Quasselwolke : Valerie Parker

Heute stellen wir euch die Autorin Valerie Parker vor, sie ist auf die Quasselwolke gestiegen und hat sich unseren Fragen gestellt.

 

Zu deiner Person:

Wer bist du? Wie würdest du deine Biographie erzählen?

Ich bin im Januar 1979 in Witten geboren und dann später mit meinem Mann nach Dortmund gezogen, um zu heiraten und eine Familie zu gründen. So verweile ich noch immer hier mit meinem Mann, drei Töchtern, einer alten Labradordame einem Kater, und drei Katzen.
Ich habe eine Ausbildung zur Bürokauffrau gemacht und habe auch dreizehn Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Nach der Elternzeit des dritten Kindes bin ich in einem Callcenter gelandet, wo ich noch immer halbtags arbeite und nebenbei an meinen Geschichten schreiben kann .

Welches Sternzeichen bist du?

Steinbock

Welchen Fehler entschuldigst du am ehsten?

Unpünktlichkeit

Wer ist dein liebster Romanheld?

Puh, da kann ich mich nicht festlegen, denn es gibt viele. Ich mag aber Krieger, die eine harte Schale haben und innen ganz weich sind.

Wer ist dein Lieblingsheldinnen/ -helden in der Wirklichkeit?

Meine Mutter

Wer ist dein Lieblingsmusiker?

Auch hier kann ich mich nicht festlegen, da ich viele verschiedene Richtungen höre. Wenn mich aber mal der Hausputz ruft, mache ich oft Michael Jackson oder Madonna an, oder Musik aus den 90iger.

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

Neben dem Schreiben, lesen. Aber an erster Stelle mache und unternehme ich etwas mit meiner Familie.

Was ist deine Lieblingsfarbe?

rot

Wer ist dein Lieblingsschriftsteller?

Da gibt es nicht nur einen. Am liebsten lese ich von Nalini Singh, Kresley Cole, J. R. Ward und Thea Harrison.

Was verabscheust du am meisten?

Lügen und Hinterhältigkeit

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich hatte schon ganz lange den Wunsch gehegt, neben den ganzen Büchern die ich selbst lese, auch eine Geschichte zu schreiben. Habe aber lange gebraucht den inneren Schweinehund zu besiegen, bis ich eines Tages zu meinem Mann sagte: „Schatz, ich habe Lust ein Buch zu schreiben.“ Er war total begeistert von der Idee und dann habe ich losgelegt.

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Charaktere, die gut beschrieben sind. Wenn die Orte, Räume, Landschaften gut beschrieben sind und es mich emotional mitnimmt. Eine gute Portion Spannung und Liebe darf auch nicht fehlen.

Wo liest du am liebsten?

Da gibt es für mich keinen Ort, denn ich kann überall lesen und es mir gemütlich machen.

Hast du ein Lebensmotto?

Nein, eigentlich nicht.

Welche Bücher hast du als Kind gelesen?

Als Kind war ich noch gar nicht so interessiert an Büchern. Erst als ich ein Teenager wurde, habe ich angefangen Stephen King zu lesen.

Welches Buch MUSS man unbedingt gelesen haben?

Wir beide und er von Alexandra Amber.
Selten habe ich ein Buch gelesen, was mich emotional so mitgenommen hat.

Hast du ein Lieblingsbuch?

Ja, aber nicht nur eins, sondern da gibt es sehr viele. Die Gilde der Jäger habe ich schon ein paar Mal gelesen, wobei mir bei der Serie der Engelskrieger am besten gefallen hat und ich auch immer wieder lesen könnte. Das ist aber nur ein Beispiel von den vielen Büchern, die ich gelesen habe.

Hat ein Schriftsteller je Feierabend oder Urlaub?

Wenn man sich diesen nicht nimmt, würde ich glatt behaupten nein. Es ist immer irgendetwas zu tun und sei es nur zu schauen, was bei Facebook so los ist. Es passiert mir auch oft, dass ich an einem Ort bin und mir eine Geschichte dazu einfällt und ich dann viel darüber nachdenke.

Wie sieht dein Alltag aus?

Wie wahrscheinlich in jeder Familie auch. Die Kinder morgens wecken, zur Schule schicken, selbst zur Arbeit fahren, kochen, Haushalt, Dinge erledigen, Termine wahrnehmen usw. Zwischendurch noch den Kulli schwingen und an Geschichten weiterschreiben *zwinker*, oder ein Buch lesen.

Was bringt dich zum lachen?

Vieles. Am meisten meine Familie. Aber auch unsere Tiere sind immer für einen Lacher gut. Schön ist es, wenn es auch ein gutes Buch in mir auslöst.

Welches Hobbie hast du?

Lesen und schreiben.

Wie siehst du dich in 10 Jahren?

