Blogvorstellung Justus von Makollatur

Heute haben wir das Vergnügen, euch den Blog Makollatur von dem lieben Justus vorzustellen.
Er ist eine sehr aufgeschlossene Person.
Schau doch mal vorbei und treten mit ihm in Kontakt, er beißt nicht.

Zu deiner Person:

Wer bist du? Wie würdest du deine Biographie erzählen?

Das bislang aufregendste in meiner Biografie ist sicher der Abschluss als M.A. Deutsche Literatur, den ich Anfang des Jahres gemacht habe. Der Weg dahin war lang und hat viel Kraft gekostet, aber es ist ein gutes Gefühl, so etwas Wichtiges geschafft zu haben. Als Blogger versuche ich, die Liebe zu Texten und zur Textkritik mit der „Realität“ zu verbinden; im Studium werden oftmals Bücher gelesen und besprochen, die in den Buchhandlungen selten im Regal stehen. Ich möchte aber kein Schreibtischtäter sein, sondern aktiv an den Entwicklungen auf dem Markt teilhaben und eine Verbindung zu den Menschen aufbauen, die im Mittelpunkt der Sache stehen: den Autoren und Lesern.

Wenn Sie sich mit 3 Worten beschreiben müssten, welche wären das?

Neugierig, Realistisch, Empathisch

Welches Sternzeichen hast du?

Fische

Welchen Fehler entschuldigst du am ehesten?

Solange der/diejenige einsieht, dass er/sie einen Fehler gemacht hat, ist alles in Ordnung. Schwieriger wird es, wenn er/sie partout die Schuld auf andere schiebt, um nicht selbst die Verantwortung übernehmen zu müssen.

Wer ist dein liebster Romanheld?

Einen einzelnen Helden habe ich eigentlich nicht. Mir kommt es nicht so sehr auf den Charakter der Figuren in einer Geschichte an, sondern ob sie in das Gesamtkonstrukt der Geschichte passen.

Wer ist dein Lieblingsheldinnen/ -helden in der Wirklichkeit?

Ich habe großen Respekt vor Menschen und Institutionen, die sich aus Überzeugung für eine gute Sache einsetzen und dabei häufig sehr viel riskieren. Zum Beispiel Reporter ohne Grenzen, Ärzte ohne Grenzen, die Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai und andere.

Wer ist dein Lieblingsmusiker?

Ich höre sehr gern Rockmusik, am liebsten Oldschool-Punk, Hardrock und alles, was in diese Richtung geht. Aber ich habe auch eine Schwäche für New Wave und Synthie-Pop der 80er Jahre.

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

Wenn ich nicht gerade lese, schaue ich mir sehr gern Fußball im TV an. Außerdem liebe ich es, als Flaneur fremde Städte oder Orte zu erkunden und such gern mal den Weg abseits der Hauptstraßen.

Was ist deine Lieblingsfarbe?

Eigentlich alle Erdfarben.

Wer ist dein Lieblingsschriftsteller?

Habe ich nicht. Meine Top 10 ändert sich eigentlich ständig.

Was verabscheust du am meisten?

Ignoranz, Gewalt ohne Sinn und Verstand, Menschen, die nichts Besseres zu tun haben, als andere zu übervorteilen und sich auf ihre Kosten zu bereichern.

Welche natürliche Gabe möchtest du besitzen?

Ich möchte gern die Zeit zurückdrehen können.

Wie bist du zum lesen gekommen?

Ich lese, soweit ich zurückdenken kann. Mal mehr, mal weniger. Durch Schule und Studium bin ich dann vollends hängengeblieben.

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Ich schlage ein Buch auf, weil ich etwas Neues erfahren möchte. Alles, was mich aus dem Alltag herausholt und mir Personen, Orte oder Ereignisse zeigt, die ich noch nicht oder nur wenig kenne, ist gut. Auf den zweiten Blick muss die Geschichte stimmen, auf den dritten kommt es mir auf Sprache und Stil an. Wenn das alles zusammenkommt, dann ist ein Buch für mich gut.

Wo liest du am liebsten?

Interessanterweise habe ich viele Bücher in Zügen und Bussen gelesen. Ansonsten gern auf der Couch.

Hast du ein Lebensmotto?

Nein.

Welche Bücher hast du als Kind gelesen?

Wenn sie als Bücher zählen, dann wohl am ehesten die Lustigen Taschenbücher. Ich habe jede Geschichte aus Entenhausen verschlungen und hatte auch eine kleine Sammlung von LTBs zuhause. Später dann Mangas, ein paar Jugendbücher (Christiane F., Rolltreppe abwärts, Boris. Kreuzberg. 12 Jahre etc…).

