Quasselwolke: Autorin Jennifer Schneider

Heute stellen wir euch die Autorin Jennifer Schneider vor, sie ist auf die Quasselwolke gestiegen und hat sich unseren Fragen gestellt.

Zu deiner Person:

Wer bist du? Wie würdest du deine Biographie erzählen?

Mein Name ist Jennifer Schneider, ich bin 28 Jahre alt, und ich schreibe bereits seit meiner Kindheit. Zunächst waren es nur kleine Geschichten, bis schließlich in mir der Wunsch wuchs, Autorin zu werden. Ich habe Journalistik studiert und arbeite seither freiberuflich als Journalistin, Texterin und Ghostwriterin. Erst während meiner Freiberuflichkeit habe ich mich schließlich an meinen ersten Roman gewagt. Anfang 2016 habe ich meinen Debütroman „Skyler – Verloren“ veröffentlicht. Ende 2016 folgte „Amber – In den Fängen des Kartells“. Ende August 2018 ist mit „Skyler – Gefangen“ die Fortsetzung meines Debüts erschienen. Aktuell arbeite ich an einem neuen Romanprojekt im Bereich Suspense / New Adult.

Wenn du dich mit 3 Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Kreativ, neugierig und ungeduldig.

Welches Sternzeichen bist du?

Fische.

Welchen Fehler entschuldigst du am ehsten?

Fehler, die zum ersten Mal passieren. Ich denke, jeder hat in der Regel eine zweite Chance verdient.

Wer ist dein liebster Romanheld?

Meine liebste Romanheldin ist Norah aus „Nick & Norah – Soundtrack einer Nacht“. Ich liebe ihre coole Haltung und ihren Sinn für Humor.

Wer ist dein Lieblingsheldinnen/ -helden in der Wirklichkeit?

Die Lieblingshelden meiner Wirklichkeit stammen aus meiner Familie, weil wir immer zusammenhalten und gemeinsam durch gute und schlechte Zeiten gehen.

Wer ist dein Lieblingsmusiker?

Ich bin ein großer Hip-Hop- und R&B-Fan, höre aber auch gerne Songs aus anderen Genres. Zu meinen Lieblingsmusikern zählen unter anderem Eminem, Lauv, Jessie J, Ariana Grande, Rita Ora und viele mehr. Bei mir läuft eigentlich den gesamten Tag Musik.

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

Meine Lieblingsbeschäftigung ist natürlich das Schreiben. Ich könnte mir ein Leben ohne Schreiben wirklich nicht vorstellen.

Was ist deine Lieblingsfarbe?

Meine Lieblingsfarbe ist Gelb. Sie erinnert mich an die Sonne und sorgt für gute Laune.

Wer ist dein Lieblingsschriftsteller?

Am Allerliebsten lese ich Bücher von John Green. Ich mag seinen Schreibstil und die Art, wie er Geschichten erzählen kann. Seine Bücher hinterlassen Botschaften und haben mich stark geprägt.

Was verabscheust du am meisten?

Ich verabscheue Lügen und Gewalt jeglicher Art.

Welche natürliche Gabe möchtest du besitzen?

Da ich ein so großer Musikfan bin, wäre es echt cool, singen zu können.

Wie bist du zum schreiben gekommen?

Ich habe mich schon immer sehr für Geschichten interessiert und hatte so viel Fantasie, dass ich schnell eigene Ideen umsetzen wollte. Nach den ersten kleineren Geschichten habe ich mich auch an größere Projekte gewagt, die aber bis heute unveröffentlicht sind. Erste Bücher habe ich dann als Ghostwriterin über einen Verlag veröffentlicht, ehe ich mich für das Selfpublishing entschieden habe.

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Für mich muss ein gutes Buch authentisch und spannend sein. Die Story muss mich packen und die Charaktere müssen so real wirken, dass ich ihnen gerne in ihre Welt folge.

Wo liest du am liebsten?

Am liebsten lese ich im Bett, aber im Sommer gerne auch auf dem Balkon.

Hast du ein Lebensmotto?

Ich habe kein richtiges Lebensmotto, aber ich versuche, im Hier und Jetzt zu leben, und, egal, wie oft ich hinfalle, immer wieder aufzustehen.

Welche Bücher hast du als Kind gelesen?

