut

    Kannst du dich noch daran erinnern, wie es war als dein erstes Bericht online ging?

    Aufregend, vorallem weil man sich über die Jahre entwickelt hat

    Wann kam erstmals der Wunsch auf, einen Blog schreiben zu wollen?

    Mit 16 Jahren

    Möchtest du noch abschließend den Lesern etwas mitteilen?

    Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr auf meinem Blog vorbeischaut, wenn ihr mir auf den sozialen Netzwerken folgt und natürlich euren Freunden und der Familie von mir berichtet.

     

    Bloggervorstellung Peter von Wurm200

    Heute haben wir das Vergnügen, euch den Blog Wurm200 Filme, Buecher and more, von Peter vorzustellen.
    Schau doch mal vorbei und treten mit ihm in Kontakt, er beißt nicht.

     

    Zu deiner Person:

    Wer bist du? Wie würdest du deine Biographie erzählen?

    Ich bin der Heinz Peter aber alle nennen mich einfach nur Peter. Bin ein sehr humorvoller Mensch, der gerne und viel liest. Durchs Lesen bin ich dann auch zum Bloggen gekommen. In meiner Freizeit bin ich aber auch gerne mit meinem Freunden zusammen oder gehe einfach mal raus in die Natur.

    Wenn Sie sich mit 3 Worten beschreiben müssten, welche wären das?

    Humorvoll, Wissbegierig, Hilfsbereit

    Welches Sternzeichen hast du?

    Skorpion

    Welchen Fehler entschuldigst du am ehsten?

    Das ist eine schwere Frage, da es immer auf die Situation und die Person ankommt. Grundsätzlich sind wir alle nur Menschen und machen feler. Zur Menschlichkeit gehört auch verzeihen zu können.

    Wer ist dein liebster Romanheld?

    Da gibt es eigentlich keinen bestimmten.

    Wer ist dein Lieblingsheldinnen/ -helden in der Wirklichkeit?

    Auch hier habe ich keinen wirklichen Helden.

    Wer ist dein Lieblingsmusiker?

    Ich bin eigentlich sehr offen, wenn ich mich jedoch festlegen müsste, dann die Toten Hosen.

    Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

    Zeit mit meiner Freundin, Lesen

    Was ist deine Lieblingsfarbe?

    Habe ich keine.

    Wer ist dein Lieblingsschriftsteller?

    Naomi Novik, Karin Slaughter, Sebastian Fitzek, Frank Schätzing, Henning mankell

    Was verabscheust du am meisten?

    Unerhlichkeit

    Wie bist du zum lesen gekommen?

    Das kann ich nicht recht sagen. Das ist einfach mit der Zeit gekommen. Anfangs habe ich recht wenig gelesen, doch irgendwann bekam ich als Kind das Buch „Der schwarze Korsar“ und damit fing alles an.

    Was macht für dich ein gutes Buch aus?

    Es muss mich einfach von der ersten Seite fesseln. Dabei kommt es nicht auf Spannung oder so an, sondern auf das gewisse etwas.

    Wo liest du am liebsten?

    In meiner Leseecke.

    Hast du ein Lebensmotto?

    Eigentlich nicht.

    Welche Bücher hast du als Kind gelesen?

    Ich habe als Kind recht wenig gelesen, aber ich kann mich noch an Alf, Der schwarze Korsar und sogar recht untypisch für ein Kind, der Graf von Monte Christo erinnern.

    Welches Buch MUSS man unbedingt gelesen haben?

    Puhhh…da gibt es eigentlich recht viele. Aber prinzipiell bin ich der Meinung, muss jeder für sich die passenden Bücher finden mit denen er sich indetifizieren kann.

    Hast du ein Lieblingsbuch?

    Nein

    Wie sieht dein Alltag aus?

    Ich verbringe sehr viel Zeit mit meiner Freundin. Aber natürlich auch mit Lesen. Ich versuche neben meiner Uni alles so gut es geht, in einen Tag zu packen.

    Was bringt dich zum lachen?

    Meine Freundin

    Welches Hobbie hast du?

    Ich gehe recht gerne zum Geocachen.

    Wie siehst du dich in 10 Jahren?

    Auf jeden fall an der Seite meiner Freundin. Natürlich habe ich das Bloggen nicht aufgegeben und lese eventuellsogar, die ein oder andere Rezension mehr in einer Zeitschrift abgedruckt.

