[Virtueller Messestand] Maxi Forteller– Interview

Heute haben wir die nächste Autorin auf unserem Blog zur Besuch. Wir möchten euch heute über Evelyne Aschwanden einiges verraten. Wir haben in diesem Bericht ein Interview geführt und auf Facebook findet ihr noch einige Sachen zu ihren Büchern..

Zu deiner Person:

FotoMaxi [Virtueller Messestand] Maxi Forteller– Interview

Wer bist du? Wie würdest du deine Biographie erzählen?

Hallo, ich schreibe unter dem Namen Maxi Forteller und irgendwie bin ich das ja auch, obwohl es ein Pseudonym ist. Ich nutze es, weil ich meinen Beruf und mein Privatleben voneinander trennen möchte.

Tatsächlich habe ich schon immer Geschichten erfunden, begonnen hat es auf langen Urlaubsfahrten als kleines Kind. Meine Eltern hörten Dire Straits und ich schaute aus dem Fenster und erlebte wilde Abenteuer. Die Idee, das auch niederzuschreiben kam mir erst als Teenager. An den ersten Projekten bin ich kläglich gescheitert, habe zwar leidenschaftlich geschrieben, aber konnte keine Geschichte zu Ende bringen. Erst die Erzählungen um Lex habe ich wirklich beendet.

Mein anderes Ich hatte damals gerade die Doktorarbeit gemacht, im Prinzip genau wie Lex, nur eben ohne Magie. Inzwischen bin ich damit längst fertig, bei Lex vergeht die Zeit etwas langsamer.

Wenn du dich mit 3 Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Freigeist, kreativ, träumerisch

Welches Sternzeichen bist du?

Jungfrau (das werde ich wohl für immer bleiben ;-))

Welchen Fehler entschuldigst du am ehsten?

Ich kann gut mir Zuspätkommen umgehen, weil ich selber auch meistens verschlafe

Wer ist dein liebster Romanheld?

Ich mag sehr gerne den „eisernen Druiden“, Atticus O‘Sullivan

Wer ist dein Lieblingsheldinnen/ -helden in der Wirklichkeit?

Meine Mutter! Als alleinerziehende, arbeitende Lehrerin war sie einfach großartig.

Wer ist dein Lieblingsmusiker?

Zur Zeit mag ich die „twenty one pilots“

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

Ich liebe das Schreiben und Basteln

Was ist deine Lieblingsfarbe?

Hellgrün, aber ein kräftiges, bitte nicht mit pastelligem schimmelgrün verwechseln 😉

Wer ist dein Lieblingsschriftsteller?

Da gibt es mehrere ich kann mich nicht festlegen. Es gehört Tad Williams dazu, aber auch J.R.R. Tolkien und Juli Zeh.

Was verabscheust du am meisten?

Lakritze

Welche natürliche Gabe möchtest du besitzen?

Ich würde gerne die Gefühle anderer Menschen erkennen können, das würde alles vereinfachen.

Wie bist du zum schreiben gekommen?

Naja, vom Geschichten-Ausdenken, was ich schon als kleines Kind gemacht habe, zum Schreiben war es eigentlich nicht weit. Es war ein ganz natürlicher Prozess, ich bin nicht eines Tages aufgewacht und wollte ein Buch schreiben.

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Für mich zählt vor allem die Bindung zum Protagonisten, ich brauche jemanden, mit dem ich mich identifizieren kann, das sollte auf den ersten Seiten passieren und logisch muss die Geschichte auch sein.

Wo liest du am liebsten?

In der Badewanne

Hast du ein Lebensmotto?

Nein, aber ein „Schreibmotto“, von Kurt Marti: Ich schreibe, also bin ich.

Ich werde gelesen, also bin ich nicht allein.

Welche Bücher hast du als Kind gelesen?

Mein erstes war „Schnuddel Buddel baut ein Haus“

Welches Buch MUSS man unbedingt gelesen haben?

Der Herr der Ringe

Hast du ein Lieblingsbuch?

Das schwankt ziemlich. Manchmal ist es der Herr der Ringe, manchmal auch Glenkill: ein Schfakrimi, oder anderes. Je nach Laune.

Hat ein Schriftsteller je Feierabend oder Urlaub?

Da es ja nicht mein Hauptberuf ist, werde ich erst am Feierabend oder im Urlaub richtig aktiv. Also: Nein.

Wie sieht dein Alltag aus?

