Autorenvorstellung Jörg Benne

Autorenvorstellung Jörg Benne

Heute stellen wir euch den Autor Jörg Benne vor, er ist auf die Quasselwolke gestiegen und hat sich unseren Fragen gestellt.


Zu deiner Person:

Wer bist du? Wie würdest du deine Biographie erzählen?

Ich heiße Jörg Benne, wurde 1975 in Bottrop geboren und war schon in der Grundschule vom Schreiben begeistert. Damals schrieb ich eigene Pumuckl-Geschichten, die dann von der Lehrerin vor der Klasse vorgetragen wurden.
In der Jugend wandte ich mich dann Pen&Paper-Rollenspielen (Das Schwarze Auge, Traveller) und Computerspielen zu, versuchte mich da auch als Entwickler und studierte folgerichtig Informatik. Statt Spiele entwickelte ich dann aber eher langweilige Business-Software für diverse Arbeitgeber und schrieb privat eher wenig – mangels Zeit. Als dann meine Kinder zur Welt kamen und die Entscheidung anstand, wer zuhause bleibt, gab ich meinen Job auf, kümmerte mich fortan um die (mittlerweile gar nicht mehr so) Kleinen und als sie dann in den Kindergarten kamen, war auch wieder Zeit zum Schreiben da. So vollendete ich 2008 endlich meinen ersten Roman. Nachdem er bei diversen Agenturen und Verlagen abgelehnt wurde, erschien er 2012 im (mittlerweile nicht mehr existenten) Koios Verlag. Seitdem folgten 5 weitere Romane bei verschiedenen Verlagen, der jüngste, <b>Dämonengrab</b>, ist soeben im Mantikore Verlag veröffentlicht worden.

Wenn du dich mit 3 Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Solide, zuverlässig – und trotzdem fantasievoll 😉

Welches Sternzeichen bist du?

Fische

Wer ist dein liebster Romanheld?

Ein richtiger Held ist er nicht, aber Sand dan Glokta aus Joe Abercrombies Klingen-Trilogie ist mein absoluter Liebling.

Wer ist dein Lieblingsheldinnen/ -helden in der Wirklichkeit?

Alle Leute, die ohne oder für nur geringe finanzielle Gegenleistung ihre Zeit und Energie für ihre Mitmenschen investieren.

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

Filme gucken

Was ist deine Lieblingsfarbe?

schwarz

Wer ist dein Lieblingsschriftsteller?

Joe Abercrombie und Andrzej Sapkowski

Welche natürliche Gabe möchtest du besitzen?

Die Bilder in meinem Kopf durch Gedankenübertragung in Worte auf dem PC-Bildschirm zu verwandeln. Wobei das wohl eher eine übernatürliche Gabe wäre 😉

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Scharf gezeichnete, nachvollziehbar handelnde Charaktere und ein schlüssiger, durchdachter Plot.

Wo liest du am liebsten?

Im Bett.

Hast du ein Lebensmotto?

Als Autor: Der Leser hat immer Recht.

Welches Buch MUSS man unbedingt gelesen haben?

Als Fantasy-Fan natürlich Der Herr der Ringe.

Hast du ein Lieblingsbuch?

Ich habe viele Favoriten, aber keines, dass ich nun absolut herausheben würde.

Hat ein Schriftsteller je Feierabend oder Urlaub?

Ja, wenn er will, schon. Ich klappe meist spätestens um 19 Uhr den Laptop zu und dann ist Feierabend. Und im Urlaub schreibe ich bewusst nicht – ist gut für die Sehnenscheiden. Aber klar, Ideen kreisen einem irgendwie immer im Kopf herum.

Wie sieht dein Alltag aus?

