Quasselwolke: Autorin Britta Bendixen

Heute stellen wir euch die Autorin Britta Bendixen vor, sie ist auf die Quasselwolke gestiegen und hat sich unseren Fragen gestellt.

 

Zu deiner Person:

Wer bist du? Wie würdest du deine Biographie erzählen?

Britta Bendixen, 1968 in Flensburg geboren und dort hängen geblieben. Viele Jahre als Rechtsanwaltsfachangestellte gearbeitet, inzwischen Mutter von zwei tollen Töchtern und seit 2012 mit wachsender Begeisterung Autorin, die sich hauptsächlich – aber nicht nur! – im Krimigenre wohlfühlt. Ich bin Katzenfreundin (habe selbst zwei), Handballfan (SG Flensburg-Handewitt), mag Typen wie Sheldon Cooper, Ally McBeal und Pastewka.

Wenn du dich mit 3 Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Kreativ, fröhlich, faul …

Welches Sternzeichen bist du?

Krebs

Welchen Fehler entschuldigst du am ehesten?

Unpünktlichkeit, aber im Rahmen. Bin auch immer 5 Minuten zu spät …

Wer ist dein liebster Romanheld?

Gaylord Pentecost aus den Büchern von Eric Malpass.

Ein süßer Knirps, mit allen Wassern gewaschen.

Wer ist dein Lieblingsheldinnen/ -helden in der Wirklichkeit?

Meine Mutter, die immer kämpfen musste, dabei aber nie die gute Laune verlor,

mein Mann, der einfach alles kann, vom Heimwerkern über Kochen bis zum Gärtnern und noch 1000 Sachen mehr,

George Clooney, dem Starallüren fremd sind und der sich immer mit Herz und Köpfchen für die richtigen Sachen einsetzt,

alle Autoren, die sich gegenseitig unterstützen.

Wer ist dein Lieblingsmusiker?

Schwierig. ABBA, weil ihre Songs auch heute noch super trouper sind, Phil Collins und Madonna, deren Musik mich durch meine Jugend begleitet hat. Heute höre ich alles Mögliche, querbeet.

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

Außer schreiben? In der Sonne liegen und lesen, mit Freundinnen quatschen und fotografieren.

Außerdem spiele ich gern, z. B. Scrabble, Siedler von Catan oder Poker.

Was ist deine Lieblingsfarbe?

Muss ich mich für eine entscheiden? Meine Favoriten sind Türkis, Flieder und Cremeweiß.

Wer ist dein Lieblingsschriftsteller?

Ken Follet, Charlotte Link, Tommy Jaud … um nur einige zu nennen.

Was verabscheust du am meisten?

Unehrlichkeit, Oberflächlichkeit

Welche natürliche Gabe möchtest du besitzen?

Singen zu können. Oder Zeichnen. Aber lieber Singen … 😉

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Mit Anfang Zwanzig habe ich aus Spaß eine ‚Next-Generation‘-Version meines damaligen Lieblingsbuches geschrieben. Zwanzig Jahre später fiel mir dieses Manuskript in die Hände und ich dachte mir, das kannst du aber besser! Daraufhin lernte ich viel über das Schreibhandwerk und änderte die Ur-Version komplett ab. Dabei wurde ich süchtig danach, meine Finger über die Tasten gleiten zu lassen und in eine von mir erfundene Welt einzutauchen …

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Interessante Charaktere, eine spannende Handlung und vor allem: Ich möchte überrascht werden und nicht nach zehn Seiten wissen, wie die Geschichte ausgeht.

Wo liest du am liebsten?

Im Urlaub in der Sonne. Da habe ich am meisten Zeit dafür, denn im Alltag ist sie durch das Selbst-Schreiben knapp geworden …

Hast du ein Lebensmotto?

Positiv denken. Wenn es mal bergab geht, denke dran: Das Rad der Fortuna wird sich immer wieder drehen und was gerade noch unten war, ist plötzlich wieder oben.

Welche Bücher hast du als Kind gelesen?

Auf jeden Fall sehr viele, Lesen war mein größtes Hobby! Hanni und Nanni habe ich verschlungen, aber auch noch gefühlt tausend andere. Typische Mädchenbücher.

Welches Buch MUSS man unbedingt gelesen haben?

