Quasselwolke: Blog Ge(h)schichten

Quasselwolke: Blog Ge(h)schichten

Heute haben wir das Vergnügen, euch den Blog Ge(h)Schichten von der lieben Emma vorzustellen. Sie ist eine sehr aufgeschlossene Person. Schau doch mal vorbei und tretet mit ihr in Kontakt, sie beißt nicht.

Zu deiner Person:

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Wer bist du? Wie würdest du deine Biographie erzählen?

Ich bin Emma, am 24.02.1994 geboren und momentan noch Studentin des Studiengangs Soziale Arbeit. Mein Studium werde ich aber 2018 beenden. Meine Liebe zu Büchern entdeckte ich schoon in der Grundschule und sie ist mit den Jahren ein wesentlicher Teil meines Lebens geworden. Trotzdem reichte die Motivation nicht für ein Germanistikstudium .

Um meine Antworten auf einige Fragen besser verstehen zu können, ist es vielleicht von Vorteil zu wissen, dass ich sehbehindert bin. Auf dem rechten Auge sehe ich zwischen 2-5%. In der Praxis heißt das, dass ich in Seminaren meinen linken und rechten Sitznachbarn erkenne. Alles was darüber hinaus geht, sind für mich „Gestalten“. Mit der Mimik meines Gegenübers kann ich leider auch nichts anfangen, geschweige denn Blickkontakt aufnehmen.

Das heißt, wer mit mir ins Gespräch kommen möchte, spricht mich am besten direkt und wenn es gut läuft auch noch mit meinem Namen an.

Wenn Sie sich mit 3 Worten beschreiben müssten, welche wären das?

Literaturbegeistert (YES Word kennt das Wort sogar!), zuverlässig, interessiert.

Welches Sternzeichen hast du?

Ich gehöre zu den Fischen. Und zum 18. Geburtstag bekam ich sogar einen Clownfisch geschenkt.

Welchen Fehler entschuldigst du am ehesten?

Keine! Ich gelobe Perfektionismus. Spaß beiseite. Ich kann Fehler entschuldigen, wenn diese transparent gemacht werden und nicht darauf gehofft wird, dass ich schon nichts merken werde.

Wer ist dein liebster Romanheld?

Die schwierigen Fragen der Buchlinge. Ich befürchte, hier würde ich monatlich anders antworten. Wenn ich mich so vor mein Bücherregal stelle, begegnen mir viele tolle Protagonisten. Dennoch entscheide ich mich für den Funderling Chert Blauquartz. Er lebt in Funderlingsstadt. Die Stadt liegt unter der Erde Südmarks. Chert ist ein Charakter aus der „Shadowmarch“-Reihe (https://ge-h-schichten.blogspot.de/2015/12/shadowmarch-band-1-die-grenze.html) von Tad Williams. Hier wird Südmark von bösen Wesen bedroht und muss verteidigt werden. Chert wird mehr oder weniger in die Geschichte hineingezogen, beweist aber Mut und riskiert wirklich viel.

Wer ist dein Lieblingsheldinnen/ -helden in der Wirklichkeit?

Da gibt es zwei Formen der Helden: Zum einen gehören für mich diejenigen zu den Helden, die im Alltag auch einen Blick für die Anderen haben und nicht nur mit sich beschäftigt sind. Die Steigerung davon wäre dann diejenigen, die eigene Bedürfnisse vorerst hinten anstellen, um andere Menschen unterstützen zu können. Und das ohne etwas dafür zu verlangen.

Wer ist dein Lieblingsmusiker?

Hier werde ich wahrscheinlich ebenfalls in ein paar Monaten anders denken. Auf meiner Playlist finden sich immer wieder Sunrise Avenue, Andreas Bourani und Mark Forster. Dann gibt es da noch viele Lieder aus den 80ern oder den 2000ern, die ich sehr gerne höre. Singstar hat meinen Musikgeschmack dann wohl etwas geprägt.

Außerdem gehörte Luxuslärm lange zu meinen Lieblingsbands und ich fand es sehr schade, dass sich die Gruppe Ende 2016 auflöste.

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

Wenn ich nicht gerade ein Buch lese, bin ich damit beschäftigt Blogbeiträge oder Podcasts zu kreieren. Oder ich schreibe an eigenen Geschichten, lade zu Freiburger Bücherstammtisch Treffen (https://ge-h-schichten.blogspot.de/2016/10/freiburger-bucherstammtisch.html) ein… Ihr seht, mein Leben wird von Büchern bestimmt.

