Quasselwolke: Autorenvorstellung Josie Kju

Quasselwolke: Autorenvorstellung Josie Kju

Heute stellen wir euch die Autorin Josie Kju vor, sie ist auf die Quasselwolke gestiegen und hat sich unseren Fragen gestellt.

Zu deiner Person:

Wer bist du? Wie würdest du deine Biographie erzählen?

Ich bin Josie Kju (mein Pseudonym), 30 Jahre jung, wohne im Rhein-Main-Gebiet.

Meine Lebendgeschichte ist total langweilig, deshalb erfinde ich Geschichten.

Wenn du dich mit 3 Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Ehrlich, emotional, crazy.

Welches Sternzeichen bist du?

Fisch

Welchen Fehler entschuldigst du am ehsten?

Schusseligkeit

Wer ist dein liebster Romanheld?

Fällt mir jetzt keiner ein. 🙂 Leevi natürlich.

Wer ist dein Lieblingsheldinnen/ -helden in der Wirklichkeit?

Meine Oma, sie hat im Krieg drei Kinder “durchgebracht” und ihren Mann verloren.

Wer ist dein Lieblingsmusiker?

Da gibt es viele, das wechselt ständig.

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

Schreiben

Was ist deine Lieblingsfarbe?

Blau

Wer ist dein Lieblingsschriftsteller?

Stefanie Gercke

Was verabscheust du am meisten?

Ungerechtigkeit und Angeber

Welche natürliche Gabe möchtest du besitzen?

Wie meinst Du das? Ob ich Gedanken lesen oder in die Zukunft schauen kann? – Nein, möchte ich gar nicht.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Das war Zufall. Ich steckte in einer schwierigen Situation und um nicht durchzudrehen, musste ich meine Gedanken dringend auf etwas Schönes richten. So habe ich mir die erste Geschichte “Herzvibrieren” ausgedacht und aufgeschrieben.

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Die Geschichte muss mich einfach so in ihren Bann ziehen, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.

Wo liest du am liebsten?

Auf meinem Balkon.

Hast du ein Lebensmotto?

Kämpfen. Niemals aufgeben.

Welche Bücher hast du als Kind gelesen?

Hanni und Nanni, Fünf Freunde und später Anne auf Green Gables, die habe ich geliebt und tue es heute noch.

Welches Buch MUSS man unbedingt gelesen haben?

Das weiß ich nicht.

Hast du ein Lieblingsbuch?

Da gibt es viele: Ich kehre zurück nach Afrika, Ins dunkle Herz Afrikas, Ein ganzes halbes Jahr, Der Himmel kann warten, Die Tuchvilla. Aktuell: Ich, Eleanor Oliphant, Du + Ich = Liebe

Hat ein Schriftsteller je Feierabend oder Urlaub?

Keine Ahnung. Ich jedenfalls nicht. 🙂

Wie sieht dein Alltag aus?

Total “normal”. Vormittags kümmere ich mich um meine Eltern, gehe einkaufen und so. Nachmittags gehe ich zur Arbeit. Abends wieder Eltern, Nachrichten und E-Mails checken. Zum Schreiben komme ich höchstens mal am Wochenende.

Was bringt dich zum Lachen?

Witzige Szenen die einfach so im Alltag passieren.

Welches Hobbies hast du?

Schreiben, malen, Fotografie.

Wie siehst du dich in 10 Jahren?

Darüber mache ich mir keine Gedanken.

Hier darfst du sagen, was du schon immer einmal sagen wolltest:

Ich liebe es einfach zu schreiben. Es macht mich glücklich!

Vervollständige folgende Sätze:

Ich bin süchtig nach:

Schokolade.

Ich lese am liebsten Bücher aus dem Genre:

Liebesromane.

Ich lese keine Bücher aus dem Genre:

Phantasie.

Mein Lieblingsgetränk ist

Tee.

Mein liebstes Liebeslied ist

zur Zeit “Flag” von Sunrise Avenue.

Ich grusel mich vor

Spinnen.

Wenn ich ein Geist wäre,

würde ich herumschwirren und tolle Sachen machen.

Wenn ich in einem Buch leben würde, wäre ich

die Heldin.

Beim schreiben esse ich

nichts.

Kommen wir nun zum Schreiben

Woher bekommst du die Ideen für deine Romane und Geschichten?

Die fliegen mir einfach so zu, wirklich. Sie sind da oder eben nicht. Ich kann das nicht “produzieren”.

Wie lange brauchst du für die Herstellung eines eigenen Buches?

An meinem neuen “Penelope!” habe ich fast genau ein Jahr geschrieben. Gestern (21.10.2017) ging es ins erste Lektorat.

Welche Medien durchforstest du vor dem Bücher schreiben?

Du meinst für Recherche? Google.

Wie gemütlich ist dein Schreibtisch eingerichtet?

Es gibt keinen Schreibtisch. Es ist so ein “Wägelchen” auf dem auch der Drucker untergebracht ist. Ich habe nicht viel Platz in meiner Wohnung.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?

