Aus dem Leben eines Autors – Januar – Angela Bugno Beitrag wurde vom Autor geschrieben

OMG! Ich habe es getan!

Ich habe meiner wundervollen Designerin geschrieben und gefragt, ob sie am xx.xx.xxxx Zeit und Lust hat, das Cover zu Band 2 meiner Fantasy Reihe zu gestalten. Jetzt warte ich gespannt auf ihre Antwort und hoffe, dass sie JA sagt und mein 2. Buchbaby einkleidet *aufgeregt*

Aber… so viel Aufregung, wofür eigentlich? Warum fiebern wir Autoren immer unseren Covern entgegen?

Das habe ich mich gefragt und darüber eine Weile nachgedacht. Cover sind doch eigentlich nichts anderes als die Gesichter unserer Geschichten, oder? Was an ihnen ist so besonders? Was sollten sie können? Auf jeden Fall sollten sie nicht nur schön zum Anschauen sein, sondern gemeinsam mit dem Buchtitel neugierig auf die Geschichte machen, die sich zwischen den Buchdeckeln verbirgt. Deshalb macht es ein Cover so besonders, denn…

…es ist das Erste, was man sieht – ob im Buchhandel oder im Internet. Es fängt die Aufmerksamkeit eines jeden Lesers ein – oder auch nicht. Nicht alles, aber vieles hängt vom Cover ab, deshalb sollte gut überlegt sein, wen man an das Gesicht seiner Geschichte heran lässt, denn Designer sind wie plastische Chirurgen. Ob ein Buch gesehen wird, liegt unter anderem in ihren Händen und das bringt große Macht mit sich. Und wie Spiderman Fans wissen, folgt auf große Macht große Verantwortung *dramatische Musik* Doch beim Designer endet es nicht. Wir Autoren machen uns enorm viele Gedanken darüber, wie wir unser Cover haben wollen. Was wir mit ihm ausdrücken und zeigen wollen. (Zumindest, wenn man Selfpublisher ist. Als Verlagsautor hat man in den meisten Fällen kein oder wenig Mitbestimmungsrecht.)

Von der ersten Idee zum Entwurf

Ich muss gestehen, dass ich unzählige Ideen für mein Debütcover hatte, aber keine hielt besonders lange. Paar Wochen vor der Deadline war ich total nervös, weil ich noch immer nichts Konkretes im Kopf hatte. Ich sprach mit Freunden und meinem Schreibbuddy, aber keine Idee war verwertbar. Bis ich auf Pinterest (beste Inspirationsquelle ever) auf ein Bild stolperte, das mich zu meinem jetzigen Debütcover inspirierte. Es war aber nur eine grobe Vorstellung. Real wurde sie erst durch die Zusammenarbeit mit meiner Designerin. Und da wurde mir klar:

Die Idee ist das eine, die Umsetzung das andere. Aber wenn man so eine geniale Designerin an seiner Seite hat, spürt man, dass man am Ende sein Traumcover in den Händen halten wird, auch wenn man noch absolut keine Ahnung hat, wie es aussehen wird. Die Zusammenarbeit hat wahnsinnig viel Spaß gemacht; man wirft Ideen zusammen und holt aus dem Cover das Beste heraus, das möglich ist. Es macht süchtig, weshalb ich es nicht mehr aushalten konnte und deshalb meiner Designerin heute schrieb. Um zumindest den Termin festzusetzen. Nun habe ich etwas, worauf ich hin fiebern und mich darauf freuen kann.

Ich liebe mein Cover über alles und bin immer wieder entzückt, was für tolle Cover Designer erstellen. Zu meinen absoluten Lieblingen gehören Marie Graßhoff, Alexander Kopanksi und Sarah Buhr. Habt ihr auch Lieblingsdesigner? 🙂

 

©
Banner: Pixabay/Gimp//Svenja Glaser

 

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1 Kommentar

  1. Hallo liebe Svenja,

    hm, da ich nur eine normale Leserin Deines Blogs bin…..ohne eigenen Blog oder möchte gar selber mal ein Buch verfassen….sagen mir Deine Namen gar nichts..sorry..

    LG..Karin…

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