Aber natürlich treffe ich mich auch mit Freunden (auch solchen, die mit Büchern oder der Bloggerwelt nichts am Hut haben).

Wer ist dein Lieblingsschriftsteller?

Auch hier gibt es wieder mehrere Kandidaten: Sebastian Fitzek, Cornelia Funke und Elena Ferrante sind momentan ganz weit vorne.

Was verabscheust du am meisten?

Unzuverlässigkeit, diese lose „Mal schauen“-Mentalität. Allerdings ertappe ich mich auch dabei, wie ich diese rechtfertige.

Welche natürliche Gabe möchtest du besitzen?

Ich möchte entweder zu 100% sehen oder hören können. Denn, wenn eine der beiden Sinne irgendwann mal endgültig den Geist aufgeben sollte, habe ich immer noch den anderen Sinn, der mir bei der Orientierung hilft.

(Ja, das ist wohl eine Antwort, mit der ihr überhaupt nicht gerechnet habt ).

Aber wenn es um Gaben geht: Apparieren können, wäre auch ganz praktisch.

Wie bist du zum lesen gekommen?

Asche auf mein Haupt. Aber ich weiß es gar nicht mehr genau. Irgendwann lag Harry Potter auf meinem Tisch. Dann kamen Bücher von Astrid Lindgren und Cornelia Funke dazu. Geschichten haben mich schon immer fasziniert. Ich wollte nicht nur in fremde Welten abtauchen, sondern auch den Aufbau der Geschichten verstehen können. Dann hatte ich das Glück, dass die Liebe zu Büchern in der Schule gefördert wurde und dann kam das eine zum anderen.

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Das hängt für mich von zwei Faktoren ab: Zum einen von den Charakteren. Die Charaktere müssen authentisch sein. Und ich muss irgendwie eine Beziehung zu ihnen aufbauen können. Wichtig ist mir auch, dass der Autor nicht nur von den Charakteren erzählt, sondern auch dafür sorgt, dass wir die Geschichte mit ihnen erleben.

Zum anderen hängt ein gutes Buch auch von der Handlung ab: Die Handlungsstränge müssen gut miteinander verwoben sein. Ich mag es besonders, wenn ich nicht weiß, was passiert und ich mich von der Geschichte treiben lassen kann. Und wo wir gerade schon dabei sind… Da ist ja noch die Sache mit dem Schreibstil…

Wo liest du am liebsten?

Am liebsten lese ich daheim in meinem Zimmer. Einen besonderen Leseplatz habe ich gar nicht. Allerdings ist im Rahmen einer LovelyBooks Lesenacht mal das folgende Bild entstanden. Hier sollten wir unser aktuelles Buch besonders inszenieren. Da ich momentan noch keinen flexiblen Leseplatz habe, wusste ich erst nicht so recht, wie ich die Aufgabe bewältigen sollte. Dann kam mir aber die folgende Idee: Auf dem Bild seht ihr ein Gerät, welches Bücher vergrößert. Demnächst werde ich das Gerät auch mal genauer auf meinem Blog vorstellen. Auf dem Bildschirm seht ihr Havarius Opal, den alptraufarbenen Nachtmahr, der Prinzessin Insomnia in den Wahnsinn treiben möchte.

Welche Bücher hast du als Kind gelesen?

Hier muss natürlich der Klassiker „Harry Potter“ genannt werden. Ich gehöre noch zur Potter-Generation, die auf Folgebände warten musste. Die Wartezeit habe ich mir dann mit Cornelia Funkes „Die wilden Hühner“ versüßt. Außerdem hab ich früher Bücher zu Serien gelesen wie beispielsweise „Schloss Einstein“. Meine Thriller Karriere begann übrigens mit „Fear Street“

Welches Buch MUSS man unbedingt gelesen haben?

Ganz klar „Stadt der Diebe“ von David Benioff. Hier geht es um zwei Jungen, die während des zweiten Weltkriegs im Gefängnis landen. Und das nur aufgrund von Banalitäten. Doch dann wird den beiden ein Deal vorgeschlagen. Sie sollen ein Dutzend Eier für die Hochzeitstorte der Tochter eines Polizisten auftreiben. Wenn sie das schaffen, sind sie freie Bürger. Die beiden können sich zu Beginn der Geschichte nicht wirklich leiden und müssen nun zusammenarbeiten. Was mir hier besonders gut gefällt ist, wie die Beziehung der beiden Charaktere aufgebaut wird. Außerdem gibt es eine Geschichte in der Geschichte.

