Autorenvorstellung Katharina B. Gross

Autorenvorstellung Katharina B. Gross

Heute stellen wir euch die Autorin Katharina B. Gross vor, sie ist auf die Quasselwolke gestiegen und hat sich unseren Fragen gestellt.

Zu deiner Person:

Wer bist du? Wie würdest du deine Biographie erzählen?

Hallo ihr Lieben. Ich bin Katharina B. Gross, Jahrgang 1988, und schreibe seit einiger Zeit Romane im Genre Gay Romance. Wenn ich nicht schreibe, dann arbeite ich Vollzeit in einer Steuerberatungskanzlei. Zusammen mit meinem Mann lebe ich in einem Häuschen auf einem Berg am Waldrand. Meine Freizeit verbringe ich hauptsächlich mit dem Schreiben oder mit meiner Familie.

Wenn du dich mit 3 Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Fantasievoll, tierlieb, verrückt

Welches Sternzeichen bist du?

Löwe

Wer ist dein Lieblingsmusiker?

Ed Sheeran, One Direction

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

Lesen, Schreiben, mit meiner Katze kuscheln, mit Freunden treffen, Sport

Was ist deine Lieblingsfarbe?

Rot

Wer ist dein Lieblingsschriftsteller?

Chris Carter, Andrea Schacht, Petra Schier, Jennifer Wolf, Rona Cole, Svea Lundberg

Was verabscheust du am meisten?

Spinnen

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe bereits in der Grundschule viel gelesen und mir Geschichten für meine Kusine ausgedacht, die ich ihr erzählte. Als ich irgendwann herausfand, wie die alte Schreibmaschine meiner Mutter funktioniert, konnte mich niemand mehr stoppen. Nun, seitdem habe ich nie wirklich mit dem Schreiben aufgehört. Die Geschichten in meinem Kopf wurde immer lebendiger und wollten irgendwann in die Welt entlassen werden. Angefangen mit schlechten Fanfiktions, wurden meine Geschichten schließlich – nach einer längeren Schreibpause – dann im Genre Gay Romance beim dead soft und Cursed Verlag veröffentlicht.

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Eine spannende Handlung, liebenswerte Protagonisten, Draaaaamaaa und natürlich ein Happy End

Wo liest du am liebsten?

Eigentlich überall, wo es gerade passt

Hast du ein Lebensmotto?

Genieße deine Zeit, denn du lebst nur jetzt und heute

Welche Bücher hast du als Kind gelesen?

Harry Potter

Welches Buch MUSS man unbedingt gelesen haben?

Ich könnte mich nicht entscheiden, auch wenn ich es müsste

Hast du ein Lieblingsbuch?

Zurzeit eindeutig No Return, #antonismydesire <3

Hat ein Schriftsteller je Feierabend oder Urlaub?

Nein. Denn sobald ich mir vornehme, eine Zeit lang nicht zu schreiben, fällt mir wieder ein neuer Plot für einen Roman, eine Szene oder eine Figur ein. Egal ob auf der Arbeit, im Fitnessstudio oder bei Freunden zu Besuch – die Plotbunnys kann man nicht so einfach ignorieren.

Wie sieht dein Alltag aus?

Aufstehen, schreiben, frühstücken, zur Arbeit fahren, nach Hause kommen, Abendessen, schreiben, schlafen gehen

Welches Hobbie hast du?

Lesen, Schreiben, Sport

Wie siehst du dich in 10 Jahren?

Da lasse ich mich einfach mal überraschen

Vervollständige folgende Sätze:

Ich bin süchtig nach

Schokolade und Kaffee

Ich lese am liebsten Bücher aus dem Genre…

Gay Romance, Fantasy, Historical, Krimi

Ich lese keine Bücher aus dem Genre…

gibt’s eigentlich kaum etwas. Solange das Buch spannend ist, kommt es für mich nicht aufs Genre an.

Mein Lieblingsgetränk ist…

Latte Macchiato, Grüner Tee, Wasser

Mein liebstes Liebeslied ist…

Perfect von Ed Sheeran

Ich grusel mich vor…

dunklen Straßen

Beim schreiben esse ich….

Süßigkeiten

Kommen wir nun zum Schreiben

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Woher bekommst du die Ideen für deine Romane und Geschichten?

Eigentlich aus den alltäglichsten Dingen. Manchmal kommt mir eine Idee, wenn ich mich mit Kollegen oder mit Freunden unterhalte. Nicht selten fällt mir auch etwas ein, wenn ich etwas mit meinem Mann unternehme. Ideen finden sich für mich überall, man muss nur die Augen offenhalten.