Als Kind war ich häufig mit meiner Schwester und meinen Eltern in der Bibliothek unterwegs, wo wir uns die unterschiedlichsten Bücher ausgesucht haben, wie zum Beispiel die Conni-Bücher oder die Freche-Mädchen-Bücher. Später habe ich unglaublich gerne Bücher von Brigitte Blobel oder die Fear-Street-Reihe von R.L. Stine gelesen.

Welches Buch MUSS man unbedingt gelesen haben?

Ich finde, dass es Geschmackssache ist. Wenn ich eins empfehlen müsste, wäre es wahrscheinlich mein Lieblingsbuch.

Welches ist dein Lieblingsbuch?

„Eine wie Alaska“ von John Green.

Hat ein Schriftsteller je Feierabend oder Urlaub?

Nein, denn die Ideen kennen keinen Feierabend oder Urlaub. Als Schriftsteller arbeitet man rund um die Uhr, und sei es nur, weil einem wieder eine neue Idee durch den Kopf spukt.

Wie sieht dein Alltag aus?

Da ich sowohl meiner journalistischen als auch schriftstellerischen Tätigkeit gerecht werden möchte, sieht mein Alltag oft chaotisch und stressig aus. Dass die Arbeit so erfüllend ist, entschädigt es wieder.

Was bringt dich zum lachen?

Ich lache gerne und viel, zum Beispiel bei Treffen mit Freunden und der Familie, aber auch bei Komödien und lustigen Büchern.

Welches Hobbie hast du?

Am liebsten schreibe ich, aber wenn ich gerade mal nicht schreibe oder Musik höre, dann tanze ich sehr gerne, lese, backe und koche oder schaue Filme und Serien.

Wie siehst du dich in 10 Jahren?

Ich möchte meinen Fokus noch stärker auf die Bücher legen, da mir das Schreiben von Romanen besonders viel Spaß macht. Ich hoffe, dass ich in zehn Jahren hauptberuflich Bücher schreiben kann.

Hier darfst du sagen, was du schon immer einmal sagen wolltest:

Ich kann nur jedem raten, seine Träume zu verwirklichen, denn das ist es, was wirklich glücklich macht.

Vervollständige folgende Sätze:

Ich bin süchtig nach

Schokolade.

Ich lese am liebsten Bücher aus dem Genre…

Humor, Jugend und Spannung.

Ich lese keine Bücher aus dem Genre…

Psycho und Horror.

Mein Lieblingsgetränk ist…

Maracujasaft.

Mein liebstes Liebeslied ist…

„Lose Yourself“ von Eminem.

Ich grusel mich vor…

Horrorfilmen.

Wenn ich ein Geist wäre, …

würde ich den Menschen helfen, anstatt zu spuken.

Wenn ich in einem Buch leben würde, wäre ich...

hoffentlich in einem Buch mit Happy End.

Beim Schreiben esse ich….

Schokolade.

Kommen wir nun zum Schreiben

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Woher bekommst du die Ideen für deine Romane und Geschichten?

Die Natur inspiriert mich sehr, aber auch durch andere Geschichten und durch Gespräche erhalte ich immer wieder neue Ideen.

Wie lange brauchst du für die Herstellung eines eigenen Buches?

Das variiert sehr stark und kommt darauf an, wie viel ich neben dem Schreiben am Buch zu tun habe. Im besten Fall dauert es nur ein paar Monate, bei Skylers Fortsetzung hat es sogar weit über ein Jahr gedauert.

Welche Medien durchforstest du vor dem Bücher schreiben?

In erster Linie das Internet, aber auch Fachliteratur sowie Filme und Dokus.

Wie gemütlich ist dein Schreibtisch eingerichtet?

Ich arbeite in einem Büro, das ich mir sehr gemütlich eingerichtet habe, da ich hier stundenlang sitze und schreibe.

Arbeitsplatz Quasselwolke: Autorin Jennifer Schneider

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?

Der Alltag eines Schriftstellers unterscheidet sich gar nicht so stark von anderen Berufen. Ich stehe morgens auf und arbeite dann im Büro an den journalistischen und schriftstellerischen Projekten. Ich versuche, mich an meine 8 Stunden Arbeitszeit zu halten, doch als Selbstständige arbeite ich meist wesentlich länger.

Wie machst du auf deine Werke im Web aufmerksam?

