Aus dem Leben eines Autors – Januar – Sabrina Fleischer-Heilmann Beitrag wurde vom Autor geschrieben

Blogbeitrag Januar 2019
#Herzemotion

Habt ihr euch schon einmal gefragt, was der Mensch neben euch für ein Geheimnis hat? Fragt ihr euch manchmal, wie das Leben der Kassiererin vom Supermarkt um die Ecke aussieht? Oder habt ihr schon einmal überlegt, warum die junge Frau immer allein auf der Bank im Park sitzt?

Warum ich euch das frage?

Vielleicht kennen einige von euch meinen Roman »Ein Winter in Paris«?

Wer ihn kennt, weiß, dass meine Hauptperson Julie einen Blog schreibt, in dem sie besondere Geschichten ganz normaler Menschen erzählt.

Im Dezember 2015 habe ich den daran angelehnten Blog »Herzemotion« ins Leben gerufen und durfte seitdem neun Herzgeschichten, wie ich sie nenne, erzählen.

Jede Geschichte ist für sich so einzigartig und wunderbar, wenn auch die meisten sehr emotional und bewegend sind.

Herzemotion ist genau wie das Leben, vielschichtig und unvorhersehbar.

Jede Geschichte ist es wert, erzählt zu werden, denn sie können nicht nur eine Warnung sein, sondern auch die Möglichkeit, anderen Menschen Mut zu machen.

Ich erzähle euch heute aus zwei verschiedenen Gründen von dem Blog.

Zum einen ist es sehr schade, dass viele ihn immer noch nicht kennen. Schade für diejenigen, die den Mut hatten, von ihrem Leben zu erzählen.

Zum anderen, weil ich jeden Einzelnen von euch ermutigen möchte, es den anderen gleich zu tun.

»Es hat mir geholfen.«

Das war bisher das schönste Kompliment, dass ich in Bezug auf ein Interview erhalten habe. Ein Satz, der mich nicht glücklicher machen könnte und mir zeigt, dass »Herzemotion« mehr ist, als das stumpfe Abarbeiten von Artikeln.

Jedes Interview und jeder Artikel ist einzigartig.

Es gibt keine Standartfragen, keine 0815-Wiedergabe eurer Geschichte.

Das macht die Arbeit daran so besonders. Kein Tag ist wie der andere. Die Erlebnisse, die mir bisher erzählt wurden, könnten unterschiedlicher nicht sein. Vom Thema »Häusliche Gewalt«, über Missbrauch, fatale Liebesbeziehung und Phobien war bisher alles vertreten.

Die Arbeit an dem Blog hat mich als Autorin in den letzten Jahren geprägt.

Ich bewundere nicht nur den Mut der Einzelnen, ich habe dadurch auch ein viel besseres Empfinden in Bezug auf meine Romane erlangt. Es fällt mir leichter, mich in bestimmte Emotionen hineinzufühlen, und ich habe gelernt, tiefer in meine eigenen Geschichten einzutauchen. Meinen Protagonisten Ecken und Kanten zu geben, und Gefühle auszudrücken.

»Herzemotion« ist eines dieser ganz besonderen Projekte für mich und ich hoffe, in den nächsten Jahren noch viele weitere Geschichten und Momente mit euch teilen zu dürfen.

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Vielleicht konnte ich euch ein bisschen neugierig machen, auf dem Blog zu stöbern:

www.herzemotion.jimdo.com

Wer Fragen hat, oder mir seine Geschichte erzählen will, erreicht mich über das Kontaktformular der Homepage oder per Mail an herzemotion@web.de

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