„Die Säulen der Erde“ von Ken Follet.

Hast du ein Lieblingsbuch?

Aber ja! Von Barbara Noack „Eine Handvoll Glück“ und die Fortsetzung „Ein Stück vom Leben“.

Habe ich beide x-mal gelesen …

Hat ein Schriftsteller je Feierabend oder Urlaub?

Na ja, wenn abends der Akku alle ist, schon. Urlaub aber eher nicht, neue Ideen können unsereins jederzeit und überall überfallen … 😉 Schlimm ist das nicht, ich jedenfalls habe damit absolut kein Problem. Mir geht es besser, wenn ich kreativ war.

Wie sieht dein Alltag aus?

Stinknormal. Ein bisschen Büroarbeit (ich unterstütze meinen Mann in seinem Architekturbüro), Haushalt, Kinder … und wenn die Zeit da ist, wird geschrieben, überarbeitet, die Website poliert, Lesungen organisiert, Werbung gemacht … Autor sein bedeutet ja nicht, dass es mit Schreiben getan ist. Im Gegenteil, das ist inzwischen fast der kleinste Faktor. 😉

Was bringt dich zum Lachen?

Trockener Humor, Kindermund, die Hörbücher von Tommy Jaud, Marc-Uwe Kling oder Torsten Sträter, im TV Pastewka, Engelke und Chr. M. Herbst.

Welches Hobby hast du?

Ich fotografiere gern und gestalte Fotobücher (vom Urlaub z. B.). Außerdem schaue ich gern Spiele der SG Flensburg-Handewitt (BL-Handball) und fahre gern Rad.

Wie siehst du dich in 10 Jahren?

In den Bestseller-Listen. 😀 Nein, Spaß! Wenn sich bis dahin nicht allzu viel an meinem Leben ändert, wäre ich ein glücklicher Mensch. Hauptsache, die Gesundheit macht mit. Alles andere ist nebensächlich.

Hier darfst du sagen, was du schon immer einmal sagen wolltest:

Ich wünschte, die Menschheit würde endlich vernünftig werden und merken, dass man mit Gewalt nichts Gutes erreichen kann.

Vervollständige folgende Sätze:

Ich bin süchtig nach

dem Klappern meiner Tastatur.

Ich lese am liebsten Bücher aus dem Genre.

Historie und Humor.

Ich lese keine Bücher aus dem Genre

Science-Fiction, Horror, Fantasy.

Mein Lieblingsgetränk ist

Weißweinschorle.

Mein liebstes Liebeslied ist

Happy von Pharell Williams

Ich grusel mich vor

Grusel- und Horrorfilmen.

Wenn ich ein Geist wäre,

könnte ich bestimmt fliegen. Das wär super!

Wenn ich in einem Buch leben würde, wäre ich

Pippi Langstrumpf. Ein eigenes Pferd, keine Regeln und ein Koffer voll Geld – was will man mehr …? 😉

Beim Schreiben esse ich gern

Käsewürfel mit Weintrauben und Crackern.

Kommen wir nun zum Schreiben

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Woher bekommst du die Ideen für deine Romane und Geschichten?

Von überall her. Ein Lied kann es ebenso sein wie ein Bild, ein Spruch im Radio, ein Artikel in der Zeitung, eine Bemerkung in einem Gespräch oder Erlebnisse, die mir erzählt werden.

Wie lange brauchst du für die Herstellung eines eigenen Buches?

Wenn ich ohne größere Pausen daran arbeite ca. ein Jahr inklusive mehrfacher Überarbeitung.

Welche Medien durchforstest du vor dem Bücher schreiben?

Eigentlich nur Facebook und das Rindlerwahn-Autorenforum. Außerdem checke ich meine Mails und behalte meine Website im Auge.

Wie gemütlich ist dein Schreibtisch eingerichtet?

Seeeehr gemütlich, da ich meistens in meinem Bett schreibe. Kissen im Nacken, Laptop auf dem Schoß, eine meiner Katzen neben mir. Einen Schreibtisch habe ich allerdings auch. Der ist total cool, weil ich ihn zu einer Kommode zusammenschieben kann. Ein Schmuckstück, das ich zufällig entdeckt und gleich mitgenommen habe. 😀

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?