     

    Vervollständige folgende Sätze:

    Ich lese am liebsten Bücher aus dem Genre…

    Krimi, Thriller

    Mein Lieblingsgetränk ist…

    Wein, Spezi

    Wenn ich ein Geist wäre,…

    würde ich alle Menschen schützen, die mir am Herzen liegen.

    Wenn ich in einem Buch leben würde, wäre ich...

    eindeutig der Kommissar.

    Beim lesen esse ich….

    eigentlich nichts, dass versaut eventuell mein Buch =D

    Kommen wir nun zum Blog

    Wo findet der Leser deinen Blog?

    http://wurm200.blogspot.de/

    Wie lange brauchst du für die Herstellung eines Berichtes?

    Das ist unterschiedlich und hängt von keinen Notizen ab. Meistens aber so zwischen 2-3 Stunden.

    Wann ist dein Blog entstanden?

    2012

    Warum hast du einen Blog eröffnet?

    Ich wollte dem Autoren/Verlag ein Feedback über ihre Arbeit geben. Natürlcih aber auch, um potentielle Leser für ein Buch zu interessieren.

    Wie bist du auf den Namen deines Blogs gekommen?

    Ichhabe geschaut über was ich blogge und habe dann passende Wörter gesucht und diese zu einem Titel geformt.

    Wie machst du auf deine Blog im Web aufmerksam?

    Durch Facebook, Twitter und einigen Gruppen.

    Was erwartet den Leser auf deinem Blog?

    Informative Rezensionen.

    Bloggst du allein?

    Ja

    Wie suchst du dir ein Buch aus, das du auf deinem Blog vorstellst?

    Hauptsächlich durch die Bpcher, die ich bereitgestellt bekomme. Natürlich suche ich aber auch Bücher raus, von denen ich denke das man sie empfehlen sollte.

    Selfpublisher oder Verlagsautoren was ist dir lieber?

    Beides

    Welches Genre findet der Leser auf deinem Blog?

    Ein buntes Gemisch aus allen.

    Wie könne die Leser dir folgen?

    Auf Facebook, Twitter, oder auf menem Blog einfach eine der Arten wählen.

    Hast du einen Lieblingsbeitrag und magst ihn unseren Leser vorstellen?

    Ich habe leider keinen. Jeder Beitrag hat gutes und auch weniger gutes an sich.

    Hast du besondere Projekte die du unterstützt?

    Momentan leider nicht.

    Hast du auch mal Schreibblockaden, also Tage an denen gar nichts mehr geht?

    Das kommt immer mal vor. Durch meine Notizen die ich immer wieder mache, kommt das aber recht selten vor.

    Hast du auch mal eine Leseflaute?

    Auch das kommt vor.

    Was machst du gegen eine Leseflaute?

    Ich nehme mir 1-2 Tage lesefrei und setze ich erst dann wieder an das Buch.

    Was bedeutet es für dich, Blogger zu sein?

    Sehr viel. Ich sehe mich als Vermittler zwischen Autoren und Leser.

    Was denkst du, ist wichtiger für einen guten Roman: Eine interessante Protagonistin, so dass der Leser mit ihr durch die Geschichte gehen will, oder aber eine packende Geschichte, die ihren eigenen Sog entwickelt?

    Ich denke es macht hier die Mischung aus allem. Ein Kriterium allein, macht noch lange kein gutes Buch aus.

    Liest jemand deine Berichte gegen und wenn ja, wer darf sie als erstes lesen?

    Das kommt vor aber eher selten.

    Wie hat deine Familie und dein Umfeld reagiert als du deinen Blog gestartet hast?

    Sie unterstützen mich dabei und finden toll was ich mache.

    Kannst du dich noch daran erinnern, wie es war als dein erstes Bericht online ging?

    Oh ja, ich abe so oft geschaut, wie die Leser ihn wohl finden werden.

    Wann kam erstmals der Wunsch auf, einen Blog schreiben zu wollen?

    Das war eine hauruck Aktion und völlig spontan.

    Möchtest du noch abschließend den Lesern etwas mitteilen?

    Ich danke allen Lesern und Leserinnen für die Unterstützung. Ohne Euch würde es nicht so viel Spaß machen. Aber natürlich danke ich auch allen Autoren/Autorinnen und Verlagen, für ihre tolle Unterstützung.

