[Virtueller Messestand] Die erste Autorin Sheila Reynolds

Heute haben wir die erste Autorin auf unserem Blog zur Besuch. Wir möchten euch heute über Sheila Reynolds einiges verraten. Wir haben in diesem Bericht ein Interview geführt und auf Facebook findet ihr noch einige Sachen zu ihren Büchern..

Zu deiner Person:

Wer bist du? Wie würdest du deine Biographie erzählen?

Mein Name ist Sheila Reynolds. Ich bin 1988 in der schönen Stadt Magdeburg geboren, wo ich auch heute noch mit meiner Familie lebe. Nach meinem Studium der Kulturwissenschaften habe ich es mir zur Aufgabe gemacht magische Welten zu erschaffen und Happy Ends zu kreieren.

Dabei tummle ich mich gerne in mehreren Genres herum: New Adult, Fantasy und Chick Lit. In diesem Jahr ist meine Ewig-Saga im Dark Diamonds Label by Carlsen erschienen. Außerdem habe ich eine Liebesromanserie im Forever Label by Ullstein veröffentlicht, die Charlestonlovestories.

Wenn du dich mit 3 Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Ordentlich, chaotisch (ja, das geht beides durchaus zusammen) und harmoniebedürftig

Welches Sternzeichen bist du?

Zwilling.

Welchen Fehler entschuldigst du am ehsten?

Mh, das ist schwierig. Mir würden tatsächlich auf der Stelle die Fehler einfallen, die ich nicht entschuldigen würde. Vielleicht funktioniert es ja auch so herum. Lügen und Ungerechtigkeit kann ich gar nicht verzeihen. Außerdem tue ich mich schwer damit mich wieder auf jemanden einzulassen, der mich einmal hintergangen hat.

Wer ist dein liebster Romanheld?

Himmel, es gibt so viele Bücher, die man gerne liest, und natürlich wachsen einem dabei auch oftmals die Protagonisten ans Herz. Natürlich sind wir alle gerne mit Harry Potter auf die Jagd nach Horkruxen gegangen, ich mit eingeschlossen.

Wer ist dein Lieblingsheldinnen/ -helden in der Wirklichkeit?

Mein Papa.

Wer ist dein Lieblingsmusiker?

Lady Antebellum (kein einzelner Musiker, dafür eine Band)

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

Mit meiner Tochter spielen.

Was ist deine Lieblingsfarbe?

Lila

Wer ist dein Lieblingsschriftsteller?

Auch das ist wieder sehr schwierig, vor allem da auch der Lesegeschmack im Laufe des Lebens sich hin und wieder verändert. Als Jugendliche konnte ich nicht genug bekommen von John Sinclaire. Danach hatte ich eine Phase, in der ich jedes Buch von James Patterson verschlungen habe. Heute lese ich gerne Fantasy und Liebesromane, vor allem von Marah Woolf oder Poppy J. Anderson. Außerdem vergöttere ich Marc Uwe Kling und seine Känguru-Chroniken.

Was verabscheust du am meisten?

Ungerechtigkeit.

Wie bist du zum schreiben gekommen?

Nach dem Ende meines Studiums bin ich in eine Art Loch gefallen, da ich immer sehr gerne Hausarbeiten geschrieben habe, und das nun nicht mehr konnte. Mir fehlte es regelrecht (was ich vorher niemals gedacht hätte.) Eines Sonntags habe ich auf der Couch gelegen und ein Buch gelesen, in dem es um das Thema Mobbing ging. Da kam mir plötzlich die Idee für eine Story. Und damit war mein Debütroman „Träumerei“ geboren.

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Es darf auf keinen Fall zu viele Beschreibungen und Details enthalten, ich möchte gerne, dass der Fantasy auch noch Freiraum gelassen wird.

Wo liest du am liebsten?

In der Badewanne.

Hast du ein Lebensmotto?

Ehrlich währt am längsten.

Welche Bücher hast du als Kind gelesen?

Die drei Fragezeichen.

Welches Buch MUSS man unbedingt gelesen haben?

Harry Potter.

Hat ein Schriftsteller je Feierabend oder Urlaub?

Nein.

Wie sieht dein Alltag aus?

Schreiben, Kind von der KITA abholen, reichlich spielen, Abendessen mit der Familie, Kind ins Bett, wieder schreiben.

Was bringt dich zum lachen?

Sarkasmus

Welches Hobbie hast du?

Wandern, Dekorieren, Fernsehserien, Lesen

Wie siehst du dich in 10 Jahren?

