Blogtour “Barfuß um die Welt” von Hannah Siebern

Blogtour “Barfuß um die Welt” von Hannah Siebern

Hallo und Herzlich Willkommen zum 4 Tag der Blogtour “Barfuß um die Welt” von Hannah Siebern

Lasst uns gemeinsam durch die verschiedenen Länder und Themen reisen. Pro Tag wird ein Buch auf den verschiedenen Blogs vorgestellt.

Heute werdet ihr den ganzen Tag über etwas über »Barfuß auf Wolken« erfahren.

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Wir schauen uns heute ein Thema an das in dieser Geschichte eine große Rolle spielt. Ein Unfall verändert alles und einer der Charakter liegt plötzlich von heute auf morgen im Koma. Alles verändert sich dadurch für Saskia und sie muss mit der Situation erst einmal klar kommen. Aber was ist ein Koma und was bedeutet es für den Patienten und die Angehörigen.

Was ist ein Koma?

Das Koma ist eine über längere Zeit bestehende völlige Bewusstlosigkeit. In der Medizin ist ein voll ausgeprägtes Koma die schwerste Form einer quantitativen Bewusstseinsstörung, bei der ein Patient auch durch starke äußere Eiflüsse, wie wiederholte Schmerzreize, nicht geweckt werden kann. Das Koma ist ein Symptom (Krankheitszeichen) und keine Krankheit.

Wie kann es zu einem Koma kommen?

  • Schlaganfall (Gefäßverschluss oder Blutung)

    • plötzliches Ereignis, Koma überwiegend bei Hirnstammschädigung
    • Hirnblutungen können zur Bewusstlosigkeit führen, wenn sie den Hirnstamm direkt oder über eine generelle Druckerhöhung im Schädel schädigen.
  • Schädel-Hirn-Trauma
    • Koma besonders bei Hirnstammschädigung
  • Meningitis / Enzephalitis
    • entzündliche Erkrankung, meist mit hohem Fieber
    • Entwicklung eines Komas, meist über Stunden
  • epileptischer Anfall
    • plötzliches Ereignis, meist spontane Erholung
  • Hirntumor
    • langsame Entwicklung – Koma meist durch erhöhten Hirndruck
  • Zuckerstoffwechselstörung
    • Unterzuckerung
    • Überzuckerung
  • Sauerstoffmangel oder CO2-Überschuss im Blut
  • Niereninsuffizienz
  • Leberinsuffizienz
  • Stromunfall
  • Vergiftung
  • Drogen
  • Alkohol
  • künstliches Koma (medizinisch eingeleitet und gewünscht)

Gibt es unterschiede beim Koma?

  • Leichtes Koma, Stufe I: Die Patienten reagieren auf schmerzhafte Reize noch mit gezielten Abwehrbewegungen. Ihre Pupillen ziehen sich bei Lichteinfall zusammen.
  • Leichtes Koma, Stufe II: Die Patienten wehren Schmerzreize nur ungezielt ab. Der Pupillenreflex funktioniert.
  • Tiefes Koma, Stufe III: Der Patient zeigt keine Schmerzabwehrreaktion mehr, sondern lediglich ungezielte Bewegungen. Die Pupillenreaktion funktioniert nur schwach.
  • Tiefes Koma, Stufe IV: Der Patient zeigt überhaupt keine Schmerzreaktion mehr, die Pupillen sind geweitet und reagieren nicht auf Lichteinfall.

Wie stellt der Arzt ein Koma fest?

Wie tief ein Koma tatsächlich ist, lässt sich häufig nur schwer feststellen. Eine wichtige Diagnosehilfe sind Verfahren, welche die elektrische Aktivität im Gehirn abbilden. Die funktionelle Magnetresonanztomografie (fMRT) zeigt beispielsweise, ob und welche Hirnregionen sich durch Bilder oder Sätze aktivieren lassen. Doch selbst solche Hirnscans sind nicht 100-prozentig zuverlässig.

Wie wird ein Patienten der im Koma liegt behandelt?

Im Zentrum der Komatherapie steht zunächst die Behandlung der Erkrankung, die das Koma ausgelöst hat. Darüber hinaus müssen Menschen im Koma in der Regel intensivmedizinisch versorgt werden. Je nach der Tiefe des Komas werden sie künstlich ernährt oder sogar beatmet. Hinzu kommen mitunter physiotherapeutische und ergotherapeutische Maßnahmen.

Was können Angehörige tun?

Ein Mensch im Koma ist auf Hilfe nachgewiesen. Dazu gehört neben der körperlichen Versorgung auch der menschliche Beistand. Das ist nicht nur eine Frage der Ethik, es gibt auch zunehmend Hinweise darauf, dass das Bewusstsein vieler Menschen im Koma nicht vollkommen erloschen ist. Ein liebevoller und respektvoller Umgang mit dem Patienten ist daher immens wichtig.

Wann wacht ein Komapatient wieder auf?

Ob ein echter Koma-Patient aus seinem Koma aufwachen kann, hängt vor allem von der ursprünglichen Verletzung und Beeinträchtigung der Hirnfunktion ab. Bei Schädelverletzungen ist die Wahrscheinlichkeit eines Aufwachens nach einem Jahr im Koma nur noch sehr gering. Wurde das Koma durch Sauerstoffmangel des Gehirns verursacht, besteht schon nach drei Monaten nur noch wenig Hoffnung auf Besserung. Die Ursache dafür, dass Komapatienten auch dann nicht aufwachen, wenn die für das Koma ursächliche Verletzung oder Krankheit längst verschwunden ist, können Forscher noch nicht benennen.

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2 Kommentare

  1. Hallo und guten Tag,

    Danke für die ganzen Infos zum Thema “Koma” .

    LG und noch einen schönen Sonntag..Karin…

    1. Author

      Hallo Karin

      Mich freut das es dir gefällt

      Liebe Grüße Svenja

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