    Rezension & Interview zum Buch „Green Net“

    Rezension zum Buch „Green Net“ von Wilfried von Manstein

    Titel: Green Net

    Autor: Wilfried von Manstein

    Verlag: Edition INMO im Verlag boernermedia

    Erscheinungsjahr: 10.12.2016

    Seitenzahl: 412 Seiten

    ISBN: 978-3942498203

    Format: Gebundene Ausgabe

    Preise: Gebundene Ausgabe : 22,80 Euro

    Taschenbuch : 14,80 Euro

    Ebook : 9,34 Euro


    ***Klappentext***

    Der 12jährige Mario ist ein »Baumflüsterer«. Er wohnt in einer Stadt, die einen berühmten Zoo beherbergt, in dem Nasenaffen auf einer Würgefeige leben. Mario zeigt autistisches Verhalten und spricht am liebsten nur mit Bäumen, deren Sprache er versteht. Seine Mutter macht sich deswegen Sorgen und sucht einen Psychiater auf. Als Mario sie in der Villa des Psychiaters abholen will, findet er die beiden Erwachsenen in einem rätselhaften Koma liegend. Die Aufzeichnung einer Überwachungskamera zeigt, auf welche Weise das geschah: Ein entdeckter Einbrecher benutzte eine Waffe, die Menschen so sehr verlangsamt, dass sie zu Pflanzen werden (und umgekehrt Pflanzen so sehr verschnellert, dass sie wie Menschen agieren). Die Ärzte sind ratlos, nur Marios Baumfreunde, ein Kastanienbaum und sein Efeu, ahnen, wie die Erwachsenen wieder ins Leben gerufen werden könnten.

    Unterstützt von der 14jährigen Tochter des Psychiaters, gerät Mario immer tiefer zwischen die Fronten eines Krieges unter verfeindeten Lagern der Pflanzenwelt. Ein »böser« Baum (die gewaltige Würgefeige im Zoo) möchte die Menschheit ausrotten sein Gegenspieler, der weise Herrscher der Pflanzenwelt, sucht hingegen die Verständigung mit den Menschen. Beide Seiten wollen Mario für ihre Zwecke benutzen. Die Macht des bösen Baumes wächst mit jedem Tag, besonders, als dieser beginnt, das gestohlene Gerät zu vervielfältigen.

    (Quelle: Amazon)


    ***Meinung***

    ~~~Cover~~~

    Das Cover hat mich von sich überzeugt, es ist ein wirklicher Hingucker und etwas besonderes im Bücherregal. Man sieht viele verschiedene Blätter und Früchte, aber die Augen, die das Cover zeigen erkennt man nicht immer sofort. Sie liegen, umgeben von Blättern, ehr im verborgenen und scheinen einen direkt anzuschauen. Die Schrift ist in weiß gehalten und sticht dadurch deutlich vom Cover hervor.

    ~~~Klappentext~~~

    Der Klappentext der Klappentext auf dem Buch ist ein anderer, als den den man auf Amazon findet.

    Was wäre, wenn Bäume und Pflanzen sich in einem „green net“ versammeln würden, um den blauen Planeten vom Menschen zu befreien.

    Dieser Klappentext hat mich wirklich neugierig auf das Buch gemacht. Ich habe mich gefreut auf das Buch und war echt gespannt was mir diese Geschichte bietet. Der Klappentext verrät nicht viel von der Geschichte und man kann ihn dadurch bedenkenlos vorher lesen.

    ~~~Der Einstieg~~~

    Der Einstieg ist mir sofort gut gelungen und ich konnte mich in die Geschichte fallen lassen. Man lernt am Anfang unseren Protagonisten Mario kennen und nach und nach kommen dann immer mehr weitere Charaktere hinzu.

    ~~~Die Charaktere~~~

    Charaktere gibt es hier eine Vielzahl, seien es Menschen, Pflanzen, Insekten, Fabelwesen, Roboter uvm. Leider kommen diese eher oberflächlich daher. Dadurch das es so viele Charaktere war, fehlte mir ab und an die Tiefe. Ich hätte ab und an gerne etwas mehr über sie erfahren, vielleicht wäre es da besser gewesen weniger Charaktere zu nehmen und genauer auszuschmücken, aber das ist nur meine Ansicht. Jeder Leser empfindet das anders.