Hoffentlich immer noch Geschichten schreibend hinter meinem Laptop.

Hier darfst du sagen, was du schon immer einmal sagen wolltest:

“Mister Gorbatschow, tear down this wall!” -David Hasselhoff

(Bei Unverständnis UNBEDINGT die Känguru-Chroniken lesen!!!)

Vervollständige folgende Sätze:

Ich bin süchtig nach

Chips.

Ich lese am liebsten Bücher aus dem Genre…

Fantasy

Ich lese keine Bücher aus dem Genre…

Historische Romane (Was verrückt ist, da ich einst Geschichte studiert habe!)

Mein Lieblingsgetränk ist…

Selters

Mein liebstes Liebeslied ist…

Need you now (Lady Antebellum)

Ich grusel mich vor…

Horrorfilmen

Wenn ich ein Geist wäre,…

Würde ich die vatikanischen Bibliotheken auf den Kopf stellen.

Wenn ich in einem Buch leben würde, wäre ich...

Indiana Jones

Beim schreiben esse ich….

Kekse

Kommen wir nun zum Schreiben

Woher bekommst du die Ideen für deine Romane und Geschichten?

Bücher, Serien, Alltagssituationen

Wie lange brauchst du für die Herstellung eines eigenen Buches?

2-3 Monate

Welche Medien durchforstest du vor dem Bücher schreiben?

Internet

Wie gemütlich ist dein Schreibtisch eingerichtet?

Um ehrlich zu sein, ich habe gar keinen. Entweder arbeite ich an unserem Esstisch oder meist, sitze ich mit meinem Laptop auf den Knien auf dem Schreibtisch.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?

Aufstehen, Kaffee, aufschreiben was man alles schaffen muss, Kind in die KITA, danach eine Runde Social Media und Email, schreiben, schreiben und nochmals schreiben, Kind aus der KITA abholen, normaler Familienwahnsinn bis die liebsten schlafen, dann noch bis Mitternacht schreiben.

Wie machst du auf deine Werke im Web aufmerksam?

Facebook, Instagram, Lovelybooks, Twitter

Planst du deine Bücher immer von Anfang bis Ende oder verselbstständigt sich ein Charakter auch mal?

Der Anfang und das Ende meiner Bücher stehen immer fest. Alles was dazwischen passiert wird grob skizziert, allerdings haben meine Charaktere eine Menge Freiraum sich zu entwickeln. Genau das ist es, was mir beim Schreiben am meisten Spaß macht.

Welches deiner Bücher magst du besonders?

Natürlich fließt in jedes der eigenen Buchbabys Herzblut mit ein, doch die Stone-Carter-Story liegt mir wohl besonders am Herzen. Nicht nur, weil Träumerei mein Debütroman war, sondern weil es eine sehr persönliche Note enthält.

Wie suchst du passende Passagen für eine Lesung herraus, ohne zu spoilern?

Man darf nicht zu weit ans Ende der Geschichte gehen. Nicht nur wegen des Spoilerns, sondern auch, weil sonst niemand versteht, wovon man da eigentlich spricht.

Hast du in ideinem Buch einen Lieblingscharakter?

Komischerweise sind es bei oftmals die Nebencharaktere, die ich so schätze. In der Stone-Carter-Story ist es Mike, Ians bester Freund. Bei den Charleston-Girls ist es die verrückte Jules Parker. Und in der Ewig-Saga ist es Leo, Gavins Bruder. Vermutlich, weil meine Nebencharaktere oftmals sehr sarkastisch sind, genau wie ich.

Identifizierst du dich selbst mit einen deiner Figuren?

Früher hätte ich gesagt nein, aber der Vergleich bei der Releaseparty zu Ewig Teil 2 hat gezeigt, dass doch mehr von mir in Oliva steckt, als ich erwartet hätte.

Gibt es reale Personen, die dich zu deinem Figuren inspirieren?

Tatsächlich wusste ich vom ersten Augenblick an, als ich Manu Bennett in der Serie The Shannara Chronicles gesehen habe, dass er der Kylion in der Ewig-Saga werden muss.

Hast du eine Lieblingsszene?

Naja, je mehr Bücher man schreibt, desto mehr Lieblingsszenen hat man auch. Aber eine tolle Szene in Ewig durch die Zeit ist natürlich die, in der Olivia und Gavin sich das erste Mal begegnen und nicht wissen, was da mit ihnen geschieht.

Hast du reale Vorbilder für Szenen im Kopf gehabt?