Auf meiner Homepage und in sozialen Netzwerken mache ich auf meine Bücher aufmerksam. Darüber hinaus schalte ich Werbeanzeigen, informiere über meinen Newsletter und arbeite eng mit Bloggern zusammen.

Planst du deine Bücher immer von Anfang bis Ende oder verselbstständigt sich ein Charakter auch mal?

Ich mache mir höchstens eine grobe Skizze vom Inhalt des Buches. Die Charaktere entwickle ich etwas intensiver, doch im Prinzip schreibe ich einfach drauflos. Beim Schreiben verselbstständigt sich alles und meist treiben die Charaktere die Geschichte in eine völlig andere Richtung. Häufig bin ich selbst davon überrascht, wie sich die Story entwickelt.

Welches deiner Bücher magst du besonders?

Eindeutig „Skyler – Verloren“, da es sich hierbei um meinen Debütroman handelt. Dazu zählt für mich aber auch die Fortsetzung „Skyler – Gefangen“. Die beiden Bücher gehören fest zusammen und sind aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken.

Wie suchst du passende Passagen für eine Lesung herraus, ohne zu spoilern?

Ich hatte bislang keine Lesung, würde aber darauf achten, einen Buch- oder Kapiteleinstieg zu wählen. Szenen, die zu viel verraten oder verwirren könnten, würde ich überspringen, oder kurz erklären.

Hast du in deinem Buch einen Lieblingscharakter?

Meist sind die Hauptpersonen in meinen Büchern auch meine Lieblingscharaktere. So habe ich beispielsweise Skyler und Amber sehr ins Herz geschlossen, aber auch Antagonisten, wie etwa Erminio und Angelo haben ihren Reiz.

Identifizierst du dich selbst mit einen deiner Figuren?

Nein, aber manche Charaktere haben durchaus Eigenschaften von mir. Skyler ist zum Beispiel sehr kreativ, Amber hingegen hat ein starkes Durchhaltevermögen.

Gibt es reale Personen, die dich zu deinem Figuren inspirieren?

Nein, zumindest nicht bewusst.

Hast du eine Lieblingsszene?

Ja, da gibt es einige, wie zum Beispiel diese hier:

Szene Quasselwolke: Autorin Jennifer Schneider

Hast du reale Vorbilder für Szenen im Kopf gehabt?

Nein, in meinen Romanen ist alles frei erfunden.

An welchem Projekt arbeitest du gerade?

Gerade erst habe ich „Skyler – Gefangen“ veröffentlicht, womit die Skyler-Dilogie komplett ist. Jetzt schreibe ich an einem neuen Roman, der in sich abgeschlossen sein soll und im Bereich Suspense / New Adult anzusiedeln ist.

Hast du auch mal Schreibblockaden, also Tage an denen gar nichts mehr geht?

Ja, definitiv, und ich denke, dass das auch ganz normal ist. Allerdings habe ich festgestellt, dass die Schreibblockaden mit zunehmender Schreibroutine seltener werden.

Wann und wo schreibst du?

Ich schreibe meist tagsüber und meist im Büro an meinem Schreibtisch.

Schreibst du einfach drauf los oder recherchierst du erst, planst, legst Notizen an, bevor du zu schreiben beginnst?

Vorab recherchiere ich, mache eine grobe Skizze der Story und plane die Charaktere. Anschließend schreibe ich drauflos und entwickle die Geschichte während des Schreibprozesses.

Es gibt diverse Angebote, kreatives Schreiben zu lernen, sei es an Unis oder bei Schriftstellern. Ist alles Handwerk, kann man alles daran lernen oder sitzt es in einem? Wie hast du gelernt, zu schreiben?

Ich denke, man kann es zu einem gewissen Teil erlernen. Geschrieben habe ich tatsächlich schon immer. Vertieft habe ich das Schreiben durch mein Journalistik-Studium sowie meine Arbeit in den unterschiedlichsten Redaktionen, wie etwa beim Fernsehen oder bei der Zeitung. Hinzu kommt meine Arbeit als freiberufliche Journalistin und Texterin, wodurch ich nahezu täglich schreibe und immer wieder Neues dazulerne.

Was bedeutet es für dich, Autor zu sein? Womit kämpfst du als Schriftsteller, was sind die Freuden?

Da es bereits seit meiner Kindheit mein Traum ist, Autorin zu sein, bedeutet mir diese Tätigkeit wahnsinnig viel. Als Schriftsteller kämpft man viel mit sich selbst, wie etwa mit dem inneren Kritiker. Aber es lohnt sich, denn das Feedback von den Lesern ist die größte Freude.