Ich träume davon, dass mein Mann und ich uns ein Mehrfamilienhaus gekauft haben und wir dort mit unseren Töchtern und Tieren leben. Jeder hat seine eigene Wohnung und ich in unserer ein eigenes Büro mit vielen Regalen, die voller Bücher sind, wo es dann noch mehr Spaß macht, Geschichten zu schreiben, weil man den Geruch der Bücher in der Nase hat. Natürlich darf dann auch ein gemütlicher Sessel zum Lesen nicht fehlen.

Hier darfst du sagen, was du schon immer einmal sagen wolltest:

Vervollständige folgende Sätze:

Ich bin süchtig nach

Büchern, da ich zu jeder freien Gelegenheit lesen muss.

Ich lese am liebsten Bücher aus dem Genre

Romatic Fantasy.

Ich lese keine Bücher aus dem Genre…

gibt es bei mir eigentlich nicht. Wenn mir ein Klappentext gefällt, lese ich jedes Buch.

Mein Lieblingsgetränk ist…

Wasser, Tee, Sekt, Bier, Wein….

Ich grusel mich vor…

Spinnen und Insekten

Wenn ich ein Geist wäre,…

würde ich Menschen die andere ärgern, misshandeln oder mobben in Angst und Schrecken versetzten.

Wenn ich in einem Buch leben würde, wäre ich...

ein Vampir.

Beim Schreiben esse ich….

am liebsten gar nichts, da es mich im Schreibfluss stört.

Kommen wir nun zum Schreiben

Woher bekommst du die Ideen für deine Romane und Geschichten?

Diese schießen einfach in meinen Kopf, dass kann zu ganz unterschiedlichen Gelegenheiten sein. Beim Spazieren gehen, auf Festen, im Stadion oder sonst wo. Die Geschichte „Der Dolch in unseren Herzen“, davon habe ich geträumt.

Wie lange brauchst du für die Herstellung eines eigenen Buches?

Das ist ganz unterschiedlich. Für das erste Buch habe ich drei Jahre gebraucht, ja unglaublich, oder? Aber es ist für mich ja noch ein Hobby und ich habe geschrieben und dann mal wieder nicht, und dann mal wieder. Für das zweite ca. 10 Monate und jetzt für das Letzte, war ich schon nach sechs Monaten fertig. Aber es ist auch nicht so lang wie die anderen beiden.

Welche Medien durchforstest du vor dem Bücher schreiben?

Google ist mein bester Freund

Wie gemütlich ist dein Schreibtisch eingerichtet?

Lach, ja eigentlich gar nicht. Vor kurzem habe ich ihn ein bisschen vergrößert, da der Alte ein wenig zu klein wurde. Zudem bin ich eine Chaosqueen und leide darunter ständig Zettel anzusammeln. Es steht nur mein Bildschirm, Tastatur, Schreibtischlampe, Maus plus Pad, Zettelbox, Stiftbox und eine Schubladenbox darauf. Das schöne ist aber, dass ich dabei umringt bin von Büchern, da rechts und links Bücherregale stehen.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?

Ich habe was das Schreiben betrifft noch keinen richtigen Alltag entwickeln können, da ich schreibe, wenn es die Zeit zulässt und ich auch den Kopf dafür frei habe

Wie machst du auf deine Werke im Web aufmerksam?

Meist durch Facebook und Twitter

Planst du deine Bücher immer von Anfang bis Ende oder verselbstständigt sich ein Charakter auch mal?

Nein, bisher plane ich die Charaktere, die im Buch mitspielen werden, aber die Handlung selbst, verselbstständigt sich dann von selbst, wobei ich sie im Ansatz natürlich schon plane.

Welches deiner Bücher magst du besonders?

Da ich ja erst vier herausgebracht habe, mag ich diese auch ganz besonders gern.

Hast du in deinem Buch einen Lieblingscharakter?

Nein, ich mag sie alle.

Identifizierst du dich selbst mit einen deiner Figuren?

Eigentlich nicht. Die haben sich in meinem Kopf so entwickelt.

Gibt es reale Personen, die dich zu deinen Figuren inspirieren?

Ja das schon.

Hast du eine Lieblingsszene?

Ja, dieses ist aus Sieben Tage Leidenschaft:
Marco packt sie an den Hüften und setzt Janina vorsichtig auf der Sitzfläche ab, was nicht einfach ist, sondern eine ganz schön wacklige Angelegenheit. Janina hilft ihm jedoch, und kaum, dass sie stabilen Halt hat, fängt sie kichernd an, vor und zurück zu schaukeln. Über ihre Ausgelassenheit läuft ihm das Herz vor Liebe über.

„Wenn ich jetzt die Beine spreize und du deinen Schwanz in meine Richtung hältst, könntest du direkt einlochen.“ Janina lacht noch mehr, und Marco kann nicht anders, als mitzulachen.

„Ich wäre sehr auf deine Treffsicherheit gespannt und möchte es nicht darauf anlegen. Sorry Räupchen, aber ich habe andere Pläne.“ Er geht um Janina herum, sodass er hinter ihr zum Stehen kommt.