Hast du ein Lieblingsbuch?

Lieblingsbuch? Wo denkt ihr hin?

Da gibt es einige.

Wie sieht dein Alltag aus?

Das Witzige ist, bis der Beitrag online gegangen ist, haben sich wahrscheinlich wesentliche Dinge wieder geändert. Bis Anfang Januar besuche ich noch die letzten Lehrveranstaltungen meines Studiums (Soziale Arbeit). Ab Januar bin ich theoretisch frei und muss noch meine Bachelorarbeit schreiben. Wenn alles nach Plan läuft, beginne ich dann auch parallel mit einer Reha über die ich wahrscheinlich auf meinem Blog ausführlicher berichten werde. Die Wochenenden verbringe ich meist damit, Dinge für den Blog vorzubereiten, mich mit Freunden zu treffen oder tolle Veranstaltungen zu besuchen.

Was bringt dich zum lachen?

Kreative Wortwitze und Wortspiele.

Wie siehst du dich in 10 Jahren?

Welche Vision wollt ihr? Die realistische oder die verträumte?

In der Realistischen habe ich hoffentlich eine Arbeit, die mir nach zehn Jahren immer noch Spaß macht, mir aber auch genügend Freiraum für kreative Projekte lässt.

In der verträumten Version besitze ich gemeinsam mit anderen Menschen ein Cafe. Hier gibt es nicht nur gutes Essen, sondern auch regelmäßige Konzerte, Lesungen und Diskussionen rund um das Thema Literatur. Vielleicht bin ich bis dahin sogar Autorin, wer weiß das schon so genau?

Vervollständige folgende Sätze:

Ich bin süchtig nach…

Büchern, guten Gesprächen und Gesellschaft.

Ich lese am liebsten Bücher aus dem Genre…

Jugendbücher, (Psycho)Thriller, Humor und solche, die sich nicht in Genres pressen lassen bzw. für die ich noch nicht die passende Schublade gefunden habe.

Ich lese keine Bücher aus dem Genre…

Erotik (dafür habe ich meine Co-Autorin), Horror.

Mein liebstes Liebeslied ist…

„Wenn Inge tanzt“ (https://www.youtube.com/watch?v=4fXvJHrbUTA)

Wenn ich ein Geist wäre,…

Würde ich einerseits viele Menschen erschrecken und käme andererseits aufgrund meiner Unsichtbarkeit endlich an die wichtigen Informationen des Lebens.

Beim lesen esse ich….

DICH! 😀

Kommen wir nun zum Blog

Wo findet der Leser deinen Blog?

Zum einen eben auf meiner offiziellen Seite Ge(h)Schichten https://ge-h-schichten.blogspot.de/ )

Dann bin ich noch bei Facebook (https://www.facebook.com/gehschichten/?fref=ts), Twitter (https://twitter.com/GehSchichten) und YouTube (https://www.youtube.com/channel/UCPi6WSVcVljiRF2SXkGFLVg) zu finden. Bei YouTube gibt es aber ausschließlich Podcasts und nur ganz selten mal ein Video.

Wie lange brauchst du für die Herstellung eines Berichtes?

Das kommt auf den Beitrag an. Rezensionen schreibe ich meist in 30-45 Minuten „herunter“ wobei da schon die Formatierungszeit mit einberechnet ist. Für Beiträge über meine Sehbehinderung, Konzert- oder Lesungsberichte können schon mal 1-2 Stunden drauf gehen.

Wann ist dein Blog entstanden?

Meinen Blog Ge(h)Schichten gibt es seit 2014. Hier rezensiere ich hauptsächlich Hörbücher, immer mal wieder ist auch ein Buch dabei. Außerdem gibt’s Berichte von Lesungen oder Buchmessen und Wissenswertes über mein Leben mit Sehbehinderung. Ich bin 2011 zum bloggen gekommen. Hier habe ich – mal wieder – ein Buch beendet und wollte unbedingt mit jemandem darüber reden. Dann kam der wichtige Vorschlag: „Gründe doch einen Blog!“. Es hat zwei Projekte gebraucht, bis ich mich gefunden habe. Nun bin ich bei Ge(h)Schichten gelandet und werde hier auch gelegentlich von meinen Co-Autoren mit Gastbeiträgen unterstützt.

Wie bist du auf den Namen deines Blogs gekommen?