Nein, eigentlich nicht.

An welchem Projekt arbeitest du gerade?

Gerade arbeite ich an dem dritten Teil der Charlestonlovestories „Küsse auf Sullivan’s Island“.

Hast du auch mal Schreibblockaden, also Tage an denen gar nichts mehr geht?

Nein, die hatte ich noch nie.

Wann und wo schreibst du?

Sobald ich auch nur für eine halbe Stunde frei bin flitze ich sofort an meinen Laptop. Eigentlich kann ich überall schreiben, meist jedoch auf meiner Couch.

Schreibst du einfach drauf los oder recherchierst du erst, planst, legst Notizen an, bevor du zu schreiben beginnst?

Teils, teils. Natürlich mache ich mir vorher einen Plan. Eine Figurenkonstellation ist immer das erste, was ich mache. Dann kommt ein grober Plott, bei Mehrteilern natürlich auch gleich für die anderen Teile mit. Anfang und Ende müssen stehen. Wichtige Szenen, die mir schon vorher im Kopf herumspuken werden mit eingeplant. Dazwischen ist Platz für Entwicklungen. Orte, die auf jeden Fall in der Story vorkommen werden akribisch recherchiert. Die Recherchen zu der Ewig-Saga waren vielfältig, da ich hier nicht nur viele Orte, sondern auch viele kleine Details aus der Geschichte kennenlernen musste.

Es gibt diverse Angebote, kreatives Schreiben zu lernen, sei es an Unis oder bei Schriftstellern. Ist alles Handwerk, kann man alles daran lernen oder sitzt es in einem? Wie hast du gelernt, zu schreiben?

Mein Studium hat mir ungemein geholfen. Beim Hausarbeiten schreiben lernt man einen roten Faden durch ein Skript zu ziehen. Man lernt wie man Recherchiert und vor allem lernt man, wie man konsequent an einer Sache dranbleibt.

Was bedeutet es für dich, Autor zu sein? Womit kämpfst du als Schriftsteller, was sind die Freuden?

Diese Unabhängigkeit ist großartig, man kann arbeiten wann und wo man will. Doch genau das kann auch zur Tücke werden, denn manchmal fällt es einen schwer aufzuhören. Man muss, wie bei allem im Leben, ein gesundes Maß finden.

Was denkst du, ist wichtiger für einen guten Roman: Eine interessante Protagonistin, so dass der Leser mit ihr durch die Geschichte gehen will, oder aber eine packende Geschichte, die ihren eigenen Sog entwickelt?

Spannung ist immer wichtig. Wenn der Leser nicht das Gefühl hat mehr erfahren zu wollen, liest er auch nicht weiter. Ja, ein interessanter Charakter ist durchaus wichtig, jedoch noch viel wichtiger ist ein Charakter, der sich innerhalb der Geschichte entwickelt.

Weisst du noch, wo und wie du erfahren hast, dass dein Buch veröffentlicht werden soll?

Natürlich, ich habe meinen ersten Roman ja selbstverlegt, von daher war das in meinem Falle nicht so eine große Sache.

Ist eine Erscheinungstermin eines Buches genauso aufregend wie die Geburt eines Kindes, ist ja auch irgendwie ein Baby ?

Es ist schon aufregend, aber wer ein Kind hat wird wissen, dass über diesen Tag nichts hinausgeht.

Wer darf als erstes dein Manuskripte testlesen?

Blogger

Wie viele Bücher hast du schon insgesamt geschrieben, wenn auch nicht veröffentlicht?

Geschrieben: 9 – Veröffentlicht: 9 – Ideen in meinem Notizbuch: Unzählige

Hast du Mitspracherecht bei den Covern deiner Bücher?

Bei meinen Selfpublishing-Büchern entscheide ich selber, was für ein Cover ich nehmen. Bei den Verlagsbüchern ist das nicht ganz so einfach. Doch ich verlasse mich gerne auf die Erfahrungen der Verlage und bisher bin ich sehr zufrieden mit meinen Covern.

Wie hat deine Familie und dein Umfeld reagiert als du das Schreiben von Büchern angefangen hast?

Sie waren begeistert von der Idee und unterstützen mich voll und ganz.

Kannst du dich noch daran erinnern, wie es war als dein erstes Buch von einem Verlag angenommen wurde?

Ja, und ich muss sagen, es war ein unvergesslicher Moment.

Wann kam erstmals der Wunsch auf, ein Buch schreiben zu wollen?

Tatsächlich erst sehr spät, zur Zeit meines Studiums.

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