Hast du reale Vorbilder für Szenen im Kopf gehabt?

Nein

An welchem Projekt arbeitest du gerade?

Im Moment arbeite ich an einer Geschichte über Viviennes Schwester Amelia aus Der Dolch in unseren Herzen.

Hast du auch mal Schreibblockaden, also Tage an denen gar nichts mehr geht?

Ja die gibt es leider, dann geht gar nichts und ich komme einfach nicht weiter. Aber dann auf einmal macht es wieder klick und dann kann ich die Geschichte so runter rattern.

Schreibst du einfach drauf los oder recherchierst du erst, planst, legst Notizen an, bevor du zu schreiben beginnst?

Ich lege die Charaktere an und recherchiere natürlich auch, dazu lege ich mir den ungefähren Handlungsstrang zurecht.

Es gibt diverse Angebote, kreatives Schreiben zu lernen, sei es an Unis oder bei Schriftstellern. Ist alles Handwerk, kann man alles daran lernen oder sitzt es in einem? Wie hast du gelernt, zu schreiben?

Ich hatte einfach drauf los geschrieben.

Was bedeutet es für dich, Autor zu sein? Womit kämpfst du als Schriftsteller, was sind die Freuden?

Für mich bedeutet es sehr viel. Für mich fühlt es sich an wie nach Hause kommen und macht mir unheimlich viel Freude. Ich hoffe sehr, dass ich mein Hobby mal zum Beruf machen kann. Kämpfen tue ich damit, meine Bücher bekannter zu machen, weil mir einfach die Zeit fehlt und ich an manchen Tagen einfach nicht weiß, was ich als erstes machen soll. Freude bereitet es mir eine Rezension zu lesen, egal ob gut oder schlecht.

Was denkst du, ist wichtiger für einen guten Roman: Eine interessante Protagonistin, so dass der Leser mit ihr durch die Geschichte gehen will, oder aber eine packende Geschichte, die ihren eigenen Sog entwickelt?

Ich finde, es muss zu beiden Teilen vorhanden sein.

Weisst du noch, wo und wie du erfahren hast, dass dein Buch veröffentlicht werden soll?

Sicher, es lag ja in meinen Händen. Vor allem beim ersten Buch weiß man nicht, wann und wie schnell es auf den Plattformen erscheint. Ich war ganz aufgeregt, als es als erstes auf Amazon erschien.

Ist ein Erscheinungstermin eines Buches genauso aufregend wie die Geburt eines Kindes, ist ja auch irgendwie ein Baby?

Da ich ja selbst Mutter bin, kann ich das ganz eindeutig mit Nein beantworten. Sicher ist ein Erscheinungstermin aufregend, und jedes Buch von mir ist mein Baby, aber so aufregend wie eine Geburt ist es zumindest für mich nicht.

Wer darf als erstes deine Manuskripte testlesen?

Mein Mann, meine Mutter und meine Busenfreundin.

Wie viele Bücher hast du schon insgesamt geschrieben, wenn auch nicht veröffentlicht?

Insgesamt habe ich drei Bücher geschrieben, und alle veröffentlicht. Dann habe ich eines begonnen, ein Fantasy Roman. Das ist meine allererste Geschichte und leider habe ich sie nicht fertig gestellt, ich hoffe aber sehr, dass ich die Energie dafür noch aufbringen kann.

Hast du Mitspracherecht bei den Covern deiner Bücher?

Ja na klar, als Indie Autorin entscheide ich ganz alleine wie die Cover für meine Bücher aussehen.

Wie hat deine Familie und dein Umfeld reagiert als du das Schreiben von Büchern angefangen hast?

Eigentlich haben sich alle gefreut und konnten es kaum erwarten bis ich fertig bin und sie es lesen konnten.

Hast du ein Lieblingszitat aus deinem Buch?

Ja, dieses ist auch aus Sieben Tage Leidenschaft:

Sie greift nach seiner Hand, was die Ameisen noch schneller laufen lässt. „Ist das so, gehörst du mir?“

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Das neue Buch der Autorin:

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Das erste Weihnachten, dass Lucie allein in einer fremden Stadt verbringen muss. Ihre Familie hat sie vor einem halben Jahr verloren, und Freunde hat sie noch keine gefunden, was sie auch nicht wollte.
Mit Wein und einem Fertiggericht möchte sie den Heiligen Abend vor dem Fernseher verbringen. Doch dann steht auf einmal der Mann vor ihr, den sie zuvor im Supermarkt getroffen hat. Und das auch noch in einem seltsamen Outfit.
Sie verbringen eine wunderbare und erotische Nacht zusammen, und Lucie erlebt Dinge, von denen sie dachte, sie nur in Filmen schon mal gesehen zu haben. Lucie glaubt, dass es nichts Schöneres gibt, als so wunderbar zu träumen, oder war doch alles echt?
Eine weihnachtliche und erotische Kurzgeschichte, die in sich abgeschlossen ist.

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