Ich wollte einen zeitlosen Namen, auf dem sich auch mehrere Leute austoben können. Mein erster Blog hieß beispielsweise „Emma Zeckas Welt der Bücher“. Hier hätte es aufgrund des Namens wahrscheinlich keinen Anreiz für Gastautoren gegeben mitzuwirken, da der eigene Name zu sehr im Vordergrund steht.

Nun aber zur Antwort der eigentlichen Frage: Eigentlich fasst das Blogdesign den Titel ziemlich gut zusammen. Hier seht ihr verschiedene Menschen, die in vielen Schichten zu finden sind. Mit meinen Beiträgen möchte ich die unterschiedlichen Perspektiven bestimmter Themen beleuchten und hoffe, dass es mir auch ganz gut gelingt.

Wie machst du auf deine Blog im Web aufmerksam?

Ich teile meine Beiträge auf der Facebook und Twitter Seite des Blogs. Rezensionen werden auch in Facebook Gruppen verlinkt. Andere Beiträge, wie beispielsweise die zum Thema Behinderung, bewerbe ich in behindertenspezifischen oder auch regionalen Facebookgruppen, in der Hoffnung, dass die Artikel dem ein oder anderen Betroffenen erreichen.

Was erwartet den Leser auf deinem Blog?

Viel zum Thema Literatur. Wie angekündigt eben der Klassiker: Rezensionen. Dann gibt es auch die altbekannten Monatsrückblicke, die ab Januar aber etwas umgemodelt werden. Hin und wieder starte ich auch eine Mitmach Aktion. So war das 2017 beispielsweise der erste Lesemarathon. Ziel ist es täglich eine halbe Stunde zu lesen. Und das über ein ganzes Jahr.

An dieser Stelle möchte ich noch auf mein Podcast (https://www.youtube.com/channel/UCPi6WSVcVljiRF2SXkGFLVg?view_as=subscriber) Format aufmerksam machen. Da ich in den letzten Jahren vermehrt Hörbücher höre, bin ich dazu übergegangen, diese in Podcast Folgen vorzustellen. Hier zeige ich euch auch ausführliche Hörproben zu den Büchern, sodass ihr live einen Eindruck bekommen könnt.

Bloggst du allein?

Hauptsächlich ja. Ich habe zwar eine kleine Gruppe an Gastautoren, die hinter den Kulissen sehr aktiv sind. Allerdings ist die „Crowd“, wie ich die Gruppe liebevoll nenne, für meine Leser auf der Bühne nicht immer greifbar.

Wie suchst du dir ein Buch aus, das du auf deinem Blog vorstellst?

Hier gehe ich zu allererst nach dem Titel des Buches. Die zweite Priorität hat dann der Hörbuchsprecher. Wenn das Hörbuch von einem Sprecher gelesen wird, der mir vom Namen her bekannt ist, zieht das Buch schon eher bei mir ein.

Selfpublisher oder Verlagsautoren was ist dir lieber?

Während viele Blogger die Hände über den Kopf zusammenschlagen, wenn es um das Thema Selfpublisher geht, möchte ich hier erst einmal erwähnen, dass ich bisher nur gute Erfahrungen mit Selfpublishern gemacht habe. Der Kontakt war immer freundlich, respektvoll und wirklich unkompliziert. Da ich momentan aber noch keine eBooks lese und die wenigsten Selfpublisher schon die Möglichkeit hatten ein Hörbuch zu produzieren, bleibe ich bei Verlagsautoren. Allerdings biete ich Selfpublishern beispielsweise gelegentlich die Möglichkeit, sich und ihr Buch in Form eines Interviews vorzustellen. Manchmal ist das vorgestellte Buch aber auch etwas für eine meiner Co-Autorinnen. Dann kümmert sie sich meist um die Rezension und ich übernehme das Interview.

Welches Genre findet der Leser auf deinem Blog?

Jugendbücher, (Psycho)Thriller, Bücher aus dem Bereich Humor und solche Bücher, die sich nicht in Genres stecken lassen oder für die ich noch nicht die passende Schublade gefunden habe.

Hast du einen Lieblingsbeitrag und magst ihn unseren Leser vorstellen?

Diese knifflige Frage musste ich schon für meine Bewerbung beim Buchblog Award beantworten. Deswegen greife ich hier mal auf zwei meiner vorgeschlagenen Beiträge zurück.

