Aus dem Leben eines Autors – Februar – Sabrina Fleischer-Heilmann Beitrag wurde vom Autor geschrieben

#Schreibmusik

In meinem heutigen Beitrag möchte ich euch davon erzählen, welchen Stellenwert Musik in Bezug auf meine Arbeit hat.

Mit süßen dreizehn Jahren wurde ich auf meine damalige Lieblingsband US5 aufmerksam. Ein Jahr später durfte ich zum ersten Konzert der Boyband gehen und war der wohl glücklichste Teenie auf dem ganzen Planeten.

An diesem Tag wusste ich nicht, dass dieses mein Leben für immer verändern würde.

Das Konzert war unglaublich und als ich abends mit meiner damaligen besten Freundin völlig aufgekratzt und glücklich im Bett lag – ich durfte bei ihr übernachten – stellten wir uns die berühmte Frage:

Was würdest du tun wenn …

Am nächsten Tag schrieb ich meine erste Fanfiction über meinen Liebling der Band.

Aus meinem Teeniehobby ist, wie ihr wisst, eine Leidenschaft geworden. Knapp dreizehn Jahre später habe ich über zwanzig Romane veröffentlicht.

Meine Liebe zur Musik ist über all die Jahre geblieben.

Ich gehöre zu den Autorinnen, die sehr gern Musik beim Schreiben hören. Ich brauche ruhige und leicht depressive Songs, um mich in die Situationen meiner Bücher hineinempfinden zu können. Manchmal fühlt es sich an, als würde ein Film vor meinem geistigen Auge ablaufen.

Ohne Musik wären meine Romane nur halb so emotional.

Musik transportiert Emotionen wie nichts anderes mir Bekanntes. Manchmal höre ich neue Songs im Radio und habe sofort eine Geschichte dazu. Manchmal habe ich eine Geschichte und bin auf der Suche nach den passenden Songs.

Seit Anfang 2018 hat jeder meiner Romane eine Playlist im Buch.

Um deutlich zu machen, welchen hohen Stellenwert Musik für meine Arbeit hat, habe ich mir angewöhnt, meine jeweiligen Buchplaylists mit meinen Lesern zu teilen. Ich stelle mir dann vor, wie sie meinen Roman lesen und sich nebenbei die Songs der Playlist anhören. Seit ich die Playlists einfüge, achte ich noch penibler darauf, die richtige Songauswahl für die jeweiligen Bücher zu treffen.

Es sollen nicht nur Songs sein, die mir gerade gefallen, sondern die auch eine Aussage zum Roman treffen.

Zu meinen aktuell liebsten Künstlern gehören übrigens Ed Sheeran (mindestens einer seiner Songs ist in fast jeder Playlist vertreten), sowie Fleurie und Ruelle, auf die ich durch Lieber in meinen Lieblingsserien aufmerksam geworden bin.

Ein Leben, ohne zu schreiben, ist für mich nicht vorstellbar, ein Leben ohne Musik ebenso wenig. Diese beiden Bereiche habe ich in meinem Leben so eng verknüpft, dass es unmöglich ist, sie jemals wieder voneinander zu trennen.

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