Aus dem Leben eines Autors – April – Hildburg Reidt Beitrag wurde vom Autor geschrieben

Wenn das Wörtchen Ende ein neuer Anfang ist

Ja, der diesjährige März war wieder so ein Monat für mich. Ich habe unter „Herbstrosen im Frühling“, den vierten Teil meiner Genussfaktor-Liebe-Reihe, das Wörtchen Ende gesetzt. Als Autor ist man bei diesem finalen Wort immer zwiegespalten. Zum einen freut man sich, dass man etwas beenden konnte, über dem man lange gebrütet hat, in das man ein Stück Herzblut investiert hat, das man liebt. Auf der anderen Seite herrscht Wehmut, die liebgewordenen Protagonisten und ihre ersonnenen Handlungen loslassen zu müssen. Es beginnt eine lange Zeit des Überarbeitens, des Korrigierens. Dann trauen wir uns, unsere Geschichte einigen Testlesern zu überlassen und warten auf ein hoffentlich positives Feedback. Ist es so, sind wir zufrieden. Aber auch für konstruktive Anmerkungen sind wir dankbar. Sie bringen uns weiter und helfen dabei, unseren Roman noch besser zu machen, andere Sichtweisen kennenzulernen und einzubeziehen.

Wieder beginnt dann das Überarbeiten und am Ende der finale Schliff eines Fachmannes.

Halten wir dann schließlich das fix und fertige Manuskript in den Händen, können wir uns entspannt zurücklehnen und einen Moment durchschnaufen. Aber nur einen winzig kleinen.

Als Selfpublisher beginnt nun eine andere Art der Arbeit. Das Marketing. Die Arbeit mit den Medien. Facebook. Instagram. Unser Buch will schließlich entdeckt werden unter all den vielen anderen. Längst halten wir ein passendes Cover eines Designers unserer Wahl in den Händen, genauso wie die entsprechenden Werbevorlagen. Haben Textschnipsel ausgewählt, Blogger kontaktiert, die uns unterstützen, Leserunden angeleiert, Gewinnspiele organisiert und, und, und.

Die finale Freigabe unseres Buchbabys für die Medien ist immer ein besonderer Augenblick. Einer, in dem wir loslassen und hoffen, dass wir alles richtig gemacht haben. Den Geschmack der Leser treffen und vielen ein paar schöne Lesestunden bescheren können. Es schaffen, Herzen zu berühren. In manchen Fällen ist es sogar möglich, etwas zu bewegen.

Aber wie heißt es so schön: Nach der Arbeit, ist vor der Arbeit. Und so kommt es, dass ich mir an den Ostertagen keine Gedanken über Eier mache, sondern über das nächste Weihnachtsfest, das meine neuen Protagonisten durchleben. Love it!

In diesem Sinne wünsche ich allen eine gute Zeit!

Hildburg 🙂

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