Quasselwolke: Autorin Carmen Schneider

Quasselwolke: Autorin Carmen Schneider

Heute stellen wir euch die Autorin Carmen Schneider vor, sie ist auf die Quasselwolke gestiegen und hat sich unseren Fragen gestellt.

Wer bist du?

Eigentlich bin ich von Beruf Erzieherin und habe 2016 mein erstes Buch veröffentlicht. Es ist also kein Wunder, dass es zunächst ein Kinderbuch war.

Bücher waren schon seit meiner Schulzeit ein wichtiges Element in meinem Leben. Im Leistungskurs Deutsch bin ich dann in der Schule so richtig aufgegangen und habe als Jugendliche meine ersten Gedichte und Kurzgeschichten verfasst, die allerdings außer mir noch keiner zu lesen bekommen hat.

Meine einzige Erklärung für die Frage, warum ich dann nicht ein entsprechendes Studium absolviert habe, kann ich nur mit meiner Faszination für die Entwicklung eines Kindes beantworten, die zu dieser Zeit einen Tick größer gewesen sein muss. Deswegen entschied ich mich für den Beruf der Erzieherin. Im Rahmen der Ausbildung bin ich mit unzählbar vielen Kinderbüchern in Berührung gekommen.

Zwei davon, die meiner Meinung nach gar nicht nur Kinderbücher sind, haben mich besonders beeinflusst. „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry und „Das kleine Ich bin Ich“ von Mira Lobe. Wenn Bücher mich faszinieren und einen wirklich bleibenden Eindruck hinterlassen, dann haben sie mir etwas gegeben, was mich mein Leben lang begleitet. Das ist bei diesen beiden Büchern eindeutig der Fall.

Wer ist dein liebster Romanheld?

Die Frage nach meinem liebsten Romanhelden ist damit eigentlich auch beantwortet: „Der kleine Prinz“ und das kleine „Ich-bin-Ich“ und dann wäre da noch Frederick, der Farben für den Winter sammelt, damit seine Mausfamilie auch in dunklen Zeiten die guten Dinge nicht vergisst!

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

Meine Lieblingsbeschäftigungen sind, wer hätte das gedacht 😀 , Bücher lesen oder wahlweise schreiben und ich schwimme sehr gerne.

Wo liest du am liebsten?

Schreiben und Lesen mache ich am liebsten draußen, allerdings nur im Frühjahr und Sommer. Wenn das nicht geht, dann zumindest mit Blick auf die Natur. Da habe ich die meisten Inspirationen. Sie hat einem so viel zu bieten, wenn man sie bewusst wahrnimmt, versucht zur Ruhe zu kommen und seinen Gedanken erlaubt, ohne Druck ziellos umherzuschweifen.

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Zunächst ist mir bei jeder Geschichte wichtig, dass sie den Lesern etwas gibt. Ich erzähle nicht nur, um für einige Augenblicke die Zeit zu vertreiben. Sie sollen nach Möglichkeit berühren und bleibende Eindrücke, vielleicht sogar Anstöße zu Veränderung hinterlassen. So entstand mein erstes Buch „Das Lebkuchenhaus“, das vordergründig ein Advents- und Weihnachtsbuch ist. Durch seine 24 Kapitel eignet es sich als Adventskalender.

Obwohl es als Kinderbuch deklariert ist, habe ich auch da großen Wert auf den Ausdruck gelegt. Mein Ziel war ein Buch, dass Kinder und Erwachsene bzw. die Eltern inhaltlich anspricht aber durch die gehobene Sprache und den bewussten Einsatz schwieriger Wörter einen Dialog und gemeinsames Lesen von Kindern und Eltern fördern sollte, damit der Inhalt dieses Buches (Wichtigkeit gemeinsamer Zeit) gleich angestoßen wird.
Bei meinem zweiten Buch „Der Gezeitenwald – Dunkelherz“ erging es mir ähnlich. Erst kam der Gedanke: Was möchte ich weitergeben? Und dann erst: In welche Geschichte kann ich das einfügen. In Dunkelherz geht es darum, in schweren Situationen nicht den Mut und den Glauben an das Gute im Leben zu verlieren. Es ist ein Mix aus realem Schicksal und Märchenkomponenten.

