Veranstaltung #EinOhrfürDich Thema Mobbing

Im Rahmen der Veranstaltung #EinOhrfürDich  (hier geht es zur Veranstaltung) haben einige Blogger sich dazu entschlossen, zum Thema Mobbing einige Beiträge zusammen stellen, um gemeinsam gegen dieses Problem zu kämpfen. Leider wird dieses Thema immer noch tot geschwiegen.

Was ist eigentlich Mobbing?

Mobbing ist viel mehr als nur jemanden hin und wieder hänseln, mit jemandem raufen oder andere ärgern. Von Mobbing spricht man, wenn jemand an einer anderen Person wiederholt und über längere Zeit herabsetzende und ausgrenzende Handlungen verübt. Dabei wird die Kluft zwischen Täter und Opfer nach jedem Übergriff größer: Der Mobber fühlt sich noch mächtiger, das Opfer fühlt sich immer mehr erniedrigt.

Was könnten Mobbing-Attacken sein?

  • jemanden nicht beachten, nicht mit ihm sprechen und von gemeinsamen Aktivitäten ausschließen (psychisches Mobbing)
  • jemandem Schimpfwörter nachrufen, ihn lächerlich machen, ihm drohen (verbales Mobbing)
  • jemandem wehtun, z.B. schlagen, ein Bein stellen, kneifen, an die Wand pressen usw. (physisches Mobbing)

Warum mobbt man jemanden?

Mobber wollen nur eines: Sie wollen ihre Stellung in der Gruppe festigen. Indem sie wehrlose Opfer einschüchtern und ihnen immer mehr Angst einjagen, demonstrieren ihre Stärke und ihre Macht.

Warum wird man gemobbt?

Meist weil man anders ist:

  • Übergewicht
  • andere Herkunft
  • Sprachfehler
  • mehr Erfolg
  • Dialekt
  • etc.

Wo passiert Mobbing?

Mobbing kann überall auftretten, niemand ist davor geschützt:

  • Schule
  • Arbeit
  • Turnhalle
  • Fußballplatz
  • Bushaltestelle
  • U-Bahn
  • etc.

Woran erkennt man Mobbing?

In der Schule werden Mobbing-Opfer…

… oft lächerlich gemacht; man nimmt sie nicht ernst und macht sich über sie lustig.

… in Streitigkeiten verwickelt, bei denen sie in die Verliererrolle gedrängt werden.

… gedemütigt, indem man ihnen ihre Sachen, zum Beispiel Bücher, Kleidung, Turnzeug usw., beschädigt oder wegnimmt.

… von gemeinsamen Aktivitäten in der Pause ausgeschlossen. Mobbing-Opfer stehen oft alleine herum und suchen die Nähe der Lehrer.

Zu Hause kann man Mobbing-Opfer daran erkennen, dass sie …

… Prellungen und Verstauchungen haben, die sie nicht schlüssig erklären können oder wollen.

… nie oder sehr selten Freunde einladen.

… nie oder sehr selten auf Partys eingeladen werden und selbst keine Partys veranstalten.

… schlecht schlafen, deprimiert und unglücklich wirken.

Typisch für Außenseiter und mögliche Mobbing-Opfer ist, dass sie…

… oft körperlich schwächer sind.

… Angst haben, sich zu verletzen. Sie bewegen sich deshalb im Sport weniger geschickt als die anderen Kinder.

… schüchtern und zurückgezogen sind und leicht in Tränen ausbrechen.

… sich nicht wehren, wenn sie angegriffen werden.

… sich unter Gleichaltrigen nicht behaupten können.

… lieber mit Erwachsenen als mit Gleichaltrigen zusammen sind.

 

Was habe ich für Erfahrungen mit Mobbing gemacht?

Ich selber bin immer wieder mit diesem Thema in Berührung gekommen. Ich selber wurde auch schon mal gemobbt, da ich immer schon etwas mehr Kilos auf den Hüften hatte. Mittlerweile stehe ich darüber, aber als Teenager war das damals nicht so leicht. Es ist nicht leicht Selbstbewusst zu sein und sich nicht unterkriegen zu lassen. Auch im Berufsleben habe ich schon die Erfahrung gemacht und es hat mich mitgenommen. Ich hatte manchmal echt mit mir zu kämpfen um mich nicht unterkriegen zu lassen. Aber mit den richtigen Menschen an der Seite, die einen Lieben und Unterstützen kann man das alles meistern.

 

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