Das ist so unterschiedlich wie deren Bücher. Es kommt ja auf mehrere Faktoren an: Lebt er von seinen Büchern, dann braucht es Disziplin. Da heißt es dann schreiben, auch wenn man gerade eigentlich keine Lust hat. Jährlich ein Buch ist dann mehr oder weniger ein Muss.

Ein anderer wichtiger Faktor ist die Familie. Je nachdem wie groß und arbeitsintensiv sie ist (kleine Kinder brauchen natürlich mehr Zeit als große), umso weniger Zeit bleibt zum Schreiben. Da muss man dann sehen, wo Lücken sind, die man mit seiner Kreativität füllen kann.

Wie machst du auf deine Werke im Web aufmerksam?

Durch Ankündigungen bei FB und auf meiner Website, durch Leserunden oder durch so tolle Interviews wie bei euch. 😉 Außerdem suche ich Kontakt zu Bloggern, die meine Bücher lesen und rezensieren möchten. Ich habe zwar einen Instagram-Account, bin dort jedoch nur sehr sporadisch aktiv.

Planst du deine Bücher immer von Anfang bis Ende oder verselbstständigt sich ein Charakter auch mal?

Gerade bei Krimis ist das Ende wichtig, das plane ich am detailliertesten. Ansonsten bin ich eher der Bauchschreiber. Plotten bringt mir nicht viel, weil sich zwischendurch sowieso immer was ändert. Soviel zur Verselbständigung der Protagonisten … 😉

Welches deiner Bücher magst du besonders?

Das ist, als würde man eine Mutter fragen, welches Kind sie am meisten liebt.

Einen besonderen Stellenwert hat aber auf jeden Fall mein (eher unbekanntes) Debüt „Puppenspiel mit Dame“, weil es der erste Schritt in mein Autorenleben war und dadurch mein Leben stark verändert hat. Außerdem ist es anders als meine anderen Bücher. Es spielt nämlich Ende der Achtziger / Anfang der Neunziger in den USA, ist kein Krimi sondern thematisiert Liebe, Hass, Intrigen und Schicksalsschläge im Leben von drei Frauen.

Wie suchst du passende Passagen für eine Lesung heraus, ohne zu spoilern?

Das ist bei Krimilesungen tricky, das stimmt! Ich versuche, mich auf den Haupthandlungsstrang zu beschränken und beleuchte diesen bis ca. zur Mitte des Buches. Die Aufklärung kommt ja immer am Ende, soweit lese ich daher nicht.

Noch lieber trage ich Kurzgeschichten vor, da gibt es diese Probleme nämlich nicht. 😀

Hast du in deinem Buch einen Lieblingscharakter?

Ich mag Kristina Wilbert aus „Höllisch heiß“ und „Das Geheimnis der Anhalterin“ sehr gern. Sie ist ein sympathischer Typ, weil sie zwar immer sehr vernünftig ist, zwischendurch aber mal mit spontanen ‚Kurzschlusshandlungen‘ überrascht. Vor allem aber hat sie das Herz auf dem rechten Fleck. Ich glaube, das mögen auch meine Leser an ihr.

Identifizierst du dich selbst mit einer deiner Figuren?

Nein, eigentlich nicht. Fast jede Figur hat irgendwas von mir, aber eine 100-%-Kopie gibt es nicht. Ich bin SG-Fan wie Kommissar Andresen, neugierig wie Svenja, oft unbekümmert wie Jan usw.

Gibt es reale Personen, die dich zu deinen Figuren inspirieren?

Meistens entspringen sie ziemlich komplett meiner Fantasie. In meinem letzten Urlaub aber habe ich eine Frau kennengelernt, die ich so faszinierend finde, dass ich schon jetzt weiß, dass ich sie irgendwann mal als Vorlage ‚benutzen‘ werde. 😉

Hast du eine Lieblingsszene?

Eigentlich alle Familien-Szenen meines Kommissars Andresen. Er muss sich mit einer pubertierenden Tochter, einer cleveren Freundin und seiner Ex-Frau herumschlagen. Da wird es häufig turbulent, mal romantisch und mal rührend. Ja, diese Szenen schreibe und überarbeite ich am liebsten.