Ich gehe 5 Tage die Woche arbeiten und tue das sehr gerne. Morgens nehme ich mir eine Stunde, da kann ich schreiben oder basteln. Den Abend verbringe ich mit meinem Mann und unseren Katzen.

Was bringt dich zum lachen?

Meine Katzen, einfach zum Schreien, diese Situationskomik.

Welches Hobbie hast du?

Schreiben, basteln und lesen

Wie siehst du dich in 10 Jahren?

Ich denke nicht, dass ich mich sehr verändere und habe das große Glück, dass ich glücklich bin. Ich würde in der Zukunft gerne meine Arbeit auf 80% reduzieren und mehr Zeit zum Schreiben haben.

Vervollständige folgende Sätze:

Ich bin süchtig nach

Handarbeiten

Ich lese am liebsten Bücher aus dem Genre…

Fantasy

Ich lese keine Bücher aus dem Genre…

Romanze

Mein Lieblingsgetränk ist…

Apfel-Minz Schorle

Mein liebstes Liebeslied ist…

Nothing Else Matters von Metallica

Ich grusel mich vor…

Spinnen

Wenn ich ein Geist wäre,…

würde ich durch alle Wände gehen und einfach alles wissen.

Wenn ich in einem Buch leben würde, wäre ich...

ziemlich staubig und starr

Beim schreiben esse ich….

Süßigkeiten

Kommen wir nun zum Schreiben

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Woher bekommst du die Ideen für deine Romane und Geschichten?

Die entwickeln sich ganz von selbst, manchmal unter der Dusche, manchmal auch beim Einschlafen.

Wie lange brauchst du für die Herstellung eines eigenen Buches?

Puh, ziemlich lang, etwa ein Jahr, denke ich. Manchmal auch lämger.

Welche Medien durchforstest du vor dem Bücher schreiben?

Hauptsächlich das Internet

Wie gemütlich ist dein Schreibtisch eingerichtet?

Leider bin ich sehr unordentlich und mein Schreibtisch ist gar nicht richtig eingerichtet.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?

Naja, ich schreibe ja nicht hauptberuflich …

Wie machst du auf deine Werke im Web aufmerksam?

Ich poste in diversen FB Gruppen und habe eine eigene Homepage.

Planst du deine Bücher immer von Anfang bis Ende oder verselbstständigt sich ein Charakter auch mal?

Ich plane grob und schätze es sehr, wenn sich auch mal jemand verselbständigt 😉

Welches deiner Bücher magst du besonders?

Zu dieser Jahreszeit ist es „Plätzchen und Dämonen“

Wie suchst du passende Passagen für eine Lesung herraus, ohne zu spoilern?

Ich mache keine Lesungen, Als Keseproben suche ich mir gerne spannede, in sich geschlossene Passagen, die für die gesamte Geschichte nicht unbedingt die wichtigste Rolle spielen.

Hast du in ideinem Buch einen Lieblingscharakter?

Ich mag den Helden, Lex Falkner, am liebsten.

Identifizierst du dich selbst mit einen deiner Figuren?

Ich identifiziere mich mit allen meiner Figuren. Irgendwie steckt ein Teil von mir in jedem einzelnen, auch in den Bösen.

Gibt es reale Personen, die dich zu deinem Figuren inspirieren?

Ja, manchmal schon, Familienmitglieder, Freunde oder Kollegen. Übrigens auch ein guter Grund für ein Pseudonym, so fühlt sich keiner angegriffen 😉

Hast du eine Lieblingsszene?

Viele. Ich lege mich nicht so gerne fest, wie du schon gemerkt hast. Mir gefällt zum Beispiel die Szene in Blutfluch besonders gut, in der Lex verflucht wird.

Hast du reale Vorbilder für Szenen im Kopf gehabt?

Für ganze Szenen eher selten, aber für einzelne Teile schon, oft vor allem für die Orte.

An welchem Projekt arbeitest du gerade?

Mein aktuelles Projekt heißt „Retrovirus“ und soll zur Abwechslung mal ein Thriller werden.

Hast du auch mal Schreibblockaden, also Tage an denen gar nichts mehr geht?

Ich habe Phasen, in denen ich einfach keine Lust zum Schreiben habe, aber das macht mir nichts, die Phasen gehen einfach von selbst vorbei.In diesen Zeit wird mehr gebastelt.

Wann und wo schreibst du?

Morgens und Abends, am Schreibtisch und manchmal am IPad auf dem Sofa

Schreibst du einfach drauf los oder recherchierst du erst, planst, legst Notizen an, bevor du zu schreiben beginnst?

