Quasselwolke: Autorin Luisa Valentin

Heute stellen wir euch die Autorin Luisa Valentin vor, sie ist auf die Quasselwolke gestiegen und hat sich unseren Fragen gestellt.

Zu deiner Person:

Wer bist du? Wie würdest du deine Biographie erzählen?

Luisa Valentin ist mein Pseudonym. Geboren und aufgewachsen bin ich in Bayern und ich schreibe hauptsächlich humorvolle aber auch prickelnd romantische Liebesromane. Familie spielt in meinem Leben die größte Bedeutung.

Wenn du dich mit 3 Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Tolerant, zuverlässig, humorvoll.

Welchen Fehler entschuldigst du am ehesten?

Vergesslichkeit

Wer ist dein liebster Romanheld?

Das ist schwer zu sagen. Es gibt mehrere Romanhelden, die ich liebe. Aber Harry Potter zum Beispiel steht dabei sicher ganz weit oben.

Wer ist dein Lieblingsheldinnen/ -helden in der Wirklichkeit?

Meine Mama

Wer ist dein Lieblingsmusiker?

Ich habe keinen Lieblingsmusiker, trotzdem spielt Musik für mich eine große Rolle. Da kann ich mich aber nicht für einen entscheiden.

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

lesen

Was ist deine Lieblingsfarbe?

bunt

Wer ist dein Lieblingsschriftsteller?

Kann ich mich nicht entscheiden. Dafür gibt es zu viele, die mich mit ihren Geschichten berührt haben.

Welche natürliche Gabe möchtest du besitzen?

Ich würde gerne fliegen können

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Es zieht mich in seine Welt, so dass ich es am liebsten in einem Stück zu Ende lesen und es trotzdem gleichzeitig nie beenden möchte.

Wo liest du am liebsten?

In der Badewanne

Hast du ein Lebensmotto?

Leben und leben lassen

Welche Bücher hast du als Kind gelesen?

Michel aus Lönneberga, Pippi Langstrumpf, Fünf Freunde, alles was mir in die Finger kam.

Welches Buch MUSS man unbedingt gelesen haben?

Da kann ich kein einzelnes herausheben.

Hast du ein Lieblingsbuch?

Nein

Hat ein Schriftsteller je Feierabend oder Urlaub?

Nein. Auch wenn man es versucht. Aber die Figuren und Geschichten tauchen immer und überall auf. Am Strand, beim Kochen und sogar in den Träumen.

Wie sieht dein Alltag aus?

Sehr strukturiert. Ich fange relativ früh an. Dann gibt es eine länge Mittagspause und am Nachmittag geht es weiter. Oft bis in die Nacht hinein.

Welches Hobby hast du?

Lesen, ein wenig Sport.

Wie siehst du dich in 10 Jahren?

Mit ein paar Falten mehr, aber hoffentlich immer noch so fit wie jetzt.

Vervollständige folgende Sätze:

Ich bin süchtig nach

Harmonie

Ich lese am liebsten Bücher aus dem Genre…

Krimi

Ich lese keine Bücher aus dem Genre…

Horrorliteratur

Mein Lieblingsgetränk ist…

Wasser

Ich grusel mich vor…

intoleranten, hasserfüllten Menschen

Wenn ich ein Geist wäre,…

würde ich gern in einem alten Schloss wohnen.

Beim schreiben esse ich….

Obst

Kommen wir nun zum Schreiben

Woher bekommst du die Ideen für deine Romane und Geschichten?

Ich suche sie nicht, sie sind plötzlich einfach da. Bei allen möglichen Gelegenheiten.

Wie lange brauchst du für die Herstellung eines eigenen Buches?

Ca. 4 – 6 Monate

Wie gemütlich ist dein Schreibtisch eingerichtet?

Wichtig ist vor allem ein guter Stuhl. Alles andere ist für mich nicht so entscheidend. Ich schreibe gern auch an unterschiedlichen Plätzen.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?

Jeder hat hier sicher seinen eigenen Rhythmus. Ich fange relativ früh an, mache eine lange Mittagspause und dann geht es wieder weiter. Je nachdem, wie viel man recherchieren muss, kann es auch sein, dass man unterwegs ist, und mit Leuten spricht oder Städte und Plätze erkundet. Das Tolle ist, dass man relativ flexibel sein kann.

Wie machst du auf deine Werke im Web aufmerksam?

Facebook

Planst du deine Bücher immer von Anfang bis Ende oder verselbstständigt sich ein Charakter auch mal?

Ich plane die grobe Geschichte, aber die Figuren haben immer ein Eigenleben, das mich oft selbst überrascht.