Welches Buch MUSS man unbedingt gelesen haben?

Bücher, die mich nachhaltig beeindruckt haben, sind Moby Dick, Die Elenden und Die Straße

Hast du ein Lieblingsbuch?

Nein. Genau wie bei den Autoren ändert sich meine Hitliste ständig.

Wie sieht dein Alltag aus?

Zurzeit bin ich zuhause und schreibe fleißig Bewerbungen. Daneben kümmere ich mich um den Haushalt und pflege meinen Blog.

Was bringt dich zum lachen?

Hintersinniger, kritischer Humor.

Welches Hobbie hast du?

Im Moment ist wohl die Literatur mein Hobby.

Wie siehst du dich in 10 Jahren?

Langfristig möchte ich mich als Blogger etablieren, gern auch mal als Juror (z.B. beim BlogBuster oder bei Das Debüt) mitmachen. Aber meine Haupttätigkeit sollte die Mitarbeit in einem Verlag oder einer Redaktion sein.

Hier darfst du sagen, was du schon immer einmal sagen wolltest:

Ich wünsche mir mehr kritische Stimmen, die auch mal den Mut haben, unbequeme Dinge anzusprechen. Häufig herrscht auf Blogs eine Kuschelatmosphäre, vor allem wenn es um Rezensionen von Büchern geht. Ich meine damit nicht, dass sich Blogger gegenseitig kritisieren sollen, sondern sie sollen mit dem Gegenstand ihres Tuns kritischer umgehen.

Vervollständige folgende Sätze:

Ich bin süchtig nach…

Mozartkugeln

Ich lese am liebsten Bücher aus dem Genre…

Literatur bzw. Belletristik

Ich lese keine Bücher aus dem Genre…

Fantasy, Jugendliteratur, Ernährung, Lebenshilfe, Historische Romane…

Mein Lieblingsgetränk ist…

Vita-Cola

Mein liebstes Liebeslied ist…

Habe ich nicht.

Ich grusel mich vor…

…der Vorstellung, nachts allein in einem großen Haus oder dem Wald zu sein.

Wenn ich ein Geist wäre,…

…würde ich mich nicht mehr gruseln 😉

Wenn ich in einem Buch leben würde, wäre ich...

Darüber habe ich noch nie nachgedacht.

Beim lesen esse ich….

Am liebsten Doppelkekse. Oder was gerade in Reichweite ist.

Kommen wir nun zum Blog

Wo findet der Leser deinen Blog?

Mein Blog heißt https://makollatur.wordpress.com.

Wie lange brauchst du für die Herstellung eines Berichtes?

Ich schreibe meist intuitiv; innerhalb einiger Stunden ist ein Beitrag dann fertig. Aber ich lasse ihn immer noch einen Tag liegen. Viele kleinen Fehler oder Unzulänglichkeiten lassen sich so viel besser finden.

Wann ist dein Blog entstanden?

Im Juni 2017.

Warum hast du einen Blog eröffnet?

Ich habe eine Möglichkeit gesucht, die vielen Gedanken und Ideen, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben, in Form zu gießen. Und ich wollte einfach mit Menschen in Kontakt kommen, die etwas Ähnliches machen oder die gleiche Motivation haben.

Wie bist du auf den Namen deines Blogs gekommen?

Es ist ein Wortspiel aus meinem Nachnamen (Makollus) und Literatur.

Wie machst du auf deinen Blog im Web aufmerksam?

Vor allem über Facebook und Lovelybooks.

Was erwartet den Leser auf deinem Blog?

Ich versuche, ansprechend über moderne und klassische Literatur zu sprechen. Dabei ist mir die Nationalität der Autoren egal; solange mich die Geschichte thematisch anspricht, ist alles in Ordnung. Was ich nicht möchte, ist kritiklos über Bücher zu sprechen: Wenn es Punkte gibt, die mir an einem Text nicht gefallen, dann werden sie thematisiert. Außerdem werfe ich einen Blick auf aktuelle politische und gesellschaftliche Themen. Mein Repertoire erschöpft sich also nicht allein auf Literatur, aber sie nimmt mit Abstand den größten Platz ein.

Bloggst du allein?

Ja.

Wie suchst du dir ein Buch aus, das du auf deinem Blog vorstellst?