    ~~~Die Handlung~~~

    Die Handlung klingt zunächst wie eine Abenteuergeschichte eines Jugendromans. Ein Junge mit einer besonderen Gabe, zwei verfeindete Fronten und er mittendrin. Als „Kastanienkind“ kann Mario sich mit Pflanzen unterhalten und erhält durch seine Pflanzenfreunde Zugang zum „Green Net“, quasi ein Facebook der Pflanzenwelt. Jeder Baum, Strauch und Weizenhalm kann sich in das Green Net einklinken und mit einer Art Avatar an Versammlungen und Treffen teilnehmen. Dort erfährt Mario von den schlimmen Plänen der verrückten Würgefeige, die die Menschen mit Hilfe der Waffe eines gestrandeten zeitreisenden Professors verlangsamen und die verbündeten Pflanzen verschnellern will, so dass er und seine Gefolgschaft die Herrschaft über die Erde übernehmen können.

    ~~~Der Schreibstil~~~

    Der Schreibstil des Autos ist flüssig und damit gut lesbar. Die Idee und Story haben mich von Anfang an abgeholt und begeistert. Viele beschriebene Szenarien regten zum Nachdenken an. Leider störte mich ab und an die schnellen Wechsel zwischen den verschieden Orten, Zeiten und Charaktere, dieses machte mir es stellenweise schwer dem Verlauf der Geschichte zu folgen.


    ***Besonderheiten***

    Wir hatten die Ehre ein Interview mit dem Autor zu führen und wollen euch das natürlich nicht vorenthalten.

    Zu deiner Person:

     

    Wer bist du? Wie würdest du deine Biographie erzählen?

    Weil ich nie etwas Vernünftiges gelernt habe, habe ich schon fast alles versucht. Meistens hatte ich schnell das Gefühl, Profi zu sein und dann hat es nicht mehr so viel Spaß gemacht.

    Mit der Theaterregie war es vorbei, als ich merkte, dass man mit Theater nichts bewirken kann.

    Mit dem Filmemachen war es vorbei, als ich die Million, die ich mit dem ersten Kinofilm verdient hatte, für den zweiten Film ausgegeben und darüber hinaus noch einen Haufen Schulden gemacht hatte. Nur das Schreiben brauche ich nicht aufgeben, denn ich werde nie ein Profi sein, nie Geld damit verlieren und man kann auch auf dem Totenbett noch diktieren …

    (Meine ganze Biografie kann man in Wikipedia unter „Moritz Boerner“ nachlesen.)

     

     

     

    Wo liest du am liebsten?

    Im Bett

     

     

    Welche Bücher hast du als Kind gelesen?

    „Höhlenkinder“, „Mario und die Tiere“, Karl May, „Das Geheimnis der alten Mamsell“, Sagen und Märchen. Mein erstes Bilderbuch mit Text haben meine Eltern wunderschön selbst gemalt und geschrieben, weil es direkt nach dem Krieg keine Bücher zu kaufen gab. Und ich war die Hauptperson in diesem Buch!

     

    Welches Buch MUSS man unbedingt gelesen haben?

    „Der Vorleser“, „Die Wand“, „Atemschaukel“

     

    Hast du ein Lieblingsbuch?

    Viele Lieblingsbücher. „Die unendliche Geschichte“, „Tintenherz“, Harry Potter, „Das Lied von Eis und Feuer“, „Herr der Ringe“ – die habe ich alle mehrmals gelesen.

     

    Hat ein Schriftsteller je Feierabend oder Urlaub?

    Nein, nie. Selbst im Schlaf arbeitet das Unterbewusstsein am Projekt.

     

    Hier darfst du sagen, was du schon immer einmal sagen wolltest:

    Eigentlich mag ich Bücher gar nicht, weil sie den Glauben an Vieles verstärken, das in Wirklichkeit gar nicht existiert und im Angesicht des Todes auch nicht wichtig ist. Das Gleiche gilt natürlich für jede Form von Unterhaltung: Film, Fernsehen und Nachrichtensendungen.

     

    Vervollständige folgende Sätze:

     

    Ich bin süchtig nach 

    Gestaltung (im kreativen Bereich). Ansonsten: nach meiner Freundin. Aber die liebt mich nicht und so kann ich diese Sucht nicht befriedigen.