Kurz vor 7 aufstehen, Schulbrote für die Kinder machen

Bis etwa halb neun eMails checken und beantworten

Erste Runde mit dem Hund

Schreibzeit

Zweite Runde mit dem Hund
Mittagessen machen, Hausarbeit

Eventuell nochmal Schreibzeit, es sei denn die Weiten des Internets lenken mich mal wieder ab oder ich muss die Kinder zum Sport oder anderswohin kutschieren

Ggf. Dritte Runde mit dem Hund (wenn meine Tochter nicht kann)

Zeit mit der Familie und Freizeit


Vervollständige folgende Sätze:

Ich bin süchtig nach

Nachrichten (Info-Junkie)

Ich lese am liebsten Bücher aus dem Genre…

Fantasy, Thriller, Krimi

Ich lese keine Bücher aus dem Genre…

Romantik

Mein Lieblingsgetränk ist…

Fassbrause

Ich grusel mich vor…

großen Spinnen

Wenn ich ein Geist wäre,…

… würde ich Donald Trump aus dem weißen Haus verjagen.

Wenn ich in einem Buch leben würde, wäre ich...

… der analytische Kommissar.

Beim schreiben esse ich….

… nichts, das gibt nur Fettflecken und Krümel auf der Tastatur


Kommen wir nun zum Schreiben

 

(C) Mantikore Verlag

Woher bekommst du die Ideen für deine Romane und Geschichten?

Manchmal aus Träumen, oft auch aus Nebenhandlungen von Filmen, bei denen ich denke “Tolle Idee, da könnte man viel mehr draus machen.”

Wie lange brauchst du für die Herstellung eines eigenen Buches?

Von der Idee bis zur Lektoratsreife i.d.R. 1 Jahr, +/- 3 Monate

Wie gemütlich ist dein Schreibtisch eingerichtet?

Ich schreibe auf dem Sofa mit dem Laptop auf dem Schoß. Nicht sehr ergonomisch, ich weiß.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?

Die letzte Szene nochmal lesen/korrigieren, um wieder reinzukommen, dann versuche ich so 1000-1500 Wörter am Stück zu schreiben. Dann lasse ich das erstmal sacken, kümmere mich um andere Dinge (Facebook, Interviews wie dieses 🙂 ) und danach fängt es wieder mit “Die letzte Szene nochmal lesen/korrigieren…” an.

Wie machst du auf deine Werke im Web aufmerksam?

So allmählich sehe ich ein, dass das Trommeln zum Handwerk gehört, auch wenn es mir nicht liegt, meine eigenen Werke anzupreise. Im wesentlichen durch Facebook, meine eigene Webseite und Leserunden bei LovelyBooks.

Planst du deine Bücher immer von Anfang bis Ende oder verselbstständigt sich ein Charakter auch mal?

Ich plane wenig und erzähle mir die Geschichte meist selbst. Meine Charaktere gehorchen mir aber stets, es sind eher meine Ideen die sich selbstständig machen und den Plan über den Haufen werden.

Welches deiner Bücher magst du besonders?

(C) Mantikore Verlag

Immer das Neueste 😉

Wie suchst du passende Passagen für eine Lesung heraus, ohne zu spoilern?

Ich nehme Szenen aus dem ersten Drittel, meist Actionszenen oder Dialoge, die einen guten Eindruck vermitteln.

Hast du in deinem Buch einen Lieblingscharakter?

Den Schreiber Felahar in “Die Stunde der Helden” mag ich gern, ja.

Identifizierst du dich selbst mit einer deiner Figuren?

Es steckt immer viel von mir in meinen Figuren.

Gibt es reale Personen, die dich zu deinen Figuren inspirieren?

Sicher, Freunde aber auch öffentliche Personen wie Schauspieler oder Politiker, wenn es zur jeweiligen Figur passt.

Hast du eine Lieblingsszene?

Es gibt immer Szenen die mehr Spaß machen als andere, sowohl beim Schreiben als auch beim Lesen oder Vortragen. Eine bestimmte kann ich da nicht nennen.

An welchem Projekt arbeitest du gerade?

Nachdem “Dämonengrab” nun erschienen ist, überarbeite ich gerade mein SF-Survivalspielbuch, das 2018 bei Mantikore erscheinen wird, aber noch keinen Titel hat. Spielbücher – für die, die es nicht wissen – sind solche, wo man immer Abschnitte liest und dann entscheidet wie es weitergeht, Gegenstände sammelt, Kämpfe besteht usw.

Gerade die Überarbeitung ist da ziemlich aufwendig und da es mein erstes Spielbuch wird, zahle ich dabei eine Menge Lehrgeld.