Ist unterschiedlich, meistens fange ich mit eine Schlüsselszene an, die ich im Kopf habe und komme schnell an einen Punkt, wo ich Planung und Recherche brauche.

Es gibt diverse Angebote, kreatives Schreiben zu lernen, sei es an Unis oder bei Schriftstellern. Ist alles Handwerk, kann man alles daran lernen oder sitzt es in einem? Wie hast du gelernt, zu schreiben?

Ich würde sagen, dass ich noch im Lernprozess bin und das auch mein Leben lang bleiben werde. Am besten einfach loslegen und die Augen offen halten, sich selbst kritisch hinterfragen und nette Autoren-Kollegen finden, mit denen man Erfahrungen austauscht. Auch ein Lektorat oder eine Schreibgruppe können sehr hilfreich sein. Das Schreiben an sich kann man meiner Ansicht nach lernen, das ist Handwerkszeug die Kreativität ist aber eine Voraussetzung, die da sein muss. Und ganz wichtig: Leserkritiken ernst nehmen! Meistens ist was dran, auch wenn es erstmal wehtut, also nicht gleich denken, dass der Leser es nicht verstanden hat, sondern die Kritik annehmen und versuchen, etwas daraus zu lernen.

Was bedeutet es für dich, Autor zu sein? Womit kämpfst du als Schriftsteller, was sind die Freuden?

Die Freuden sind ganz klar: Ich liebe es zu schreiben, mir Personen und Geschichten auszudenken und das kann ich als Autorin. Schwieriger wird es, wenn es darum geht Leser zu erreichen. Eine Geschichte lebt ja davon, gelesen zu werden. Ich lerne von den Kritiken meiner Leser und daher wünsche ich mir viel mehr davon. Ich wünsche mir Leser, die sich begeistern lassen, die bereit sind, den Autoren ihre Meinung zu sagen, egal ob das in einer formlosen Mail oder einer offiziellen Rezi passiert. Und natürlich sollen auch kritische Meinungen kommen. Warum konnte meine Geschichte einen Leser eben nicht begeistern? Es ist wahnsinnig schwer, gelesen zu werden.

Was denkst du, ist wichtiger für einen guten Roman: Eine interessante Protagonistin, so dass der Leser mit ihr durch die Geschichte gehen will, oder aber eine packende Geschichte, die ihren eigenen Sog entwickelt?

Ja, beides ist wichtig, mir ist aber die Protagonistin das wichtigste, mit ihr/ihm muss ich mich identifizieren können.

Weisst du noch, wo und wie du erfahren hast, dass dein Buch veröffentlicht werden soll?

Als Selfpublisher war es meine Entscheidung, mein erstes Buch zu veröffentlichen.

Hast du dich am Erscheinungstag in den nächsten Buchladen gestürzt um zu sehen, wie es dort präsentiert wird?

Meine Bücher erscheinen im Selfpublishing bei Amazon und sind leider nicht in Buchläden zu finden.

Ist eine Erscheinungstermin eines Buches genauso aufregend wie die Geburt eines Kindes, ist ja auch irgendwie ein Baby ?

Sicherlich ist es auch ein Baby. Aber ich denke, eine Geburt eines Kindes ist schon nochmal was anderes.

Wer darf als erstes dein Manuskripte testlesen?

Meistens meine Autorinnen-Freundin, Anja.

Wie viele Bücher hast du schon insgesamt geschrieben, wenn auch nicht veröffentlicht?

Meine fertiggestellten Bücher sind alle veröffentlicht, es sind fünf Stück bisher.

Hast du Mitspracherecht bei den Covern deiner Bücher?

Ja, als Selfpublisher ist es meine Entscheidung wer das Cover macht und wie es aussieht.

Wie hat deine Familie und dein Umfeld reagiert als du das Schreiben von Büchern angefangen hast?

Mein engster Familienkreis weiß, dass ich schreibe, ist allerdings nicht unbedingt begeistert davon.

Kannst du dich noch daran erinnern, wie es war als dein erstes Buch von einem Verlag angenommen wurde?

Eine Erfahrung, die ich vielleicht irgendwann machen werde.

Wann kam erstmals der Wunsch auf, ein Buch schreiben zu wollen?

Es gab nie den Wunsch, ein Buch zu schreiben. Ich wollte immer nur meine Geschichten erzählen.

Hast du ein Lieblingszitat aus deinem Buch?

Nein, irgendwie nicht.

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Banner: Pixabay/Gimp//Svenja Glaser
Bilder: von Autorin zur Verfügung gestellt.

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