[Virtueller Messestand] Michaela Göhr– Interview

Heute haben wir die nächste Autorin auf unserem Blog zur Besuch. Wir möchten euch heute über Evelyne Aschwanden einiges verraten. Wir haben in diesem Bericht ein Interview geführt und auf Facebook findet ihr noch einige Sachen zu ihren Büchern..

Zu deiner Person:

Wer bist du? Wie würdest du deine Biographie erzählen?

Oi … wie ich meine Biographie erzählen würde? Vermutlich als Roman in der Ich-Form oder als Gedicht.

wer ich bin

ich bin

dein echo

das gesicht

gegenüber

meines verrät nicht

mein alter

erzählt keine

wahren

geschichten

nur

gedanken

gefühle

ideen

und träume

mein ich

spiegelt sich

in dir wieder

sagt mehr

wenn du darüber

schweigst.

Wenn du dich mit 3 Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

verträumt, gutherzig, spontan

Welches Sternzeichen bist du?

Krebs

Welchen Fehler entschuldigst du am ehsten?

Jeden, den ich mache.

Wer ist dein liebster Romanheld?

Ein Träumer

Wer ist dein Lieblingsheldinnen/ -helden in der Wirklichkeit?

Menschen, die sich für andere einsetzen, ohne etwas dafür zu erwarten.

Wer ist dein Lieblingsmusiker?

Mein Sohn

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

Lesen, Schreiben, Sport treiben, Schlafen

Was ist deine Lieblingsfarbe?

Blau, Grün, alles dazwischen

Wer ist dein Lieblingsschriftsteller?

Michael Ende, Wolfgang Hohlbein, Anja Berger, Christin Burger

Was verabscheust du am meisten?

Gewalt

Welche natürliche Gabe möchtest du besitzen?

Termine und Tätigkeiten koordinieren können, ohne etwas zu vergessen

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Meine Lehrerin hat es mir im ersten Schuljahr beigebracht … Es gab so viel aufzuschreiben, irgendwer musste das ja machen.

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Es fesselt mich, lässt mich alles andere vergessen.

Wo liest du am liebsten?

Im Urlaub am Pool, zu Hause im Bett oder auf dem Sofa

Hast du ein Lebensmotto?

Nein. Aber wenn ich eins hätte, dann wäre es vermutlich so etwas Ähnliches wie: „Lebe jeden Tag so, dass du abends dankbar für etwas sein kannst.“

Welche Bücher hast du als Kind gelesen?

3 Fragezeichen, Hanni + Nanni, Tina + Tini, Abenteuergeschichten, Märchen, Was-ist-was-Bücher, Die Unendliche Geschichte, Momo, Der kleine Prinz,

Welches Buch MUSS man unbedingt gelesen haben?

Jedes und keins.
Lesen ist Freizeit, kein Zwang.

Hast du ein Lieblingsbuch?

Ja. Es wechselt wie meine Kleidung.

Hat ein Schriftsteller je Feierabend oder Urlaub?

Wenn er schläft.

Wie sieht dein Alltag aus?

Bunt, vielfältig, abwechslungsreich. Langeweile kenne ich als Mutter, Haus- und Gartenbesitzerin, Ehefrau, Lehrerin und Hobby-Autorin mit vielfältigen sportlichen Interessen nicht.

Was bringt dich zum Lachen?

Clever und Smart, Asterix, Mann und Kind, alles, was komisch ist.

Welches Hobby hast du?

Eins?

Schreiben, lesen, Laufen, Karate, Aikido Gerätetauchen im warmen Meer (also auch: in den Urlaub fliegen), Schwimmen, Musik machen/hören, kreativ sein, schlafen …

Wie siehst du dich in 10 Jahren?

Mit mehr Falten im Gesicht.

Hier darfst du sagen, was du schon immer einmal sagen wolltest:

Leute, ich liebe elendig lange Interviews!

Vervollständige folgende Sätze:

Ich bin süchtig nach

Geschichten

Ich lese am liebsten Bücher aus dem Genre…

Fantasy

Ich lese keine Bücher aus dem Genre…

Erotik, Liebesschnulze, Historische Dramen

Mein Lieblingsgetränk ist…

Apfelschorle

Mein liebstes Liebeslied ist…

Äh …

Ich grusel mich vor…

Leber, Milch mit Haut, Ei

Wenn ich ein Geist wäre,…

… wäre ich sicherlich ein chaotischer.

Wenn ich in einem Buch leben würde, wäre ich...

genau, wie jetzt gerade. Ich lebe ständig in Büchern.

Beim Schreiben esse ich….

Alles, was dick macht

Kommen wir nun zum Schreiben

Woher bekommst du die Ideen für deine Romane und Geschichten?

Sie lauern in meinem Hirn und überfallen mich zu den unpassendsten Gelegenheiten.

Wie lange brauchst du für die Herstellung eines eigenen Buches?

Ungefähr 6 Monate, mal länger, mal kürzer.

Welche Medien durchforstest du vor dem Bücher schreiben?

keine

Wie gemütlich ist dein Schreibtisch eingerichtet?

chaotisch

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?