Worum geht es in deinen Büchern?

In „Der Gezeitenwald – Frühlingsseele“, das jetzt am 1. Mai erscheint, muss sich eine der Hauptfiguren, die man schon aus Dunkelherz kennt (Desmond) mit der Frage auseinandersetzen, was für ihn Liebe bedeutet.
Mit „Wie das Leben so spielt“, das gerade erst im Februar erschienen ist, habe ich mich an ein schwieriges Thema herangewagt. Es geht um Depression und Panikattacken, von denen immer mehr Menschen betroffen sind. Dieses Buch soll dafür sensibilisieren und Betroffenen Mut machen, nicht aufzugeben und sich Hilfe zu holen. Bei Angehörigen und Außenstehenden erhoffe ich mir, dass es Verständnis wecken wird.

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Was ist dein persönliches Lebensmotto?

Ich versuche, dankbar für das Gute zu sein, das ich habe und trotz Schwierigkeiten den Blick auf das Wesentliche nicht zu verlieren.

Vervollständige folgende Sätze:

Ich bin süchtig nach Obst.

Ich lese am liebsten Bücher aus dem Genre Fantasy.

Ich lese keine Bücher aus dem Genre Horror.

Mein Lieblingsgetränk ist neben Mineralwasser mein Kaffee am Morgen und frisch gepresster Orangensaft.

Woher bekommst du die Ideen für deine Romane und Geschichten?

Wenn ich eine Geschichte beginne, kenne ich den Anfang und das Ende. Dann habe ich einige einzelne Szenen im Kopf. Alles andere, was dazwischen liegt, entwickelt sich im Schreibprozess. Es ist wie ein Film im Kopf. Ich schaue mir einfach an, was als nächstes passiert. Meinen Film in Worte zu fassen ist viel schwieriger. Mein Anspruch an die Formulierung bremst mich ein wenig aus. Ich kann immer erst weiter schreiben, wenn mir jeder Satz bezüglich Wortwahl und Sprachrhythmus richtig gefällt. Dafür ist dann aber die Zeit für die notwendige Nachbereitung kürzer.

Welche Medien benutzt du?

In meine Bücher sind bisher viele persönliche Erfahrungen, Begegnungen und Momentaufnahmen eingeflossen. Ich habe noch kein Thema verarbeitet, für das ich ausführlich recherchieren musste.

Alles Mögliche kann mich inspirieren. Menschen, die mir begegnen, eine Schnecke, die meinen Weg kreuzt, Worte, die mir im Vorbeigehen zufliegen. Auf einmal blitzen einzelne Momentaufnahmen oder Situationen auf und ich weiß, dass sie bedeutend sind und wert, in meine Geschichten einzufließen.

Wie machst du auf deine Werke aufmerksam?

Ich habe auf Facebook eine Autorenseite: https://www.facebook.com/DerGezeitenwald/

Im Sommer habe ich meine erste größere Lesung im Rahmen des Biosphärenfestes Saarland.

Welches deiner Bücher magst du besonders?

Gerade bin ich mit den letzten Arbeiten an „Der Gezeitenwald – Frühlingsseele“ beschäftigt, dass in wenigen Tagen erscheint. Ich glaube, dass es bisher das beste meiner Bücher ist. „Dunkelherz“ und „Frühlingsseele“ haben gemeinsam ein Bild von diesem besonderen Ort geschaffen, wobei man Band 1 als Ankunft und Band 2 als Zeit der Entscheidung sehen könnte. Ich denke, dass am Ende des Buches keine Fragen offen bleiben, man kann sich meiner Meinung nach gut von Kayla und Desmond verabschieden. Aber ich habe vor, noch weitere Geschichten oder besser gesagt Märchen aus dem Gezeitenwald folgen zu lassen. Man könnte es als eine Sammlung besonderer Märchen verstehen.

Schreibst du einfach darauf los….

Das Schreiben an sich habe ich nicht erlernt. Ich habe auch keine Kurse besucht. Ich habe mich eines Tages einfach hingesetzt und angefangen. Und auch im Schreibprozess entwickelt sich eins aus dem anderen. Ich schreibe vorher keine Stichpunkte oder ein Gerüst auf.