Hast du reale Vorbilder für Szenen im Kopf gehabt?

Als Andresens Tochter sich die Haare färbte und meine Tochter das las, meinte sie, ich hätte sie zum Vorbild genommen – und ja, das stimmt! Die schmutzigen Handtücher im Bad, das verdreckte Waschbecken … die Erinnerung ist noch frisch, obwohl es Jahre her ist!

An welchem Projekt arbeitest du gerade?

An meinem nächsten Krimi, dem 4. Fall von Andresen & Weichert. Diesmal ermitteln sie auf einem Campingplatz. Eine spannende Location, die ich für die Recherche selbst mal für ein Wochenende genießen durfte.

Hast du auch mal Schreibblockaden, also Tage an denen gar nichts mehr geht?

Klar gibt es die. Aber die anderen sind mir lieber …

Wann und wo schreibst du?

Gern morgens in meinem Bett, am liebsten, wenn die Familie aus dem Haus ist und ich somit meine Ruhe habe. Unterbrechungen sind grässlich! Ich hasse es, wenn schön formulierte Sätze in meinem Kopf zu Konfetti werden. Da ich aber nur zwei freie Vormittage die Woche habe, nutze ich auch sehr gern das Wochenende.

Schreibst du einfach drauf los oder recherchierst du erst, planst, legst Notizen an, bevor du zu schreiben beginnst?

Mir reichen grobe Skizzen, lieber überarbeite ich einmal mehr, als alles im Vorfeld festzulegen. Recherchieren tue ich meist dann, wenn ich spontan eine Info brauche. Es sei denn, die Information ist für die gesamte Geschichte wichtig, dann mache ich mich vorher schlau.

Es gibt diverse Angebote, kreatives Schreiben zu lernen, sei es an Unis oder bei Schriftstellern. Ist alles Handwerk, kann man alles daran lernen oder sitzt es in einem? Wie hast du gelernt, zu schreiben?

Fünf Dinge sind wichtig: Viel lesen, viel schreiben, Fantasie, Empathie und das Handwerk. Ich habe seit ich lesen kann unzählige Bücher verschlungen. Wie viel Fantasie ich habe, hat sich in den letzten Jahren herauskristallisiert und Empathie besitze ich von Haus aus, konnte mich schon immer gut in andere hineinfühlen. Das Handwerk lernte ich in den vergangenen Jahren – aber nur durch Übung! In der Theorie allein bringt es nichts. Wenn man ein Buch über das Klavier spielen liest, kann man deshalb noch keine Sonate klimpern. Wahnsinnig viel konnte ich im Rindlerwahn-Autorenforum lernen. Dort tummeln sich viele Schreiberlinge, die sich gegenseitig super unterstützen und auf konstruktive Weise Kritik üben, so dass man aus seinen Fehlern eine Menge lernt.

Was bedeutet es für dich, Autor zu sein? Womit kämpfst du als Schriftsteller, was sind die Freuden?

Ich habe endlich erfahren, was das Wort ‚Berufung‘ bedeutet. Wenn man mit Liebe und Leidenschaft seiner Tätigkeit nachgeht und sie nicht Arbeit, sondern Vergnügen bedeutet. Womit ich kämpfe ist hier und da ein wenig Neid. Nicht offen ausgesprochen, aber unterschwellig spüre ich ihn durchaus. Keinesfalls von anderen Autoren sondern von ‚Außenstehenden‘, die all das, was das Schreiben mir bedeutet, schlicht nicht nachvollziehen können.

Die Freuden – oh, da gibt es viele! Das gute Gefühl, nachdem man eine Geschichte geschrieben hat und mit dem Ergebnis zufrieden ist. Positive Rezensionen oder andere Zeichen dafür, dass das, was man fabriziert hat, gut angekommen ist.

Der unmittelbare Kontakt bei Lesungen und die anschließenden Resonanzen.

Der Austausch mit Kollegen und und und …

Was denkst du, ist wichtiger für einen guten Roman: Eine interessante Protagonistin, so dass der Leser mit ihr durch die Geschichte gehen will, oder aber eine packende Geschichte, die ihren eigenen Sog entwickelt?