Das kann ich nicht beantworten, da ich kein Hauptberuflicher Schriftsteller bin. Ich gehe arbeiten, wie Ihr alle. In meiner Freizeit schreibe ich.

Wie machst du auf deine Werke im Web aufmerksam?

Über Facebook. Und die tollen Mädels aus meiner Blogger-WG unterstützen mich tatkräftig. Tausend Dank an Euch alle!!!

Planst du deine Bücher immer von Anfang bis Ende oder verselbstständigt sich ein Charakter auch mal?

Die Charaktere stehen schon fest, aber ich “plane” meine Bücher nicht. Bei “Penelope!” war es zum Beispiel so, dass ich Anfang und Ende hatte und zum Schluss den Mittelteil gefüllt habe.

Welches deiner Bücher magst du besonders?

Das aktuelle “Penelope!”

Wie suchst du passende Passagen für eine Lesung heraus, ohne zu Spoilern?

Ich mache keine Lesungen, wegen meinem geschlossenen Pseudonym.

Hast du in deinem Buch einen Lieblingscharakter?

Viele, alle eigentlich. Bis auf Sophia und Jack.

Identifizierst du dich selbst mit einen deiner Figuren?

Zum Teil, ja.

Gibt es reale Personen, die dich zu deinen Figuren inspirieren?

Ja.

Hast du eine Lieblingsszene?

Oh, hunderte!

Hast du reale Vorbilder für Szenen im Kopf gehabt?

Nein.

An welchem Projekt arbeitest du gerade?

“Penelope!” wird irgendwann aus dem ersten Lektorat zurück kommen und dann arbeite ich daran weiter.

Hast du auch mal Schreibblockaden, also Tage an denen gar nichts mehr geht?

Ja.

Wann und wo schreibst du?

Meinstens nachts, am Wochenende, an meinem PC aber spontane Einfälle schreibe ich überall sofort auf.

Schreibst du einfach drauf los oder recherchierst du erst, planst, legst Notizen an, bevor du zu schreiben beginnst?

Ich plane gar nichts, schreibe einfach darauf los.

Es gibt diverse Angebote, kreatives Schreiben zu lernen, sei es an Unis oder bei Schriftstellern. Ist alles Handwerk, kann man alles daran lernen oder sitzt es in einem? Wie hast du gelernt, zu schreiben?

Ich habe es nie gelernt, ich tue es einfach. 🙂

Was bedeutet es für dich, Autor zu sein? Womit kämpfst du als Schriftsteller, was sind die Freuden?

Ich liebe es zu schreiben, mir Szenen auszudenken, das mach einfach so viel Spaß!

Aber ich hasse es, dass mal wieder alles am Geld hängt. Als Selfpublisher hat man es sehr schwer und alles kostet eine Menge Geld: Lektorat, Grafikdesign, Marketing usw.

Was denkst du, ist wichtiger für einen guten Roman: Eine interessante Protagonistin, so dass der Leser mit ihr durch die Geschichte gehen will, oder aber eine packende Geschichte, die ihren eigenen Sog entwickelt?

Beides, die Personen müssen interessant sein und es muss eine tolle Geschichte erzählt werden.

Weisst du noch, wo und wie du erfahren hast, dass dein Buch veröffentlicht werden soll?

Das habe ich ja selbst gemacht über BoD.

Hast du dich am Erscheinungstag in den nächsten Buchladen gestürzt um zu sehen, wie es dort präsentiert wird?

Nein.

Ist eine Erscheinungstermin eines Buches genauso aufregend wie die Geburt eines Kindes, ist ja auch irgendwie ein Baby ?

Absoult!

Wer darf als erstes dein Manuskripte testlesen?

Meine Lektorin.

Wie viele Bücher hast du schon insgesamt geschrieben, wenn auch nicht veröffentlicht?

Drei.

Hast du Mitspracherecht bei den Covern deiner Bücher?

Die Grafikerin macht die Entwürfe nach meinen und den Vorschlägen der Marketingexpertin.

Wie hat deine Familie und dein Umfeld reagiert als du das Schreiben von Büchern angefangen hast?

Meine Familie interessiert das nicht. Meine Freunde findet es toll.

Kannst du dich noch daran erinnern, wie es war als dein erstes Buch von einem Verlag angenommen wurde?

Ich habe keinen Verlag.

Wann kam erstmals der Wunsch auf, ein Buch schreiben zu wollen?

Die Geschichte war fertig geschrieben und irgendwann habe ich mir gedacht, was für einen Sinn macht das, wenn es niemand außer mir lesen kann?

Hast du ein Lieblingszitat aus deinem Buch?

Auch da gibt es viele, aber da ich mich vermutlich für eins entscheiden muss wähle ich dieses:

Wenn man auch tausend Mal

den Mut verloren hat,

und alles hoffnungslos scheint,

wenn man am Ende ist

und keine Kraft mehr hat,

so ist doch noch alles möglich.

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