Welches deiner Bücher magst du besonders?

Jeder neue Tag mit dir“ liegt mir ganz besonders am Herzen.

Hast du in deinem Buch einen Lieblingscharakter?

In „Jeder neue Tag mit dir“ sind es die beiden Hauptfiguren Kathrin und Markus, die so sehr um den Erhalt ihrer Liebe kämpfen.

Identifizierst du dich selbst mit einen deiner Figuren?

Zumindest kann ich mich in manche Figuren ganz besonders gut hineinfühlen. Aber es sind trotzdem immer erfundene Figuren.

Gibt es reale Personen, die dich zu deinen Figuren inspirieren?

Wenn, dann sind es nur gewisse Charaktereigenschaften, die ich womöglich übernehme.

Hast du eine Lieblingsszene?

Ja. Es ist eine Spiegelszene, die für mich gleichzeitig für Zartheit, Erotik, Liebe und Verletzlichkeit steht.

Hast du reale Vorbilder für Szenen im Kopf gehabt?

Nein.

An welchem Projekt arbeitest du gerade?

Es ist ein weiterer Liebesroman.

Hast du auch mal Schreibblockaden, also Tage an denen gar nichts mehr geht?

Ich bemühe mich, immer etwas zu schreiben, auch wenn es manchmal nicht so leicht geht. Und wenn es nur eine Seite oder ein paar Sätze sind.

Schreibst du einfach drauf los oder recherchierst du erst, planst, legst Notizen an, bevor du zu schreiben beginnst?

Das kommt auf das Thema an. Eine gewisse Vorarbeit braucht es fast immer. Dann lege ich los und mache mir zwischendrin Notizen, wenn es noch was zu klären gibt.

Was bedeutet es für dich, Autor zu sein? Womit kämpfst du als Schriftsteller, was sind die Freuden?

Wie viele meiner Kolleginnen und Kollegen kämpfe ich natürlich auch immer wieder mit Selbstzweifeln. Ist man gut genug? Mögen die Leser meine Geschichten? Hätte ich die Geschichte womöglich anders erzählen sollen? Ist der Verlag zufrieden mit den Verkaufszahlen? Die Freuden sind die Tage, an denen man einen Roman, an dem man mehrere Monate gearbeitet hat, endlich in den Händen hält. Die ersten schönen Rezensionen und die Rückmeldungen meiner Leser, die meist sehr berührend sind, bedeuten mir sehr viel.

Was denkst du, ist wichtiger für einen guten Roman: Eine interessante Protagonistin, so dass der Leser mit ihr durch die Geschichte gehen will, oder aber eine packende Geschichte, die ihren eigenen Sog entwickelt?

Das eine ist ohne das andere für mich nicht möglich.

Weisst du noch, wo und wie du erfahren hast, dass dein Buch veröffentlicht werden soll?

Ja. Ich habe die Nachricht bekommen, als ich auf einer Familienfeier war. Ich fühlte mich ganz großartig.

Hast du dich am Erscheinungstag in den nächsten Buchladen gestürzt um zu sehen, wie es dort präsentiert wird?

Tatsächlich war ich an einem der Erscheinungstage mal auf Reisen und ging tatsächlich in eine Buchhandlung. Bei einer anderen Gelegenheit war ich an einem Flughafen. Meinen Roman auch dort zu sehen, war einfach großartig.

Ist eine Erscheinungstermin eines Buches genauso aufregend wie die Geburt eines Kindes, ist ja auch irgendwie ein Baby ?

Nein. Die Geburt eines Babys kann man nicht damit vergleichen. Aber es immer wieder ein sehr aufregender besonderer Tag.

Wer darf als erstes dein Manuskript testlesen?

Meine Lektorin und Agentin

Hast du Mitspracherecht bei den Covern deiner Bücher?

Ich darf meine Meinung dazu sagen.

Wie haben deine Familie und dein Umfeld reagiert, als du das Schreiben von Büchern angefangen hast?

Sie haben mich von Anfang an unterstützt.

Kannst du dich noch daran erinnern, wie es war als dein erstes Buch von einem Verlag angenommen wurde?

Natürlich. Es war beruflich einer der großartigsten Tage meines Lebens. Ich schwebte tagelang auf Wolken.

Wann kam erstmals der Wunsch auf, ein Buch schreiben zu wollen?

Da war ich noch ein Teenager.

Hast du ein Lieblingszitat aus deinem Buch?

So lange es Menschen gibt, die sich an dich erinnern und an dich denken, ist es nicht zu Ende, mein Liebes.“ Diesen Satz sagt Greta zu ihrer Enkelin Kathrin in „Jeder neue Tag mit dir.“

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