Ich lasse mich von anderen Besprechungen und Empfehlungen inspirieren. Gern auch per Radio, Feuilleton oder Buschfunk. Und dann entscheidet meine momentane Vorliebe bzw. Lust, dieses Buch zu rezensieren.

Selfpublisher oder Verlagsautoren was ist dir lieber?

Es kommt auf die Qualität der Texte an. Wie viele Verlagsautoren schreiben Murks, wie viele Selfpublisher hätten eine Chance bei einem großen Haus verdient…! Ich mache da keinen Unterschied.

Welches Genre findet der Leser auf deinem Blog?

In der Regel die gute alte Literatur bzw. Belletristik. Gern mit Anspruch, gern mit Relevanz.

Wie könne die Leser dir folgen?

Ganz einfach über den „Folgen“-Button oder über Facebook.

Hast du einen Lieblingsbeitrag und magst ihn unseren Leser vorstellen?

Ui…, ich stecke in jeden Beitrag viel Zeit und Herzblut. Natürlich ändert sich mit der Zeit die Qualität der Beiträge, aber sie haben alle ihre Berechtigung.

Hast du besondere Projekte die du unterstützt?

Ich werde zukünftig auf dem Blog von Klett-Cotta mitwirken und die Arbeit des Teams dort unterstützen. Ansonsten bin ich ein großer Freund von Joint Ventures zwischen Bloggern und Verlagen oder Bloggern untereinander (BlogBuster, Buchblog Award etc…)

Hast du auch mal Schreibblockaden, also Tage an denen gar nichts mehr geht?

Natürlich. Ich schreibe meine Beiträge eigentlich immer vormittags, weil ich dann am konzentriertesten arbeiten kann. Später am Tag sind Ruhe und Motivation häufig nicht mehr so stark vorhanden.

Hast du auch mal eine Leseflaute?

Ich lese nicht jeden Tag, habe aber immer ein Buch auf meinem Nachttisch liegen.

Was machst du gegen eine Leseflaute?

Nicht stressen lassen, es kommen wieder andere Tage.

Was bedeutet es für dich, Blogger zu sein?

Ich bin ehrlicherweise etwas unbedarft an die Sache herangegangen. Niemals hätte ich gedacht, dass Blogger mittlerweile so etwas wie das Goldene Kalb sind. Gerade für Verlage und andere Akteure auf dem Buchmarkt spielen Blogger eine sehr große Rolle. Darüber hinaus ist Bloggen eine Möglichkeit, seiner eigenen Stimme und damit den eigenen Gedanken einen Ausdruck zu geben, wenn es sonst keine Möglichkeit dazu gibt.

Was denkst du, ist wichtiger für einen guten Roman: Eine interessante Protagonistin, so dass der Leser mit ihr durch die Geschichte gehen will, oder aber eine packende Geschichte, die ihren eigenen Sog entwickelt?

Ich bin auf der Seite der packenden Geschichte. Denn auch das Zusammenspiel der Figuren untereinander ist wichtig, nicht allein der/die Protagonist/in.

Liest jemand deine Berichte gegen und wenn ja, wer darf sie als erstes lesen?

Sowohl meine Freundin als auch meine Familie sind meine härtesten, aber besten Kritiker. Ich teste sozusagen die Relevanz und Wirkung meiner Beiträge als erstes an ihnen.

Wie hat deine Familie und dein Umfeld reagiert als du deinen Blog gestartet hast?

Durchweg positiv. Auch wenn viele wahrscheinlich erst nach den ersten Beiträgen gemerkt haben, was Bloggen eigentlich beinhaltet. Aber das war bei mir ja genauso.

Kannst du dich noch daran erinnern, wie es war als dein erstes Bericht online ging?

Aufregend… Du gibst etwas von dir preis und machst dich angreifbar. Jeder, der Kritik an deiner Arbeit üben will, kann dies jetzt tun. Und du musst lernen, damit umzugehen.

Wann kam erstmals der Wunsch auf, einen Blog schreiben zu wollen?

Den Gedanken trage ich schon länger mit mir herum. Nach dem Ende meines Studiums habe ich dann konkrete Schritte unternommen.

Möchtest du noch abschließend den Lesern etwas mitteilen?

Ich erlebe die Bloggerwelt als eine sehr freundliche, sich gegenseitig unterstützende und unprätentiöse Gemeinschaft. Ich wünsch mir sehr, dass jeder neue Blogger offen empfangen wird, wie es bei mir der Fall war. Und dass alle, die auch mal negative Erfahrungen machen, am Ball bleiben und sich nicht demotivieren lassen.

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