Aus dem Leben eines Autors – September – Katja Dederichs Beitrag wurde von der Autorin geschrieben

Neuer Roman …

Heute möchte ich ein wenig von meinem Roman erzählen, der im Herbst das Licht der Welt erblickt bzw. von dem Hintergrund seiner Entstehung. Den Bereich der Fantasy habe ich für dieses Projekt verlassen, wobei ich dem Genre nicht gänzlich abschwören werde.

Es ist ein Herzensprojekt und wird obendrein von wundervollen Menschen unterstützt.

Aber mal zum Anfang …

Der Tod von Robin Williams hat mich seiner Zeit sehr bewegt. Er war der Mann, den viele von uns aus lustigen Filmen kannten, dessen Rollen sich in unsere Herzen gespielt haben. Und ausgerechnet dieser sympathische Typ, der so unzählig viele Menschen ans lachen brachte, war nicht fähig sich selbst zum Lachen zu bringen. Depressionen ~ eine viel umfassende Diagnose. Eine Diagnose, die oftmals in unserer Gesellschaft einer Stigmatisierung gleich kommt.

Und genau darum dreht es sich in meinem nächsten Buch. Die Geschichte handelt von ganz normalen Menschen, Menschen wie du und ich. Manchmal geschehen Dinge im Leben, Schicksalsschläge, die solch tiefsitzende Narben hinterlassen, dass die Seele daran erkranken kann. Niemand ist davor gefeit. Jedem kann es passieren. Warum also wird es in unserer Gesellschaft so verschwiegen, die betroffenen Menschen gar ausgegrenzt?

Genau aus diesem Grund entstand die Idee zu dieser Geschichte und noch viel mehr. Im Laufe der Entwicklung kristallisierte sich eine eigene Botschaft daraus, die förmlich in die Welt hinaus geschrien werden will. Fuck Depression. Es ist so eine einfache Aussage, lediglich zwei Wörter, aber die Bedeutung dahinter ist dafür umso größer.

Fuck Cancer, dürfte jedem ein Begriff sein. Es gilt als ein Zeichen der Solidarität. Ein Mut machender Zuspruch für Erkrankte oder deren Angehörige.

Und es muss eines klar werden, psychisch erkrankte Menschen haben sich diese Krankheit bestimmt nicht ausgesucht. Niemand verlangt vollkommenes Verständnis für Handlungen oder den gänzlichen Rückzug, oftmals verstehen Betroffene ihre eigenen Handlungen kaum, aber vielleicht kann man einen Funken Toleranz an den Tag legen und mit der gesellschaftlichen Ausgrenzung (und ja sie findet statt) aufhören.

Es ist ein schwieriges Thema, aber ich habe mich diesem mit Leidenschaft angenommen. Die Kampagne und die Aussage sind ganz klar: Fuck Depression.

Ich bin davon überzeugt, dass ein einzelner Mensch nicht unbedingt die Welt verändern, aber vielleicht ein wenig an ihr rütteln kann. Eine liebevolle Geschichte, verpackt in einen Roman, mit dem Funken an Drama, den das Leben schreibt. Und allen Betroffenen kann ich an dieser Stelle nur viel Kraft wünschen, ebenso ihren Angehörigen und Freunden.

Ihr seid nicht allein.

Abschließend möchte ich meinen kleinen Bericht mit einem Zitat von Robin Williams enden lassen.

You´re only given a little spark of madness. You mustn´t lose it.

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Katja

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1 Kommentar

  1. Hallo und guten Tag,

    Danke für weitere Infos zu dieser Autorin.
    Der Autorentag auf einem anderen Blog dazu war auch ganz interessant.

    LG..Karin…

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