Was denkst du, ist wichtiger für einen guten Roman: Eine interessante Protagonistin, so dass der Leser mit ihr durch die Geschichte gehen will, oder aber eine packende Geschichte, die ihren eigenen Sog entwickelt?

Ich finde beides sehr wichtig, wobei ich den Charakteren beim Lesen ein wenig mehr Beachtung schenke. Ich denke, wenn die Protagonisten einen Leser mitreißen können, macht das eine mittelmäßige Story wieder wett.

Weisst du noch, wo und wie du erfahren hast, dass dein Buch veröffentlicht werden soll?

Sowohl beim Verlag als auch beim Selfpublishing war es mehr ein Prozess, sodass ich nicht mehr genau sagen kann, wo ich war, als ich von der Veröffentlichung erfahren bzw. mich dazu entschieden habe.

Hast du dich am Erscheinungstag in den nächsten Buchladen gestürzt um zu sehen, wie es dort präsentiert wird?

Die Bücher, die unter meinem eigenen Namen erschienen sind, sind bislang nur online erhältlich. Am Erscheinungstag war ich aber trotzdem sehr aufgeregt und habe die Verkaufsseite mehrfach aufgerufen. Als Ghostwriterin habe ich im Laufe der Zeit das ein oder andere Buch im Buchladen entdeckt. Das war jedes Mal wieder ein aufregendes Gefühl.

Ist ein Erscheinungstermin eines Buches genauso aufregend wie die Geburt eines Kindes, ist ja auch irgendwie ein Baby ?

Das kann ich nicht beurteilen, da ich kein Kind habe, aber immer wieder hört man davon und es ist auf alle Fälle aufregend.

Wer darf als erstes dein Manuskript testlesen?

Mein Freund und meine Mutter sind immer die ersten Testleser. Sie haben ein gutes Gespür für Geschichten und helfen insbesondere dabei, Charaktere authentisch zu gestalten und Logikfehler zu finden.

Wie viele Bücher hast du schon insgesamt geschrieben, wenn auch nicht veröffentlicht?

Puh, das dürften schon einige gewesen sein. Unter meinem eigenen Namen habe ich bislang zwei Bücher veröffentlicht. Hinzu kommen Bücher als Ghostwriterin, unveröffentlichte Manuskripte und angefangene Romane. Spontan fallen mir insgesamt mindestens acht Bücher ein.

Hast du Mitspracherecht bei den Covern deiner Bücher?

Ja, bei den Covern kann ich viel mitreden. Ich habe das Glück, dass meine Schwester Cover und andere Grafiken gestaltet und mir deshalb auch bei meinen Büchern unter die Arme greift. Gemeinsam setzen wir uns hin und überlegen, welches Cover am besten zur Story passen würde.

Wie hat deine Familie und dein Umfeld reagiert als du das Schreiben von Büchern angefangen hast?

Sehr positiv, da irgendwie immer alle wussten, dass ich eines Tages schreiben werde. Das habe ich bereits sehr früh kommuniziert und wurde auch von Lehrern und bei diversen Jobs darauf angesprochen, ob ich mir nicht einen Beruf mit Schreiben vorstellen könnte.

Kannst du dich noch daran erinnern, wie es war als dein erstes Buch von einem Verlag angenommen wurde?

Das war ein großartiges und sehr überwältigendes Gefühl, auch wenn ich beim Verlag nur als Ghostwriterin tätig war.

Wann kam erstmals der Wunsch auf, ein Buch schreiben zu wollen?

In der Jugend habe ich erstmals daran gedacht, ein Buch zu schreiben. Kurz darauf habe ich auch verschiedene Geschichten angefangen, die Manuskripte aber nie zu Ende gebracht. Letztlich habe ich eine der Geschichten dann vor ein paar Jahren noch mal ausgegraben und völlig neu gestaltet. Daraus wurde dann mein Debütroman „Skyler – Verloren“, der mit der Fortsetzung „Skyler – Gefangen“ endlich komplett ist.

Hast du ein Lieblingszitat aus deinem Buch?

Ja, da habe ich einige. Das hier ist zum Beispiel eines meiner liebsten Zitate:

Buchzitat Quasselwolke: Autorin Jennifer Schneider

 

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