Beides ist gleichermaßen wichtig, würde ich sagen. Eine tolle Geschichte, in der mir die Hauptfigur auf die Nerven geht, lege ich ebenso zur Seite wie einen Roman, in dem ich zwar den / die Prota sympathisch finde, ich mich aber durch die Seiten quälen muss.

Weißt du noch, wo und wie du erfahren hast, dass dein Buch veröffentlicht werden soll?

Ja, das weiß ich noch sehr genau! Das war an meinem Geburtstag 2013. Da war eine Mail in meinem Postfach von dem Verlag, an den ich eine Leseprobe geschickt hatte – ohne viel Hoffnung allerdings. Aber sie wollten tatsächlich das gesamte Manuskript, das war irre!

Ca. einen Monat später war ich bei einer Freundin zu Besuch, als die Nachricht kam, dass das Buch veröffentlich werden würde. Ich war wie besoffen vor Glück!

Hast du dich am Erscheinungstag in den nächsten Buchladen gestürzt um zu sehen, wie es dort präsentiert wird?

Das mache ich heute noch gern *grins*. Aber ja, natürlich wollte ich mich davon überzeugen, dass es tatsächlich ein Buch von mir in eine Buchhandlung geschafft hatte. Ein unbeschreibliches Gefühl!

Ist ein Erscheinungstermin eines Buches genauso aufregend wie die Geburt eines Kindes, ist ja auch irgendwie ein Baby?

Die Geburt eines Buches ist glücklicherweise weniger schmerzhaft :D. Aber ja, es ist immer wieder aufregend und ein echter Glückshormonlieferant. Insofern gibt es auf jeden Fall Parallelen.

Wer darf als erstes dein Manuskripte testlesen?

Meist findet sich eine Kollegin aus dem Forum, oder auch zwei bis drei. Sie kennen mich und meine Bücher, wissen somit, auf was sie sich einlassen. Außerdem finden sie meistens Sachen, die ich immer wieder überlese oder die mir nicht aufgefallen sind. Das ist Gold wert.

Wie viele Bücher hast du schon insgesamt geschrieben, wenn auch nicht veröffentlicht?

Drei Krimis, drei Kurzgeschichtenbände, ein Buch mit Anekdoten über meine Heimatstadt und mein Debütroman – also acht! Dafür, dass ich noch nicht einmal sechs Jahre dabei bin, ist das gar nicht übel, finde ich … 😉

Dazu kommen noch der derzeitige Krimi, der ca. zu 2/3 fertig ist sowie ein weiteres Manuskript, das etwa zur Hälfte geschafft ist, aber noch gründlich überarbeitet werden muss.

Hast du Mitspracherecht bei den Covern deiner Bücher?

Bei den Verlagsbüchern eher weniger, da verlasse ich mich auch gern auf die Profis, die machen das super. Bei den SP-Büchern heißt das Zauberwort Zusammenarbeit. Bisher klappte das sehr gut.

Wie hat deine Familie und dein Umfeld reagiert als du das Schreiben von Büchern angefangen hast?

Die Familie mit Skepsis und einer „Na-wenn’s-ihr-Spaß-macht“-Attitüde, würde ich sagen. Das Umfeld fand es klasse, spannend und aufregend. Okay, ein guter Freund hat laut angefangen zu lachen, sich inzwischen aber dafür entschuldigt. 😉

Kannst du dich noch daran erinnern, wie es war als dein erstes Buch von einem Verlag angenommen wurde?

Gänsehaut, Freude, Kribbeln, Glück, Angst. Alles war so neu, ich hatte ja keine Ahnung, was alles auf mich zukommt. Eine verdammt spannende Zeit.

Wann kam erstmals der Wunsch auf, ein Buch schreiben zu wollen?

Während meine Ausbildung, als ich wenig zu tun hatte und irgendwie die Zeit totschlagen musste. Da kam mir die Idee mit dem Next-Generation-Roman. Hätte mir damals jemand gesagt, was zwanzig Jahre später geschieht, hätte ich mir an die Stirn getippt …

Hast du ein Lieblingszitat aus deinem Buch?

„Wenn du wirklich liebst, fällt es dir nicht schwer, treu zu sein. Wenn du wirklich liebst, fällt es dir schwer, es NICHT zu sein.“

Kristina Wilbert, „Höllisch heiß“

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