Hast du auch mal Schreibblockaden, also Tage an denen gar nichts mehr geht? 

Ja, leider. Wenn irgendwie jeder Satz, den ich schreibe, doof klingt, lasse ich es und überarbeite, was ich die Tage vorher geschrieben habe.

Schreibst du einfach drauf los oder recherchierst du erst, planst, legst Notizen an, bevor du zu schreiben beginnst?

(siehe oben)

Es gibt diverse Angebote, kreatives Schreiben zu lernen, sei es an Unis oder bei Schriftstellern. Ist alles Handwerk, kann man alles daran lernen oder sitzt es in einem? Wie hast du gelernt, zu schreiben?

Durch Erfahrung und Feedback. Als Autor muss man vor allem Kritik annehmen und an sich arbeiten können. Wer meint, er wäre perfekt und jeder der Kritik übt, habe nur den Sinn des Werkes nicht erkannt, ist meist kein guter Autor.

Ich habe nie so ein Angebot besucht und kann deshalb dazu nichts sagen. Sicher kann man da viel lernen, aber wenn man so gar kein Talent hat, wird einem das auch nichts nutzen, denke ich.

Was bedeutet es für dich, Autor zu sein? Womit kämpfst du als Schriftsteller, was sind die Freuden?

Autor zu sein, bedeutet für mich, meine Ideen mit anderen Leuten teilen und sie unterhalten zu können. Freude macht mir vor allem die Wertschätzung durch Rezensionen und der Kontakt mit Lesern auf Messen oder Conventions. Heutzutage kämpft man in der Schwemme von Verlags- und Indie-eBooks, die noch dazu nie mehr vom Markt verschwinden, vor allem um Aufmerksamkeit. Das eigene Buch ist ein Tropfen in einem nie endenden Wolkenbruch an Neuerscheinungen, der sich in ein stetig wachsendes Meer von Backlist-Titeln ergießt. Leider setzen sich deshalb oft Bücher durch, die besonders gut beworben werden und nicht die, die es verdient haben.

Was denkst du, ist wichtiger für einen guten Roman: Eine interessante Protagonistin, so dass der Leser mit ihr durch die Geschichte gehen will, oder aber eine packende Geschichte, die ihren eigenen Sog entwickelt?

Schwer zu sagen und auch von Roman zu Roman unterschiedlich, aber ich persönlich finde die Geschichte wichtiger. Eine Figur kann noch so interessant sein, wenn sie durch eine öde Handlung stolpert, wird der Leser das Interesse verlieren. Aber natürlich schadet auch bei einer packenden Handlung in interessanter Protagonist nicht, ganz im Gegenteil.

Weisst du noch, wo und wie du erfahren hast, dass dein Buch veröffentlicht werden soll?

Ganz profan mit einer eMail, in der der Verleger schrieb: “Ich denke, wir probieren es mal miteinander.”

Hast du dich am Erscheinungstag in den nächsten Buchladen gestürzt um zu sehen, wie es dort präsentiert wird?

Schön wär’s. Es war schon ein Kampf, bis es endlich bei Amazon gelistet war, von Buchhandelspräsenz kann man als Kleinverlagsautor meist nur träumen.

Ist ein Erscheinungstermin eines Buches genauso aufregend wie die Geburt eines Kindes, ist ja auch irgendwie ein Baby ?

Ich hab ja Kinder und kann sagen: Aufregend ist das Erscheinen eines Buches schon, ja, aber die Geburt eines Kindes ist eine GANZ andere Hausnummer und in meinen Augen gar nicht vergleichbar.

Wer darf als erstes dein Manuskripte testlesen?

Meine Frau.

Wie viele Bücher hast du schon insgesamt geschrieben, wenn auch nicht veröffentlicht?

Zwei Romane liegen auf Halde, den Rest habe ich zum Glück untergebracht.

Hast du Mitspracherecht bei den Covern deiner Bücher?

Das ist von Verlag zu Verlag unterschiedlich. Meist immerhin ein bisschen.

Wie hat deine Familie und dein Umfeld reagiert als du das Schreiben von Büchern angefangen hast?

