Rezension zum Buch “»Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«: Zwei Theaterstücke” von Martin Schörle Rezensionsexemplar: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt

Rezensionsexemplar und Werbeblock:
Titel: »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«: Zwei Theaterstücke
Autor: Martin Schörle
Verlag: Engelsdorfer Verlag
Erscheinungsjahr: 6. Dezember 2016
Seitenzahl: 119 Seiten
ISBN: 978-3960084082
Format: Taschenbuch
Preise:
Ebook: 4,99 € || Taschenbuch: 9,50 €

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***Klappentext***

Der kabaretteske Monolog »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« beschert dem geneigten Leser Einblicke in das Leben des Vollblutverwaltungsgenies Hans Fredenbek, der sich in seinem ganz eigenen Gedankengewirr aus Aktenzeichen, Dienstverordnungen, statistischen Erhebungen zusehends verheddert. Es wird deutlich, dass er sich von dem Leben jenseits seines Büros nahezu völlig verabschiedet hat. Vor allem aber wird schonungslos aufgedeckt, dass es zwischen Slapstick und Tragik eine Nahtstelle gibt. Und dass diese Nahtstelle einen Namen hat. Und dass dieser Name Hans Fredenbek ist. Mit einer Lesung aus seinem Stück war Schörle 2008 beim Autorenwettbewerb »Perlen vor die Säue« im Literaturhaus Hamburg erfolgreich (2. Platz von acht Finalteilnehmern aus insgesamt rund 100 eingereichten Beiträgen). Das Stück wurde außerdem im Rahmen der »Hamburger Theaternacht« als offizieller Beitrag des Hamburger Sprechwerks von »Caveman« Erik Schäffler auszugsweise gelesen. – »Einladung zum Klassentreffen« In ihrer Schulzeit hatten Marina und Carsten eine Liebesbeziehung. Nach 20 Jahren soll ein Klassentreffen stattfinden. So meldet sich Carsten, einer der Initiatoren, auch bei Marina, deren Leben nach Schicksalsschlägen zeitweilig aus den Fugen geraten war. Die gemeinsame innige Zeit ist für sie längst Vergangenheit, ein Früher. Aber an Carstens Gefühlen hat sich anscheinend nichts geändert. Sein Anruf weckt auch bei Marina Erinnerungen. Das unverfänglich begonnene Telefonat führt beide in ein Wechselbad der Gefühle … Inhaltlich eine Liebesgeschichte wagt das Stück den Spagat zwischen Komik & Tragik, Lachen & Weinen. »Einladung zum Klassentreffen« wurde vom Publikum beim Wettbewerb »Stücke Schießen – Neue Dramatik. Neue Autoren. Neue Theatertexte« der Theaterliga zum Gewinnertext gekürt und erreichte bei der Spielplanwahl 2012/2013 des Thalia Theaters Hamburg den 8. Platz.

(Quelle: Amazon)

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***Meinung***

~~~Cover~~~

Das Cover ist eigentlich kein Buch was mich sofort in der Buchhandlung ansprechen würde. Es ist für mich sehr unspektakulär und unauffällig.

~~~Der Einstieg~~~

Der Einstieg ist mir nicht ganz so schnell gelungen, da ich mich an den Stil eines Theaterstücks gewöhnen musste

~~~Die Charaktere~~~

Die Charaktere wurden gut ausgearbeitet, denn nicht nur durch den Monolog oder den Dialog, sondern auch durch Rückblenden erfährt man einiges über die Personen. So konnte ich mir von ihnen ein recht gutes Bild machen.

Im ersten Theaterstück geht es um Hans Fredenbeck und seinem Beruf als Beamter. Ein sehr chaotischer und sarkastischer Mann, der sein Herzblut in seinem Job steckt. Eine Person, die man nicht so schnell vergisst.

Im zweiten Theaterstück, sind Marina und Carsten die Hauptdarsteller. Beide an unterschiedlichen Orten, führen nur ein Telefonat. Beide Charaktere wirken sehr freundlich.

~~~Die Handlung~~~

Das erste Stück beschäftigt sich mit einem Verwaltungsbeamten und es entspricht dem etwas überspitzten Bild, das man sich vom typischen Beamten macht. Alle Beamten unter den Lesern mögen diese Ausdrucksweise von mir bitte entschuldigen.
Dessen Leben sich eigentlich nur noch durch seinen Beruf definiert, den normalen Bezug zu Frau und Alltäglichem hat er längst verloren. Ein Mann der endlos über die Verwendung und Beschaffenheit eines Radiergummis referieren kann und selbst im Urlaub sich nicht von seinem Beruf lösen kann.

Das zweite Stück handelt über ein Telefongespräch. Es beginnt in einem Zugabteil und endet vor der Haustür Marinas.
Auch hier gibt es eine kurze Beschreibung des Bühnenbildes. Neben Marina und Carsten, die das erwähnte Telefongespräch führen sind noch ein paar Mitreisende im Zug erwähnt. Man hat das ja selbst schon erlebt, manchmal wird man zwangsläufig Zeuge eines privaten Gesprächs und auch wenn man es nicht unbedingt möchte, so treibt einen dann doch die Neugierde weiter zuzuhören.

~~~Der Schreibstil~~~

Im ersten Stück hatte ich leider Probleme mit dem Schreibstil. Die Wortwahl ist eher anspruchsvoll, und wenn man diese als Leihe nicht kenn, kommt man schwieriger in die Geschichte. Die Idee ist wirklich super, aber ich hätte mir gewünscht, dass es für mich verständlicher wäre.
Das zweite Stück ist vom Schreibstil leichter zu verstehen. Die Monologe sind mit „Er“ und „Sie“ gekenzeichnet, wodurch es einfach ist, zu unterscheiden, wer etwas sagt. Das zweite Theaterstück gefiel mir vom Schreibstil her besser.

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***Danke an den Verlag***

Danke an den Verlag der mir das Buch zur Verfügung gestellt hat. Meine Meinung wurde dadurch aber nicht beeinflusst.

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***Das Fazit***

Für mich war es das erste mal das ich ein Theaterstück gelesen habe. Oder in diesem Fall gleich zwei.
Ich habe eine Weile gebraucht um mich einzufinden. Aber die super sympathischen Figuren in beiden Stücken machen es einem sehr leicht.

Bei Hans muss man genau aufpassen und sich konzentrieren. Sonst verpasst man die Feinheiten die das Stück ausmachen.

Carsten und Marina könnten jedermanns Nachbarn sein. Völlig nah und normal, absolut sympathisch.

Nach meinen Schwierigkeiten am Anfang hat mir das Büchlein dann sehr viel Spass bereitet.

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***Die Bewertung***

Das Cover: 5 von 10 Punkten
Der Einstieg: 5 von 10 Punkten
Die Charaktere: 8 von 10 Punkten
Der Schreibstil: 6 von 10 Punkten
Die Handlung: 6 von 10 Punkten
Gesamtbewertung: 30 von 50 Punkten

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Cover:Engelsdorfer Verlag
Rezensionsüberschriften und Bewertung: Pixabay/Gimp//Svenja Glaser
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