Keine Ahnung, ich bin Lehrerin.

Wie machst du auf deine Werke im Web aufmerksam?

Ich habe eine Homepage, eine Autorenseite bei Facebook, treibe mich in diversen Gruppen herum und poste ab und zu mal ein Cover …

Planst du deine Bücher immer von Anfang bis Ende oder verselbstständigt sich ein Charakter auch mal?

Meine Charaktere widersetzen sich jeglichen Planungsversuchen. Also lasse ich das für gewöhnlich.

Welches deiner Bücher magst du besonders?

Alle … Momentan besonders mein Kinderbuch.

Wie suchst du passende Passagen für eine Lesung heraus, ohne zu spoilern?

Eine Lesung spoilert immer ein wenig. Ich suche Stellen heraus, die spannend sind, charakteristisch für das Buch, Interesse wecken, jedoch keine Höhepunkte verraten

Hast du in deinem Buch einen Lieblingscharakter?

Meinen Hauptprotagonist Simon und seinen Freund Timo

Identifizierst du dich selbst mit einen deiner Figuren?

Total. Ich bin praktisch der Fantast …

Gibt es reale Personen, die dich zu deinen Figuren inspirieren?

Manchmal. Es sind eher bestimmte Charakterzüge realer Personen, aber meistens sind meine Charaktere rein fiktiv

Hast du eine Lieblingsszene?

Viele!

Hast du reale Vorbilder für Szenen im Kopf gehabt?

Nein, eigentlich nicht …

An welchem Projekt arbeitest du gerade?

An meinem dritten Kinderbuch der Reihe „FANTASTische Abenteuer“

Hast du auch mal Schreibblockaden, also Tage an denen gar nichts mehr geht?

Nein. Nur genug Tage, an denen ich keine Zeit zum Schreiben habe.

Wann und wo schreibst du?

Immer, wenn es geht – hauptsächlich am Rechner im Wintergarten, zur Not überall am Laptop

Schreibst du einfach drauf los oder recherchierst du erst, planst, legst Notizen an, bevor du zu schreiben beginnst?

Planlos, plottlos, aus dem Bauch heraus.

Es gibt diverse Angebote, kreatives Schreiben zu lernen, sei es an Unis oder bei Schriftstellern. Ist alles Handwerk, kann man alles daran lernen oder sitzt es in einem? Wie hast du gelernt, zu schreiben?

Ich sagte schon, die Grundschule war da recht hilfreich … Spaß beiseite, Schreiben ist sowohl Handwerk als auch Begabung. Ich konnte es immer schon und musste es trotzdem mühsam lernen.

Was bedeutet es für dich, Autor zu sein? Womit kämpfst du als Schriftsteller, was sind die Freuden?

Für mich bedeutet es Freiheit für meine Einfälle. Die Freude ist das Schreiben an sich. Die Mühsal ist es, dafür zu sorgen, dass es gelesen wird.

Was denkst du, ist wichtiger für einen guten Roman: Eine interessante Protagonistin, so dass der Leser mit ihr durch die Geschichte gehen will, oder aber eine packende Geschichte, die ihren eigenen Sog entwickelt?

Das eine geht nicht ohne das andere.

Weißt du noch, wo und wie du erfahren hast, dass dein Buch veröffentlicht werden soll?

Oh, das ging schnell … Ich hab es bei neobooks.com hochgeladen – schwupps war es öffentlich.

Hast du dich am Erscheinungstag in den nächsten Buchladen gestürzt um zu sehen, wie es dort präsentiert wird?

Das wäre sinnlos gewesen bei einem eBook … Meine Bücher erscheinen nicht „einfach so“ in jedem Buchladen. So weit bin ich noch laaaaange nicht …

Ist ein Erscheinungstermin eines Buches genauso aufregend wie die Geburt eines Kindes, ist ja auch irgendwie ein Baby?

Natürlich. Aber mit der Geburt meines Sohnes kann ich es nicht vergleichen.

Wer darf als erstes deine Manuskripte testlesen?

Meine geschätzte Autorenkollegin Elisabeth Marienhagen

Wie viele Bücher hast du schon insgesamt geschrieben, wenn auch nicht veröffentlicht?

Acht, beinah neun, davon sind sieben veröffentlicht.

Hast du Mitspracherecht bei den Covern deiner Bücher?

Ja.

Wie haben deine Familie und dein Umfeld reagiert als du das Schreiben von Büchern angefangen hast?

Sie haben mich kurz groß angesehen und dann mit dem weitergemacht, was sie angefangen hatten.

Kannst du dich noch daran erinnern, wie es war als dein erstes Buch von einem Verlag angenommen wurde?

Ja, das war erst einmal der Fall – bei meinem Kinderbuch. Ich hab gejubelt und Luftsprünge gemacht, bin durchs Wohnzimmer getanzt …

Wann kam erstmals der Wunsch auf, ein Buch schreiben zu wollen?

So mit zehn oder elf?

Hast du ein Lieblingszitat aus deinem Buch?

Äh … ich glaub, das überfordert mich gerade.

©
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