Zum einen gefällt mir der zweite Teil meines Messeberichtes von der Frankfurter Buchmesse 2016 ziemlich gut. Am Messefreitag durfte ich eine Menge toller Leute kennenlernen. Warum der Beitrag den Titel „Wie Weihnachten“ (https://ge-h-schichten.blogspot.de/2016/10/die-fbm16-ein-messebericht-in-drei.html) trägt? Lest selbst.

Im zweiten Artikel geht es um das Thema Inklusion (https://ge-h-schichten.blogspot.de/2015/08/emma-denkt-inklusion-fluch-oder-segen.html). Alle reden ja immer davon und betonen, wie wichtig Inklusion ist. Doch worauf kommt es wirklich an?

Hast du auch mal Schreibblockaden, also Tage an denen gar nichts mehr geht?

Sebastian Fitzek hat zwar auf die Frage nach Schreibblockaden geantwortet, dass der Handwerker ja auch keine Handwerksblockade haben kann, aber ich kenne das mit den Schreibblockaden recht gut. Bei mir liegt das meist daran, dass die richtigen Wörter noch nicht aufs virtuelle Papier kommen wollen. Das kommt leider gelegentlich bei Büchern vor, die mir besonders gut gefallen haben. Meist hängt das auch damit zusammen, dass meine Ansprüche an Rezensionen ziemlich hoch sind. Wenn mir ein Buch gefallen hat, möchte ich das der ganzen Welt mitteilen. Ich will, dass die Leser meine Begeisterung für das Buch verstehen und vielleicht sogar teilen können. Wenn ich dann merke, dass ich mit den Schreiben nicht weiterkomme, lasse ich die Rezension entweder ein paar Tage ruhen oder schraube meine Ansprüche herunter.

Hast du auch mal eine Leseflaute?

Es gibt Zeiten, in denen ich weniger zum lesen komme. Oder es gibt auch mal die Monate, in denen mir kein Buch wirklich gefallen mag. Das liegt dann aber meist daran, dass die Geschichte zum falschen Zeitpunkt kommt. Aber ich glaube, dass beide Punkte nicht wirklich unter den Begriff „Leseflaute“ fallen.

Was bedeutet es für dich, Blogger zu sein?

Es klingt so verrückt, aber das Tolle am Bloggerdasein ist, dass ich über das schreiben kann, was mich interessiert. Und mit viel Glück gibt es da draußen Menschen, die ebenfalls neugierig auf das ein oder andere von mir angesprochene Thema sind. Außerdem durfte ich durch meine Bloggertätigkeit schon tolle Menschen kennenlernen und bei schönen Aktionen wie dieser hier mitmachen.

Liest jemand deine Berichte gegen und wenn ja, wer darf sie als erstes lesen?

Die Einzige, die meine Berichte gegenliest bin ich selbst . Allerdings haben zwei meiner Co-Autorinnen meinen Roman gegen gelesen und unterstützen mich bei der Überarbeitung. (Also keine „Ach, das Buch ist sooo toll“-Rückmeldungen sondern richtig knallhartes Feedback).

Wie hat deine Familie und dein Umfeld reagiert als du deinen Blog gestartet hast?

Sie haben mich enterbt.

Nein, Spaß! Von meiner Familie kam der Vorschlag, einen Blog zu gründen.

In meinem Freundes- und Bekanntenkreis mache ich kein Geheimnis um das Bloggen, lasse das Blogger Image aber auch nicht übermäßig heraushängen.

Kannst du dich noch daran erinnern, wie es war als dein erstes Bericht online ging?

Meine allerersten Rezensionen sind so grausig, dass ich einen Großteil davon mittlerweile sogar ausgemistet habe. Ich plane irgendwann, die Bücher noch einmal zu lesen, um dann eine inhaltlich wertvollere Rezension schreiben zu können. An die erste Rezension auf meinem jetzigen Blog kann ich mich noch gut erinnern. Hier habe ich mich sehr gefreut, endlich eine neue virtuelle Heimat gefunden zu haben.

Möchtest du noch abschließend den Lesern etwas mitteilen?

Erst einmal möchte ich mich für das Interview bedanken. Einige der Fragen haben es wirklich in sich. Ich hoffe ein paar von euch haben bis zum Schluss durchgehalten und kommen mich mal besuchen.

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2 Kommentare

  1. Hey ho,

    vielen Dank für das Interview.
    Es hat mir wirklich Spaß gemacht, eure Fragen zu beantworten.
    Ich hoffe, die Links unterbrechen den Lesefluss nicht allzu sehr 🙂

    viele Grüße

    Emma

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