Rezension zum Buch “Pseudonyme küsst man nicht” von Vera Nentwich Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt

Rezension zum Buch “Pseudonyme küsst man nicht” von Vera Nentwich Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt

Rezension zum Buch “Pseudonyme küsst man nicht” von Vera Nentwich


Titel: Pseudonyme küsst man nicht

Autor: Vera Nentwich

Verlag: Vera Books

Erscheinungsjahr: 23.11.2017

Seitenzahl: 249 Seiten

ISBN: 978-3981880618

Format: Taschenbuch

Preise: Taschenbuch : 9,95 Euro

Ebook : 2,99 Euro


***Klappentext***

Du glaubst nicht an die Liebe? Dann rechne mit Überraschungen! »Rote Rosen für den Lord« »Ein Schloss für Violetta« – so heißen die Liebesromane, die die Autorin Abigail Madison ihrer schmachtenden Fangemeinde präsentiert. Eine begeisterte Leserin will ihre Lieblingsautorin – sozusagen die Expertin für die Liebe – zu ihrer Hochzeit einladen. Doch das geht nicht, denn Abigail Madison gibt es gar nicht. In Wahrheit produziert die mehr als abgeklärte Amanda Schneider die Schmonzetten unter Pseudonym, denn sie möchte ihre wahre Identität nicht preisgeben. Nur hat Amanda Schneider nicht mit dem Vater der Braut gerechnet, der seiner Tochter keinen Wunsch abschlagen kann. So sieht sich Amanda plötzlich gefesselt in einer Villa einem russischen Bodyguard gegenüber. Die Auseinandersetzungen mit dem verdammt gutaussehenden Bruder der Braut gestalten sich mehr als hitzig, bis sogar die wenig romantisch veranlagte Amanda einsehen muss: Die wahre Liebe gibt es doch.

(Quelle: Amazon)


***Zusammenfassung***

Amanda Schneider schreibt unter dem Pseudonym Abigail Madison Romane für Frauen. Um ihren Leserinnen näher zu kommen, kommuniziert sie als Abigail mit ihnen und das machte sie richtig gut.
Abigail war verheiratet, hatte zwei wundervolle Kinder, einen Hund und ein prachtvolles Haus.
Doch die Realität sah anders aus. Amanda war auch nicht schlank. Sie war eher verträumt und schwerfällig und ohne Abigail hätte sie auch nicht so viele Romane verkauft. So konnte nun Amanda gut davon leben. Nur der Rest ihres Lebens war nicht von Erfolg gekrönt.

Ein sehr großer Fan war Vanessa Kolesnikow und die schrieb nun Abigail an. Sie wollte ihren Paul heiraten und sie sollte ihre Trauzeugin werden.
Amanda konnte und wollte das nicht und das schrieb sie ihr auch so. Doch sie hatte nicht mit dem Vater von Vanessa, dem Oligarchen Boris Kolesnikow, gerechnet.
Der lies Abigail suchen und fand sie in Amanda. Sie wurde einfach mitgenommen und im Keller festgehalten.
Dann wurde sie von Sascha, dem Bruder von Vanessa, auf ihr Zimmer geführt. Aus dem Keller raus, fand sie sich in Hillsborough Castle, einem Schloß das sie erfunden hatte. In diesem Schloß wird Vanessa also heiraten und natürlich war das Zimmer von Amanda abgeschlossen.


***Meinung***

~~~Cover~~~

Das Cover hat mich mit seinen leuchtenden Farben sofort begeistern können. Es passt wunderbar zum Buch und mir gefallen die Abbildungen auf dem Cover. Im Vordergrund die Schreibmaschine und im Hintergrund die Symbole, die alle mit Liebe und Hochzeit zu tun haben, passen perfekt zur Geschichte.

~~~Der Einstieg~~~

Der Einstieg ist mir sofort gut gelungen und ich konnte gleich von der ersten Seite mich in die Geschichte fallen lassen.

~~~Die Charaktere~~~

Die Charaktere sind alle sehr liebevoll gestalltet und sie sind sehr authentisch. Jeder Charakter hat etwas besonderes an sich und die Autorin hat eine bunte Charaktergruppe erschaffen.

Amanda und ihre Art haben mir sofort gefallen. Sie hat mich während des Lesens oft zum Lachen gebracht, denn ihre Gedanken und Sprüche sind einfach herrlich. Aber ich habe auch an einigen Passagen nachdenkliche Momente miterleben dürfen, was ich besonders schön fand.

Aber auch Dimitrij, den ich beim Lesen bildlich vor Augen hatte und der mich im Laufe des Buches komplett überrascht hat, war ein überaus toller Charakter.

~~~Die Handlung~~~

Die Handlung macht hier sehr deutlich, dass eine Geschichte eben eine Geschichte und die Realität ganz anders ist. Die Autorin hier erzählt uns von Abigail (Amanda) die Liebesromane schreibt. Das alles wird so erzählt, das wir es aus der Sicht von Amanda lesen. So wie es sich anhört, sind die Romane von Abigail ziemlich verschnulzt und vor Liebe triefend. Herzschmerz gibt es hier nicht, sondern nur die ganz große Liebe. Ja und genau das denkt nun das reiche Töchterchen, das ihr Leben genau so ist wie in den Geschichten. Tja, solche Menschen gibt es ja tatsächlich. Die Autorin hat hier so viele Gefühle und so viele Emotionen einfließen lassen und ihre Geschichte ist kein bisschen schnulzig. Es wirkt eher lustig und Amanda kommt manchmal etwas plump rüber. Wenn man hier einmal angefangen hat zu lesen, dann kann man nicht mehr aufhören.

~~~Der Schreibstil~~~

Der Schreibstil ist so gut zu lesen, dass ich gerade so über die Seiten geflogen bin. Das Buch ist absolut witzig und humorvoll geschrieben und es gibt jede Menge Situationskomik. Ich habe mich wirklich absolut amüsiert beim Lesen. Klar ist manches etwas überspitzt, skurril oder übertrieben dargestellt, aber das macht meiner Meinung nach mit den Reiz des Romans aus.

Es sind auch einige ernste Themen mit eingebaut, so beispielsweise die Thematik wenn Eltern keine Zeit für ihre Kinder haben und die Kinder immer vom Kindermädchen großgezogen werden. Oder dass die übereifrigen und erfolgreichen Eltern unbedingt möchten, dass das Töchterchen die Firma übernimmt. Auch in Beziehungsfragen läuft nicht alles in ebenen Bahnen, so erwartet uns ein homosexuellen Pärchen oder die reiche und verwöhnte Braut, die sich einen Eismann als Lebenspartner ausgesucht hat.


***Danke an den Verlag***

Danke an den Verlag und die Agentur Mainwunder die mir das Buch zur Verfügung gestellt hat. Meine Meinung wurde dadurch aber nicht beeinflusst.


***Das Fazit***

“Pseudonyme küsst man nicht” von Vera Nentwich ist eine locker-flockige Liebesgeschichte. Das Buch ist eine durchweg witzige Lektüre, die sich, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen lässt und beim und nach dem Lesen für heitere Stimmung sorgt.


***Die Bewertung***

Das Cover: 8 von 10 Punkte

Der Einstieg: 8 von 10 Punkte

Die Charaktere: 8 von 10 Punkte

Der Schreibstil: 8 von 10 Punkte

Die Handlung: 8 von 10 Punkte

Gesamtbewertung: 40 von 50 Punkte


***Die Gesamtbewertung*

**

Teile diesen Beitrag

Loading Likes...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.