Früher, als ich noch Jugendlicher war, wurde ich oft belächelt. Mittlerweile ist das normal.

Allerdings bin ich auch nicht der Typ, der jedem Nachbarn sofort erzählt “Ich schreib Bücher.”

Kannst du dich noch daran erinnern, wie es war als dein erstes Buch von einem Verlag angenommen wurde?

Ich war sehr stolz – aber auch unsicher. Der Verlag war ganz neu, es sollte von der Vertragsunterzeichnung bis zum Erscheinen 1 Jahr vergehen. Ich hab niemandem davon erzählt, bis die ersten Werbeflyer bei mir ankamen und ich sicher war – jetzt kann nichts mehr schief gehen.

Wann kam erstmals der Wunsch auf, ein Buch schreiben zu wollen?

Meinen ersten Roman hab ich im frühen Jugendalter begonnen, aber natürlich nie fertiggeschrieben. Aber der Wunsch war schon damals da.


Gewinnspiel

Heute habt ihr die Chance das neuste Buch des Autors “Die Stunde der Helden” segniert zu gewinnen.

(C) Mantikore Verlag

 

Klappentext:

Seit Generationen suchen Abenteurer in der Nähe eines alten Dorfes nach einer verschütteten Tempelanlage und deren legendärem Schatz. Als zwei Jungen zufällig einen verborgenen Eingang entdecken und einer der beiden unter mysteriösen Umständen verschwindet, schließen sich dem Suchtrupp auch einige Schatzsucher an. Doch auf das, was in den finsteren Gängen der Ruine auf sie lauert, ist keiner von ihnen vorbereitet …

Was ihr dafür tun müsst, ist ganz einfach Bitte hinterlasst einen netten Kommentar und beantwortet uns folgende Frage:

“Welches Sternzeichen hat der Autor?”


Teilnahmebedingungen für Gewinnspiel

Es gelten die nachfolgenden Bedingungen zum aktuellen Gewinnspiel.

* Ende des Gewinnspiel ist der 23.01.2018 um 23:59 Uhr

* Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird automatisch bestätigt, das man das 18. Lebensjahr erreicht hat und voll geschäftsfähig ist.

* Teilnehmer unter 18 Jahren müssen eine Erlaubnis haben und auf Nachfrage eine Einverständniserklärung der Erziehungs/-Sorgeberechtigten vorlegen.

* Die gleichzeitige Teilnahme unter Verwendung von verschiedenen Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und führen zum sofortigen Ausschluss von allen Gewinnspielen.

*Im Gewinnfall erklärt sich der Gewinner bereit, seine Daten für den Versand des Gewinns zur Verfügung zu stellen.

*Gewinner werden in der Regel 3 Tage nach Beendigung des Gewinnspiels öffentlich genannt.

* Daten, die im Gewinnfall weitergegeben wurden, werden nicht für weitere Zwecke entfremdet und 4 Wochen nach Gewinnversand gelöscht.

* Der Gewinner bestätigt innerhalb von 3 Wochen den Erhalt des Gewinnes.

* Der Gewinnversand erfolgt ausschließlich nach Deutschland

* Für den Postweg wird keine Haftung übernommen.

* Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.

* Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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4 Kommentare

  1. Hallo Svenja,

    da freue ich mich, aber riesig….eine PN gerade abgeschickt dazu.

    LG..Karin…

  2. Hallo und guten Tag,

    interessanter Mann dieser Autor Jörg Benne.

    Er hat das Gleiche Sternzeichen wie ich auch…grins….nämlich …Fisch.

    Was bedeutet irgendwann vom 20.02-20.03 feiert Jörg Benne seinen Geburtstag….

    Schönen Dienstag…LG..Karin…

    1. Author

      Huhu Katrin

      Ja er ist wirklich ein sehr interessanter Mann. Allein wie er die fragen beantwortet hat. Es hat Spaß gemacht das Interview zu lesen

    2. Author

      Hallo liebe Karin würdest du uns bitte deine Adresse per E-Mail zu kommen lassen, du hast das Buch gewonnen. Herzlichen Glückwunsch

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