Wie lange brauchst du für die Herstellung eines eigenen Buches?

Das kommt ganz drauf an, wie komplex der Plot ist und wie viel Freizeit ich für das Buch habe. Die Rohfassung (meine Romane sind nie besonders lang) entsteht meistens innerhalb eines Monats, wenn ich schnell bin und die Muse fleißig ist. Ansonsten brauche ich ca. drei Monate.

Welche Medien durchforstest du vor dem Bücher schreiben?

Ehrlich? Recherche und ich vertragen sich nicht besonders gut Ich nutze Google, aber auch nur sporadisch.

Wie gemütlich ist dein Schreibtisch eingerichtet?

Überhaupt nicht. Mein Schreibtisch ist total chaotisch. Hier liegen Unmengen von Zettelchen mit Ideen, Szenen, oder einfach nur Sätzen herum.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?

Unterschiedlich. Ich versuche regelmäßig zu schreiben. Dafür stehe ich nicht selten um fünf Uhr in der Früh auf (wenn es die Motivation zulässt) und schreibe noch zwei Stunden, bevor ich meinem Brotjob nachgehe. Abends setze ich mich ebenfalls für ein Stündchen an den Laptop, wenn nichts Privates ansteht.

Wie machst du auf deine Werke im Web aufmerksam?

Überwiegend über meine Autorenseite auf Facebook.

Planst du deine Bücher immer von Anfang bis Ende oder verselbstständigt sich ein Charakter auch mal?

Planen? Was ist das? Wenn sich da eine Idee in meinem Kopf entsteht, weiß ich zu Beginn gar nicht, wohin mich die Reise führt. Die Handlung entwickelt sich mit den Charakteren, die meistens den Ton angeben.

Welches deiner Bücher magst du besonders?

Das ist schwer. Eigentlich mag ich jedes meiner Bücher auf seine Art. Wenn ich mich entscheiden müsste, dann würde ich wohl Call me Baby nehmen, das im Dezember 2017 im Cursed Verlag erschienen ist. Mit meinen drei Chaoten Tobi, Kevin und Niklas habe ich einiges durchgemacht, bis sie endlich soweit waren, in die Buchwelt entlassen zu werden. Dabei sind sie mir sehr ans Herz gewaschen und ich hoffe, das werden die Leser merken 😉 Außerdem liebe ich meine beiden Schuljungs Julian und Markus, an deren Geschichte ich gerade arbeite. Eine Veröffentlichung ist für Mai 2018 bei forever geplant. Die Story war ursprünglich mein Erstlingswerk, von dem nach zweifacher Überarbeitung jedoch nicht mehr ganz so viel übrig geblieben ist, da sich die Story ziemlich verändert hat. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie das Buch bei den Lesern ankommen wird.

Hast du in deinem Buch einen Lieblingscharakter?

In jedem mindestens einen

Identifizierst du dich selbst mit einen deiner Figuren?

Wer aufmerksam liest und mich kennt, kann tatsächlich einige Eigenschaften erkennen, die auch ich habe. Meine Jungs sind irgendwie schon ein kleines Spiegelbild von mir.

Gibt es reale Personen, die dich zu deinem Figuren inspirieren?

Darüber habe ich noch nie nachgedacht. Ich denke nicht.

Hast du eine Lieblingsszene?

Habe ich. Zu viele Wenn ich mich ganz spontan entscheiden würde, dann wäre es wohl der Streit zwischen Marco und Nils aus Mehr als Freundschaft auf dem Spielplatz. Das Buch ist gerade ganz frisch im dead soft Verlag erschienen. Warum die beiden sich jedoch streiten und ob es gut ausgeht, müsst ihr schon selbst lesen 😉

Hast du reale Vorbilder für Szenen im Kopf gehabt?

Nein

An welchem Projekt arbeitest du gerade?

Zurzeit überarbeite ich die Story um Julian und Markus, die bisher noch keinen Titel hat. Danach steht meine Boyband Romance an und ich kann es schon kaum erwarten, über Rick und Alex zu schreiben <3

Hast du auch mal Schreibblockaden, also Tage an denen gar nichts mehr geht?

Schreibblockaden eher weniger. Es ist eher so, dass ich an manchen Tagen aus privaten Gründen einfach nicht schreiben kann, auch wenn ich es möchte. Aber das Leben geht nun mal vor.