     

     

    Ich lese keine Bücher aus dem Genre…

    Kriminalroman

     

     

     

     

    Kommen wir nun zum Schreiben

     

     

    Planst du deine Bücher immer von Anfang bis Ende oder verselbstständigt sich ein Charakter auch mal?

    In „Green net“ habe ich gar nichts geplant; alle Figuren haben sich mehr oder minder verselbständigt. Ich musste natürlich sortieren, was sie ausleben durften und was nicht. (Meine anderen Bücher sind mehr oder minder Sachbücher.)

     

    Welches deiner Bücher magst du besonders?

    „Erleuchtung in Poona“ – das ist ein Tagebuch. Aber auch „Weisheit aus dem Unbewussten“. Darin kann man immer wieder lesen.

     

    Wie suchst du passende Passagen für eine Lesung heraus, ohne zu spoilern?

    Im Moment veranstalte ich nur Lesungen aus „Green net“. In diesem Roman passiert so viel, dass man ruhig das Eine oder Andere verraten kann.

     

    Hast du in deinem Buch einen Lieblingscharakter?

    Podoll in „Green net“. Er ist ein schlimmer Typ, bösartig, rücksichtslos, schimpft pausenlos, geht über Leichen. Sch… ist sein Lieblingswort, das er im Buch ausgiebig benutzt. Er gerät aber auch tief hinein in das, was sein Lieblingswort bezeichnet. Viele finden ihn unmöglich, die dauernden Flüche kindisch, aber was soll ich machen? Er ist mein Lieblingscharakter. Ein Trost: am Schluss verändert er sich und wird sehr weise.

     

    Gibt es reale Personen, die dich zu deinen Figuren inspirieren?

    Donald Trump hat mich zu „Reginald aus dem Regenwald“ inspiriert. Reginald will nämlich das Pflanzenreich wieder groß machen. Aber auch für den dauernd fluchenden Podoll, der nur an Geld interessiert ist, war der Donald ein Vorbild.

     

    Hast du eine Lieblingsszene?

    Wenn Mario sich einen Fliegenpilz als Avatar zulegt und in dieser Form an der virtuellen Versammlung der Pflanzen teilnimmt. Die Atmosphäre, bevor Yggdrasil der Weltenbaum auftritt, liebe ich sehr. Sie ist eine der ersten Szenen, die ich geschrieben habe und glaube ich die einzige, die ich nie umschreiben musste.

     

    An welchem Projekt arbeitest du gerade?

    Im Moment sammle ich Ideen für eine Fortsetzung von „Green net“.

     

    Schreibst du einfach drauf los oder recherchierst du erst, planst, legst Notizen an, bevor du zu schreiben beginnst?

    Bei „Green net“ habe ich einfach drauf los geschrieben und das war ein Fehler. Hunderte Versionen über 12 Jahre waren das Ergebnis. Bei der Fortsetzung versuche ich, zu planen, um nicht so viel Zeit zu verschwenden.

     

    Es gibt diverse Angebote, kreatives Schreiben zu lernen, sei es an Unis oder bei Schriftstellern. Ist alles Handwerk, kann man alles daran lernen oder sitzt es in einem? Wie hast du gelernt, zu schreiben?

    Ich habe alles gelesen, was ich kriegen konnte, habe an Schreibwerkstätten teilgenommen, Computergrogramme benutzt und ein Studium „Kreatives Schreiben“ absolviert. Ich denke, ich bin immer noch am Anfang.

     

    Was bedeutet es für dich, Autor zu sein? Womit kämpfst du als Schriftsteller, was sind die Freuden?

    Was mir immer wieder große Freude macht, ist die Recherche. Ideen sammeln, Schauplätze finden, mit Menschen reden. Mühe habe ich mit dem Wust an Daten, der dabei herauskommt, denn mein Gedächtnis ist jämmerlich. Ich kann auch heute noch nicht das ganze „Green net“ im Kopf behalten. Da bewundere ich George R. R. Martin („Das Lied von Eis und Feuer“ – verfilmt als „Game of Thrones“). Der hat alle zehn Bände im Kopf und die glaube mehr als zweitausend Figuren, die seine Saga bevölkern. Und dabei ist der Kerl noch älter als ich.

     

     

    Wer darf als erstes deine Manuskripte testlesen?

    Ich rufe gerne Freunde an und lese etwas vor. Beim Vorlesen merke ich dann selbst, was gut ist und was nichts taugt.