Das Veröffentlichen ist dann auch beim vierten Buch immer noch schrecklich aufregend. Das der erste Teil einer Reihe gut gefallen hat, macht es beim nächsten nicht unbedingt einfacher. Die Sorge, die Leser zu enttäuschen schwingt auf alle Fälle mit. Es ist extrem persönlich, wenn man etwas weiter gibt, das einem selbst bedeutsam erscheint und man noch nicht weiß, wie zukünftige Leser auf dieses „Baby“ reagieren.

Wer ist für das Cover verantwortlich?

Da ich bisher selbst veröffentlicht habe, treffe ich auch alle Entscheidungen alleine. Aber bald erscheint mein erstes Buch aus dem Gezeitenwald in einem Verlag (Talawah). Da bin ich selbst schon sehr gespannt auf das Cover und alles, was damit zusammenhängt. Im Moment ist das Manuskript dort noch im Lektorat

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Kommen wir zu deinen Büchern:

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Im Gezeitenwald ist der Frühling eingezogen. Mit ihm blüht auch Kayla auf, die seit einigen Monaten im Haus ihrer Großmutter mitten im Wald wohnt. Nachdem sie im vergangenen Winter ihre ganze Familie verloren hat, genießt Kayla nun mit Desmond eine unbeschwerte Zeit, in der alles um sie herum zu neuem Leben erwacht. Aber der Schein trügt, schon bald taucht wieder eine versteinerte Figur auf, die allen Rätsel aufgibt. Und dann verschwindet auch noch Kaylas Waldkauz Paulchen aus dem Stall. Die Suche nach ihm bringt sie in große Gefahr. Wird Desmond ihr helfen können?

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Die besten Geschichten fangen erst an, wenn man denkt, dass man das Ende schon kennt …

Mia ist Anfang Zwanzig und hat gerade ihren Abschluss als Erzieherin hinter sich gebracht. Sogar eine Stelle in einer Kita hat nicht lange auf sich warten lassen. Alles könnte perfekt sein, wenn sie mit Beginn der Arbeit nicht auf einmal so viel krank wäre.
Noch ahnt Mia nicht, dass ihre unbeschwerten Tage gezählt sind. Nur wenige Monate später erfährt sie, dass sie an einer tödlichen Krankheit leidet und ihr nicht mehr viele Jahre bleiben. Und als wäre das alles noch nicht genug, tritt Cedric in ihr Leben, weil in der Tagesstätte wieder einmal das Telefon nicht funktioniert.

Aber eine Liebe auf Zeit, die braucht kein Mensch – oder doch!?

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Nach dem tragischen Unfalltod ihrer Familie, droht Kayla all ihren Lebensmut zu verlieren. Nur ihre Großmutter ist ihr geblieben, die abgelegen in einem Haus im Wald lebt. Kayla hat kaum noch Erinnerungen an sie. Mit drei Taschen und ihrer geliebten Büchertruhe zieht sie bei Hedwig ein und ahnt nicht, in welche mystische Welt, in der alles möglich zu sein scheint, sie hineingeraten ist. Schon in der ersten Nacht beginnt sie zu träumen …

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Als Anna am Morgen des ersten Dezember aufwacht, traut sie ihren Augen kaum. Ein wunderschönes Lebkuchenhaus steht dort auf ihrem Tisch.
Dabei hatte ihre Mutter vor wenigen Tagen erst noch erklärt, dass es dieses Jahr erstmals kein Knusperhaus geben würde.
Aber irgend etwas an diesem Haus ist merkwürdig. Es ist anders, als jedes Haus, dass Anna jemals zuvor gesehen hat. Als sie sich stürmisch bei ihrer Mama bedanken will, weiß diese von nichts…..

24 besinnliche und warmherzige Geschichten, die nicht nur Kinder auf Weihachten einstimmen und daran erinnern wollen, was im Leben wirklich wichtig und wertvoll ist.

Neue Ausgabe mit 18 farbigen und 10 schwarz/weiß Illustrationen von Anna Lisa Weisgerber.

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