Wann und wo schreibst du?

Wann: Immer wenn es klappt, meistens morgens vor der Arbeit, beim Frühstück oder Abendessen, wenn mein Mann nicht da ist. Wo: Überall. Daheim am Laptop und im Notizbuch, wenn ich unterwegs bin. Gerne schreibe ich in der Bahn

Schreibst du einfach drauf los oder recherchierst du erst, planst, legst Notizen an, bevor du zu schreiben beginnst?

Ich schreibe einfach drauf los, wenn ich Lust dazu habe. Planen und plotten ist überhaupt nicht meine Stärke.

Es gibt diverse Angebote, kreatives Schreiben zu lernen, sei es an Unis oder bei Schriftstellern. Ist alles Handwerk, kann man alles daran lernen oder sitzt es in einem? Wie hast du gelernt, zu schreiben?

Gar nicht. Ich habe mich einfach hingesetzt und drauflosgeschrieben.

Was denkst du, ist wichtiger für einen guten Roman: Eine interessante Protagonistin, so dass der Leser mit ihr durch die Geschichte gehen will, oder aber eine packende Geschichte, die ihren eigenen Sog entwickelt?

Beides ist wichtig. Ein Mittel von beiden finde ich perfekt.

Weisst du noch, wo und wie du erfahren hast, dass dein Buch veröffentlicht werden soll?

Oh ja! Das war total verrückt und kam ziemlich unerwartet. Ich habe mich mit meinem Verleger zum Kaffee getroffen. Es ging eigentlich um ein ganz anderes Thema – und plötzlich hatte ich einen Buchvertrag!

Hast du dich am Erscheinungstag in den nächsten Buchladen gestürzt um zu sehen, wie es dort präsentiert wird?

Nein, da meine Bücher ausschließlich online beim Verlag oder anderen Onlineplattformen wie Amazon bestellt werden können.

Ist eine Erscheinungstermin eines Buches genauso aufregend wie die Geburt eines Kindes, ist ja auch irgendwie ein Baby?

Ja, irgendwie schon. Sobald der Termin feststeht, kann ich es kaum noch abwarten und fiebere der Veröffentlichung entgegen. Dann kann es mir nicht schnell genug gehen.

Wer darf als erstes dein Manuskripte testlesen?

Ich arbeitet generell allein und habe keine festen Testleser. Wenn ich mir bei der einen oder anderen Szene nicht sicher bin, frage ich meistens Autorenkollegen, ob sie drüberlesen können. Ansonsten mache ich alles mit mir selbst aus. Den Rest muss dann meine Lektorin erledigen, wenn das Buch beim Verlag angenommen wird.

Wie viele Bücher hast du schon insgesamt geschrieben, wenn auch nicht veröffentlicht?

Ein paar sind es schon. Abgeschlossen sind bisher 10 Romane. 11 weitere Projekte sind begonnen und warten darauf, dass ich daran weiterarbeite.

Hast du Mitspracherecht bei den Covern deiner Bücher?

Ja.

Wie hat deine Familie und dein Umfeld reagiert als du das Schreiben von Büchern angefangen hast?

Mein Mann war erst sehr skeptisch, was das Genre betrifft, doch jetzt ist er stolz auf mich.

Kannst du dich noch daran erinnern, wie es war als dein erstes Buch von einem Verlag angenommen wurde?

Ja. Ich war total aufgeregt und konnte einfach nicht glauben, dass mir das wirklich passiert! Ein unbeschreibliches Gefühl.

Wann kam erstmals der Wunsch auf, ein Buch schreiben zu wollen?

Den Wunsch hatte ich bereits in meiner Jugend – und er ist fast zwanzig Jahre später tatsächlich in Erfüllung gegangen!

Hast du ein Lieblingszitat aus deinem Buch?

„Ich sehe nicht aus dem Fenster, als wir uns von meinem Elternhaus entfernen. Obwohl ich nun weiß, dass meine Mutter immer zu mir halten wird, kann ich es nicht mehr als mein Zuhause betrachten. Vermutlich ist es das schon lange nicht mehr und ich habe es einfach nie bemerkt. Denn die Geborgenheit, die ich dabei fühlen müsste, existiert nicht. Und ich weiß auch, dass ich wohl nicht mehr herkommen werde. Der wichtigste Mensch, in dessen Nähe ich immer sein will, sitzt gerade neben mir. Mein Zuhause ist überall, wo er ist. Das allein reicht mir für mein Glück.“ – aus Das Glück gehört mir

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