     

    Wie viele Bücher hast du schon insgesamt geschrieben, wenn auch nicht veröffentlicht?

    Fast alle meine Bücher sind veröffentlicht. Viele unter dem Namen „Moritz Boerner“. Ich habe noch etliche Kurzgeschichten in der Schublade und einen seit zehn Jahren angefangenen Roman.

     

     

    Kannst du dich noch daran erinnern, wie es war, als dein erstes Buch von einem Verlag angenommen wurde?

    Ja. Ich war froh und erstaunt, dass es so leicht ging. Gleich der erste angeschriebene Verlag hatte mir einen Vertrag geschickt. („Die Chance AIDS“ hieß das Buch und es erschien unter meinem Namen Moritz Boerner.) Das böse Erwachen kam später, weil nicht jedes der weiteren Bücher so leicht an den Mann zu bringen war.

     

    Wann kam erstmals der Wunsch auf, ein Buch schreiben zu wollen?

    Als ich sechs war, habe ich einen Comic gezeichnet. Mein ganzes Leben lang hat meine Familie mich mit der letzten Sprechblase aufgezogen, in der es hieß: „Da ware die Leute traurig.“ (Betonung auf dem fehlenden „n“)

    Hast du ein Lieblingszitat aus deinem Buch?

    Gut ist, was der Erde nützt.


    ***Danke an den Verlag***

    Ich danke dem Verlag, dass er mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.


    ***Das Fazit***

    Eine sehr interessante Geschichte, die leider ein paar kleine Schwächen hat, mich aber trotzdem in seinen Bann ziehen konnte. Ein Buch, das nicht nur rein optisch besonder ist. Mit sehr viel Humor, aber auch sehr viel Eigenarten wird hier eine Geschichte erzählt, die den Menschen durchaus etwas nahe bringen möchte. Denn es wird hier eins deutlich: der Mensch ist durch sein Umgang mit der Umwelt, nicht zimperlich und geht dabei alles andere als behutsam mit der Natur um.


    ***Die Bewertung***

    Das Cover: 10 von 10 Punkte

    Der Einstieg: 8 von 10 Punkte

    Die Charaktere: 6 von 10 Punkte

    Der Schreibstil: 7 von 10 Punkte

    Die Handlung: 7 von 10 Punkte

    Gesamtbewertung: 38 von 50 Punkte


    ***Die Gesamtbewertung***

    Autorenvorstellung Daniel Isberner

    Heute stellen wir euch den Autor Daniel Isberner vor, er ist auf die Quasselwolke gestiegen und hat sich unseren Fragen gestellt.

    Zu deiner Person:

    Wer bist du? Wie würdest du deine Biographie erzählen?

    Ich bin Daniel Isberner (alternativ nenne ich mich auch „ich“).

    Meine ersten Schreibversuche habe ich in der ersten Klasse unternommen. Sie waren schlecht. Wirklich, wirklich schlecht. Aber mit der Zeit wurden sie besser und heute mache ich Bücher daraus.

    Wenn du dich mit 3 Worten beschreiben müssten, welche wären das?

    ScienceFictionFan, durchgeknallt, Hobbykoch

    Welches Sternzeichen hast du?

    Jungfrau

    Welchen Fehler entschuldigst du am ehesten?

    Welche, die nicht böswillig geschehen.

    Wer ist dein liebster Romanheld?

    Roland Deschain of Gilead und Jaina Solo

    Wer ist dein Lieblingsheldinnen/ -helden in der Wirklichkeit?

    Gute Frage. Kann ich auf Lieblingsschriftsteller verweisen?

    Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

    Kochen und Lesen — gleichzeitig ist das aber leider etwas schwierig.

    Wer ist dein Lieblingsschriftsteller?

    Stephen King

    Was verabscheust du am meisten?

    Lügner

    Welche natürliche Gabe möchtest du besitzen?

    Als Kind wäre ich gerne ein besserer Fußballspieler gewesen. Heute … eigentlich bin ich zufrieden mit mir.

    Wie bist du zum Schreiben gekommen?

    Ich lese seit der ersten Klasse und habe dann angefangen meine Lieblingsserien aus dem Fernsehen zu plagiieren. Hätte ich das damals veröffentlicht, wäre es vermutlich strafbar gewesen … Es kam im Grunde einfach.

    Was macht für dich ein gutes Buch aus?

