[Adventskalender 2018] 23.12. Mein Weinachten Beitrag geschrieben von Sabrina Fleischer Heilmann

Blogbeitrag Dezember
#Weihnachtszauber

Weihnachten ist für mich das Größte.

Ich fiebere dem Fest das ganze Jahr entgegen und freue mich, wenn mein Geburtstag am 23.11. vorbei ist und ich die Weihnachtsdeko rausholen kann. Meistens fange ich schon vor meinem Geburtstag an, Weihnachtsbücher zu lesen. Jedes Jahr werden es mehr und wenn es nach mit geht, will ich am liebsten alle verschlingen.

Ihr seht also, meine Vorbereitungen beginnen zeitig.

Ich liebe die Vorweihnachtszeit!

Es ist so wunderschön, wenn draußen alles blitzt und funkelt, wenn die Luft nach Weihnachtsmarkt riecht und man diesen endlich besuchen kann. Sogar die Weihnachtswerbung im Fernsehen macht gut Laune.

Jeder Heiligabend läuft bei uns gleich ab. Dieser ganze Tag ist eine einzige Tradition. Eine wunderbare Wiederholung all der Weihnachtsfeste, die ich als Kind erleben durfte und die ich als Erwachsene noch erleben darf.

Früh läuft alles locker ab. Wir frühstücken gemeinsam, oft verpacke ich am Morgen noch die letzten Geschenke, schaue ein paar Weihnachtsfilme oder lese.

Gegen Mittag finde ich meistens auf einem der Fernsehsender »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel«. Dieser Film ist ein absolutes Muss für mich, nicht nur weil ich in der Nähe von Schloss Moritzburg wohne, in der die Ballszene gedreht wurde. Ich liebe das Märchen mit jedem Jahr ein bisschen mehr.

Am frühen Nachmittag geht es dann gemeinsam mit meiner Mutti und meinem Mann (wenn er nicht arbeiten muss) zum Krippenspiel in die Kirche – dieses Jahr leider nicht, da unsere Kirche im Moment saniert wird.

Ich bin nicht gläubig, aber das Krippenspiel gehört zu Weihnachten wie ein Schwung Plätzchen – und das schon seit meiner Kindheit.

Wenn wir aus der Kirche kommen, dämmert es bereits leicht und wir bereiten alles für die Bescherung vor. Wir legen die Geschenke unter den Baum, machen einen selbst gemachten Glühwein warm und zünden eine Räucherkerze an.

Meine Großeltern kommen zu uns und die Geschenke werden verteilt. Wir trinken etwas, reden und begutachten die neuen Sachen.

Anschließend gehen wir gemeinsam zur großen Kreuzung in unserem Ort, wo die Jagdhornbläsergruppe des Dorfes Weihnachtslieder spielt. Man trifft das halbe Dorf bei einem Glühwein, lacht, genießt die Musik und lässt sich – leider in den letzten Jahren nur mit ein bisschen Glück – die Schneeflocken um die Nase wehen.

Nach einer knappen Stunde gehen wir nach Hause und essen gemeinsam. Was es gibt, entscheiden wir von Jahr zu Jahr spontan. Vom klassischen Kartoffelsalat und Bockwurst bis hin zur Pizza kam bei uns schon alles auf den Tisch.

Auch den Rest meines Weihnachtsfestes verbringe ich mit meiner Familie. Wir treffen uns an den Weihnachtsfeiertagen zum gemeinsamen Essen und Kaffeetrinken. Ich lese meine Weihnachtsbücher, schaue alle möglichen Weihnachtsfilme (und »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel« gefühlt tausend Mal) und werde immer ein bisschen traurig, wenn der Abend des 26. Dezember anbricht und der Weihnachtszauber langsam erlischt.

Dann fiebere ich dem nächsten Jahr wieder entgegen.

Buchempfehlung:

Ich werde dieses Jahr unter anderem »Winterzauber in Paris« von Mandy Baggot lesen. Nachdem ich letztes Jahr »Winterzauber in New York« gelesen habe und es wunderbar fand, kann ich mir nur vorstellen, dass auch dieses Buch gut sein wird. Und wie bezaubernd ist das Cover bitte? =)

Weihnachtsplätzchen: Engelsaugen

(Das Rezept habe ich von Chefkoch, aber das dürfte dem Rezept meiner Mutti entsprechen :-D)

250 g  Mehl 

1 gestrichene(r) TL  Backpulver 

100 g  Zucker 

1 Prise  Salz 

1 Päckchen  Vanillin-Zucker 

3   Eigelb (Größe M) 

150 g  Butter 

175 g  Marmelade nach Wahl 

2 EL  Puderzucker 

1. Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben. Zucker, Salz, Vanillin-Zucker, Eigelbe und Butter in Flöckchen zufügen. Mit den Knethaken des Handrührgerätes kurz verkneten. Anschließend auf der Arbeitsfläche mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

2. Zu 6 Rollen (ca. 8 cm lang und 1,5 cm Ø) formen. In Folie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen. Anschließend jede Rolle in ca. 12 Scheiben schneiden und zu einer Kugel formen. Dicht an dicht auf Bretter setzen und mit einem Holzstiel in die Mitte eine Vertiefung drücken.

3. Nochmals ca. 1 Stunde kaltstellen.

4. 30 Kugeln aus dem Kühlschrank nehmen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. In die Vertiefungen mit einem Teelöffel etwas Gelee verteilen. Restliche Kugeln kurz vor dem Backen auf ein Backblech setzen und füllen.

5. Bleche nacheinander im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: Stufe 3) 10–12 Minuten backen.

6. Aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter setzen und auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben.

© Banner:Pixabay/Gimp//Svenja Glaser

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