    Es muss mich mitreißen. Ob es das mit Action oder Charakteren tut ist dabei egal. Wichtig ist einfach nur, dass es spannend ist und es Spaß macht, es zu lesen.

    Wo liest du am liebsten?

    Auf dem Sofa, mit einer Tasse Tee.

    Hast du ein Lebensmotto?

    Hoffe das Beste, erwarte das Schlimmste.

    Welche Bücher hast du als Kind gelesen?

    Eine Woche voller Samstage war mein erstes Buch, dann bin ich auf Karl May übergesprungen, mit 12 Stephen King, dann kamen BattleTech und Star Wars dazu … Vieles davon lese ich heute noch.

    Welches Buch MUSS man unbedingt gelesen haben?

    Die Dark Tower Reihe von Stephen King.

    Hast du ein Lieblingsbuch?

    Wizard and Glass von Stephen King. Aber das schwankt, wenn man mich morgen fragt, könnte es auch Star Wars: Star by Star sein oder wieder irgendwas anderes …

    Hat ein Schriftsteller je Feierabend oder Urlaub?

    Nein.

    Wie sieht dein Alltag aus?

    Aufstehen, mich ums Kind kümmern, Essen, schlafen gehen … irgendwann dazwischen noch schreiben

    Welche Hobbies hast du?

    Kochen, Lesen, Brettspiele

    Wie siehst du dich in 10 Jahren?

    Hoffentlich mit mehr Büchern.

    Hier darfst du sagen, was du schon immer einmal sagen wolltest:

    Pupskuchen! (Okay, das sage ich öfter. :D)

    Vervollständige folgende Sätze:

    Ich bin süchtig nach

    Essen und Lesen

    Ich lese am liebsten Bücher aus dem Genre…

    Science-Fiction

    Ich lese keine Bücher aus dem Genre…

    Romance

    Mein Lieblingsgetränk ist…

    Tee

    Wenn ich ein Geist wäre,…

    Würde ich den ganzen Tag Unfug machen und Leute erschrecken

    Wenn ich in einem Buch leben würde, wäre ich...

    Ein Jedi

    Beim Schreiben esse ich….

    Nichts

    Kommen wir nun zum Schreiben

    Woher bekommst du die Ideen für deine Romane und Geschichten?

    Keine Ahnung. Sind einfach da.

    Wie lange brauchst du für die Herstellung eines eigenen Buches?

    Momentan ziemlich lange, normalerweise knapp vier Monate

    Wie gemütlich ist dein Schreibtisch eingerichtet?

    Chaotisch. Aber mein Stuhl ist gemütlich.

    Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?

    Viel Sitzen. Viel Schreiben. Man ist die meiste Zeit allein.

    Wie machst du auf deine Werke im Web aufmerksam?

    Vor allem über Facebook.

    Planst du deine Bücher immer von Anfang bis Ende oder verselbstständigt sich ein Charakter auch mal?

    Ich plane meistens erst ab der Mitte, um die verschiedenen Handlungsstränge zusammenzuführen. Aber selbst das verselbstständigt sich meistens.

    Welches deiner Bücher magst du besonders?

    Immer das Aktuellste. Keine Ahnung, wieso

    Wie suchst du passende Passagen für eine Lesung heraus, ohne zu spoilern?

    Ich suche meistens einfach etwas mit Spannung und oder Action. Spoiler sind mir dabei relativ egal, meistens sorgen sie ja auch dafür, dass die Hörer mehr wollen.

    Hast du in deinem Buch einen Lieblingscharakter?

    Lilly.

    Identifizierst du dich selbst mit einen deiner Figuren?

    Nicht wirklich, nein.

    Gibt es reale Personen, die dich zu deinen Figuren inspirieren?

    Nicht, dass ich wüsste. Kann aber unbewusst durchaus sein.

    Hast du eine Lieblingsszene?

    Die Einführung von Jania Levin in Schattengalaxis – Trügerischer Frieden

    Hast du reale Vorbilder für Szenen im Kopf gehabt?

    Nicht wirklich

    An welchem Projekt arbeitest du gerade?

    Eine Kurzgeschichtenreihe im Schattengalaxis-Universum.

    Das erste Buch „Schattengalaxis – XDV3Z1-7“ erscheint am 05.04.

    Hast du auch mal Schreibblockaden, also Tage an denen gar nichts mehr geht?

    Ja. Leider

    Wann und wo schreibst du?

    Wann immer ich Zeit finde und mein Laptop dabei ist.

    Schreibst du einfach drauf los oder recherchierst du erst, planst, legst Notizen an, bevor du zu schreiben beginnst?

    Ich schreibe einfach drauf los.

    Es gibt diverse Angebote, kreatives Schreiben zu lernen, sei es an Unis oder bei Schriftstellern. Ist alles Handwerk, kann man alles daran lernen oder sitzt es in einem? Wie hast du gelernt, zu schreiben?

    Ich denke, dass man sehr wohl einiges lernen kann, aber man braucht auch ein Grundtalent. Wie bei so ziemlich allem anderen auch. Ich habe einfach drauflos geschrieben, kann mich nicht erinnern, es jemals wirklich gelernt zu haben.

    Was bedeutet es für dich, Autor zu sein? Womit kämpfst du als Schriftsteller, was sind die Freuden?

    Es bedeutet, dass ich etwas mache, was mir Spaß macht. Könnte mir keinen besseren Beruf vorstellen.

    Es ist aber auch immer schwierig, Leuten zu erklären, was man tut. Die Frage „Davon kann man Leben?“ hört man leider immer wieder und sie nervt. Gleichzeitig ist es immer wieder großartig, wenn sich jemand wirklich für das interessiert, was man tut und wenn ein neues Buch fertig ist.

    Was denkst du, ist wichtiger für einen guten Roman: Eine interessante Protagonistin, so dass der Leser mit ihr durch die Geschichte gehen will, oder aber eine packende Geschichte, die ihren eigenen Sog entwickelt?

    Sowohl als auch. Eines funktioniert nicht ohne das andere.

    Weißt du noch, wo und wie du erfahren hast, dass dein Buch veröffentlicht werden soll?

    Mein erste Buch erschien im Selfpublishing. Ich habe es also von zu Hause aus einfach selbst veröffentlicht.

    Hast du dich am Erscheinungstag in den nächsten Buchladen gestürzt um zu sehen, wie es dort präsentiert wird?

    Nein, weil selbst meine Verlagswerke in kleinen Verlagen erschienen sind und normalerweise nicht im Laden ausliegen. Sollte sich das aber mal ändern, werde ich mich vermutlich sofort in den nächsten Buchladen stürzen.

    Ist eine Erscheinungstermin eines Buches genauso aufregend wie die Geburt eines Kindes, ist ja auch irgendwie ein Baby ?

    Ich kann aus Erfahrung sagen: nein. Aber ist trotzdem immer sehr spannend und großartig.

    Wer darf als erstes deine Manuskripte testlesen?

    Meine Freundin, wenn sie Zeit hat.

    Wie viele Bücher hast du schon insgesamt geschrieben, wenn auch nicht veröffentlicht?

    Um die 20, wenn man unvollendete Werke dazuzählt.

    Hast du Mitspracherecht bei den Covern deiner Bücher?

    Ja.

    Wie hat deine Familie und dein Umfeld reagiert als du das Schreiben von Büchern angefangen hast?

    Freudig, aber auch skeptisch.

    Kannst du dich noch daran erinnern, wie es war als dein erstes Buch von einem Verlag angenommen wurde?

    Mein erstes Verlagswerk, da kam der Verlag auf mich zu, es musste also nicht angenommen werden. War jedenfalls schön, da es ein BattleTech-Buch war und ich das Universum liebe.

    Wann kam erstmals der Wunsch auf, ein Buch schreiben zu wollen?

    Gute Frage … in der ersten Klasse habe ich schon geschrieben, aber sicher kein Buch veröffentlichen wollen … Kann ich nicht genau sagen, wann sich das geändert hat.

    Hast du ein Lieblingszitat aus deinem Buch?

    Einige. Das würde hier zu viel werden.


    Alle seine Werke findet ihr auf dem Amazonprofil des Autors

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    Wir danken dem Autor, dass er sich auf die Quasselwolke begeben hat und hoffe es hat euch als Leser auch Spaß gemacht, etwas mehr über den Autor zu erfahren.

    Autorenvorstellung S.L. Simons

    Heute stellen wir euch die Autorin S.L. Simons vor, sie ist auf die Quasselwolke gestiegen und hat sich unseren Fragen gestellt.

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